In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Nigerianischer Künstler widmet Frankfurt eine Hymne

    Vom 9. Juli bis zum 3. Oktober verwandelt der nigerianische documenta-Künstler Emeka Ogboh die Innenstadt von Frankfurt in eine Klanglandschaft. Das Projekt der Stiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) erstrecke sich vom Römer über den Eisernen Steg am Main bis zur Dreikönigskirche im Stadtteil Sachsenhausen, teilte die Stiftung am Freitag mit.

    Im Zentrum der Soundinstallation "This too shall pass" ("Das geht schon wieder vorbei") stehe eine gleichnamige Hymne, die eigens für die Aktion komponiert worden sei. Den Angaben zufolge ist das Werk der Stadt und dem Pandemie-Jahr 2020 gewidmet. Die Musik sei von Chören in Nigerias Hauptstadt Lagos und Frankfurt eingesungen worden.

    Hintergrund der Aktion in der Corona-Pandemie ist laut EKHN-Stiftung auch die Frage, was das gemeinsame Singen der Gesellschaft bedeutet - zumal in einer krisengeschüttelten Welt, in der Musik und Kunst lange verstummen mussten. Gleichzeitig begegne Ogboh dem Nachdenken über die Migration von Menschen und ihrem Kulturgut und Fragen nach Gleichheit, Teilhabe und Identität mit dem Prinzip der kulturellen Aneignung. Sie könne nach Ansicht des Künstlers eine Möglichkeit sein, Grenzen zu überwinden.

  • Top-Thema

    Ausstellung zeigt Gegenstände von KZ-Häftlingen

    Gemeinsam mit den Arolsen Archives eröffnet die Gedenkstätte Hadamar (Limburg-Weilburg) die Wanderausstellung #StolenMemory am 16. Juli 2021 auf ihrem Außengelände. Wie die Gedänkstätte mitteilte, beschäftigt sich die Schau mit dem persönlichen Besitz, der den Inhaftierten der Konzentrationslager bei ihrer Ankunft abgenommen wurde, und dessen Rückgabe an die Angehörigen der Opfer.

    Effekte Stolen Memorys: Bernsteinschmuck

    Bei diesen persönlichen Gegenständen - auch "Effekten" (allgemein beweglicher Besitz, Anm.d.Red.) genannt - handele es sich um Eheringe, Uhren, Füller, Brieftaschen und Fotos. Die Arolsen Archives verwahren den Angaben zufolge etwa 2.500 dieser Erinnerungsstücke. Die Kampagne #StolenMemory der Arolsen Archives möchte die Aufmerksamkeit auf die privaten Gegenstände lenken und dadurch Rückgabe ermöglichen.

    Seit dem Start der Kampagne 2016 konnten über 500 Familien gefunden werden, an die die persönlichen Dinge zurückgegeben wurden. Die Ausstellung zeigt Bilder der "Effekten" und rückt das Schicksal von zehn Verfolgten in den Mittelpunkt. Die Schau ist vom 16. bis 28. Juli 2021 in einem Übersee-Container zu sehen. Sie ist von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr und am Wochenende von 12.30 bis 17 Uhr geöffnet.

  • Spezielles Freiluft-Theater startet Mitte Juli

    Theater, Tanz und Musik erleben trotz Corona-Pandemie wird ab 18. Juli zwischen Frankfurt und Offenbach in einem eigens für die Saison errichteten Freiluft-Theater möglich sein. In dem sechseckigen Gerüstbau sollen bis zu 350 Zuschauer Platz finden, voneinander getrennt in Zweier-Logen. Der "Sommerbau" entsteht derzeit an der Grenze zwischen den beiden Städten in der Nähe des früheren Kaiserlei-Kreisels.

    Am Freitag wurde das Programm vorgestellt. Es beginnt mit einer Doppelvorführung des Musiktheaterstücks "Der Struwwelpeter". Bis Ende Oktober sind weitere Theatervorstellungen sowie Konzert-, Tanz- und Club-Abende geplant ebenso wie Diskussionsrunden zu demokratischen Prozessen - eine davon wird am Tag der Bundestagswahl stattfinden. Auch eine Open-Air-Adaption des fast zehnstündigen Antiken-Marathons "Dionysos Stadt" ist angesetzt.

