In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • K-Pop-Boom in Frankfurt

    Frankfurt verwandelt sich immer mehr zur K-Pop-Metropole Deutschlands: Hunderte Fans treffen sich dort zu Veranstaltungen und Tanzkursen. Wie hat der koreanische Pop so viele hessische Fans gewonnen?

  • Marburg und Wiesbaden sagen Neujahrskonzerte ab

    Die Stadt Marburg hat wegen der pandemischen Entwicklung ihr traditionelles Neujahrskonzert abgesagt. Es soll laut Mitteilung der Stadt im Sommer auf der Schlossparkbühne nachgeholt werden. Einen konkreten Termin dafür gibt es noch nicht. Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, sie können aber auch am Kaufort zurückgegeben werden.

    Ersatzlos hat die Stadt Wiesbaden das geplante Neujahrskonzert mit Raphaela Gromes und dem hr-Sinfonieorchester im Kurhaus Wiesbaden abgesagt. Bereits gekaufte Karten können zurückerstattet werden, teilte die veranstaltende Wiesbaden Musik GmbH mit. Dazu sollen sich Karteninhaberinnen und -inhaber direkt an die jeweilige Vorverkaufsstelle wenden. Wer Eintrittskarten über TRM-Tickets gekauft hat, wird persönlich kontaktiert.

  • Top-Thema

    Oper Frankfurt muss erneut Zuschauer ausladen

    Wegen der in dieser Woche verschärften Corona-Regelungen gelten für Theater- und Opernvorstellungen erneut Zuschauerbeschränkungen. Von 28. Dezember 2021 an seien danach nur 250 Besucherinnen und Besucher in der Oper Frankfurt zugelassen, teilte das Haus am Donnerstag mit. Bisher waren 530 Zuschauende erlaubt. Man werde erneut Gäste ausladen müssen, um die neuen Auflagen umzusetzen, heißt es in der Mittelung. 

    Die Oper kündigte an, die bisher geltenden Hygienemaßnahmen wie 2G-Plus Zugangskriterien, Maskenpflicht und Platzierung mit Abstand fortzuführen, wobei die dritte Impfung (Booster) bereits am Tag danach den zertifizierten Schnelltest ersetzen kann. Die Regelungen gelten zunächst bis 13. Januar 2022.

  • Staatstheater Darmstadt näht Taschen für guten Zweck

    Für Kulturschaffende war 2021 wegen der Corona-Pandemie wieder ein schwieriges Jahr. Das Staatstheater Darmstadt hat nun eine Benefizaktion gestartet, um Betroffene zu unterstützen: Mitarbeitende der Schneiderei des Staatstheaters haben Taschen aus alten Werbebannern genäht. Die Unikate sind an der Vorverkaufskasse erhältlich. Die Einnahmen gehen an die Aktion "Wir für Kultur". Wer eine Tasche kauft, unterstützt damit unmittelbar Künstlerinnen und Künstler.

    Audiobeitrag

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    Bunte Taschen für den guten Zweck

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  • HfG-Absolvent bei Sundance Film Festival

    Offenbach goes USA: Jonatan Schwenk, Absolvent der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG), feiert im Januar die Weltpremiere seines Diplomfilms "Zoon" auf dem rennomierten US-amerikanischen Sundance Film Festival. In seinem hybriden Film verbindet er verschiedene Technike wie unter anderem aus Knete geformte Axolotl, Stop-Motion, Puppetry und 2D. 

    Der unabhängige Filmemacher, Animator, Sounddesigner und Storyboard-Künstler lebt derzeit in Berlin. Mit seinem animierten Kurzfilm "Sog" qualifizierte er sich 2017 unter anderem für die Academy Awards. Bereits zweimal wurden Schwenks Arbeiten für die Berlinale ausgewählt.

    Ein rosa Axolotl blickt in die Kamera
  • Kasseler Förderpreis Komische Literatur für Anaïs Meier

    Die schweizerische Schriftstellerin Anaïs Meier erhält den Förderpreis Komische Literatur 2022. Das gab die Stadt Kassel am Mittwoch bekannt. Die Jury lobte Meiers Prosa als "künstlerisch bestechend, poetisch dicht und doch leicht, lustig und zugleich ernsthaft".

