In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Live Entertainment Award verliehen

    In Frankfurt wurde am Mittwochabend zum 15. Mal der Live Entertainment Award verliehen. Der Preis soll diejenigen ehren, die Live-Events im Hintergrund organisieren. Auch Stars wie Yvonne Catterfeld, Leony und Leslie Clio kamen zur Verleihung in der Festhalle. hr-Reporter Andreas Hieke war vor Ort.

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    Verleihung des Live Entertainment Awards in Frankfurt

    hessenschau vom 22.06.2022
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  • Open-Air-Kinos in Hessen

    Endlich wieder Filmegucken unterm Sternenhimmel: Die Open-Air-Kinos in Hessen starten in die Saison. Sie bieten Blockbuster in besonderer Atmosphäre - am Wasser und in der Luft. Eine Auswahl.

  • Kinder malen weltweit größtes Bild des Nachthimmels

    Es soll das weltweit größte Bild des Nachthimmels werden: Der Schweizer Installationskünstler Ugo Rondinone hat Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren eingeladen, Bilder vom Mond zu gestalten. Die kindlichen Kunstwerke sollen als Teil seiner Installation "your age and my age and the age of the moon" in der Rotunde der Frankfurter Kunsthalle Schirn präsentiert werden. Die Installation ist Teil der ersten großen Überblicksausstellung des Künstlers in Deutschland. Ab dem 24. Juni (bis 18. September) bespielt Rondinone fast die gesamte Schirn, die ganze Galerie, die Rotunde und das Dach. Und das Ziel könnte erreicht werden: Mehr als 5.000 Kinder haben nach Angaben des Museums schon mitgemacht und ihre Mondbilder eingeschickt.

    Ugo Rondinone
  • Top-Thema

    documenta-Direktorin kündigt Untersuchung an

    Die documenta-Generaldirektorin Sabine Schormann hat wegen des Antisemitismus-Skandals auf der documenta eine systematische Untersuchung der Kunstausstellung auf "weitere kritische Werke" angekündigt. Dabei werde auch das Kuratorenkollektiv Ruangrupa "seiner kuratorischen Aufgabe gerecht werden müssen", sagte sie am Donnerstag in einem Interview mit der "Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen" (HNA). Dabei werde die Gruppe nun von anerkannten Experten wie Meron Mendel von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt unterstützt.

    Schormann kündigte zudem eine Gesprächsreihe und einen "Begegnungsstand" auf dem Kasseler Friedrichsplatz mit der Bildungsstätte Anne Frank und anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren an. Kritik an ihr selbst wies die Generaldirektorin der documenta zurück. Es sei nicht Aufgabe der Geschäftsführung, alle Werke vorab in Augenschein zu nehmen und freizugeben. Es könne daher auch nicht sein, die Kunst beispielsweise einem Expertengremium im Vorfeld zur Freigabe vorzulegen. Dies sei eine Kernaufgabe der Künstlerischen Leitung.

  • Top-Thema

    documenta-Forum kritisiert Abbau von umstrittenem Banner

    Der Vorsitzende des documenta-Forums, Jörg Sperling, hat die Entfernung des als antisemitisch kritisierten Kunstwerks auf der Kasseler Kunstausstellung kritisiert. "Eine freie Welt muss das ertragen", sagte er. Der Antisemitismus-Vorwurf begleite die documenta fifteen seit Anfang des Jahres und sei nun "eskaliert".

    Sperling sagte, in der Debatte gehe es um Politik, nicht um Kunst. Das Werk "People's Justice" des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi sei "auf politischen Druck hin" abgehängt worden. Er bezeichnete das Bild als eine Karikatur, die von der Kunstfreiheit gedeckt sei. Das Thema, das das Banner aufgebracht habe - das Verhältnis zwischen Palästinensern und Israelis - könne weder die Kunst noch die documenta lösen.

    Forderungen, die ausgestellten Kunstwerke hätten vorab überprüft werden müssen, lehnt Sperling kategorisch ab. "Das wäre Zensur." Es sei angesichts der Menge der ausgestellten Objekte an mehr als 30 Standorten nicht leistbar und widerspreche der Idee der documenta. Man müsse aushalten, dass das indonesischen Kuratorenkollektiv Ruangrupa eine andere Sicht auf die Welt habe.

  • Festival Skateweek startet in Frankfurt

    Erstmals findet das Festival Skateweek in Hessen statt. Skateboarderinnen und Skateboarder zeigen in Frankfurt nicht nur ihre Tricks, sondern auch, was noch alles zu ihrem Sport gehört: Kunst, Film, Mode und ein ganz bestimmter Lifestyle.

