In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Zum ESC: Queere Woche in Kassel

    Am Samstag, 14. Mai, ist das Finale des Eurovision Song Contests (ESC) in Turin. Und weil der ESC neben dem CSD schon immer das queere Event des Jahres ist, feiert das Staatstheater Kassel eine queere Woche.

    Geboten werde ein "regenbogen-buntes Programm" von Pub Quiz, über Kurzfilmkino bis hin zum gemeinsamen Schauen des ESC-Finale, teilten die Veranstalter mit.

    Werbeplakat für den ESC-Special 10. bis 14. Mai Staatstheater Kassel, regenbogenfarbener Hintergrund
  • Top-Thema

    documenta: Antisemitismus-Vorwürfe zurückgewiesen

    Eine geplante Gesprächsreihe im Zusammenhang mit den Antisemitismus-Vorwürfen gegen die documenta wurde abgesagt. Jetzt haben die Macher der Weltkunstausstellung in Kassel diese Entscheidung in einem offenen Brief erklärt.

  • Kulturtage locken mit Programm-Vielfalt nach Alsfeld

    36 Veranstaltungen an 17 Tagen - die Alsfelder Kulturtage wollen vom 13. bis 29. Mai die ganze Stadt im Vogelsberg zu einer großen Bühne machen. Ausstellungen, Musik, Theater, Film, Workshops, Vorträge, Lesungen und Führungen stehen auf dem Programm.

    Am 14. Mai kommt Wissenschaftsjournalist Harald Lesch in die Stadthalle, am 18. Mai gibt es Poetry Slam im Güterbahnhof und am 21. Mai wird der TV- und Radiomoderator Tim Frühling in der Villa Raab aus seinem Krimi lesen. Auf der Bühne auf dem Marktplatz treten immer wieder Künstler und Bands auf. Für junge und sportliche Besucher gibt es einen Skate-Contest (25. Mai).

    Alsfeld
  • Papiertheaterfestival in Hanau

    Im Schloss Philippsruhe in Hanau findet am 14. und 15. Mai ein kleines Papiertheaterfestival statt. Sechs Bühnen aus Deutschland, Dänemark und Österreich führen Stücke auf. Von Märchen der Brüder Grimm, über den "Kleinen Prinzen", innovativen "Paper-Clips", einem klassischen nordischen Volksmärchen, einem "Bergsteiger-Papierdrama" bis hin zur "Verkauften Braut" ist für jede Altersgruppe etwas dabei.

    Das Festival soll Appetit machen auf die Wiedereröffnung des Papiertheatermuseums, die für Frühjahr 2023 geplant ist, teilte die Stadt mit.

    Das tapfere Schneiderlein als Papiertheater
  • documenta-Ausstellungsorte im Überblick

    In groben Zügen waren die Ausstellungsorte der documenta fifteen in Kassel (18. Juni bis 25. September) schon bekannt, jetzt wird es konkret. An insgesamt 32 Ausstellungsorten in vier Kasseler Gebieten gibt es Kunst zu erleben.

    Für das documenta-Team soll Kassel nicht "Schauplatz" sein, sondern ein "Ekosistem" - das ist indonesisch für Ökosystem. Sie begreifen die Stadt als Geflecht von sozialen Kontexten, in dem die documenta fifteen entsteht und wächst. Die Auflistung der Orte finden Sie hier.

    Audiobeitrag

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    documenta: Kunst an 32 Orten in Kassel

    Karte mit bunt gemarkerten Regionen, in denen die documenta fifteen sich abspielt
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  • hr-Bigband wieder in Schulen unterwegs

    Zurück zur Normalität heißt es für die hr-Bigband. Am Dienstag ist die hr-Bigband-Schultour durch Hessen in Reichelsheim im Odenwald gestartet. Das freut nicht nur die Musikanten, sondern auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler.

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    hr-Bigband tourt durch Schulen

    hessenschau vom 10.05.2022
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  • Kultband a-ha in Frankfurter Festhalle

    Darauf haben die Fans lange gewartet: Morten Harket stand am Montag mit seiner Band a-ha in der Frankfurter Festhalle live auf der Bühne. Für viele war es eine Reise zurück in die Jugend – mit Musik wie in den 80ern.

