Der Hessische Museumsverband mit Sitz in Kassel fordert, die Provenienzforschung zu intensivieren und auf kleinere, nicht staatliche Museen auszuweiten.

Nach dem "Erst-Check-Modell" sollen Forscher anhand eines festgelegten Rasters grob die Bestände überprüfen. "Erhärtet sich der Verdacht auf einen unrechtmäßigen Erwerb, wird intensiver recherchiert", erläutert Museumsberaterin Christina Reinsch.

Die Forschung habe gezeigt, dass sich Raubkunst in allen Arten von Sammlungen finde, teilte ein Sprecher des Wissenschafts- und Kunstministeriums mit.