  • Top-Thema

    Bundeskanzler will documenta fernbleiben

    Nach dem jüngsten Antisemitismus-Vorwürfen will Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf einen Besuch der documenta in Kassel verzichten. Nachdem er "in den vergangenen 30 Jahren wohl keine documenta versäumt" habe, werde er dieses Mal nicht nach Kassel reisen, sagte eine Regierungssprecherin der Jüdischen Allgemeinen. Als Grund nannte die Sprecherin die vielfach als judenfeindlich kritisierten Abbildungen auf dem inzwischen entfernten Banner der indonesischen Künstlergruppe Taring Padi.

    Scholz halte die Abbildung für "abscheulich". Er fordere zudem Konsequenzen aus dem Antisemitismus-Skandal, so die Sprecherin: "Die documenta-Leitung sollte sich nach Überzeugung des Bundeskanzlers ihrer Verantwortung für diesen Vorgang stellen und sich prüfen."

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    Umstrittenes documenta-Banner: Wer trägt die Verantwortung?

    hessenschau vom 22.06.2022
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  • Deutscher Sprachpreis für Autorin Daniela Danz

    Die Schriftstellerin Daniela Danz (45) erhält den Deutschen Sprachpreis 2022. Die Autorin und Übersetzerin setze sich in ihren Texten mit sozialen und politischen Fragen der Gegenwart auseinander, aber auch mit großen literarischen Stoffen der klassischen Antike, teilte die Jury der Henning-Kaufmann-Stiftung am Mittwoch in Kassel mit. Danz sei eine vielseitige, in unterschiedlichen Genres bewanderte Autorin und schütze, stärke und bereichere die deutsche Sprache vorbildlich.

    Daniela Danz

    Die mit 5.000 Euro verbundene Auszeichnung soll am 30. September in Kassel verliehen werden. Der Sprachpreis würdigt Bemühungen um "gute und gut verständliche deutsche Sprache" ebenso wie "Beiträge zu ihrer Weiterentwicklung". Die Auszeichnung wird seit 1984 vergeben.

  • Ausstellung zu ukrainischen Märchen in Kassel

    Die Eigenständigkeit der ukrainischen Sprache und Literatur zeigen: Das möchte der Landkreis Kassel und präsentiert deswegen die Ausstellung "Ukrainische Märchen und Sagen" und mit ihr eine große Literatursammlung. Man wolle damit ein Zeichen setzen gegen Gewalt und Intoleranz, teilte der Kreis am Mittwoch mit. Im Mittelpunkt stünden illustrierte Ausgaben ukrainischer Märchen und Sagen. Daneben seien zahlreiche Dokumente zur altslawischen und ukrainischen Literaturgeschichte zu sehen. An historischen Landkarten des 19. und 20. Jahrhunderts werde die Territorialgeschichte der Ukraine verdeutlicht. Teil der Schau seien außerdem ukrainische Ausgaben der Grimmschen Märchen. Beginn ist Mittwoch, der 6. Juli im Kreishaus Kassel. Offen ist die Ausstellung montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, der Eintritt ist frei.

  • Frankfurt zieht positive Zwischenbilanz zur Fashion Week

    Die Frankfurter Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst hat nach den ersten Tagen der Fashion Week eine positive Zwischenbilanz gezogen. "Die Dynamik ist großartig", sagte die FDP-Politikerin am Mittwoch. Die Initiativen und Impulse der internationalen, nationalen und lokalen Akteure für die Umsetzung der Fashion Week prägten die Stadt. Nun richte sich der Blick nach vorne, betonte Wüst. So wolle man nach der Woche evaluieren und das Konzept zukunftsfähig aufbauen. Denn nach Angaben des Dezernats soll die Frankfurt Fashion Week auch künftig stattfinden, in welcher Form und in welchen zeitlichen Abständen sei aber noch nicht klar. Die Fashion Week läuft seit vergangenem Sonntag.

  • Kunstmuseum Marburg baut Inklusion aus

    Das Kunstmuseum Marburg hat taktile Modelle für blinde und sehbehinderte Menschen erhalten. Zu den Modellen werden künftig auch besondere Führungen angeboten, wie das Museum am Mittwoch mitteilte. Die inklusiven Architekturführungen ermöglichten es Menschen mit und ohne Sehfähigkeit, das "Kunstgebäude als Gesamtkunstwerk zu begreifen". Ein taktiler Stockwerkplan helfe, das historische Konzept hinter der Architektur zu verstehen. Halbreliefs von architektonischen Wahrzeichen verschiedener hessischer Städte könnten nun als Modell ertastet werden.

