In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Top-Thema

    Hessischer Film- und Kinopreis an Schlöndorff und Paluyan

    Volker Schlöndorff wird von einer Kamera gefilmt

    Beim 32. Hessischen Film- und Kinopreis geht der Newcomerpreis an den Regisseur Aliaksei Paluyan, der Ehrenpreis des Ministerpräsidenten an den Regisseur Volker Schlöndorff. Kunst- und Kulturministerin Dorn gab die beiden Preisträger sowie die Nominierten in weiteren Kategorien am Dienstag bekannt.

    Volker Schlöndorffs Bedeutung für den deutschen Film sei unschätzbar, heißt es in der Begründung für den Ehrenpreis. Der gebürtige Wiesbadener sei weltweit für sein Wirken anerkannt und habe Auszeichnungen der bedeutendsten internationalen Filmfestivals erhalten, bis hin zur Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar für "Die Blechtrommel".

    Aliaksei Paluyan, geboren 1989 in Belarus, kam 2012 nach Kassel, um Regie zu studieren, und ist geblieben. Für 'See der Freude' bekam er 2019 den Hessischen Filmpreis für den besten Kurzfilm. Sein aktueller Dokumentarfilm 'Courage' dokumentiert den Protest der Menschen in Belarus gegen den Machthaber Lukaschenko. Der zur Berlinale 2021 eingeladene Film gehöre zu den mutigsten Filmen, die dort gezeigt wurden, schreibt Kunst- und Kulturministerin Dorn in ihrer Begründung.

    Bekannt gegeben wurden am Dienstag auch die Nominierungen für die weiteren Kategorien:

    Spielfilm: "Le Prince" von Lisa Bierwirth, "Youth Topia" von Dennis Stormer und "Borga" von York-Fabian Raabe
    Dokumentarfilm: "The Other Side of the River" von Antonia Kilian, "Courage" von Aliaksei Paluyan und "Herr Bachmann und seine Klasse" von Maria Speth
    Kurzfilm: "Der Lokführer" von Zuniel Kim und Christian Wittmoser und "Klabautermann“ von Anke Sevenich
    Hochschulabschlussfilm: "Die Kafka-Konferenz, oder: Dubček geht baden" von Tobias Sauer, "First Work, Then Play" von Brenda Lien und "Fuchskind" von Jan Capar.

    Verliehen werden die Preise am 22. Oktober im Capitol in Offenbach.

  • Ausstellung "Kunst für Tiere" nimmt zweiten Anlauf

    Auch Tiere brauchen Kunst, finden die Opelvillen in Rüsselsheim und zeigen Performance-Kunst für Hunde und Katzen. Es geht um einen Perspektivwechsel, sagen die Ausstellungsmacher. Die Schau war schon im vorigen Jahr gestartet und musste wegen des Lockdowns nach wenigen Tagen abgebrochen werden. Nun nimmt sie einen zweiten Anlauf.

  • Hessisches Landesmuseum Darmstadt für Studierende kostenlos

    Mit dem kommenden Wintersemester ist der Eintritt ins Hessische Landesmuseum für Studierende der Hochschule und der TU Darmstadt kostenlos. Ziel sei es, Studierende für das umfassende Themenspektrum des Landesmuseums zu begeistern und den Zugang noch einfacher zu gestalten, sagt Direktor Martin Faass: "Wir wünschen uns einen regen Austausch mit dem jungen Publikum." Der Eintritt ist für den Besuch der Ständigen Sammlung sowie den Sonderausstellungen (etwa die neue Liebermann-Ausstellung) frei.

    Frontale Ansicht des Hessisches Landesmuseum Darmstadt

    Möglich gemacht worden sei das neue Angebot durch eine Kooperation der Allgemeinen Studierendenausschüsse der Hochschule und der Technischen Universität mit dem HLD. In einer ersten Testphase werde aktuell evaluiert, wie hoch die Nachfrage am Angebot ist. Zukünftig soll der Eintritt nach dem Modell des Kulturtickets finanziert werden: Ein solidarisch von allen Studierenden gleichermaßen getragene Finanzierung, die ähnlich wie das Semesterticket für den ÖPNV ein günstiges Angebot für alle Beitragszahlenden ermöglicht.

    Das Kulturticket wurde 2002 vom AStA der Hochschule Darmstadt erfunden - damals noch unter dem Namen Theaterticket in Kooperation mit dem Staatstheater Darmstadt, welches bundesweit als Modell für ähnliche Kooperationen diente.

