Am Dienstag ist in der Neuen Altstadt in Frankfurt das Stoltze-Museum eröffnet worden.

Dort sind neben einer Dauerausstellung auch Gegenstände aus dem Nachlass des Heimatdichters und Polit-Satirikers Friedrich Stoltze (1816-1891) zu sehen. Stoltze wurde in dem Quartier zwischen Dom und Römer, das in den vergangenen Jahren für rund 200 Millionen Euro in Teilen wiederaufgebaut wurde, geboren. Mit seiner Satire-Zeitschrift "Frankfurter Latern" kämpfte er seit 1860 gegen Militarismus, Antisemitismus und den preußischen Obrigkeitsstaat.