    Mit dem Preis ehren die Stadt Kassel und die Stiftung Brückner-Kühner seit 1999 Nachwuchsautorinnen und -autoren. Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung wird auf Vorschlag von Verlagen verliehen. Sie wird gemeinsam mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor vergeben, der 2022 an Helge Schneider geht. Die Preisverleihung ist für Anfang Februar vorgesehen.

  • Rüsselsheimer Regisseur zeigt Geschichte von verunglückter Filmcrew

    Vor 30 Jahren stürzte ein Flugzeug mit einem Rüsselsheimer Filmteam ab. Thomas Frickel hat den Film der Crew damals fertiggestellt und Jahre später eine Dokumentation über den Absturz gedreht. Was hat ihn angetrieben? Ein Interview.

  • Top-Thema

    Clubs und Discos müssen wieder schließen

    Die Regierungschefs der Länder und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) haben am Dienstag strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virusvariante Omikron beraten. Die Beschlüsse sehen neue Einschränkungen für den Kulturbetrieb vor: Clubs und Diskotheken müssen ab dem 28. Dezember bis auf Weiteres schließen. Für Gastronomie und kulturelle Einrichtungen wie Theater und Kinos gilt weiterhin die 2G-Regel.

    Am Mittwoch berät das hessische Corona-Kabinett über die Bund-Länder-Beschlüsse. Im Anschluss daran will sich Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) äußern.

  • Hessisches Landesmuseum ruft Artenvielfalt-Wettbewerb aus

    2022 startet mit einem Blitz - einem "Bioblitz". Bei der deutschlandweiten Aktion sollen auf einem bestimmten Gebiet in einem bestimmten Zeitraum so viele Arten wie möglich nachgewiesen werden. Unter den teilnehmenden Biostationen, Uni-Instituten und Naturkundemuseen ist auch das Hessische Landesmuseum Darmstadt. Es ruft Naturbegeisterte im Kreis Darmstadt-Dieburg dazu auf, Arten per Smartphone über die App ObsIdentify oder über die Webseite Observation.org zu melden.

    Arten melden können die Teilnehmenden alle, die möchten, egal ob Laie, Expertin, Familie oder Schulklasse. Die gesammelten Daten stehen anschließend beispielsweise zur Erstellung Roter Listen der gefährdeten Arten zur Verfügung und fließen in internationale Auswertungen ein. 

  • hr2 inszeniert Jane Austens "Emma" als Hörspiel

    Partnervermittlung mit Hindernissen: In "Emma" versucht sich eine junge Frau mehr oder weniger erfolgreich als Kupplerin. hr2 hat den gleichnamigen Roman von Jane Austen nun unter der Regie von Christiane Ohaus als Hörspiel adaptiert. Mit dabei sind die Schauspielerinnen Laura Balzer in der Titelrolle und Katja Riemann als Erzählerin sowie hr-Tatort-Kommissar Wolfram Koch.

    Der Mehrteiler ist in der ARD Audiothek und auf hr2.de zu hören. In hr2-kultur wird er zudem am Samstag, 25. Dezember, und Sonntag, 26. Dezember ausgestrahlt.

  • Top-Thema

    Magistrat will Tanzen an der EZB verbieten

    Nach der Debatte um Salsa-Tanzveranstaltungen an der Holocaust-Gedenkstätte im Frankfurter Ostend will der Magistrat das Tanzen und Musizieren dort verbieten. Das berichtet die Bild Zeitung. Auch Alkohol zu trinken und akustische Geräte zu verwenden soll danach nicht mehr erlaubt sein. Diese Regeln sind laut Bild auch für den Standort der ehemaligen Synagoge im Stadtteil Höchst vorgesehen.

    Einer entsprechenden Vorlage zufolge sollen die Gedenkstätten dafür in die Gefahrenabwerverordnung der Stadt aufgenommen werden. Die Jüdische Gedenkstätte Börneplatz sowie die Gedenkstätte für die ehemalige Synagoge an der Friedberger Anlage sind dort bereits als "Orte der Ruhe und Stille sowie des Gedenkens an die Vernichtung jüdischen Lebens in Frankfurt" verankert. Bevor die Verbote in Kraft treten können, muss die Änderung noch von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden.

