Logos der verschiedenen Festivals auf einem Foto mit fröhlichen Festival-Besuchern
Bild © picture-alliance/dpa sowie Logos der verschiedenen Festivals

Die Festival-Saison 2018 steht in den Startlöchern: Bei einigen Open-Airs muss man sich für Tickets sputen. Eine Zusammenstellung der größten Festivals in Hessen von zart bis hart.

Rhein-Main: Frankfurt World Club Dome | Osthafen-Festival Frankfurt | Karben | Neu-Isenburg | Rüsselsheim | Trebur
Nordhessen: Baunatal | Eschwege | Homberg (Efze) | Korbach
Mittelhessen: Laubach | Wettenberg | Villmar
Osthessen: Breitenbach
Südhessen: Beerfelden | Darmstadt

Hessentag in Korbach

Hessentag 2017: hr-Treff
Der "hr-Treff" auf dem Hessentag Bild © hr/Tina Trippens

Was: Zehn Tage Hessentag mit Programm für wirklich jeden Geschmack. Viele Konzerte sind kostenlos, für die Top-Acts benötigt man Tickets. Hier das hr-Programm auf dem Hessentag.
Wann: 25. Mai bis 3. Juni
Wo: An zahlreichen Orten in ganz Korbach.
Bands: Sunrise Avenue, Adel Tawil, Revolverheld, Max Giesinger, Wincent Weiss und viele mehr.
Ticketpreise: Verschiedene Preise, je nach Band. Sunrise Avenue ab 63 Euro, Adel Tawil, Revolverheld ab 39 Euro.
Zelten: Camping ist beim Hessentag nicht vorgesehen, Stellplätze für Wohnmobile gibt es.
Pluspunkt: Abwechslungreicher könnte ein Programm kaum sein. Viele Angebote sind kostenlos.
Problem: Bequemes Schuhwerk ist beim Hessentag Pflicht, da die Wege lang sind.

Schlossgrabenfest Darmstadt

Schlossgrabenfest in Darmstadt
Bild © picture-alliance/dpa

Was: Vier Tage mit mehr als 100 Bands - vom Chartstürmer bis zur regionalen Nachwuchsband ist alles dabei. Musikstile? Vielfältig: Von Rock&Pop über Hip&Hop, R&B, Alternative und Singer&Songwriter. Präsentiert wird das Fest von hr3.
Wann: 31. Mai bis 3. Juni
Wo: Darmstädter Innenstadt rund um das Residenzschloss
Bands: Nena, Lions Head, Marquess, Nico Santos, Tom Gregory und mehr als 100 weitere Bands und DJs.
Ticketpreise: Eintritt frei
Zelten: Keine Campingmöglichkeiten
Pluspunkt: Kostenloses Festivalvergnügen, das alljährlich rund 400.000 Besucher anzieht. Zur Finanzierung trägt der jährlich neu aufgelegte Souvenirbecher (5 Euro) bei. Getränke gibt es auf dem Fest ausschließlich im aktuellen Becher.
Problem: Bei 400.000 Besuchern kann es schon mal kuschelig werden. Typische Festivalatmosphäre mit Camping und Dosenravioli kommt nicht auf. Das Schlossgrabenfest war in den Vorjahren nicht überall barrierefrei. In diesem Jahr gibt es erstmals einen barrierefreien Weg über das Festgelände.

World Club Dome: Der größte Club der Welt

World Club Dome in Frankfurt - bei schlechtem Wetter mit geschlossenem Dach.
Wenn das Wetter nicht mitspielt, kann das Dach der Commerzbank-Arena auch geschlossen werden. Bild © Imago

