In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

Es gibt neue Meldungen
Automatisch aktualisieren
  • Axel singt von "seltsamer Erotik im Beton"

    Er spielt Improvisationstheater, tritt mit einer Band auf und macht “Wortsurfing” auf nordhessischen Bühnen. In unserer Poesieserie #poesiealbum besuchen wir heute Axel Garbelmann.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Axel Garbelmann - “Wortsurfing” in Kassel | #poesiealbum

    Axwel - Künstler aus der hessenschau-Serie Poesiealbum
    Ende des Videobeitrags
  • Acht Finalisten für Deutschen Sachbuchpreis

    Die acht Finalisten für den ersten Deutschen Sachbuchpreis stehen fest. Die Jury hat folgende Titel nominiert: Heike Behrend: Menschwerdung eines Affen; Asal Dardan: Betrachtungen einer Barbarin; Jürgen Kaube: Hegels Welt; Andreas Kossert: Flucht - Eine Menschheitsgeschichte; Daniel Leese: Maos langer Schatten; Michael Maar: Die Schlange im Wolfspelz; Christoph Möllers: Freiheitsgrade und Mai Thi Nguyen-Kim: Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit.

    Die Autoren zeichneten sich dadurch aus, dass sie erst verstehen wollten, bevor sie erklärten, so die Jury. Dabei mieden sie eingetretene Pfade und gingen den Dingen auf den Grund. Der Preis ist mit 42.500 Euro dotiert. Der Sieger erhält 25.000 Euro, die sieben anderen Nominierten je 2.500 Euro. Die Verleihung ist für den 14. Juni in Berlin geplant, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag in Frankfurt mit.

  • Top-Thema

    Land unterstützt Open-Air-Veranstaltungen

    Ab heute können Kulturveranstalter Anträge für das Programm "Ins Freie!" beim Hessischen Kunstministerium stellen. Damit wird der Aufbau neuer und die Erweiterung bestehender Open-Air-Spielstätten sowie pandemie-kompatibler Pop-Up-Spielstätten unterstützt, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Das Programm ist ein Bestandteil des zweiten Kulturpakets mit einem Umfang von insgesamt 30 Mio Euro.

    Die Pandemie lasse kaum Voraussagen für den Kulturbetrieb in Innenräumen zu, erklärte Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne). "Freilichtveranstaltungen dagegen werden im Sommer mit hoher Wahrscheinlichkeit unter Einhaltung von Hygieneregeln stattfinden können." Ausdrücklich gewünscht sei die Kooperation verschiedener Veranstalter und Gruppen. So könnten mehrere Beteiligte gemeinsam eine Spielstätte einrichten und nutzen.

  • Drei junge Hessen in Komponisten-Camp

    Sieben junge Nachwuchs-Komponistinnen und -Komponisten treffen sich vom 12. bis 15. April zur "Orchesterwerkstatt junger Komponisten", die in diesem Jahr zum ersten Mal digital stattfindet. Ein Blick auf die Liste der Teilnehmenden zeigt, dass es in Hessen ziemlich viele Talente gibt. Einen der begehrten Plätze hat der 14-jährige Felix Gerstner aus Hattersheim (Main-Taunus) ergattert. Mit dabei sind auch Vincent Hagemann (16) aus Wiesbaden und die 22-jährige Marlene Jacobs aus Hanau.

    Normalerweise findet das Camp in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) statt - in diesem Jahr schalten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ihren Heimatorten hinzu. Ihre Kompositionen, die sie gemeinsam mit Profimusikern entwickeln, werden von den Harzer Sinfonikern in einem Abschlusskonzert aufgeführt.

    Porträts dreier junger Komponisten: Felix Gerstner, Marlene Jacobs, Vincent Hagemann
  • Florian Lutz wird neuer Intendant am Staatstheater Kassel

    Florian Lutz ist ab der kommenden Spielzeit neuer Intendant am nordhessischen Staatstheater. Zur Einarbeitung ist er seit einem Jahr in Kassel. Der neue Intendant im Interview.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Neuer Intendant am Staatstheater Kassel

    hs
    Ende des Videobeitrags
  • Top-Thema

    hr bietet Auftrittsmöglichkeit für Musiker an

    Was machen Musikerinnen und Musiker ohne Bühne? Vielen freischaffenden Künstlern ist durch die fehlenden Auftrittsmöglichkeiten die Lebensgrundlage entzogen worden. Deshalb startet der Hessische Rundfunk nun die Aktion "Bühne frei!", bei der sich hessische Musikerinnen und Musiker ab sofort bewerben können, wie Sie hier nachlesen können.

