Der israelische Historiker Saul Friedländer ist am Sonntag in Frankfurt mit dem "Ludwig-Landmann-Preis für Mut und Haltung" geehrt worden.

Die von der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums Frankfurt erstmals vergebene Auszeichnung sei von der Tochter des Preisträgers, Michal Friedländer, entgegengenommen worden, teilte das Museum mit. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Der 88 Jahre alte Holocaust-Zeitzeuge Friedländer sei für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden, in dem er sich intensiv mit der Schoah und der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandergesetzt und die Situation der verfolgten Jüdinnen und Juden thematisiert habe, heißt es in der Begründung der Jury.