Was: Der größte Club der Welt - 200 DJs auf 20 Bühnen. Dazu rund 130.000 feierwütige Electro- und Techno-Fans. YouFM präsentiert den Mega-Club.
Wann: 1. bis 3. Juni
Wo: Commerzbank Arena, Frankfurt
Bands und DJs: Axwell /\ Ingrosso, Dimitri Vegas & Like Mike, DJ Tiësto, Martin Garrix, Steve Aoki, Robin Schulz, Alle Farben und rund 200 weitere DJs.
Ticketpreise: Tagestickets ab 59 Euro, Drei-Tages-Pässe ab 109 Euro, Vip-Tickets ab 274 Euro.
Zelten: Camping-Tickets gibt es in diesem Jahr nur in Kombination mit Eintrittskarten zu kaufen. Für drei Tage werden 199 Euro fällig. Wer mit dem Auto anreist, muss zusätzlich 14 Euro für ein Parkticket zahlen. Gezeltet wird direkt neben dem Club Areal auf der Wiese (Camping erst ab 18 Jahren).
Pluspunkt: Das angrenzende Stadion Freibad wird mit einbezogen und zur Pool Arena. Mit dem World Club Dome Ticket kommt man auch zu den Pool-Sessions. Diese können allerdings auch extra gebucht werden. für alle, die den WCD nicht besuchen möchten.
Problem: Die Ticketpreise liegen im oberen Segment. Bei 20 Bühnen sollte man vorher genau wissen, wo es lang geht.

Festival-Quickie: Das Oben-Festival

Zuschauer vor der Bühne beim Oben-Festival
Kurz aber intensiv: Beste Stimmung beim Oben-Festival. Bild © Oben-Festival

Was: Eintägige Veranstaltung mit insgesamt drei Bühnen. Musikstile: Von Pop, Rock und Punk bis Indie, Elektronik und Hip Hop ist alles dabei.
Wann: 2. Juni
Wo: Knallhütte, 34225 Baunatal
Künstler und Bands: Fünf Sterne Deluxe, Haiyti, Ira Atari und viele mehr.
Ticketpreise: 37,50 Euro, Tageskarte 40 Euro, Kombi-Ticket mit dem Festival Musikschutzgebiet (30. August bis 2. September) im Vorverkauf 67 Euro.
Zelten: Veranstaltung ist eintägig, Zelten nicht vorgesehen.
Pluspunkt: Beim Oben ist alles eine Nummer kleiner und familiärer. Eine Bühne ist für lokale Künstler reserviert, die Essensstände sind handverlesen und bieten regionale und internationale Küche.
Problem: Es geht zwar schon um 13 Uhr los, aber ein Festivaltag ist halt so schnell vorbei.

Open Doors Festival Neu-Isenburg: Stilmix an drei Tagen

Trenkwalder-Bassist Hans-Peter Wille macht Stimmung mit einem Alphorn
2015 machten die Trenkwalder ordentlich Stimmung in Neu-Isenburg. Bild © Imago

Was: Rund 40.000 Besucher lockt das Festival jährlich nach Neu-Isenburg - Musik verschiedener Richtungen auf elf Bühnen sowie in Bars, der Fußgängerzone oder der Marktkirche.
Wann: 20. bis 22. Juli
Wo: Stadtgebiet von 63263 Neu-Isenburg
Bands: X-Hells, Superphonix, Orquestra Salsamania und rund 40 weitere Bands aller Stilrichtungen.
Ticketpreise: Eintritt frei
Zelten: nein
Pluspunkt: Kein Eintritt und wahrlich für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Extra lange Food-Zone. In diesem Jahr wird erstmals ein Festival-Button verkauft, um die Finanzierung kommender Festivals zu sichern. Der Kauf des Buttons ist jedoch freiwillig. Ein Teil der Einnahmen wird an die Kinderhilfestiftung gespendet.
Problem: Einzelne Locations liegen ein bisschen ab von der Feiermeile, aber dafür ist es da auch nicht so voll.

Burg Herzberg: Das hessische Woodstock

Feiernde Menschen beim Burg Herzberg Festival 2016
Beste Stimmung beim Burg Herzberg Festival 2016 Bild © Imago

Was: Das Festival feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Seit 1968 treffen sich - mit teils langjähriger Unterbrechung - Alt- und Junghippies an der osthessischen Burgruine Herzberg.
Wann: 26. bis 29. Juli, Anreise ab Dienstag, 24. Juli, 10 Uhr
Wo: Burg Herzberg, Hof Huhnstadt, 36287 Breitenbach (Hersfeld-Rotenburg)
Bands: Kettcar, Simo, Mokoomba, Selig, Herzberg Blues Allstars und 60 weitere
Ticketpreise: Festivalticket 132 Euro (inkl. Camping), 120 Euro bei Barzahlung im Büro in Fulda, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt, für jedes Fahrzeug vor Ort werden 20 Euro fällig.
Zelten: Mit Kind und Hund und allem.
Pluspunkt: Ein friedliches und freundliches Miteinander der rund 11.000 Besucher aller Altersstufen. Für Kinder gibt es das Kinderland mit Clowns, Klangraum, Bauecke, Märchenerzähler, Schminkstation und vielem mehr.
Problem: Bei Regen kann man mit dem Campingbus schon mal im Schlamm festsitzen. Alle anderen Probleme lösen sich in Rauch auf.

