Nach langem Streit um den Verbleib des documenta-Kunstwerks Obelisk in Kassel deutet sich ein Kompromiss an.

Der Stadtverwaltung liege ein Vorschlag des Künstlers Olu Oguibe vor, dass die Säule vor dem geplanten documenta-Institut stehen könne, sagte ein Sprecher der Stadt am Freitag. Bisher hatte der Künstler darauf bestanden, dass das umstrittene Kunstwerk in der Innenstadt bleiben soll. Für den Ankauf des Werks, das sich mit dem Thema Flucht beschäftigt, waren bei einer Spendensammlung nur 126.000 statt 600.000 Euro zusammengekommen.