Dunja Sadaqi und Pola Nathusius
Dunja Sadaqi und Pola Nathusius präsentieren den neuen hr-Podcast zum Thema Feminismus. Bild © hr

Lila Latzhose, Parolen und Männerhass? Nicht wirklich! Klischees über Feminismus kleben an dem Begriff wie Kaugummi. Was moderner Feminismus heute ist, will und kann, zeigen zwei junge Journalistinnen im neuen hr-Podcast "Das F-Wort - der Empowerment-Podcast für Frauen".

Ist die US-Künstlerin Beyoncé wirklich Feministin? Wie sexistisch ist der deutsche Bundestag? Und wie funktioniert feministischer Sex? Und geht das - Mann, Kind und gleichberechtigte Beziehung? Mit diesen Themen startet am 17. April der neue hr-Podcast "Das F-Wort - der Empowerment-Podcast für Frauen". Der Name ist Programm: Es geht um Feminismus, präsentiert von den hr-Journalistinnen Pola Sarah Nathusius und Dunja Sadaqi.

Feminismus: Von der "Emma" zu Emma-Watson

"Wir beide bezeichnen uns ganz selbstverständlich als Feministinnen", sagt Nathusius. Die 29-Jährige arbeitet als Hörfunk- und Social-Media-Redakteurin in der Hesseninformation. "Für uns bedeutet das einfach Gleichberechtigung der Geschlechter. Nicht mehr und nicht weniger und das diskutieren wir auch im Podcast!". Aufgewachsen sei sie zwar mit der "Emma" und Alice Schwarzer, heute sei sie eher Fan von Feministinnen wie Emma Watson, Teresa Bücker und Beyoncé.

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Der hr-Podcast

"Das F-Wort – der Empowerment-Podcast für Frauen"

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Sadaqi ist Politik-Redakteurin bei hr-iNFO. Der 31-Jährigen liegt besonders daran, "marginalisierte" Frauen sichtbar zu machen: ob in einem Flüchtlingslager in Jordanien, in einem Tech-Hub für Mädchen im Senegal oder beim Women’s March in Frankfurt.

30 bis 50 Minuten lang: Politik, Sex und Social Media

Ganz bewusst habe man sich für den Titel "Das-F-Wort" entschieden. "Sobald der Begriff Feminismus fällt, verziehen viele leider immer noch den Mund", sagt Sadaqi. Der Begriff werde "wie ein Schimpfwort noch negativ mit lila-Latzhosen-tragenden Männerhasserinnen assoziiert", sagt Nathusius. "Das war damals und ist heute auch noch Quatsch."

In 30 bis 50 Minuten pro Folge diskutieren die Macherinnen in "Das F-Wort" über Popkultur, Beziehungen, Politik, Männer, Sex, Religion, Social Media und mehr. Zehn Folgen umfasst die erste Pilot-Staffel.

Gäste wie Sophie Passmann und Bascha Mika diskutieren mit

Zu Wort kommen in den ersten Folgen auch prominente Gäste wie die Buchautorin und Radiomoderatorin Sophie Passmann, die Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau, Bascha Mika, die Sex-Aktivistin Laura Méritt und die Sprecherin der Grünen Jugend, Ricarda Lang.

In der Kategorie "die Heldin der Folge" stellen Nathusius und Sadaqi jeweils Frauen vor, die man(n) und Frau besser kennenlernen sollten und deren Lebensgeschichten Mut machen.

Los geht es am 17. April, mit "Let‘s Get In Formation - Feminismus und Popmusik". Mit Islam- und Musikwissenschaftlerin Nava Zarabian diskutieren die beiden Podcast-Hosts dann über die Spice Girls, US-Star Beyoncé und Gangsta-Rap.

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Die Macherinnen von "Das F-Wort"

Pola Sarah Nathusius wurde 1989 in Wiesbaden geboren. Sie hat in Frankfurt Politikwissenschaften und Amerikanistik studiert und unter anderem für WDR, SWR, hr, Das Erste, taz und bento gearbeitet. Als Stipendiatin von „The Ernst Kramer & Teddy Kollek Fellowships“ war sie 2016 in Israel und hat dort für einen internationalen Fernsehsender gearbeitet. Nach ihrem Volontariat beim hr arbeitet sie nun als Social-Media-Redakteurin und Hörfunk-Reporterin beim Hessischen Rundfunk.

Dunja Sadaqi wurde 1988 in Frankfurt geboren. Während ihres Online-Journalismus-Studiums arbeitete sie als Radioreporterin beim Hessischen Rundfunk, war seit ihrem Volontariat unter anderem zwei Jahre lang Junior-Korrespondentin im hr-Landtagsstudio in Wiesbaden und arbeitet aktuell in der hr-iNFO-Politikredaktion. Sie reist und berichtet regelmäßig als Vertreterin für das ARD-Studio Nordwestafrika in Rabat, Marokko. Dort wird sie ab Oktober 2019 als Auslandskorrespondentin arbeiten.

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