    Für die Zuschauer gelten Hygiene- und Abstandsregeln, in ihren Logen dürfen sie sich ohne Mund-Nase-Schutz aufhalten. Der Vorverkauf startete am Freitag (2. Juli). An dem Projekt beteiligen sich unter anderem das Künstlerhaus Mousonturm, das Ensemble Modern, die Dresden Frankfurt Dance Company sowie das Schauspiel Frankfurt und Offenbacher Künstlerinnen und Künstler.

  • Top-Thema

    Kloster Eberbach Kulisse für Otto-Film

    Nach langer Zeit pandemiebedingter Schließungen öffnen jetzt die Kinos wieder ihre Türen. Auf der Leinwand spielt auch Kloster Eberbach eine Rolle: Einer der Drehorte des neuen Films des Komikers Otto war die ehemalige Zisterzienserabtei im Rheingau. Otto spielt dabei die Hauptrolle in der Wiederauflage des berühmten Serienklassikers "Catweazle".

    Der 12-jährige Benny (Julius Weckauf) entdeckt darin in seinem Keller den kauzigen Magier Catweazle, der sich versehentlich aus dem 11. Jahrhundert in die Jetztzeit katapultiert hat.

    Szene aus Catweazle mit Otto

    "Wir hatten das Filmteam im vergangenen Juni für drei Tage in Kloster Eberbach zu Gast", sagte Jens Foerster, Leiter des Klosterbetriebs und Hoteldirektor, laut einer Mitteilung vom Freitag. "Leider durften wir nichts verraten, um die aufwendigen Dreharbeiten nicht zu stören, für die sogar die Weinfässer kurzzeitig aus unserem Hospitalkeller transportiert wurden." Das Ergebnis ist nun in den Lichtspielhäusern in Hessen zu sehen.

  • Top-Thema

    So war der Neustart der Hersfelder Festspiele

    Die große Kultur feiert ein Comeback auf der Bühne der Bad Hersfelder Festspiele. Den Auftakt machte eine erstmals gezeigte Adaption des Hollywood-Films "Der Club der toten Dichter" - gekonnt, aber ohne große Überraschungseffekte, wie hr-Reporter Jörn Perske findet.

  • Endlich wieder Leben auf der Büchner-Bühne

    Georg Büchner

    Endlich wieder Theater! Die Büchner-Bühne in Riedstadt-Leeheim (Groß-Gerau) wird nach der Corona-bedingten Zwangspause wieder belebt. Am Wochenende sind gleich drei Stücke zu sehen: Am Freitag Loriots "Heile Welt", am Samstag "Revolution - Eine schöne Idee" mit Texten von Georg Büchner und am Sonntag "Nur Berühmt?", eine Komödie von Luise Büchner, Georg Büchners jüngerer Schwester.

    Der Samstag ist für die Büchnerbühne und auch das Büchner-Haus ein besonderer Tag: Da wollen beide Träger-Vereine fusionieren zum neuen Verein "Büchnerfindetstatt". Das Ziel: Riedstadt soll künftig noch mehr mit dem Revolutionär, Arzt und Autor Georg Büchner in Verbindung gebracht werden.

  • Erster Klaus-Heyne-Preis geht an Romantikforscherin

    Die Literaturwissenschaftlerin Joanna Raisbeck erhält für ihre Forschungen zur Deutschen Romantik den Klaus-Heyne-Preis der Frankfurter Goethe-Universität. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird zum ersten Mal vergeben, wie die Hochschule am Freitag mitteilte. Sie erinnert an den Kinderarzt Klaus Heyne (1937–2017), dessen Leidenschaft der Kunst und Literatur galt.