Festival Golden Oldies: Musikalische Zeitreise

Kinderwagenparade beim Golden Oldies Festival in Wettenberg.
Nicht nur Musik, sondern auch jede Menge Rahmenprogramm gibt es beim Festival Golden Oldies in Wettenberg. Bild © Imago

Was: Ein Nostalgie-Festival vom Feinsten. 55 Bands auf neun Bühnen spielen Beat, Rock'n'Roll, Pop und Soul der 50er- bis 80er-Jahre.
Wann: 27. bis 29. Juli
Wo: 35435 Wettenberg
Bands: 55 Oldie-Bands
Ticketpreise: Tageseintritt: 15 Euro, All-event-Ticket: 20 Euro, Kinder bis 14 Jahre frei.
Zelten: eher nicht
Pluspunkt: Neben der Musik gibt es ein großes Rahmenprogramm mit 1.000 Oldtimern, Petticoatwettbewerb, Kinderwagenparade und Kinderprogramm. Auf dem Nostalgiemarkt gibt es 100 Stände mit 50er/60er-Jahre-Produkten.
Problem: Der eine oder andere passt nicht mehr in die Originalklamotten von damals, stört sich aber auch nicht daran.

Trebur Open Air: Party inklusive Abkühlung

Zeltplatz beim Trebur Open Air
Beim Trebur-Open-Air geht es auf dem Zeltplatz eher gemütlich zu. Bild © Imago

Was: Festival mit langer Tradition - in Trebur wird schon seit 26 Jahren gefeiert. Drei Tage Party auf drei Bühnen.
Wann: 27. bis 29. Juli
Wo: Festivalgelände Astheimer Straße 88, 65468 Trebur
Bands: Shantel, Heißkalt, Danko Jones, Großstadtgeflüster und rund 40 weitere Bands
Ticketpreise: Tages-Ticket ab 26 Euro, 3-Tages-Ticket ab 55,90 Euro, Festivalticket inklusive Camping und Schwimmen ab 72,40 Euro.
Zelten: In unmittelbarer Nähe zum Festivalgelände, direkt neben dem Freibad.
Pluspunkt: Eintritt ins Freibad ist mit Festivalbändchen inklusive. Unter dem Titel "TOA Gardens" gibt es einen Extra-Zeltplatz mit einigen Specials (Nachtruhe, Frühstücksservice). Dieser Bereich ist jedoch auf 120 Personen limitiert, das Festivalticket inklusive Camping kostet in diesem Areal ab 110,90 Euro.
Problem: Die vielen Ehrenamtlichen wünschen sich wahrscheinlich einige Hände mehr - aber welches Festival kennt diese Sorge nicht?

Love Family Park in Rüsselsheim

Impression vom Love Family Park-Festival
Bild © Felix Hohagen

Was: Techno, Dance, Electro, House
Wann: 28. Juli
Wo: Mainvorland 65428 Rüsselsheim
DJs: Fritz Kalkbrenner, Sven Väth, Boris Brejcha, Dixon, Chris Liebing, Dominik Eulberg, Loco Dice u.v.a.
Ticketpreise: 52,50 Euro, Backstage Premium Tickets 119 Euro
Zelten: Camping ist nicht vorgesehen. Der nächste offizielle Campingplatz wäre auch acht Kilometer entfernt.
Problem: Lange Jahre in Hanau als "Love Park" beheimatet zog das Festival 2014 aus Naturschutzgründen nach Mainz um. Im vergangenen Jahr fiel es ganz aus, jetzt also Premiere in Rüsselsheim.

abgesagt - Sound of the Forest: Musik unter Sternen - abgesagt

Sound of the Forest Festival Erbach
Idyllischer könnte ein Open-Air-Gelände nicht liegen. Bild © Sound of the Forest

