In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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    Corona-Ausbruch nach 2G-Chorkonzert

    Auf einem Chorkonzert in Freigericht (Main-Kinzig) Ende Oktober ist es offenbar zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen. Wie der Main-Kinzig-Kreis aktuell mitteilte, hätten sich 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Gäste des Konzerts in der Freigerichthalle infiziert. 15 Personen davon seien Aktive aus den zwei am Konzert beteiligten Chören.

    Die Veranstaltung fand nach 2G-Regeln statt - es waren also nur Geimpfte und Genesene zugelassen, eine Teilnehmerliste wurde nicht geführt. Alle Sängerinnen und Sänger haben die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen. Das teilte das Gesundheitsamt des Kreises mit. Es rief alle Beteiligten auf, "besonders sensibel auf mögliche Erkältungssymptome bei sich zu achten".

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    Roman "Wildtriebe" behandelt Emanzipation auf dem Land

    Die ARD-Themenwoche in diesem November hat sich das Thema "Stadt.Land.Wandel" auf die Fahnen geschrieben. Eine, die davon aus eigener Erfahrung berichten kann, ist die Marburger Autorin Ute Mank. Mank heiratete als junge Frau vor gut 30 Jahren in einen Bauernhof in der Hessischen Provinz ein und wurde zunächst Hausfrau und Mutter. Sie sagt: "Auf dem Land hat die Emanzipation einfach nicht stattgefunden. Nicht so, wie in der Stadt". In ihrem Debütroman "Wildtriebe" verwebt sie nun ihre eigene Biografie mit der erzählten Geschichte. Frau sein auf dem Land erzählt sie als einen Kampf um Selbstbestimmung, Anerkennung und Freiheit. Gleichzeitig zeigt sie das geregelte Landleben trotzdem als etwas Verlockendes. (hier gehts zur Themenwoche im hr)

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    Der Roman "Wildtriebe" behandelt die Frauenemanzipation auf dem Land

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    Tanz trifft hr-Sinfonieorchester

    Es ist ein Experiment und eine Premiere, im doppelten Sinn. Nach Monaten des pandemiebedingten Wartens treffen sich zwei Giganten: Das hr-Sinfonieorchester und die Dresden Frankfurt Dance Company. Im Bockenheimer Depot bringen sie gemeinsam das Stück "When the Dust settles" auf die Bühne. Und dabei geht es nicht nur darum, Musik mit Bewegung umzusetzen und sichtbar zu machen oder den Tanz mit Musik zu unterlegen. Vielmehr werden live gespielte Musik und der Tanz gleichberechtigt inszeniert, die Choreografie zeigt eine Beziehung auf Augenhöhe. Los geht es am Donnerstag, acht Aufführungen sind geplant.

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    Sinfonieorchester trifft Frankfurt Dresden Dance Company

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  • Top-Thema

    Georg-Büchner-Preis an Schriftsteller Setz

    Der österreichische Schriftsteller und Übersetzer Clemens J. Setz hat heute im Staatstheater Darmstadt den Georg-Büchner-Preis erhalten. Der 38-Jährige bedankte sich in seiner Rede für die mit 50.000 Euro dotierte Literaturauszeichnung bei der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Setz würdigte drei ebenfalls mit dem Büchner-Preis ausgezeichnete Autoren: Josef Winkler (2008), Ernst Jandl (1984) und Friederike Mayröcker (2001). Denn ohne diese hätte er "nie im Leben selbst zu schreiben begonnen".

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    Georg-Büchner-Preis an Clemens J. Setz verliehen

    hs
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    In seiner Laudatio sagte der Literaturkritiker Ijoma Mangold, die Akademie zeichne einen Autor aus, "dessen Werk sich maximal weit von der traditionellen Buchkultur und ihren Lektürepraktiken entfernt und neuen medialen Repräsentationsformen geöffnet hat". So wirkten seine Bücher oftmals, als würden sie wie Computerspiele funktionieren, "wie Aufforderungen, die Gedankenexperimente der Romanwelt regelgerecht nachzuspielen".