  • Diese sieben hessischen Games vertreiben Langeweile

    Es muss nicht immer Minecraft oder Super Mario sein: Wer nach Beschäftigung für Zuhause sucht, wird auch bei hessischen Games-Entwicklern fündig. Eine Auswahl.

  • Autor Andreas Maier: "Reisen ist nichts Notwendiges"

    Für Andreas Maier ist Urlaub zum Fürchten. Sein neuer Roman handelt trotzdem vom Verreisen. Im Interview erzählt er, warum er der Diskussion um Osterurlaub nichts abgewinnen kann und was er stattdessen macht.

  • Kunstplattform lädt zu Art Walks in Frankfurt ein

    Die Kunstplattform #MeetFrida lädt im April mit Werken von zwölf zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern zu Spaziergängen in Frankfurt, Berlin und Leipzig ein. Vom 6. bis zum 15. April sollen die Art Walks zu den einzelnen Werken führen und dabei offene Künstlerateliers, Street Art und Galerien einbeziehen.

    Die Arbeiten sollen auf großflächigen Werbeplakaten gezeigt werden. "Die Aktion erschafft in den drei Metropolen Outdoor-Galerien auf Zeit und macht Kunst auch im Lockdown für die Öffentlichkeit zugänglich." In Frankfurt konzentriert sich der Art Walk auf Römer und Hauptwache sowie die Hanauer Landstraße.

  • Top-Thema

    Hessen digitalisiert erste koloniale Sammlungen

    Wie umgehen mit Kulturgütern, die in der Kolonialzeit auf teils unklaren Wegen in deutsche Sammlungen und Museen gelangten? Über diese Frage wird seit einigen Jahren leidenschaftlich diskutiert. Mit der so genannten "3-Wege-Strategie" soll nun Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland erfasst und digital veröffentlicht werden.

    Zu den 25 Einrichtungen der Pilotphase gehören auch zwei in Hessen: das Museum Wiesbaden und die Philipps-Universität. Die Marburger Universität könne mit ihrer Expertise in der digitalen Bereitstellung in Open Access zur besseren Erschließung beitragen, sagt Präsidentin Katharina Krause.

    Eine junge Frau zeigt den Kopfschmuck eines indigenen brasilianischen Volks aus der Sammlung des Museums Wiesbaden.

    Andreas Henning, Direktor des Museums Wiesbaden, betont: "Die ethnologische Kollektion im Museum Wiesbaden ist Teil der etwa 1,2 Millionen Objekte umfassenden Bestände der Naturhistorischen Sammlungen. Uns erscheint es wichtig, in dieser Pilotphase nicht nur die Anliegen und Herausforderungen großer Sammlungen zu berücksichtigen."

    Zur "3-Wege-Strategie" gehören die Schaffung eines zentralen Zugangs zu bereits digital erfasstem Sammlungsgut, die digitale Grunderfassung und Veröffentlichung solcher Bestände sowie die Erarbeitung von Standards für die langfristige digitale Verfügbarmachung.

  • Im Juli wird es für Künstlerkolonie Mathildenhöhe spannend

    Bei der nächsten Tagung des Unesco-Welterbekomitees im Sommer steht die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt auf der Tagesordnung. Wie die deutsche Unesco-Kommission mitteilte, wird die Sitzung wegen der Corona-Pandemie vom 16. bis zum 31. Juli online abgehalten. Sie sollte ursprünglich schon 2020 im chinesischen Fuzhou stattfinden, wurde aber abgesagt.

    Auf der Liste des Unesco-Welterbes stehen zurzeit 1.121 Kultur- und Naturstätten, davon 46 aus Deutschland.

  • Zwei Fuldaer erzählen grausige Kriminalfälle aus Osthessen

    Zwei Fuldaer Autoren rekonstruieren für Audio-Reportagen Verbrechen, die in der Vergangenheit in Osthessen Aufsehen erregt haben. Manche Fälle in ihrem Podcast lassen sie auch persönlich nicht kalt und sorgen für manchen Albtraum.

  • Drei Frauen ringen um Amanda Gormans Worte

    Sie spricht von Hautfarbe, Unterdrückung und Hoffnung: Amanda Gorman hat die Welt mit ihrem Gedicht "The Hill We Climb" zu Tränen gerührt. Nun erscheint das Werk auf Deutsch, übersetzt von drei Frauen gemeinsam. Eine von ihnen ist hr-Redakteurin Hadija Haruna-Oelker. Im Interview berichtet sie von der herausfordernden Aufgabe.