    Seit dem Sommer hatte es immer wieder Diskussionen um Tanzveranstaltungen an der Großmarkthalle im Ostend gegeben. Die Jüdische Gemeinde etwa warf den Tänzerinnen und Tänzern mangelnden Respekt vor.

  • Kinderbuchautor Menschenmoser erhält Grimm-Bürgerdozentur

    Der Frankfurter Illustrator und Kinderbuchautor Sebastian Meschenmoser erhält die Grimm-Bürgerdozentur 2022 für seine Märchenparodien wie "Rotkäppchen hat keine Lust" oder "Vom Wolf, der auszog, das Fürchten zu lehren". Die Verleihung soll voraussichtlich am 20. März 2022 in Schloss Philippsruhe in Hanau stattfinden.

    Die Grimm-Bürgerdozentur wird seit 2016 unregelmäßig von der Stadt Hanau und der Frankfurter Goethe-Universität vergeben. Sie soll das Grimm'sche Leben und Werk "für die Gegenwart aktualisieren, sichtbar machen und fortwirken lassen".

  • Verleger Klaus Wagenbach ist tot

    Der Verleger Klaus Wagenbach ist tot. Er starb bereits am Freitag im Alter von 91 Jahren in Berlin. Der gebürtige Berliner begann 1949 beim damals noch vereinten Verlag Suhrkamp/Fischer eine Lehre und studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Archäologie in München und Frankfurt.

    Er war Lektor beim Modernen Buchclub in Darmstadt und beim S. Fischer Verlag und gründete 1964 seinen eigenen Verlag in West-Berlin, wo er unter anderem Autoren wie Günter Grass, Hans Werner Richter oder Ingeborg Bachmann verlegte. In den 1970er Jahren ließ er außerdem das Manifest der "Roten Armee Fraktion" (RAF) drucken und hielt die Grabrede für Ulrike Meinhof.

  • Top-Thema

    "Il Divo"-Star Carlos Marin gestorben

    Der in Rüsselsheim geborene spanische Sänger Carlos Marin ist tot. Er starb im Alter von 53 Jahren. Anfang Dezember war Marin an Corona erkrankt und in ein Krankenhaus in Manchester eingeliefert worden. Dort fiel er in ein Koma. 

    Carlos Marin

    Marin siedelte im Alter von 12 Jahren mit seiner Familie nach Spanien um und wurde dort als Teil des Quartetts "Il Divo" zum Weltstar. Die Opern-Pop-Gruppe brachte Opernmusik einem großen Publikum nahe und verkaufte weltweit 30 Millionen Platten. Marin sang außerdem in mehreren Musicals und in Filmproduktionen, etwa in Tim Burtons "Nightmare Before Christmas" und der spanischen Version von "Aschenputtel".

  • Wie wird man eigentlich Drehbuchautor?

    Es klingt wie die ganz große Chance: Derzeit sucht die Streamingplattform Netflix Drehbuchautoren und -autorinnen und will junge Talente und Geschichtenerzähler fördern. Bis zum 1. Januar 2022 kann sich jeder und jede mit einer gut durchdachten Idee sowie einer Schreibprobe für das Mentoring-Programm bewerben. Doch wie wird man eigentlich Drehbuchautorin oder Drehbuchautor, wenn man nicht gleich bei Netflix landet? Drei Nachwuchstalente erzählen.

  • Hessen unterstützt Künstlerinnen mit neuem Stipendium

    Mit den neuen Ottilie-Roederstein-Stipendien fördert das Land Hessen neun Künstlerinnen mit insgesamt 240.000 Euro. Mehr als 134 Künstlerinnen aller Sparten hätten sich in drei Kategorien um die Unterstützung beworben, wie Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) am Freitag mitteilte. Die Stipendien waren im September erstmals ausgeschrieben worden. Das Geld soll konkret Frauen in der Kunst fördern.

    Die beiden Hauptstipendien gehen an die Berliner bildende Künstlerin, Bildhauerin und Absolventin der Städelschule, Maria Loboda, sowie an die Frankfurter Choreographin und Performancekünstlerin Joana Tischkau. Loboda plane eine temporäre Skulptur "Hessisches Plastiglomerat" in Frankfurt, die auf Recherchen über in Hessen neu aufgetauchte Gesteinsformen und Geologien fuße, teilte das Ministerium mit.