    Setz schreibt Romane, Erzählungen, Gedichte und Theaterstücke. 2015 erschien sein vielbeachtetes 1.000-Seiten-Werk "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre" - eine Art philosophischer Psycho-Thriller. 2020 erschien der Band "Die Bienen und das Unsichtbare".

    Das Preisgeld wird durch Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), das hessische Kunstministerium und die Stadt Darmstadt finanziert. Namensgeber der Auszeichnung ist der in Goddelau bei Darmstadt geborene Schriftsteller Georg Büchner (1813-1837).

  • Hanau-Film soll im Februar veröffentlicht werden

    Trotz der Kritik von Opfer-Angehörigen will Regisseur Uwe Boll seinen Film über das Attentat von Hanau im Februar veröffentlichen. Die Nachbearbeitung habe länger gedauert als gedacht, sagte Boll der dpa. Er habe den Film "Hanau - Deutschland im Winter" auch Festivals angeboten. Interesse gebe es vor allem aus den USA.

    Das Filmprojekt hatte beim Bekanntwerden für heftige Kritik gesorgt. Boll waren juristische Schritte angedroht worden. Dieser erklärt, ihm sei es um ein "Psychogramm des Täters" gegangen. Im Mittelpunkt stehe die Frage, wie es zu dessen Radikalisierung gekommen sei.

  • Hessischer Kulturpreis für Ciesek und Nguyen-Kim

    Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek und die in Heppenheim geborene Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim sind mit dem Hessischen Kulturpreis ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurden ihre Verdienste zur Erklärung der Corona-Pandemie. Die Laudatio hielt der Virologe Christian Drosten.

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    Fester Platz für virtuell rekonstruierte Synagogen

    Eine Wanderausstellung mit virtuell wiederaufgebauten Synagogen in Deutschland bekommt jetzt in Frankfurt ein festes Zuhause. Im Hochbunker an der Friedberger Anlage, wo bei den Novemberpogromen 1938 die große Synagoge der Stadt von nationalsozialistischen Brandstiftern zerstört wurde, wird sie am Sonntag (7. November) unter dem Titel "Synagogen in Deutschland - Eine virtuelle Rekonstruktion" eröffnet.

    Anhand von Projektionen, Animationen und Virtual Reality können die Besucher die originalgetreu nachempfundenen jüdischen Gotteshäuser sowohl aus dem Rhein-Main-Gebiet als auch anderen Teilen Deutschlands virtuell betreten. Kurz vor dem Jahrestag der Pogrome, bei denen viele Synagogen niedergebrannt wurden, gibt die Initiative 9. November der von der TU Darmstadt entwickelten Wanderausstellung, die schon Station in Israel und den USA gemacht hat, damit einen festen Standort.

    Synagoge Friedberger Anlage - Ölbild

    Das Land Hessen fördert die Etablierung der Ausstellung in den Räumen des Vereins mit 50.000 Euro, wie Wissenschafts- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Die Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt wurde bei den Pogromen der Nazis 1938 verwüstet, ausgeraubt und abgebrannt.

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    Ausstellung erzählt vom Kult-Ort Videothek

    Kinofilme im eigenen Wohnzimmer schauen - was heute normal ist, wurde Ende der 1970er Jahre durch die Erfindung der Videokassette möglich. Es war der Beginn eines neuen Booms: Überall eröffneten Videotheken. 1983, auf dem Höhepunkt dieser Welle, standen 4.850 Videotheken nur 3.664 Kinos gegenüber.

    Kassel war eine der Geburtsstätten dieses neuen Phänomens. Videothekenerfinder Eckhard Baum gründete hier 1975 den Film-Shop, die erste Videothek der Welt. In den 1980ern gab es hier dann rund 70 dieser Verleihstätten.

    Die Ausstellung "Video Invasion - Wie das Kino ins Wohnzimmer kam" im Hessischen Landesmuseum erzählt vom 6. November 2021 bis 20. März 2022 anhand der Geschichte des Film-Shops von der Zeit dieses Kult(ur)-Orts.