  • Arnold-Bode-Preis für Künstlerkollektiv Instar

    Das Künstlerkollektiv "Hannah Arendt Institut für Artivismus" (Instar) und seine Gründerin Tania Bruguera erhalten den mit 10.000 Euro dotierten Arnold-Bode-Preis 2021. Das in Havanna arbeitende Kollektiv setze sich "mit künstlerischen und diskursiven Mitteln für demokratische Transformationsprozesse ein", begründete die Kasseler Kulturdezernentin Susanne Völker am Montag die Entscheidung. Das Engagement für gerechtes Miteinander "sei einer der relevantesten (Kunst)Diskurse unserer Zeit".

    Die 1968 geborene Installations- und Performancekünstlerin Tania Bruguera habe bei der documenta 2002 mit der akustischen Simulation eines Erschießungskommandos Aufsehen erregt, teilte die Stadt Kassel mit. Auf Kuba habe die Künstlerin für den Aufbau einer Demokratie gekämpft und sei dafür mehrmals ins Gefängnis gekommen. Das Kollektiv, das sie 2015 gründete, trage die Verbindung von Kunst und Aktivismus im Namen. Als "demokratischer und hierarchiefreier Raum" fordere das Kollektiv soziale Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit. 

    Wann und wie die Preisverleihung stattfindet, werde wegen der Pandemie erst später entschieden, teilte die Stadt mit.

    Gruppenfoto - Künstlerkollektiv INSTAR
  • Über das Warten in Kunst und Literatur

    Warten, weiter warten, warten - worauf eigentlich? Die Corona-Pandemie hat uns in diese Schleife geschickt. Die Künstlerin Christine Reinckens und der Autor Timo Reuter sehen in der aktuellen Hängepartie auch kreatives Potenzial.

  • Dieses Spiel hilft, Extremismus zu erkennen

    Jugendliche sensibilisieren für Extremismus - dafür geht die Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt neue Wege: Sie hat ein Handy-Spiel entwickelt, mit dem Schüler versteckte rechtsextreme Botschaften erkennen sollen.

  • So entsteht in Minecraft ein neues Frankfurt

    Wie könnte das Frankfurt der Zukunft aussehen? Zu dieser Frage hat das Deutsche Architekturmuseum einen Wettbewerb ausgelobt. Kleine und große Hobbyarchitekten können sich dabei im Videospiel Minecraft austoben.

  • Top-Thema

    Frankfurt bewirbt sich als Modellregion für Kulturbranche

    Frankfurt will Modellregion des Landes Hessen werden.
    Erste Gespräche auf Landesebene hätten bereits stattgefunden. Den Fokus legt die Stadt dabei auf die Kultur- und Veranstaltungsbranche sowie die Gastronomie. Oberbürgermeister Feldmann (SPD) begründete die Entscheidung damit, dass diese Wirtschaftszweige bisher stark benachteiligt wurden.

    Geplant ist laut Stadt ein Modellprojekt unter der Federführung des Gesundheitsamtes und mit wissenschaftlicher Begleitung in ausgewählten Kultur-, Veranstaltungs- und Gastronomiebetrieben in einem begrenzten Gebiet des Frankfurter Stadtgebiets. Dort sollen Kultur und Veranstaltungen wieder stattfinden können - mit derzeit geltenden Hygienestandards wie negativen Schnelltests beim Eintritt und digitaler Kontakpersonennachverfolgung.

    Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) betonte, der Gesundheitsschutz der Besucherinnen und Besucher stehe dabei im Vordergrund. Die Stadt erhofft sich von dem Modellprojekt Erkenntnisse zur Öffnung des Kulturbetriebs und eine Signalwirkung für andere Städte und übrige Wirtschaftszweige.

  • Wiesbadener Fernsehkrimi-Festival 2021 mit hybridem Modell

    Das Deutsche Fernsehkrimi-Festival in Wiesbaden findet in diesem Jahr in hybridem Format statt. Die Veranstalter kündigten am Donnerstag an, als ersten Wettbewerbsbeitrag den Kriminalfilm "Sabine" des Norddeutschen Rundfunks (NDR) aus der ARD-Reihe "Polizeiruf 110" am 1. Juni im Wiesbadener Caligari-Kino zu präsentieren.