  • Top-Thema

    "Kein Schlusstrich!": Theater erinnern an NSU-Morde

    Regina Schmeken halit Yozgat

    Unter dem Titel "Kein Schlussstrich!" setzen sich Theater aus ganz Deutschland vom 21. Oktober bis zum 7. November mit dem Terror des NSU auseinander - darunter ist auch das Staatstheater Kassel. Die Einrichtungen planen Theateraufführungen, Tanztheater, Live-Hörspiele, Konzerte, Lesungen, Diskussionen, Ausstellungen, Workshops und eine Vielzahl weiterer Veranstaltungen. Dabei sollen vor allem die Perspektiven der Familien der Opfer und der Migranten-Communities in den Fokus gerückt werden. Das Staatstheater Kassel wird mit der theatralen Recherche "mädchentreu" der Regisseurin Mirja Biel Frauenbilder und die Erziehung der Neuen Rechten thematisieren. 

    Der Kasseler Halit Yozgat war 2006 das neunte und letzte Todesopfer der NSU-Mordserie.

  • Fuldaer Club will Comeback nach 600 Tagen Corona-Zwangspause feiern

    Diskokugel

    Nach 600 Tagen Corona-Pause öffnet der S-Club in Fulda am 29. Oktober wieder. "We are back", kündigten die Betreiber in einem Post bei Instagram an. "Wir sind super happy, dass es wieder losgeht", sagte Geschäftsführer Jens Ole Bolik am Montag. Besucher müssen sich auf die 2G-Regel einrichten. Das bedeutet: nur genesene und geimpfte Menschen werden eingelassen. Ein negativer Corona-Test reicht nicht aus. Der Vorteil: Es kann ohne Maske getanzt werden. Und eine Beschränkung der Besucherzahl gemessen an der Größe des Clubs ist auch nicht notwendig.

    Der S-Club hatte zuvor über Social Media Gäste befragt und ein eindeutiges Ergebnis bekommen: etwa 80 Prozent waren für 2G und 20 Prozent für 3G. "Die Meisten wollen wieder richtig feiern wie vor der Pandemie", fasste Bolik die Rückmeldungen zusammen.

  • Weißer Ritter für Kassels Löwenburg

    Um den schwarzen Ritter in der Ausstellung der Kasseler Löwenburg ranken sich dunkle Legenden. Ihm gegenüber steht nun ein anderer Ritter, ein weißer aus Porzellan. Der niederländische Künstler van Houwelingen verbindet damit eine politische Botschaft.

  • 19-Jährige schreibt Medizinische Bilderbücher für Kinder

    Die Frankfurter Medizinstudentin Sonja Marschall schreibt Kinderbücher über Krebs und Herzfehler. Die Idee dazu kam ihr beim Babysitten eines krebskranken Mädchens.

  • Messe feiert Kaffee als Lifestyle-Produkt

    Das Lieblingsgetränk der Deutschen erfährt gerade einen Hype: Skurrile Brühverfahren, ungewöhnliche Geschmacks-Beigaben und luxuriöse Accessoires sind auch den Hessen viel Geld wert. Eine Messe zeigt am Wochenende, wofür man sein Geld alles ausgeben kann.

  • Top-Thema

    Kulturhighlights im Herbst

    Fotografie, Architektur, Malerei: Viele hessische Museen öffnen nach der Corona-Pause wieder. Zwei berühmten Meistern der Kunstgeschichte können die Besucher jetzt ganz nahe kommen. Eine Auswahl der Ausstellungs-Highlights.

  • Top-Thema

    "More joy, less oy*" bei Jüdischen Kulturwochen

    "Mehr Spaß, wenig Gejammer" versprechen die Jüdischen Kulturwochen in Frankfurt, die am Sonntag starten. Für den Spaß stehen zum Beispiel bei der Eröffnungsveranstaltung die Macher der Webserie "YidLife Crisis". Eli Batalion und Jamie Elman alias Chaimie und Leizer blicken mit einer guten Portion Humor auf jüdisches Leben. Die weltweit erste englisch-jiddische Sitcom ist eine Hommage an die Jiddischkeit und ein Liebesbrief an modernes jüdisches Leben, gepaart mit einer Prise Ironie. In Frankfurt sind sie erstmals in Deutschland mit einem Liveprogramm zu sehen.