    VHS-Videokassette
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    Kulturpreis für Virologin Ciesek und Journalistin Nguyen-Kim

    Am Abend wird der Hessische Kulturpreis vergeben. Die mit 45.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an die Virologin Sandra Ciesek und die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim. Die beiden würden für ihre Verdienste in der Corona-Pandemie ausgezeichnet, teilte die Hessische Staatskanzlei in Wiesbaden mit.

    Ciesek und Nguyen-Kim

    Die 1978 in Goslar geborene Ciesek ist Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt. Zusammen mit ihrem Team arbeitet sie daran, Sars-CoV-2 und Covid-19 zu verstehen und wirksame Angriffspunkte für Medikamente zu finden.

    Die 1987 in Heppenheim geborene Nguyen-Kim ist Chemikerin, Autorin, Fernsehmoderatorin (ZDF und WDR) und YouTuberin (maiLab). Anfang April 2020 erreichte maiLab mit einem Video zur Corona-Pandemie innerhalb von vier Tagen mehr als vier Millionen Aufrufe.

    Die Preisverleihung findet im Universitätsklinikum Frankfurt statt. Die Laudatio auf die beiden Preisträgerinnen hält Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Berliner Charité.

  • Eisenbahn-Ausstellung in Bebra wird eröffnet

    In einem alten und nun frisch sanierten Gebäude am Bahnhof Bebra wird am Sonntag (11 Uhr) eine große Dauerausstellung zur Eisenbahn- und Stadtgeschichte eröffnet. Sie ist im "Inselgebäude" auf 600 Quadratmetern zu sehen und heißt "Bahnhof Bebra - Knotenpunkt im Kaiserreich - Grenzstation im Kalten Krieg".

    Die Schau stellt Reisende und Arbeitende an dem früher bedeutenden Eisenbahn-Knotenpunkt in den Vordergrund. Besucher bekommen "bewegte Geschichte und bewegen Geschichten auf einer faszinierenden Zeitreise" präsentiert, wie die Stadt verspricht. Zu sehen sind unter anderem riesige Modellbahn-Anlagen, die das Geschehen im Maßstab 1:87 abbilden.

    Nach dem Festakt am Sonntag für geladene Gäste öffnet die Schau am 10. November für das Publikum. Sie ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Infos gibt es auf der Webseite des Museums.

    Besucher der neuen Eisenbahn-Ausstellung im Museum Bebra.
  • Neues Grabkunstwerk an die Künstler-Nekropole Kassel übergeben

    In der Künstler-Nekropole im Kasseler Habichtswald ist am Donnerstag das Kunstwerk von Gernot Minke offiziell eingeweiht worden. Mit dem runden Lehmkuppelbau hat sich der Architekt und documenta-Künstler sein eigenes Grabmal erschaffen. Bereits im Vorfeld hatte Minke in einem Interview angekündigt, einen Treff- und Ruhepunkt für größere Gruppen zu schaffen und das Kunstwerk begehbar zu machen.

    Diese bewusst gewählte Zugänglichkeit sei für ein Grabmal ungewöhnlich, betonte Kassels Kulturdezernentin Susanne Völker. Sie stärke den Charakter der Künstler-Nekropole als Ort der Auseinandersetzung mit den Themen Leben, Tod und Vergänglichkeit. Minkes Lehmkuppelbau ist das neunte Grabmal auf dem Gelände der Künstler-Nekropole am Blauen See im Stadtteil Harleshausen.

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    Kasseler Staatstheater spielt in Bars und Clubs

    Das Kasseler Staatstheater spielt ab heute in Bars und Clubs in ganz Kassel. Eine ungewöhnliche Bühne, aber der neue Intendant Florian Lutz sucht neue Wege, um Theater unters Volk zu bringen. Gespielt wird das Stück "100 Diskotheken" als Fortsetzungsgeschichte. Pro Abend wird immer ein anderer Schauspieler in einem Club/einer Bar auftreten.

