John Düffel ist Schwimmer, sein Thema ist immer wieder das Wasser. Jetzt hat er ein Romanen über das Verschwinden des Wassers geschrieben, über die Fridays-for-Future-Bewegung, die Klimakatastrophe und einen Generationenkonflikt. Es bleibt die existentielle Frage: Wie wollen wir leben?

John von Düffel wurde 1966 in Göttingen geboren , er arbeitet als Dramaturg am Deutschen Theater in Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Seit 1998 veröffentlicht er Romane und Erzählungsbände u.a. "Wasser" (1998), "Houwelandt"(2004), "Wassererzählungen"(2014), "Klassenbuch" (2017), "Der brennende See"(2020). Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem aspekte-Literaturpreis und dem Nicolas-Born-Preis.

Das Buch:
John von Düffel
Der brennende See
Roman
Dumont Verlag
Köln 2020
320 Seiten
22 Euro

John von Düffel war mit seinem neuen Roman "Der brennende See" eingeladen zu literaTurm 2020, dem 10. Literaturfestival FrankfurtRheinMain, das für 23. bis 29. März geplant war und sich unter dem Titel "Erregungen" mit Themen unserer Zeit beschäftigen sollte.

"Lesung im Lockdown": Sie haben ihr Handy in die Hand genommen und sich selbst gefilmt. Ingo Schulze, Dörte Hansen, Saša Stanišić und andere Lieblingsautoren und -autorinnen lesen aus ihren neuen Romanen - vom Balkon, aus dem Garten, aus ihrem Arbeitszimmer oder wie Leif Randt auf den Wiesen von Maintal. Täglich eine Lesung!