    Der Kulturdezernent der Stadt, Axel Imholz, zeigte sich hoffnungsvoll, "dass wir dem Fernsehkrimi auf der großen Leinwand und mit eingeladenen Filmgästen eine Plattform bieten können". Mit Blick auf das Coronavirus werde aber von Anfang an hybrid geplant, viele Inhalte würden im Internet und auf Social Media angeboten. Er versprach: "Egal, was kommt: Wir werden den Fernsehkrimi feiern."

    Insgesamt hätten zwölf Sender trotz erschwerter Drehumstände insgesamt 44 Fernsehkrimis eingereicht. Zehn davon wurden von einer Jury für den Wettbewerb ausgewählt, der am 4. Juni mit der Preisverleihung zu Ende geht.

  • Mit blauen Fensterrahmen zum Weltkulturerbe?

    Die Pyramiden von Gizeh, die Akropolis in Athen, das Kloster Lorsch - sie alle sind Teil des Weltkulturerbes der Unesco. Frankfurt bewirbt sich mit den Ernst-May-Siedlungen aus den 1920er Jahren. Dabei geht es auch um farbenfrohe Details.

  • Queere Liebesgeschichten erobern Jugendbücher

    Queere Themen boomen, auch in Jugendbüchern. Dass diese viel mehr sind als nur ein Nischenprodukt, zeigt die Frankfurter Autorin Alicia Zett mit ihren Liebesgeschichten.

  • 33 Titel im Finale des Deutschen Jugendliteraturpreises

    33 Titel stehen im Finale um den Deutschen Jugendliteraturpreis. Die Auswahl der Nominierungen wurde von drei unabhängigen Jurys getroffen. Sie stellten ihre Kandidaten am Donnerstag online vor. Die Kritikerjury prüfte 667 Titel und nominierte ihre Favoriten in den Sparten Bilder-, Kinder-, Jugend- und Sachbuch.

    Der Preis ist mit insgesamt 72.000 Euro dotiert, die Sieger werden am 22. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse verkündet. Eine Sonderpreisjury würdigt in diesem Jahr außerdem die Leistungen von Übersetzerinnen und Übersetzern.

  • Wegen Corona: Maifestspiele mit Ersatzprogramm

    Die renommierten "Internationalen Maifestspiele" in Wiesbaden finden diesmal mit einem Ersatzprogramm statt. Geplant sind unter anderem Wagners "Der Ring des Nibelungen" sowie die Opern "Der Barbier von Sevilla" von Rossini und Mozarts "Hochzeit des Figaro". Zudem sollen "Il trittico" von Puccini und der Doppeltanzabend "Le sacre du printemps" Premiere feiern, wie das Staatstheater am Mittwoch mitteilte.

    Zu seinem 125-jährigen Bestehen wird das Festival außerdem mit der Sonderausstellung "Vorhang auf!" begleitet.

  • Henkersmahlzeit von 47 Millionen Jahre alter Fliege analysiert

     Fossile Fliege Hirmoneura Messelense aus der Messelgrube. Sie lebte vor rund 47 Millionen Jahren und wurde in der Grube Messel als bislang unbekannte Fliegenart entdeckt.

    Forscher haben im Unesco-Weltnaturerbe Grube Messel in Südhessen das Fossil einer bislang unbekannten Fliegenart entdeckt. Im Bauch des gerade einmal elf Millimeter großen Insekts wiesen sie Blütenpollen nach. Laut des Senckenberg Forschungsinstitut ein Nachweis dafür, dass Fliegen bereits vor 47 Millionen Jahren bei der Bestäubung von Pflanzen eine wichtige Rolle gespielt haben könnten. Die Entdeckung wurde im Fachjournal "Current Biology" veröffentlicht.

    Man habe "sozusagen die Henkersmahlzeit der Fliege" analysiert, sagte Senckenberg-Wissenschaftlerin Sonja Wedmann. Fossile Nahrungsreste wie diese seien weltweit extrem selten. Sie geben den Forschern Hinweise auf die Lebensweise und das Fressverhalten der Tiere sowie auf die Umweltbedingungen, in denen die Insekten damals gelebt haben.

  • Eine Million Schulkinder bekommen Buch geschenkt

    Für rund eine Million Kinder der vierten und fünften Klassenstufen gibt es zum Welttag des Buches am 23. April Geschenke: Sie können sich den Comicroman "Biber undercover" in einer von rund 3.500 teilnehmenden Buchhandlungen abholen. Die Aktion läuft vom 20. April bis 30. Juni und gegen Vorlage eines Gutscheins. Das teilten der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt am Main und die Stiftung Lesen in Mainz mit. Die Aktion "Ich schenk dir eine Geschichte" findet zum 25. Mal statt.