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    Das Staatstherater Kassel spielt in Clubs

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  • Staffelfinale von Freiheit Deluxe

    Staffelfinale beim hr-Podcast Freiheit Deluxe. Diesmal geht es mit Schauspieler Daniel Donskoy über die existenziellen Fragen, wie etwa: Warum sind wir auf dieser Erde? Warum fällt es Kindern von Migranten manchmal leichter, die Welt der Eltern in Frage zu stellen? Außerdem geht es darum, wie Schauspielerei befreit, warum Daniel Donskoy die Deutschen nicht hasst und was das mit der Journalistin Nemi El-Hassan zu tun hat.

    Audiobeitrag

    Podcast

    Daniel Donskoy – “Jews Don’t Count”

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  • Plakatausstellung zum 75. Geburtstag des Landes

    In einer Plakatausstellung zum 75. Geburtstag von Hessen wird der gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel des Landes im Lauf der Jahrzehnte gezeigt. Staatskanzlei-Chef Axel Wintermeyer (CDU) und die Präsidentin des Statistischen Landesamts, Christel Figgener, eröffneten die Ausstellung mit mehr als 20 Plakaten am Donnerstag in Wiesbaden. Zu sehen sind Zahlen, Fakten und Infografiken zu nahezu allen Lebensbereichen. Die Plakatausstellung ist noch bis Ende November zu sehen.

  • Top-Thema

    "Kaufe Kunst, die dir Spaß macht!"

    Die Kunstmesse Discovery Art Fair startet am Freitag in Frankfurt. Es gibt junge, zeitgenössische Kunst zu sehen und zu kaufen. Aber lohnt sich das überhaupt? Wenn ja, wie erkenne ich gute Kunst? Worauf sollte ich beim Kauf achten? Antworten auf neun Fragen.

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    hr-Sinfonieorchester startet mit Shootingstar

    Er ist erst 21 und wird schon als eines der größten Talente am Taktstock gehandelt: Das hr-Sinfonieorchester startet mit Shootingstar Tarmo Peltokoski in den Herbst. Auf dem Programm im hr-Sendesaal in Frankfurt stehen am 4. und 5. November Mendelssohns Violinkonzert und die 1. Sinfonie des finnischen Klangmalers Jean Sibelius. Am 5. November wird das Konzert per Livestream übertragen, am 6. November ist das hr-Sinfonieorchester bei den Kasseler Musiktagen zu Gast. Mit dabei ist der 1994 in Ohio geborene Geiger Chad Hoopes.

  • Grimmwelt zeigt Arbeiten türkischer Künstlerin

    Die Grimmwelt Kassel zeigt ab dem 4. November eine neue Sonderausstellung: Erstmals sind über hundert Zeichnungen und Aquarelle der türkischen Künstlerin Necla Rüzgar (geboren 1972) in einer Einzelausstellung in Deutschland zu sehen, wie die Grimmwelt mitteilte. Zahlreiche Werke stammen aus dem Zyklus "My Name Was Written On Every Page", den die Künstlerin während des ersten Lockdowns der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 begonnen hat. In den Arbeiten von Necla Rüzgar gehe es oftmals um gesellschaftskritische Themen.

    Necla Rüzgar
  • Uhr aus Wetzlar für 2,6 Millionen versteigert

    Eine goldene Uhr in Form eines Elefanten, die bis vor kurzem noch im Wetzlarer Museum stand, wurde jetzt für 2,6 Millionen US-Dollar in New York versteigert. Es handelt sich um Raubkunst, die den rechtmäßgen jüdischen Besitzern im September von der Stadt Wetzlar zurück gegeben wurde. Die Stadt Frankfurt hatte die Uhr im Jahr 1938 den Besitzern weggenommen.

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    Goldene Uhr in New York versteigert

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  • Museum Angewandte Kunst zeigt Kunsthandwerk in allen Facetten

    Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt öffnet seine eigene Sammlung für das Publikum. Die Schau "Kunsthandwerk ist Kaktus. Die Sammlung 1945 bis heute" zeigt ab Freitag und bis zum 27. März 2022 mehr als 700 Objekte, darunter Alltagsgegenstände wie Vasen und Bestecke, aber auch Designklassiker und Unikate. Mit der Ausstellung wolle man den diffusen Begriff "Kunsthandwerk" reflektieren und an den Schnittstellen zu Design und bildender Kunst untersuchen.