    Der Eingang des Kunstmuseums Marburg

    Dargestellt seien Rathäuser und Kirchen von Gemeinden, die sich an der Spendenkampagne zur Errichtung des Gebäudes in den 1920er Jahren beteiligten. Die Aktion Mensch hat das Projekt gefördert. Beteiligt sind der Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen, die Deutsche Blindenstudienanstalt und das Kunstmuseum Marburg.

  • Top-Thema

    Buchmessen-Ehrengast Spanien kommt mit 200 Autoren

    Das Ehrengastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, Spanien, wird rund 200 Schriftstellerinnen, Übersetzer und Vertreter der Buchbranche nach Frankfurt schicken. Die "renommiertesten Stimmen der aktuellen spanischen Literatur" präsentierten das Ehrengastland, kündigte die Projektleiterin Elvira Marco am Mittwoch an. Ein Viertel der Delegierten schreibe in einer der regionalen Amtssprachen Spaniens Katalanisch, Galizisch oder Baskisch, erklärte Marco.

    Die Schriftstellerinnen und Schriftsteller schilderten den Wandel der Geschlechterrollen und der Familie, vermittelten lebendige Porträts des urbanen Lebens, schrieben über die Landflucht und reflektierten über die Vergangenheit oder den Klimawandel. Während der Buchmesse vom 19. bis 23. Oktober halten sie Lesungen und nehmen an Diskussionsrunden teil. Einzelne treten bereits zuvor am 1. Juli auf dem "Literaturfestival FrankfurtRheinMain literaTurm" oder beim "internationalen literaturfestival berlin" vom 7. bis 17. September auf.

  • Top-Thema

    Experten sehen Ruf der documenta schwer beschädigt

    Das umstrittene Banner ist abgebaut, die Diskussionen um Fehler der documenta-Leitung gehen weiter: Es werden Forderungen nach weiteren Konsequenzen laut. Kunstministerin Dorn (Grüne) setzt zunächst auf Dialog.

  • Top-Thema

    Hessische Produktionen beim Filmfest München

    Es ist das zweitgrößte Filmfestival Deutschlands nach der Berlinale: das Filmfest München. Wenn es am Donnerstag beginnt, sind auch zwei hessische Produktionen am Start. Beide Filme beschäftigen sich mit dem Thema Elternschaft und Familie, berichtet die Filmförderanstalt Hessenfilm und Medien. Die gebürtige Wiesbadenerin Carolin Schmitz stellt in München ihre Produktion "Mutter" vor. Darin erzählen acht Frauen zwischen 30 und 75 Jahren von ihrem Leben und ihrem ambivalenten Verhältnis zur Mutterschaft. Anke Engelke dient dabei als Abbild der Frauen und erweckt die Geschichten zum Leben.

    Anke Engelke spricht alle Rollen bei "Unerschrocken!".

    Christopher Roths Coming-of-Age-Film "Servus Papa - See You In Hell" wiederum handelt vom Leben in einer Kommune, in der Kinder ohne Eltern aufwachsen. Mit Schauspieler Clemens Schick als Herrscher der Kommune zeigt der Film, wie sich die Utopie einer neuen Gesellschaft zu einem reaktionären System entwickelt. Beide Filme wurden 2020 in Hessen gedreht und von der Hessenfilm gefördert.

  • Große Klima-Ausstellung im MfK geplant

    Im Herbst nimmt sich das Museum für Kommunikation (MfK) des Themas Klimawandel an - und wird in Sachen Klima auch aktiv: Das Museum will sein Dach neu begrünen, "um die Vielfalt an Insekten, Vögeln und Kleinstlebewesen zu fördern", wie es mitteilt. Am 12. Oktober eröffnet das Haus dann die große Sonderausstellung "KLIMA_X". Es soll um die Kommunikation der Klimakrise gehen und die große Diskrepanz, die zwischen Wissen und Handeln besteht. Die Schau soll bis zum 28. August 2023 laufen.

    Dach des Museums für Kommunikation
  • documenta sagt Veranstaltungen wegen Corona ab

    Die documenta in Kassel hat eine ganze Reihe von Veranstaltungen vorsorglich bis einschließlich Freitag abgesagt. Als Grund nannten die Veranstalter die "aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie".

    In Kassel lag die 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch bei 454 mit 214 neuen Fällen, die am Dienstag registriert wurden. Die Inzidenz in Hessen liegt bei 612. Die documenta eröffnete am vergangenen Samstag für Besucher. Workshops, Musikveranstaltungen und Gesprächsreihen sind ein wichtiger Teil des Programms für Besucher.

