Weltweit wurden nach einer Übersicht des PEN-Zentrums im vergangenen Jahr zahlreiche Schriftsteller verhaftetet, angegriffen und bedroht.

Aufgeführt in der am Mittwoch veröffentlichten Liste sind insgesamt 220 Übergriffe auf Autoren. Viele Regierungen hätten die Corona-Pandemie genutzt, um Kritiker zu unterdrücken, sagte der Writers-in-Prison-Beauftragte des in Darmstadt ansässigen deutschen PEN-Zentrums, Nestmeyer.

Die sogenannte Caselist 2020 wurde von PEN International zusammengetragen. Die Statistik 2019 umfasste 212 Übergriffe.