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    Norwegische Kultband a-ha spielt in Frankfurter Festhalle

    hessenschau vom 10.05.2022
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  • Fotoschau nimmt psychische Erkrankungen in den Fokus

    Zeitnot, Stress, Entfremdung und Zukunftsängste - zahlreiche Ursachen können die Seele aus dem Gleichgewicht bringen. Obwohl psychische Erkrankungen einen Großteil der Bevölkerung betreffen, sind sie oft mit Stigmata behaftet und werden tabuisiert.

    Die Fotoausstellung "CRAZY - Leben mit psychischen Erkrankungen" will einen Beitrag zur Enttabuisierung von psychischen Erkrankungen leisten. Die Schau mit Arbeiten von fünf Fotografinnen und Fotografen wird am Abend in der AusstellungsHalle 1A in Frankfurt eröffnet und ist bis zum 21. Mai zu sehen.

    Ein älteres Paar hält sich umarmt. Es steht auf einen Holzbohlenuntergrund an einem Fluss.
  • Top-Thema

    Lichter Filmfest bringt Freiheit in Frankfurter Kinos

    Die Filmfestivals sind zurück - im echten Kino, mit echtem Publikum. Die Macher des Lichter Filmfests in Frankfurt berichten von mehr Arbeit, als einem lieb sein kann. Der Themenschwerpunkt "Freiheit" wird von der Aktualität überrollt.

  • Trashfilm-Festival in Kassel

    Kleines Budget aber große Hingabe - nach diesem Rezept entstehen oft Filme, die skurriler sind als alles, was Hollywood sich jemals ausdenken könnte. Diese Perlen des Trashfilms sind am 13. und 14. Mai beim "Der phantastische Trashfilm"-Festival in Kassel zu erleben.

    An den zwei Tagen werden 34 internationale Beiträge präsentiert. Jeden Abend darf das Publikum seinen Liebling ermitteln. Ein Spaß zwischen mutierten Vegetarier-Haien und einem genmanipuliertem Dinosaurier-Alien, der von Archäologen versehentlich geweckt wird.

    Szene aus "The Lesson" - Alisa Selishchava / Spain   - eine Frau mit langen schwarzen Haaren, weißer Schleife im Haar und grünem Tupfenkleid steht mit einem großen Messer in der rechten Hand vor einem rechteckigen Stehtisch, auf dem ein blutiges Tablett liegt.
  • Neue Stolpersteine in Frankfurt und Offenbach

    In Frankfurt und Offenbach werden in dieser Woche neue Stolpersteine verlegt, die an Opfer des Nationalsozialismus erinnern. In Frankfurt sind es über 70 Steine mit Messingplatten, die Künstler Gunter Demnig verlegt. Heute beispielsweise in der Leerbachstraße 15, um an Ruth und Max Goldschmidt zu erinnern. Beide mussten 1937 über die Schweiz nach England fliehen. 1941 wurde ihnen die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt.

    In Offenbach gibt es 200 Stolpersteine, am Donnerstag kommen 14 weitere hinzu. Mit ihnen erinnert die Geschichtswerkstatt an drei jüdische Familien, einen jüdischen Dozenten und eine junge Frau, die wegen ihrer Behinderung in Hadamar ermordet wurde.

    Gunter Demnig
  • Eine Bustour durch Kassel - die Stadt voller Waffen

    "Kommen Sie mit uns auf eine Tour durch Kassel, die in Erinnerung bleibt! Tolle Schnappschüsse von Pumas und Geparden sind Ihnen als Friedens-Touris auf dieser Safari garantiert und wie nebenbei lernen Sie den Rüstungsstandort Kassel ganz neu kennen. Charmant werden Sie dabei von unserem fröhlichen Team mit spannenden Informationen versorgt." So wirbt das Staatstheater Kassel für seinen Theaterbus. Diese "Bustour für den Frieden" entführt in die Welt der Waffen. Aktuell, brisant und - abgefahren!

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    Abgefahrenes Theater in Kassel – Aufführung im Reisebus

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  • Wie ein Wohnzimmer Erinnerungen transportiert

    In den 90er Jahren bis in die 2000er sind viele Jüdinnen und Juden aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland emigriert. "Jüdische Kontingentflüchtlinge" hat man sie damals offiziell genannt. Heute machen Jüdinnen und Juden aus diesen osteuropäischen Ländern einen Großteil der jüdischen Gemeinschaft aus, aber ihre Geschichten sind weitgehend unbekannt oder ungehört.