  • Großformatige Aquarelle in Wiesbaden

    Das Museum Wiesbaden zeigt in einer ersten umfassenden musealen Einzelausstellung Buntstiftzeichnungen und großformatige Aquarelle des Künstlers Slawomir Elsner. Die Schau unter dem Motto "Präzision und Unschärfe" beginnt am Freitag (5. November) und soll bis 6. März 2022 zu sehen sein, wie das Museum am Donnerstag mitteilte.

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    Elsners akribisch gezeichneten Werke nähmen Bezug auf das kulturelle und kollektive Gedächtnis, indem sie berühmte Kunstwerke oder signifikante Situationen der Zeitgeschichte spiegelten, hieß es in der Ankündigung. Mit knapp 50 Werken und einer 20-teiligen Fotoserie werden nach Angaben des Museums entscheidende Stationen des künstlerischen Werdegangs Elsners vorgestellt.

    Der 1976 geborene Maler lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Kunsthochschule Kassel.

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    Bewegung in Debatte um Bühnen-Neubau

    Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig und Oberbürgermeister Peter Feldmann (beide SPD) haben sich am Donnerstag klar für eine "Kulturmeile" in Frankfurt ausgesprochen. Auf einer Pressekonferenz zur Zukunft der Städtischen Bühnen präsentierten sie einen Bericht der entsprechenden Stabsstelle.

    Straßenbahnen passieren am 24.05.2017 in Frankfurt am Main (Hessen) den Gebäudekomplex (l) von Schauspiel und Oper. Seit einem Jahr wird in Frankfurt über die Zukunft der maroden Städtischen Bühnenanlage diskutiert. Frankfurts Schauspiel und Oper sind in einer 1963 gebauten Theater-Doppelanlage untergebracht. Sie gilt als eine der größten in Europa, ist jedoch dringend sanierungsbedürftig.

    Demnach sollen Schauspiel und Oper ihren Standort in der Frankfurter Innenstadt behalten und prägende Elemente ebenjener Kulturmeile werden. Die Oper soll an der Neuen Mainzer Straße (ehemaliges Sparkassen-Grundstück) errichtet werden, das Schauspiel bliebe, neugebaut, am bisherigen Standort.

    Simulationen zu Neubauten von Oper und Schauspiel Frankfurt

    Die Prüfung mehrerer Varianten habe ergeben, dies sei finanziell und auch ökologisch am vorteilhaftesten, betonten Hartwig und Feldmann. Insgesamt sind drei Varianten in der engeren Auswahl. Alle befinden sich am oder nahe dem bisherigen Standort. Auf Basis des Stabsstellen-Berichts sollen nun die Stadtverordneten beziehungsweise die neue Römer-Koalition schnell entscheiden. Danach solle es einen Architekturwettbewerb geben.

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    hr-Bigband trifft Sängerin FEE.

    Eine junge Liedermacherin aus Frankfurt trifft auf die hr-Bigband: Zusammen präsentieren sie das neue Album von FEE., und zwar im Stadttheater Gießen (5.11., 20 Uhr). Zum ersten Mal aufeinandergetroffen waren beide im Frühjahr 2021. Da präsentierten sie Arrangements des Komponisten Rainer Tempel, der sich behutsam und gefühlvoll den Songs aus dem Album "Nachtluft" von FEE. gewidmet hatte. Das Ergebnis ist so hörenswert, dass die Liedermacherin die Ergebnisse am 5. November als eigenes Album veröffentlicht wird und die hr-Bigband sie noch einmal auf die Bühne bittet. Weitere Highlights aus dem Herbst- und Winterprogramm der hr-Bigband - etwa ein Konzert mit Joy Denalane - finden Sie übrigens hier.

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    hr-Bigband in Konzert: feat. FEE.