    Die in Oxford lehrende Raisbeck untersuchte in ihrer eingereichten Studie die Rolle der Dichterin Karoline von Günderrode (1780-1806). Damit habe sie "einen wegweisenden Beitrag zur germanistischen Romantikforschung im Allgemeinen und zur bislang eher stiefmütterlich behandelten Günderrodeforschung im Speziellen" geleistet, begründet die Jury ihre Entscheidung. Der Preis soll am 6. Oktober übergeben werden.

  • Top-Thema

    Malerei von Weltstar Bob Dylan in Fulda

    Er ist nicht nur Singer-Songwriter, Nobelpreisträger, Sänger und Tänzer: Weltstar Bob Dylan ist auch Maler. Rund 60 Bilder und Zeichnungen des amerikanischen Multitalents werden nun anlässlich seines 80. Geburtstag (24. Mai) deutschlandweit in einer Ausstellungs-Tournee gezeigt. "On the Road", so der Titel, nimmt Bezug auf das rastlose Leben des Künstlers. Die Ausstellungsreihe zeigt Dylans Fähigkeit, seine Songtexte zeichnerisch umzusetzen.

    Von seiner Musik wurden bis heute mehr als 125 Millionen Platten auf der ganzen Welt verkauft. Dylan datiert die Ursprünge seiner Arbeit als Maler auf die frühen 1960er Jahre. Er begann zu zeichnen, vorwiegend zur Entspannung und um seinen Geist neu zu fokussieren, während er durch Amerika und andere Teile der Erde reiste.

    Tournee-Auftakt der aktuellen Schau ist in der Galerie Bilder Fuchs in Fulda. Gestern Abend war dort die Vernissage. Nun ist die Schau dort für alle bis zum 4. September zu sehen. Weitere Ausstellungen mit Werken von Dylan werden in den folgenden Wochen in Köln, Heilbronn und auf Schloss Hohenstein in Coburg eröffnet.

    Informationen zu allen Ausstellungen findet man hier.

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    Bob Dylan-Ausstellung startet in Fulda

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  • Top-Thema

    Auftakt für Bad Hersfelder Festspiele

    Mit der europäischen Erstaufführung der Bühnenversion von "Der Club der toten Dichter" sind gestern Abend die 70. Bad Hersfelder Festspiele eröffnet worden.

    Intendant und Regisseur Joern Hinkel hatte zusammen mit dem Dramaturgen Tilman Raabke und unter Mitwirkung des Drehbuchautors Tom Schulman eine eigene Fassung des oscarprämierten Hollywood-Films geschrieben. Der Theater- und Fernsehschauspieler Götz Schubert spielt die Hauptrolle des Lehrers John Keating.

    Im vergangenen Jahr waren die Festspiele, die normalerweise tausende Zuschauerinnen und Zuschauer nach Bad Hersfeld locken, wegen der Pandemie abgesagt worden. Für das diesjährige Theaterfestival gilt ein strenges Hygienekonzept.

    Die Jubiläumssaison läuft bis zum 8. August. Bis Sonntag (4. Juli) stehen drei weitere Premieren auf dem Programm. Am heutigen Freitag ist es "Momo" als Familienstück, am Samstag die Uraufführung des Musicals "Goethe!" und am Sonntag die Komödie "Extrawurst", die in einer Tennishalle präsentiert wird.

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    Bad Hersfelder Festspiele starten

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  • Top-Thema

    Mode und Malerei in Frankfurt

    Mode und Malerei - das ist das Motto einer neuen Ausstellung im Kunstverein der Familie Montez in Frankfurt. Kurz vor der Fashion Week zeigt die Designerin Nina Hollein, wie attraktiv nachhaltige Mode sein kann.

  • "Heinerfest im Herzen" trotz(t) Corona

    Kein ganz großer Rummel, aber zumindest ein wenig Feststimmung: Nachdem das offizielle Heinerfest in Darmstadt wegen der Coronapandemie schon zum zweiten Mal flach fällt, beginnt am Donnerstag dafür das kleine "Heinerfest im Herzen". Mit einem Biergarten auf dem Karolinenplatz, wo es am Abend auch einen Fassanstich und am Montag einen Frühschoppen geben wird - mit Platz für rund 200 angemeldet Gäste. Auch ein kleines Kulturprogramm ist geplant, darunter eine Musicalrevue der Darmstädter Singschule und eine Orgelmatinee. Daneben haben sich über 30 Darmstädter Kneipen, Cafés und Lokale kleine Aktionen ausgedacht.