  • Top-Thema

    documenta-Banner wird abgebaut

    Die heftig umstrittene großflächige Banner-Installation auf der documenta in Kassel wird abgebaut. Zuvor hatten mehrere Kulturpolitiker des Bundes und des Landes die Verhüllung des Kunstwerks als nicht ausreichend kritisiert. Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) forderte zudem eine Aufarbeitung, "wie es bei der documenta geschehen konnte, dass eine solche Bildsprache öffentlich gezeigt wurde". Sie distanzierte sich von der am Montagabend von der Künstlergruppe und der documenta-Geschäftsführerin Sabine Schormann abgegebenen Erklärung. "Auf der Basis von Beleidigungen und Verletzungen ist selbstverständlich kein Dialog möglich", betonte Dorn.

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    Antisemitismus-Vorwurf: documenta lässt umstrittenes Banner abbauen

    Das umstrittene Banner hängt nur noch halb, Menschen stehen auf einem Gerüst und lösen es.
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  • Neues Grab in Kassels Künstler-Nekropole

    Rund um den Blauen See, einem stillgelegten Steinbruch in Kassel-Harleshausen, ist ein neues Grabkunstwerk entstanden. Die Künstlerin E.R. Nele hat dort ihr eigenes Grabmal errichtet, eines Tages wird sie sich dort bestatten lassen. Nele ist die Tochter von Arnold Bode, dem Begründer der documenta. Ihr Grabmal ist das zehnte in der Nekropole und zeigt eine Skulptur namens "Gang" - vielleicht in Anspielung auf den letzten Gang.

    In der Künstler-Nekropole ist Platz für insgesamt 40 Grabmäler. Eines ist reserviert für Gernot Minke, der jahrzehntelang an der Uni Kassel gelehrt und auf der documenta 14 ausgestellt hat. Bedingung für die Grabmäler ist, dass der Habichtswald ungestört bleibt und die Grabmäler sich selbst überlassen bleiben.

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    Kassels Künstler-Nekropole

    Kulturdezernentin Dr. Susanne Völker (rechts), E.R. Nele (Mitte) und Gerold Eppler, Vorsitzender des Kuratoriums der Künstler-Nekropole Kassel vor Neles Grabstätte.
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  • Mandafounis leitet Dresden Frankfurt Dance Company

    Der Choreograf Ioannis Mandafounis wird Künstlerischer Direktor der Dresden Frankfurt Dance Company. Er tritt das Amt zur Spielzeit 2023/24 zunächst für fünf Jahre antreten, wie die Company am Dienstag mitteilte. Die Leitung der Company werde damit als Doppelspitze fortgeführt, bestehend aus Ioannis Mandafounis als Künstlerischem Direktor und Annika Glose als Kaufmännischer Direktorin.  

    Mandafounis wurde 1981 in Athen geboren und lebt und arbeitet derzeit in Genf. Er war als Tänzer unter anderem in Frankfurt bei The Forsythe Company tätig. Als Choreograf ist er seit nunmehr 20 Jahren international erfolgreich und kreierte Werke für zahlreiche angesehene Companys auf der ganzen Welt. Noch-Direktor Jacopo Godani verlässt die Company im Sommer 2023 nach acht Jahren.

  • Top-Thema

    Robert Gernhardt Preis an Koneffke und Lehmann

    Der Robert Gernhardt Preis 2022 geht an die Autoren Jan Koneffke und Andreas Lehmann. Das teilte Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) am Dienstag mit. Jan Koneffke werde für sein Lyrikprojekt "Abgesang" ausgezeichnet. Seine Gedichte, die in dem Band "Nachgesang" erscheinen sollen, hätten die Jury durch den geglückten Balanceankt von scheinbar unangestrengtem Tonfall und Tiefenerinnerung überzeugt. Koneffke wurde 1960 in Darmstadt geboren und verbrachte nach einem Villa-Massimo-Stipendium sieben Jahre in Rom. Heute lebt er als Schriftsteller, Publizist und Übersetzer in Gießen, Wien und Bukarest.

    Andreas Lehmann erhält den Preis für sein Prosaprojekt "Nichts als ein Name". Es erzählt von einer Frau, die nach einem Besuch bei der schwerkranken Mutter über Zugehörigkeit, Erwachsenwerden und Prägung nachdenkt. Es sei geschrieben in einer unaufgeregten Sprache und exakt beobachtet, lobt die Jury. Lehmann, geboren 1977 in Marburg, hat Lyrik und Prosa in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht und lebt in Leipzig. Im Herbst 2018 erschien sein Debütroman "Über Tage".