    Musiker der Big Band im abgedunkelten Hintergrund. Rechts im Bild die singende Künstlerin Fee am Mikrofon.
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  • Bundesjazzorchester widmet sich Horrorklassiker

    Zu einem ganz besonderen Konzert lädt am Samstag (6.11., 20 Uhr) das Theater Rüsselsheim ein: Zu Gast ist das Bundesjazzorchester, das sich Werken der jüdischen Film-Avantgarde der Stummfilmzeit widmet. Der Name des Programms: "Klingende Utopien - #2021JLID2", der Rahmen: das Festjahr, das bundesweit 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland feiert.

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    "Wir würdigen die bahnbrechenden Leistungen jüdischer Filmschaffender"

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    Im Zentrum steht ein Meilenstein der Filmgeschichte, der Horrorklassiker "Das Cabinet des Dr. Caligari" von 1920. Das Bundesjazzorchester hat dafür eigens den renommierten Hollywood-Filmkomponisten Jeff Beal (bekannt durch "House of Cards") mit der Neuvertonung des Films beauftragt. Zu sehen und hören gibt es eine Multimedia-Mischung aus Stummfilmen, Jazzorchester und Vokalensemble.

  • Die Klangwelten des Michael Quell

    Michael Quell zählt zu den international renommierten Komponisten zeitgenössischer Musik. Seine Werke werden weltweit gespielt und wurden mehrfach mit bedeutenden internationalen Kompositionspreisen ausgezeichnet. Zu den Interpreten seiner Kompositionen zählen internationale Spitzenmusiker und -ensembles wie etwa das Ensemble Modern, das Trio Coriolis, Duo46 und andere. Am Mittwoch präsentiert der Komponist eine Auswahl seiner Werke und seine aktuelle CD bei einem Konzert in der Aula der Alten Universität in Fulda. Anlass für ein Porträt, das Sie im Audio hören können.

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    Michael Quell und seine Faszination für die String-Theorie

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  • Top-Thema

    Lesepreis für Fußballprofi Thomas Müller

    Und der Gewinner des Deutschen Lesepreises ist... Thomas Müller! Genau. Der Fußballspieler von Bayern München. Ihm verleihen die Stiftung Lesen und die Commerzbank Stiftung in diesem Jahr einen Sonderpreis für sein besonderes Engagement rund ums Buch. Das zeigt er, indem er Kindern und Jugendlichen sehr, sehr viel vorliest. Und zwar regelmäßig am Welttag des Buches oder an internationalen und bundesweiten Lesetagen. Sein Motto ist: Nur wer lesen kann, kann auch in allen Bereichen mitspielen. Der Lesepreis wird wegen der Corona-Pandemie wieder im Internet verliehen.

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    Lesepreis für Thomas Müller

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    Drei weitere ausgezeichnete Projekte stammen aus Hessen. So hat die Stadtbücherei Frankfurt in dieser Kategorie "Herausragende Leseförderung mit digitalen Medien" den ersten Platz belegt. Mit dem humanoiden Roboter Ada werde die Neugier der Kinder geweckt, die sich für Technik und Naturwissenschaften interessieren oder Neues ausprobieren möchten, aber auch jener, die sich scheuen, anderen laut vorzulesen, schreibt die Jury in ihrer Begründung.

    Für "Herausragendes individuelles Engagement in der Leseförderung" wird der Frankfurter Teenager Johann Waechter ausgezeichnet. Auf seinem Instagram-Account "jungs_lesen_eh_nicht" beweise er das genaue Gegenteil: Mit Buchbesprechungen, Interviews, Veranstaltungstipps, Online-Lesungen, TV- und Live-Auftritten zeige er: Jungs lesen doch.

    In der Kategorie "Sprach- und Leseförderung in Kitas" hat der Waldkindergarten "wurzelhüpfer" Rechtenbach in Hüttenberg (Lahn-Dill) den dritten Platz belegt. Ausgezeichnet wird er für seinen "Lesebaum". Das ist ein Baum im Wald, an dem in Plastikflaschen Bücher aufbewahrt werden. Sowohl der Kindergarten als auch Spaziergänger nutzen das Leseangebot an der frischen Luft.