    Feiermeile auf dem Heinerfest in Darmstadt mit Kettenkarussell, Breakdancer und Höhenfahrgeschäft
  • Top-Thema

    Mode, die Geschlechtergrenzen überwindet

    Männer mit Perlenketten und Ohrringen oder Frauen mit übergroßen Kapuzenshirts: Das sind mittlerweile gewohnte Bilder. Es scheint so, als würde es in der Mode keine Grenzen mehr zwischen den Geschlechtern geben. Doch ganz so einfach ist es nicht - immer noch unterteilt die breite Masse der Händlerinnen und Händler ihre Abteilungen in Damen- und Herrenmode.

  • Shortlist zum DAM Preis 2022 bekanntgegeben

    Das Deutsche Architekturmuseum (DAM) Frankfurt hat die Shortlist für den DAM Preis 2022 vorgestellt. Insgesamt 22 von rund 100 Projekten der Longlist sind nun in der engeren Auswahl für die Auszeichnung, teilte das Museum am Donnerstag mit. "Im Feld des Wohnungsbaus stellt die Shortlist herausragende neue Ansätze vor", hieß es. Auf der Shortlist finden sich zum Beispiel das Projekt "Wohnen am Verna-Park" in Rüsselsheim oder die Fuß- und Radwegbrücke am Mozartturm in Darmstadt.

    Brücke am Mozartturm Shortlist DAM Preis 2022

    Die Finalisten werden den Angaben zufolge mit der Veröffentlichung des Architekturführers Deutschland 2022 im Oktober vorgestellt. Die öffentliche Bekanntgabe des Preisträgers und Verleihung des DAM Preises sowie die Eröffnung der Ausstellung mit dem Preisträgerprojekt und allen Bauten der Shortlist finden am 28. Januar 2022 statt.

  • Top-Thema

    Poledance zu Orgelmusik

    Poledance zu Orgelmusik? Und dann noch in einer Kirche? Klingt erst einmal verrückt, ist in Laubach (Gießen) aber genau so geschehen - im Zuge des jährlichen Orgelfestivals. Und es hat sich gezeigt: Poledance ist mehr als leichtbekleidetes Räkeln an der Stange, es ist kunstvoller Hochleistungssport.

  • Top-Thema

    Kulinarik und Musik im Weltraum

    Ein ungewöhnliches Projekt zwischen Kulinarik, Musik und Weltraum hat ein Frankfurter Unternehmer auf dem Weg gebracht: Esa-Astronaut Matthias Maurer soll auf der ISS ein weltraumtaugliches Gericht kochen - und die halbe Welt kocht mit.

  • Top-Thema

    Musikmesse gibt erste Details bekannt

    Die kommende Musikmesse soll vom 29. April bis 1. Mai 2022 stattfinden. Mit einer neuen, publikumsorientierten Tagesfolge von Freitag bis Sonntag wolle die Messe sich weiter öffnen und Musikerinnen und Musiker aller Professionalitätsstufen ansprechen, schreibt sie in einer Mitteilung vom Mittwoch. Auch inhaltlich setze die Musikmesse 2022 auf neue Themen, die über die Präsentation von Musikinstrumenten und Zubehör hinausgingen. In diesem Zusammenhang gehen das Musikmesse Festival (28. April bis 1. Mai) sowie die Musikmesse Plaza (30. April bis 1. Mai) in eine neue Runde.