Was: Ausgerechnet zum zehnjährigen Jubiläum musste das Pop- und Indie-Festival im Odenwald kurzfristig abgesagt werden. Grund: Waldbrandgefahr
Wann: 2. bis 5. August
Wo: Marbachstausee, Marbach 26, 64743 Beerfelden (Odenwald)
Bands: Von Wegen Lisbeth, Skip & Die, Amber Run, Leoniden, Vök und viele andere.
Ticketpreise: Festivalticket 69 Euro (inkl. RMV- und VRN-Ticket), Camping Zelttickets (bis zu 3 Personen) 23,80 Euro. Wohnmobil-Ticket 23,80 Euro.
Zelten: Unter Baumwipfeln und Sternenhimmel, Wohnmobile und Campingbusse dürfen nicht auf das Festivalgelände, für sie gibt es außerhalb einen Parkplatz. Grillen ist nur an den ausgewiesenen Grillplätzen gestattet.
Pluspunkt: Mit rund 6.000 Besuchern gehört es noch zu den eher gemütlichen Festivals, ist aber schon so groß, dass ordentlich Stimmung aufkommt.
Problem: Die Waldtiere dürften froh sein, wenn die Partymeute wieder abzieht - aber es sind ja nur vier Tage.

Osthafen-Festival Frankfurt

Osthafen Festival 2016
Osthafen Festival 2016 Bild © Sven-Oliver Schibat

Was: Alle zwei Jahre findet das Hafen- und Musikfestival in Frankfurt statt. Musik auf vier Bühnen, Sport, Familienprogramm, dazu Hafen-Attraktionen. 2016 zog die Sause an zwei Tagen rund 220.000 Besucher an.
Wann: 11. und 12. August
Wo: Frankfurter Osthafen
Bands: Line Up 2018 steht noch nicht fest - es dürften aber wieder mehr als 40 Bands und DJs werden.
Ticketpreise: Eintritt frei
Zelten: Ist nicht vorgesehen.
Pluspunkt: Das Festival ist kostenlos. Außerdem ist die Location am Wasser natürlich großartig.
Problem: Parkplätze sind Mangelware, die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist angeraten - wie eigentlich immer bei Großveranstaltungen in Frankfurt.

Open Flair: Chartsfutter für Nordhessen

Besucher beim Open Flair Festival in Eschwege
Wie ist die Stimmung beim Open Flair? Bestens! Bild © Imago

Was: Prominent besetztes und Rock- und Popfestival auf der Werra-Flussinsel Werdchen, das bis zu 20.000 Besucher täglich zählt.
Wann: 8. bis 12. August
Wo: Festplatz am Werdchen, 37269 Eschwege
Bands: Beatsteaks, Marteria, Kraftklub, Wanda, Bad Religion, Tocotronic und rund 70 weitere Acts.
Ticketpreise: Festivalticket: 114 Euro ohne bzw. 144 Euro mit Camping
Zelten: Ja. Campingplatz geöffnet ab Dienstag, 7. August, 12 Uhr - wer es bequem mag, kann sich vorab ein Zelt bestellen und aufbauen lassen. Es gibt auch ein Green Camp mit besonderen Regeln (keine Autos, keine Wohnmöbel, Mülltrennung, Nachtruhe).
Pluspunkt: Das Open Flair wird von Ehrenamtlichen gestemmt und ist eigentlich immer ausverkauft.
Problem: Eigentlich immer ausverkauft und wer zu spät kommt, hat leider Pech.

Tells Bells: Rockiges in Mittelhessen

Ein Screenshot aus einem Youtube-Video zum Tells Bells-Festival in Villmar
Keine Duschen auf dem Campinggelände - aber die braucht der echte Metal-Fan auch nicht. Bild © Screenshot Youtube

Was: Rock und Metal, Alternative und Punk, Ska und Folk existieren beim Tells Bells friedlich nebeneinander. Das Festival wird in diesem Jahr 15, ist also im besten Pubertistenalter. Rund 4.500 Besucher werden erwartet.
Wann: 10. und 11. August
Wo: Sportgelände, 65606 Villmar
Bands: Comeback Kid, H20, Silverstein, Dog Eat Dog, The Menzingers und viele weitere Bands.
Ticketpreise: 22 Euro, 29 Euro inklusive Camping - Camping-Tickets gibt es nur im Vorverkauf.
Zelten: Wiese hinter dem Festivalgelände. Campingplatz ist am Freitag ab 12 Uhr geöffnet. Große Pavillons, Holzkohle-Grills und Strom-Generatoren sind nicht erlaubt, Duschen gibt es keine, Glasflaschen sind verboten.
Pluspunkt: Klein, familiär und Verpflegungspreise, die jeden Geldbeutel freuen.
Problem: Keine Probleme in Sicht - nur in der Pogo-Zone vor der Bühne sollte man sich vor blauen Flecken in Acht nehmen.