    Auf dem Programm stehen außer Konzerten, Führungen und Vorträgen aber auch ernsthafte Auseinandersetzungen mit dem modernen Antisemitismus. So befasst sich ein Podiumsgespräch mit dem problem des Rechtsradikalismus in hessischen Sicherheitsbehörden. Das ganze Programm gibt es hier.

    Audiobeitrag

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    Audioseite "More joy, less oy" bei Jüdischen Kulturwochen

    Zwei Männer mit BAgels ind er Hand schauen sich an
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  • 100 Prozent Auslastung im Staatstheater Wiesbaden

    Das Hessische Staatstheater Wiesbaden hat angekündigt, ab 16. Oktober wieder vor vollen Rängen spielen zu wollen. Das Gesundheitsamt Wiesbaden habe ein Hygienekonzept unter 3G-Bedingungen genehmigt, so dass wieder 100 Prozent der Plätze verkauft werden dürfen.

    Voraussetzung für einen Theaterbesuch ist der Nachweis des Geimpften-, Genesenen oder Getesteten -Status, wobei der Test nicht älter als 24 Stunden sein darf. Im Theater muss auf dem Weg zum Platz und auch am Platz selbst eine medizinische oder FFP2-Maske getragen werden.

  • Zehn Jahre "wortreich"-Museum in Bad Hersfeld

    Das "wortreich" in Bad Hersfeld feiert seinen zehnten Geburtstag. Das multimediale Museum für Sprache und Kommunikation lädt deswegen am Samstag (2. Oktober) von 11 bis 18 Uhr zu einem für Besucher kostenlosen Aktionstag in den Schilde-Park vor dem Museum ein. Präsentiert werden Mitmach-Exponate aus der Liebesleben-Ausstellung, die vor zehn Jahren die erste Sonderausstellung der Wissens- und Erlebniswelt war. Geboten werden zudem Tanz, kulinarische Angebote, eine Tombola und mehr.

    Das "wortreich" öffnete am 1. Oktober 2011 seine Pforten und beanspruchte damals für sich, ein deutschlandweit einzigartiges Konzept zum Thema Sprache und Kommunikation auf der 1.200 Quadratmeter großen Ausstellunsgfläche zu bieten. Nach einem misslungenem Start mit Defiziten wegen verfehlter Besucherprognosen hat sich die seiner Zeit für sechs Millionen Euro zusammengestellte Einrichtung mittlerweile etabliert. Jedes Jahr kommen rund 30.000 Besucher - wenn nicht gerade die Corona-Pandemie herrscht.

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    Audioseite Zehn Jahre wortreich-Museum in Bad Hersfeld

    Außenansicht des wortreich-Museums in Bad Hersfeld
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  • Top-Thema

    Obdachlosenzeitung vermeldet Künstler der d15

    Welche Künstlerinnen, welche Künstler, welche Kollektive werden bei der documenta15 im Jahr 2022 vertreten sein? Die Bekanntgabe durch die Kuratoren wird von der Kunstwelt alle fünf Jahre mit Spannung erwartet. Traditionell sind auf der langen Liste viele Namen zu finden, die nur einem kleinen Kreis von Eingeweihten etwas sagen.

    Zum ersten Mal in der Geschichte der documenta hat dieses Mal ein Künstler-Kollektiv die Schau kuratiert. Die indonesische Gruppe Ruangrupa setzt auf Kollektivität und gerechte Verteilung - und hat deshalb für die Publikation der documenta-Künstler die Obdachlosenzeitung "Asphalt" ausgewählt.

  • Leica eröffnet interaktives Foto-Erlebnismuseum

    Klick-Geräusche-Memory und Windmaschinen-Station: Im neu gestalteten Ernst Leitz Museum am Leica-Firmensitz in Wetzlar ist eine interaktive Hochglanz-Erlebniswelt für Fotofreunde entstanden. Auch eine der teursten Kameras der Welt zu sehen.

  • Top-Thema

    "Der Papageienmann" soll zu Liebermann-Schau locken

    Unter Aufsicht der leitenden Restauratorin Olivia Levental (l) stellen Wolfgang Koch (r) und Markus Buchter das Gemälde "Der Papageienmann (1900/01)" des Impressionisten Max Liebermann (1847 - 1935) im Ausstellungssaal des Hessischen Landesmuseums Darmstadt auf eine Staffelei.