    Musikmesse
  • Oper Frankfurt weitet Kapazitäten aus

    Die Oper Frankfurt weitet ihre Platzkapazitäten im Opernhaus und im Bockenheimer Depot aus, wie sie am Mittwoch mitteilte. Auf Basis der aktuellen Hessischen Corona-Schutzverordnung würden daher im Bockenheimer Depot Karten für nun insgesamt 138 Plätze verkauft,  im Opernhaus sei dadurch ebenfalls eine Erhöhung der Anzahl der Sitzplätze machbar.

  • Weltkulturen Museum gibt historisches Hemd zurück

    Das Weltkulturen Museum Frankfurt hat ein historisches Lederhemd an den Stamm der Lakota zurückgegeben. "Im Mittelpunkt der Debatte um die Dekolonialisierung von Museen stehen die Forderungen nach Restitution von Sammlungsobjekten", schreibt das Museum in einer Mitteilung vom Mittwoch. Das Kulturdezernat und das Weltkulturen Museum der Stadt Frankfurt seien deswegen der Bitte um Rückführung in einem speziellen Fall nachgekommen: Am 12. Juni 2021 wurde das historische Lederhemd des bekannten Anführers der Teton Lakota, Chief Daniel Hollow Horn Bear (†1913 in Washington, D.C.) dem Urenkel und Nachfolger Chief Duane Hollow Horn Bear in Rosebud, South Dakota, USA übergeben.

  • Vermittlungsprogramm der Alten Oper geht in nächste Spielzeit

    Das Musikvermittlungsprogramm der Alten Oper Frankfurt für Kinder, Jugendliche und Familien geht in die nächste Spielzeit. "Nachdem in der vergangenen Spielzeit auch das junge Publikum in erheblichem Maße von der pandemiebedingten Schließung des Hauses betroffen war, wartet zur neuen Saison ein besonders umfangreiches Konzertangebot auf Kinder aller Altersgruppen, auf Kitas, Schulen und Familien", berichtete die Alte Oper am Mittwoch. Mit insgesamt 182 Terminen gehe das Pegasus-Programm dabei in die zehnte Saison.

    Aufgelegt würden bewährte Reihen für Kleinkinder und für Drei- bis Sechsjährige, ein Weihnachtsmärchen, Konzerte für Grundschulklassen, Jazz für die Größeren, Workshops für Jugendliche und Angebote für Lehrkräfte. Zu den neuen Angeboten zählten ein Gratiskonzert für Familien, mit dem die Alte Oper am 28. August ihre Feierlichkeiten zum 40. Bestehen des Hauses eröffne, ein Jazzprojekt und eine Theaterproduktion für Kinder ab zwei Jahren.

    Frankfurter Alte Oper
  • Top-Thema

    Film ab für Hessens Kinos

    Nach monatelanger Schließung aufgrund der Corona-Pandemie wollen an diesem Donnerstag viele Kinos in Hessen wieder öffnen. "Die meisten Betreiber schließen sich der bundesweiten Öffnung an", sagte Erwin Heberling vom Film- und Kinobüro Hessen. Die Erfüllung der Auflagen unter anderem mit Abstands- und Hygienekonzept, Testpflicht in Innenräumen und Kontaktdatenerfassung sei dabei eine Herausforderung, sagte der Geschäftsführer des gemeinnützigen Frankfurter Vereins, der sich für die Filmkultur im Bundesland einsetzt.

    "Der logistische Aufwand dieser quasi individuellen Betreuung der Besucher ist sehr hoch", erläuterte Heberling. Das größere Problem sei aber die starke Einschränkung der Kapazitäten der Filmtheater. Sie könnten unter Einhaltung der Abstandsregeln lediglich 25 bis 30 Prozent ihrer Plätze besetzen. Betriebs- und Personalkosten blieben aber unvermindert bestehen. "Das ist wirtschaftlich nicht tragfähig." Heberling fordert daher Auflagen mit Augenmaß: "Es müsste mindestens eine 50-prozentige Auslastung gewährleistet sein." In anderen Bundesländern sei das bereits möglich.

    Trotzdem blicken die Kinobetreiber zuversichtlich nach vorn. Einige haben sogar investiert.