Karben Open Air: Hauptsache, es rockt

Zuschauer vor der Bühne - Bühne in lilafarbenes Licht getaucht
Nah dran an den Bands - ist man beim Karben Open Air Bild © Karben Open Air

Was: Das mit mehr als 30 Acts auf drei Bühnen gar nicht mehr so kleine Karben Open Air wird zwölf Jahre alt. Musikstile? Querbeet von Rock über Punk, Ska und Metal bis hin zu Singer-Songwriter.
Wann: 17. bis 19. August
Wo: Festivalgelände am Selzerbrunnen, Brunnenstraße 2, 61184 Karben
Bands: Sondaschule, ZSK, Jupiter Jones, Massendefekt und rund 30 weitere
Ticketpreise: Festivalticket 37 Euro ohne, 47 Euro mit Camping.
Zelten: Campingplatz nur wenige Schritte vom Festivalgelände entfernt, Autos dürfen nicht mit auf das Campingareal.
Pluspunkt: Kleines, familiäres Festival. Auf dem Campingplatz gibt es mit dem Flunkyballturnier und der Karaoke Party ein bisschen Programm abseits der Bühnen.
Problem: Weit und breit keine Probleme zu sehen. Die Fanstimmen lauten: "geil" - "chillig" - "zu schön um wahr zu sein".

Blues Schmus Apfelmus: Saisonfinale mit Groove

Eine Hand mit einem Apfel
Zum Konzert noch ein Äpfelchen - gerne auch in flüssiger Form. Bild © picture-alliance/dpa

Was: Jubiläums-Sause in Laubach. Seit 25 Jahren gibt es das Bluesfest, das rund 15.000 Besucher lockt. Neben viel Musik gibt es auch Äpfel in allen Zuständen, als Apfelkuchen, Apfelschnaps und natürlich auch als Wein.
Wann: 24. bis 26. August
Wo: Schlosspark in 35321 Laubach
Bands: Steve Baker & Band, Jimmy Burns Band, Rattlesnake Blues Band, Khalif Wailin Walter Band und rund 30 weitere Bands.
Ticketpreise: 3-Tages-Bändchen 18 Euro, 2-Tages-Bändchen 15 Euro, 1-Tages-Bändchen 10 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei.
Zelten: Campingplatz vorhanden.
Pluspunkt: Musik unter freiem Himmel oder in einem der vier Musikzelte. Umfangreiches Rahmenprogramm mit Workshops, Bauernmarkt und Kinderprogramm.
Problem: Hundefreunde müssen ihre Lieblinge daheim lassen. "Blues-Musik wird von Tieren leider als Lärm empfunden", erklärt der Veranstalter.

Musikschutzgebiet Homberg

Feiern vor Bauernhof-Kulisse - das Festival Musikschutzgebiet
Feiern vor Bauernhof-Kulisse. Das Musikschutzgebiet lockt mit ganz eigenem Charme. Bild © Musikschutzgebiet Homberg

Was: Neben guter Musik versprechen die Veranstalter ein Rahmenprogramm aus "Kunst, körperlicher Ertüchtigung und Klamauk" - das alles in familiärer Bauernhof-Atmosphäre.
Wann: 30. August bis 2. September
Wo: Grünhof, 34576 Homberg (Efze)
Bands: Ilgen Nur, Frère, Pabst, Fatoni und andere und viele andere.
Ticketpreise: Wochenendticket: 52,50 Euro, Kombiticket mit dem Oben-Festival: 67 Euro
Zelten: Camping ist ausdrücklich erwünscht - genug Wiese ist auch da rund um den Hof.
Pluspunkt: Abfeiern auf alten Sofas vor heimeliger Bauernhof-Kulisse. So schön kann der Festival-Spätsommer sein. Neben viel Musik gibt es Workshops, wie Bierbrauen oder Glasbläserei.
Problem: Die Veranstalter weisen darauf hin, dass der Handyempfang in der "nordhessischen Tundra" teilweise schlecht ist. Das Problem machen sie aber zum Pluspunkt indem sie die drei Tage als Flucht vom Alltag preisen.