    Die Frankfurter Choreographin Joana Tischkau.
  • Top-Thema

    Kein "Großes Stadtgeläute" zu Weihnachten

    Das Frankfurter Stadtgeläute mit 50 Glocken der zehn Innenstadtkirchen wird an Heiligabend nur online zu hören sein. Wie schon vor einem Jahr wird wegen der Corona-Pandemie auf die Tradition verzichtet, damit sich nicht zu viele Menschen in der Innenstadt versammeln. "Wegen der anhaltend hohen Infektionszahlen dürfen wir kein Risiko eingehen - die Gesundheit geht vor", sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Freitag. Die Stadt plane, das "Große Stadtgeläute" online zur Verfügung zu stellen.

    Der Frankfurter Dom
  • Pupille-Kino in Frankfurt wird 70

    Vor 70 Jahren, am 17. Dezember 1951, fand die erste Filmvorführung an der Frankfurter Goethe-Universität statt. Es war nicht nur die Geburtsstunde des Uni-Kinos in Frankfurt, sondern auch des ersten Uni-Kinos in ganz Deutschland. Vor über 2.000 Studierenden wurde eine selbstgedrehte Semesterschau gezeigt, die einen Ausflug der Universität nach St. Goar dokumentierte.

    Diese erste Filmvorführung wurde zum Anlass der Gründung des "Filmstudio", in dem zunächst Studierende Semesterschauen aus selbstgedrehten 16mm-Filmen vor Publikum zeigten. Diese sogenannten Pupillen verliehen dem später gegründeten Kino ihren heutigen Namen "Pupille - Kino an der Uni".

    Filmrolle
  • Top-Thema

    Unis in Frankfurt und Tel Aviv wollen Forschungszentrum gründen

    Religion, Philosophie, Geschichte, Politologie: Die Frankfurter Goethe-Universität und die Tel Aviv University wollen ein gemeinsames Forschungszentrum gründen. Laut Goethe-Universität wäre es das erste deutsch-israelische Forschungsinstitut dieser Art. Geplant sind sogenannte Summerschools, Lehrveranstaltungen und ein gemeinsamer englischsprachiger Masterstudiengang. Die Hochschulen der Partnerstädte haben bereits seit 1984 eine strategische Verbindung.

    Das geplante Forschungszentrum soll sich mit religiösen Studien und interreligiösen Dynamiken beschäftigen. Beteiligt sind vor allem Theologie, Religionswissenschaft, Judaistik und Islamstudien, aber auch Geschichte, Philosophie und Politologie.

    Uni Campus in Frankfurt
  • Freundeskreis "Theaterfreunde23 e.V" gegründet

    Um das "Festival Theater der Welt" zu unterstützen, hat sich in Frankfurt ein Verein gegründet. "Als finanzielle und ideelle Unterstützer verstehen wir uns vor allem als Botschafter des Festivals. Ein lebendiges Festival mit einem internationalen Team, das mit einem vielfältigen Programm mit über 100 Veranstaltungen in rund 20 Spielstätten Frankfurt und Offenbach vereint", so der Vorsitzende des Vereins "Theaterfreunde 23 e.V", Daniel Weiß.

    Das Festival wird zu je einem Drittel von der austragenden Stadt, dem Bundesland und dem Bund finanziert. Eine weitere wichtige und maßgebliche Säule als Träger des Festivals sind die Förderer und Sponsoren. Das "Festival Theater der Welt", das vom deutschen Zentrum des Internationalen Theaterinstituts (ITI) vergeben wird, findet vom 29. Juni bis 16. Juli 2023 in Offenbach und Frankfurt statt.

  • Top-Thema

    Hessentag 2022 soll stattfinden

    Aufgeschoben, nicht aufgehoben: Der Hessentag 2022 in Haiger (Lahn-Dill) kann stattfinden, zumindest vorerst. Das ist das Ergebnis der Stadtverordnetenversammlung von Mittwochabend. Der Antrag der Freien Wähler, den Hessentag wegen der Corona-Pandemie abzusagen, wurde abgelehnt. Die dritte Absage in Folge des bundesweit und natürlich hessenweit größten Volksfestes ist also erst einmal vom Tisch. Coronabedingt sind dieses Jahr in Fulda und vergangenes Jahr in Bad Vilbel die Hessentage augefallen. Mitte Januar soll die Entscheidung fallen, ob nun Haiger das gleiche Schicksal ereilen wird. Dann kommen die Stadtverordneten wieder zusammen.