    Die geplante große Max-Liebermann-Ausstellung im Hessischen Landesmuseum Darmstadt nimmt Gestalt an. Am Donnerstag hat Museumsdirektor und Kurator Martin Faass das Gemälde "Der Papageienmann" des Impressionisten an seinen endgültigen Platz gehängt. Das Gemälde sei eines von vielen Publikumshighlights der großen Schau, teilte Faass mit. Das Gemälde entstand Anfang letzten Jahrhunderts und zeigt einen Vogelwärter im Amsterdamer Zoo.

    Die Ausstellung "Ich. Max Liebermann - Ein europäischer Künstler" ist ab 7. Oktober zu sehen. Insgesamt sollen mehr als 100 Gemälde auch anderer bekannter Künstler wie Claude Monet zu sehen sein.

  • Ein Liebesfilm, der in Frankfurt spielen muss

    Jede vierte Ehe, die in Frankfurt geschlossen wird, ist binational. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass hier Menschen aus 178 Nationen leben. Aber wie erleben binationale Pärchen ihre Außenwelt? Insbesondere, wenn der eine Teil schwarz und der andere weiß ist? Antworten gibt ein im Bahnhofsviertel gedrehter Liebesfilm, der jetzt in die Kinos kommt.

  • Musikvideo verlegt Fulda nach Kuba

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Musikvideo setzt Fulda in Szene

    hs
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    Peter Scholz, Musical-Macher aus Fulda, will die Musikvideo-Szene aufmischen. Seine Band "Cuba Libre" bringt nach zehn Jahren Arbeit ihre erste CD raus – und im dazugehörigen Musikvideo spielt Fulda die Hauptrolle.

  • Top-Thema

    Kinderbuchpreis NRW für Philip Waechter

    Cover des Buches "Toni will ans Meer". In comicartiger Zeichnung ist dort ein kleiner Junge zu sehen, der in ein türkisfarbenes Meer hüpft.

    Der Frankfurter Autor und Illustrator Philip Waechter erhält den Kinderbuchpreis 2021 des Landes Nordrhein-Westfalen. Er erhalte die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung für sein Buch "Toni will ans Meer", teilte das NRW-Kulturministerium am Mittwoch in Düsseldorf mit. Das 2020 im Beltz & Gelberg-Verlag erschienene Buch im Comic-Stil erzählt die amüsanten Urlaubsabenteuer von Toni und seiner Mutter.

    1999 gründete Waechter zusammen mit Anke Kuhl und Moni Port in Frankfurt die Ateliergemeinschaft LABOR, die schon für mehrere Kinderbücher ausgezeichnet wurde.

  • Top-Thema

    documenta startet Ticketverkauf

    Alle fünf Jahre wieder: Die documenta, die weltweit bedeutendste Ausstellung für zeitgenössische Kunst, wirft ihre Schatten voraus: Ab Mittwoch können Kunstbegeisterte Tickets kaufen. Wie die Leitung der Kunstschau am Mittwoch in Kassel mitteilte, können die Tickets auf der documenta-Webseite, über die Ticketing- Hotline und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Es gebe Tickets in verschiedenen Varianten, Kinder bis zwölf Jahren haben freien Eintritt. Neu sei ein übertragbares Soli-Ticket. Die documenta fifteen findet vom 18. Juni bis 25. September 2022 an mehreren Schauplätzen in Kassel statt.

    Die Fassade des "ruruHauses" ist bemalt, hier arbeitet das Künstlerkollektivg Ruangrupa
  • Drei Dirigenten ersetzen vorerst Lange in Wiesbaden

    Nach dem vorzeitigen Abgang von Generalmusikdirektor Patrick Lange hat das Hessische Staatstheater Wiesbaden vorerst Ersatz gefunden. Drei Dirigenten übernehmen die anstehenden Neu-Produktionen:

    Für "Tristan und Isolde" (Premiere am 7. November) wird mit Michael Güttler ein international anerkannter Wagner-Experte engagiert. In "Pique Dame" (ab 22. Januar 2022) übernimmt Oleg Caetani die Musikalische Leitung, der als Spezialist für russisches Repertoire gilt. "Don Carlo" (ab 22. März 2022) wird von einem der weltweit führenden Verdi-Dirigenten, dem Italiener Antonello Allemandi, gestaltet werden.