  • Schüler stürmen Kinos

    Die 15. Ausgabe der hessischen SchulKinoWochen findet in diesem Jahr in den Kinos und digital statt. Ihr Auftakt ist hybrid, teilte das Deutsche Filmmuseum am Mittwoch mit: Am 28. Juni eröffnete ein online zugängliches Video das digitale Programm, am 1. Juli stürmen dann Schülerinnen und Schüler überall in Hessen "ihre" Kinos. Denn: Der Start des Kinoprogramms der SchulKinoWochen fällt vielerorts mit der Wiedereröffnung der Lichtspielhäuser zusammen.

    Teilnehmende Kinos sind: die Lichtburg Langen, das Kinopolis Main-Taunus Sulzbach, das Kino Wolfhagen, das Cineplex Marburg, das CasaBlanca Arthouse Bad Soden und das Kino des DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt.

  • Top-Thema

    Start der 70. Bad Hersfelder Festspiele

    Zum Auftakt dieser Saison präsentiert das Freiluft-Theaterfestival in Bad Hersfeld eine europäische Erstaufführung des Hollywood-Films "Der Club der toten Dichter". Momo, Goethe und eine Extrawurst stehen auch auf dem Spielplan.

  • Erstmals kann jeder in Beuys-Werk "Ulysses" blättern

    Das Werk "Ulysses" des Aktionskünstlers Joseph Beuys ist dank moderner Technik in Darmstadt erstmals für jeden Betrachter vollständig zu erleben. Die von 1957 bis 1961 entstandene Arbeit "Joseph Beuys verlängert im Auftrag von James Joyce den Ulysses um sechs weitere Kapitel" umfasst sechs DIN-A5-Hefte mit insgesamt 750 Seiten und 355 Zeichnungen. Besucher können seit Mittwoch nach Angaben des Landesmuseums mittels interaktiver Animation "in den Heftseiten blättern und zoomen, als würden sie in Beuys' Zeichnungen wandeln und in des Künstlers Gedanken blicken".

    "Das ist das erste Mal in dieser Gänze und so umfassend", sagte Museumsdirektor Martin Faass über die Ausstellung aus Anlass des 100. Geburtstages von Beuys (1921-1986). Sie läuft bis zum 26. September. James Joyce (1882-1941) gehört zu den wichtigsten irischen Schriftstellern. Sein Roman "Ulysses" erschien 1922. Beuys' Werk in Anspielung auf Joyce sei ein Kunstwerk. Die Originalhefte sind auch Ausstellungsobjekt - in Glasvitrinen. Daneben zeigt das Museum in der Ausstellung "Kraftwerk Block Beuys" weitere Werke des Installationskünstlers.

  • Top-Thema

    Hanauer Brüder Grimm Festspiele beginnen

    Die 37. Spielzeit der Hanauer Brüder Grimm Festspiele beginnt. Den Auftakt macht am Donnerstagabend (20.30 Uhr) das Musical "Das tapfere Schneiderlein". Schon ab 19.30 Uhr wird die Märchenbotschafterin der Stadt Hanau, Lindenstraßen-Star Marie-Luise Marjan, das Originalmärchen der Brüder Grimm vorlesen. 2020 waren die Festspiele wegen Corona ausgefallen, in diesem Jahr hatten die Verantwortlichen den Start frühzeitig verschoben, jetzt finden die Festspiele also mit begrenzten Zuschauerplätzen im Hanauer Amphitheater statt. Auf dem Programm stehen außerdem "Schneeweißchen und Rosenrot", "Der Rattenfänger von Hameln", außerdem die Komödie "Der zerbrochne Krug" von Heinrich von Kleist.

  • Preisgekrönte Animationsfilme aus Kassel

    Die Animationsklasse an der Kunsthochschule Kassel ist eine echte Erfolgsgeschichte: Immer wieder holen ihre Nachwuchstalente Preise auf verschiedenen Filmfestivals. Zwei Künstlerinnen erzählen von ihrem Alltag an der renommierten Schule.

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    Filme wie aus Hollywood

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