    Ortsschild von Haiger im Lahn-Dill-Kreis
  • Top-Thema

    Frankfurt schafft "Erinnerungsort" für Opfer des KZ Katzbach

    Im Frankfurter Stadtteil Gallus soll im nächsten Jahr eine Gedenkstätte an die Opfer des Konzentrationslagers Katzbach und die Zwangsarbeiter in den Adlerwerken erinnern. "Die mittlerweile über dreißig Jahre alte Idee wird im Frühjahr 2022 Wirklichkeit", kündigte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) am Mittwoch in Frankfurt an.

    Der "Geschichtsort Adlerwerke" soll aus vier thematischen Modulen bestehen: die Geschichte der Fabrik, die Zwangsarbeit in Frankfurt, das Konzentrationsaußenlager und der Umgang mit diesen Themen nach 1945. Das Projekt wird jährlich mit 120.000 Euro vom Kulturdezernat gefördert. Ein Förderverein sammelt darüber hinaus Spenden, um das pädagogische Angebot auszubauen.

    Stoffbinde um einen Baumstamm vor den ehemaligen Adlerwerken in Frankfurt zur Erinnerung an das KZ dort
  • Top-Thema

    Opernintendant kritisiert erneute Änderung von Corona-Regeln

    Der Intendant der Frankfurter Oper, Bernd Loebe, hat die erneute Änderung der Corona-Regeln in Hessen innerhalb kurzer Zeit kritisiert. "Wir stehen vor der Aufgabe, innerhalb von zwei Tagen weiteren Theaterfreunden absagen zu müssen, das ist kaum realisierbar", sagte er am Mittwoch. Von der dritten Änderung der Corona-Schutzverordnung innerhalb von drei Wochen sei Loebe "mehr als irritiert". Am Dienstag sei der Oper mitgeteilt worden, dass ab Donnerstag nur noch vor 530 Zuschauern gespielt werden dürfe. Bereits zuvor habe pro Vorstellung mehreren hundert Menschen abgesagt werden müssen. Alle Infos zum Thema Corona finden Sie in unserem Dossier.

    Bernd Loebe
  • Apfelweinmuseum in Hanau ist startklar

    Das erste hessische Apfelweinmuseum, "Geripptes Museum" am Heumarkt in der Hanauer Innenstadt, ist fertiggestellt worden. Die Umbauarbeiten seien abgeschlossen, die erste Ausstellung aufgebaut, teilte der Trägerverein Apfelwein-Centrum Hessen am Dienstag mit. Das Museum soll im ersten Halbjahr 2022 offiziell eröffnet werden. Der Verein will so die " vielschichtige Bedeutung des 'Hessischen Nationalgetränkes' in Kultur, Geschichte, Ökologie, Ökonomie, Kunst und Genuss sowie Internationalität aufzeigen." Prösterchen!

    Hände halten einen "Apfelwein-Bembel" und gießen eine hellgelbe Flüssigkeit in viele Gläser.
  • Top-Thema

    Hessische Sternsinger vertreten Deutschland in Rom

    Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg: Alexandra, Joshua, Miriam und Julian, sind Sternsinger aus Hessen. Sie vertreten Deutschland in diesem Jahr beim Neujahrsgottesdienst mit dem Papst im Petersdom in Rom. Sie kommen aus der Pfarrei St. Peter und Paul in Bad Camberg im Bistum Limburg. Und weil Limburg im kommenden Jahr die bundesweite Sternsingeraktion eröffnet, darf diese kleine Delegation nach Rom fliegen. Die vier sind die einzigen deutschen Sternsinger beim Gottesdienst am 1. Januar in Rom. Das Programm ist voll: Sie treffen die Schweizer Garde, dürfen Sightseeing machen und - vielleicht gibt es sogar ein Händeschütteln mit dem Papst.

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    Hessische Sternsinger beim Neujahrsgottesdienst in Rom

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