In "Gott der Barbaren" erzählt der Südostasien-Experte Stephan Thome eine Geschichte aus China in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Es ist gleichsam eine Vorgeschichte unserer krisengeschüttelten Gegenwart. Angeführt von einem christlichen Konvertiten, der sich für Gottes zweiten Sohn hält, errichten Rebellen im chinesischen Kaiserreich einen Gottesstaat und überziehen das Land mit Terror und Zerstörung. Um sich ein Bild von der Rebellion zu machen, reist ein junger deutscher Missionar, der bei der Modernisierung des riesigen Reiches helfen will, voller Idealismus nach Nanking. Dabei gerät er zwischen die Fronten eines Krieges, in dem er am Ende alles zu verlieren droht, was ihm wichtig ist.