     

  • "Frauen Macht Musik" in Kronberg

    Audiobeitrag

    Audio

    Audioseite "Frauen Macht Musik" Thema der Kronberg Academy

    Schwarz-Weiß-Foto einer Dirigentin
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    Die Kronberg Academy gilt als eine der bedeutendsten Talentschmieden für Musiker an Streich-Instrumenten weltweit. Die Liste derer, die an der Musikakademie im Taunus studiert haben, liest sich wie ein "who is who" der internationalen Streicherszene: Vilde Frang, Nils Mönkemeyer, Claudio Bohórquz. Zu einem der Erfolgsrezepte der Academy gehört das gemeinsame Musizieren der früheren Absolventinnen mit den Nachwuchsstars von morgen.

    2021 wirft das Kronberg Academy Festival einen Blick darauf, was Frauen in der Musik – im doppelten Wortsinne – eigentlich zu sagen haben. 26 Werke von Komponistinnen aus vier Jahrhunderten und verschiedenen Ländern stehen im Mittelpunkt von Workshops und Vorträgen - und in 14 Konzerten. Wie man auf das Motto "Frauen Macht Musik" kam, erzählt Friedemann Eichhorn, Künstlerischer Leiter der Kronberg Academy, im Gespräch mit hr2-Moderatorin Susanne Pütz.

  • "Tempo!" im Sinclair Haus in Bad Homburg

    Höher, schneller, weiter, mehr: Das Tempo unserer Zeit macht viele Menschen und unseren Planeten krank. Eine Ausstellung in Bad Homburg will beim Innehalten helfen - auch mit radikalen Vorschlägen. Diese Ausstellung hilft Ihnen beim Entschleunigen!

  • Brüder Grimm Festspiele ziehen positive Bilanz

    Es war eine Saison unter erschwerten Bedingungen, und doch ziehen die Brüder Grimm Festspiele Hanau eine positive Bilanz ihrer 37. Spielzeit. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, hätten insgesamt 36.195 Zuschauerinnen und Zuschauer die verschiedenen Vorstellungen besucht. Das entspreche rund 45 Prozent der Gesamtbesucherzahl der Saison 2019 vor Beginn der Pandemie. Diese habe die Saison außergewöhnlich gemacht, sagte Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Doch konnte das ursprünglich für 2020 angesetzte Programm nun in der fast identischen Besetzung gespielt werden. Der Organisationsaufwand habe sich letztendlich gelohnt, so Kaminsky.

    Das tapfere Schneiderlein
  • Virtuelle Wolken-Wanderung in Offenbach

    Drei Blitze brechen aus einer Wolke hervor.

    Mit einer Wetter-und Klima-Werkstatt will die Stadt Offenbach eine ihrer bekanntesten Institutionen, den Deutschen Wetterdienst, einem breiteren Publikum bekannt machen. In der Rathaus-Plaza wird mehrmals im Monat zu Vorträgen, Workshops und Aktionen eingeladen.

    Am Donnerstag, 30. September, ist ein Künstler zu Gast, der sich seit vielen Jahren mit dem Thema Wolken befasst: Gerhard Lang stellt in seime Online-Vortrag "Touching the distance" u.a. Wolkenphantome vor. Die Bilder entstanden in einem Minolta Montage Unit, einem alten Phantombildgerät des Bundeskriminalamtes (BKA). Der Vortrag kann auf der Seite der Wetterwerkstatt verfolgt werden.

  • Top-Thema

    "Abgelichtet" - Stars und Sternchen in Frankfurt

    Michael Jackson und Claudia Schiffer, Steffi Graf und Take That: Sie waren Weltstars - und sie kamen einst nach Frankfurt. Das sorgte nicht selten für Massenaufläufe, zum Beispiel 1997, als Silvester Stallone in Frankfurt eine Restaurant eröffnete und bei dieser Gelegenheit auf der Zeil einen Bembel überreicht bekam.

    Selbstverständlich waren bei solch denkwürdigen Ereignissen immer auch Fotografen anwesend, und ihren Werken widmet das Museum für Stadtgeschichte seine neueste Ausstellung: Für "Abgelichtet" wurden rund 20.000 Fotos gesichtet, 100 haben es in die neue Ausstellung geschafft, die ab sofort im Karmeliterkloster zu sehen ist.

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    zum Video Neue Ausstellung zeigt Momente zwischen Stars und Fotografen

    startbild-abgelichtet
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