Nach Monaten der Zwangsschließung öffnen die Literaturhäuser für Publikum.

Weil die Zahl der Gäste weiterhin beschränkt ist, setzen die meisten auf "hybride Formate", wie der Leiter des Literaturhauses Frankfurt, Hückstädt, erklärte. Gemeint sind Lesungen vor kleinem Publikum, die gegen Gebühr im Internet zu sehen sind. "Endlich haben wir die Möglichkeit, hunderte, tausende Tickets zu verkaufen", sagte Hückstädt. "Finanziell ist das Jahr 2020 für alle Kultureinrichtungen ein Desaster", sagte Hückstädt. In ihrer Existenz bedroht seien die Literaturhäuser aber nicht.