    Den Preis loben das Land Hessen und die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) gemeinsam aus. Die Preisträger teilen sich das von der WIBank gestiftete Preisgeld in Höhe von 24.000 Euro. Der Preis wird am 15. September in Frankfurt verliehen.

  • Autokino der etwas anderen Art

    Die Stadtbücherei Marburg hat für Drei- bis Sechsjährige ab sofort ein ganz besonderes Autokino im Programm. Bis zu zwölf Kinder können auf Bobby-Cars ins Bilderbuchkino fahren. Los geht es am Mittwoch, 22. Juni mit "Wie Pettersson zu Findus kam". Die Vorführungen finden jeweils um 15 und 16 Uhr statt und kostenlose Eintritts-Fahr-Karten gibt es in der Stadtbücherei Marburg. Die Auftakt-Veranstaltung ist allerdings ausgebucht!

    Ein Junge auf einem Bobbycar
  • Top-Thema

    Banner auf documenta wird nach Antisemitismus-Vorwürfen verdeckt

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    Antisemitismus-Vorwurf: documenta lässt umstrittenes Banner verhüllen

    Mit schwarzem Stoff verhüllte Figurendarstellung People's Justice (2002) des Kollektivs Taring Padi.
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    Nach den Antisemitismus-Vorwürfen gegen die documenta fifteen in Kassel wird das stark kritisierte Banner des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi abgedeckt. Aufgrund einer Figurendarstellung des Kollektivs, die antisemitische Lesarten ermöglicht, habe sich das Kollektiv gemeinsam mit der Geschäftsführung und der Künstlerischen Leitung "entschieden, die betreffende Arbeit zu verdecken und eine Erklärung dazu zu installieren", teilte die documenta am Montagabend mit.

    Auf dem großflächigen Banner ist unter anderem ein Soldat mit Schweinsgesicht zu sehen. Er trägt ein Halstuch mit einem Davidstern und einen Helm mit der Aufschrift "Mossad" - die Bezeichnung des israelischen Auslandsgeheimdienstes.

  • Interaktives Farbspektakel am Schloss Steinheim

    Wer glaubt, dass man für eine bunte Häuserfassade Farbeimer und Malerrolle braucht, kennt das Ehepaar Kulcsár noch nicht. Die Lichtkünstler beamen bunte Welten auf Wände und zeigen hessische Gebäude in einem ganz neuen Licht. Live kann man das am Freitag, 24. Juni, am Schloss Steinheim in Hanau erleben.

    Daniela und Pascal Kulcsár aus Glashütten (Hochtaunus) illuminieren den mächtigen Bergfried und das Hauptgebäude des Schlosses mit wechselnden Bildern und Musik. Ab 19 Uhr startet das Vorprogramm im Schlosshof, es gibt auch Führungen durch die Sonderausstellung "700 Jahre Stadtrechte Steinheim". Nach Einbruch der Dunkelheit, gegen 22.15 Uhr, startet das interaktive Farbspektakel, das bis Mitternacht dauert. Der Eintritt ist frei.

    Lichtkunst von Pascal und Daniela Kulcsárr. Gesteuert wird per App auf dem Smartphone.
  • Top-Thema

    Pet Shop Boys auf Nostalgiereise

    "We were never being boring / we were never being bored" - mit den letzten Zeilen der Setlist bringt Leadsinger Neil Tennant es auf den Punkt: Seine Stimme mag ein wenig in die Jahre gekommen sein, Songs wie "Suburbia", "Always on my mind" oder das Village-People-Cover "Go west" aber kein bisschen - so erlebte es zumindest hr-Reporter Alf Mentzer am Sonntag in der Jahrhunderthalle.

    Die Pet Shop Boys auf der Bühne

    Die Fans tanzten und sangen - so wie viele von ihnen das wahrscheinlich schon vor 30 Jahren getan haben. Die Dreamworld-Tour ist eine zweistündige Nostalgiereise in die 80er-Jahre, mit komplexer Video- und Lightshow und dem Versprechen, dass dieses Traumland auch heute immer noch zugänglich ist: "It's a kind of amnesia / Where all problems seem to disappear / And you don't need a visa / You can come and go and still be here".

  • Top-Thema

    Neue Antisemitismus-Debatte bei der documenta

    Die Antisemitismus-Debatte um die documenta 15 in Kassel hat einen neuen Aufreger: ein großformatiges Banner auf dem Friedrichsplatz. Bundes- und Landesregierung sehen darauf "antisemitische Bildsprache". Der Druck auf die Leitung der Kunstausstellung steigt.