    Das will die Jüdische Gemeinde Frankfurt mit ihrer Ausstellung "Im Dazwischen angekommen" nun ändern. Die Schau im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum ist bis zum 22. Mai zu sehen. Was man dort sehen und hören kann, hat hr-Reporterin Nina Michalk herausgefunden.

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    Mit Tee und Zeitungen Lebensgeschichten verstehen

    Ausstellungsplakat der Ausstellung in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt - Text: Im Dazwischen angekommen - Ein Kunstprojekt zu postsowjetischer Erinnerungskultur
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  • Mahnmal "Freiheit des Wortes" enthüllt

    Auf dem Mediacampus in Frankfurt, der Aus- und Weiterbildungsstätte der Buch- und Medienbranche, ist im Rahmen der Woche der Meinungsfreiheit am Montagabend das Mahnmal "Freiheit des Wortes" des Frankfurter Künstlers Frank Tils enthüllt worden.

    Künstler Frank Tils und Monika Kolb stehen neben dem Mahnmal - eine Füllfeder, die in einer Handgranate steckt und sie zersprengt

    Die drei Meter hohe Skulptur zum Thema Meinungsfreiheit soll auf die Repressionen in mittlerweile der Hälfte aller Staaten weltweit aufmerksam machen. Gleichzeitig soll sie die Hoffnung stärken, dass langfristig das "Wort" mächtiger sein wird als alle Waffengewalt dieser Welt. So bringt die Spitze einer überdimensionalen Füllfeder eine Handgranate zum bersten - sinnbildlich für die schärfste aller Waffen.

    Die Skulptur ist Teil des Projekts "Europäischer Skulpturenweg".

  • Ein "Hauch von Frankreich" und Open Air an Weseler Werft

    Erinnern Sie sich an den Sommer 2019 - als Alain Altinoglu beim Europa Open Air mit dem hr-Sinfonieorchester am Main die Zuschauer verzaubert hat? Seit vergangenem Jahr ist Altinoglu Chefdirigent des Ensembles und sagt heute: "Mein Einstieg in die Stadt Frankfurt und bei den wunderbaren Musikerinnen und Musikern dieses großartigen Orchesters war 2019 wahrscheinlich der beste, den man sich wünschen konnte, direkt am Ufer des Mains." Und an dieses tolle Sommergefühl soll in diesem Jahr angeknüpft werden.

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    Darauf können Sie sich in der neuen Saison freuen

    Europa Open Air des hr-Sinfonieorchesters und der Europäischen Zentralbank 2019
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    Durch die Corona-Pandemie mussten einige Projekte ruhen, doch in der neuen Saison wird durchgestartet. "Alain wird mit dem Europa Open Air den Saisonauftakt zu einem besonderen Ereignis machen. Zu diesem 'Neustart' laden wir wieder alle musikbegeisterten Menschen der Region herzlich ein", freut sich Orchestermanager Michael Traub auf das Konzert Ende August.

    Und was hat das hr-Sinfonieorchester sonst noch für die Saison 2022/23 im Programm? Klar ist, Alain Altinoglu möchte gerne "einen Hauch Frankreich nach Frankfurt und Hessen bringen". Altinoglu wird insgesamt sechs hr-Sinfoniekonzert-Programme dirigieren, hinzu kommen Veranstaltungen mit Gastdirigenten - unter anderem gibt es ein Wiedersehen mit den beiden ehemaligen Chefdirigenten Andrès Orozco-Estrada und Hugh Wolff. "Artist in Residence" der kommenden Saison wird der österreichische Geiger Emmanuel Tjeknavorian. Was genau alles auf dem Programm steht - insgesamt 89 Konzerte - erfahren Sie hier. Der Vorverkauf für Abonnements startet am Dienstag, 10. Mai.

  • Top-Thema

    Beuys-Stein mit Hakenkreuz beschmiert

    In Kassel soll ein 30-Jähriger einen der 7.000 Beuys-Steine mit einem Hakenkreuz beschmiert haben. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatten Zeugen den Vorfall am Samstag beobachtet. An dem Stein selbst konnten die Beamten das Hakenkreuz demnach nicht mehr feststellen, ein in der Nähe tätiger Künstler hatte das verbotene Symbol zwischenzeitlich mit Farbe übermalt.

    Der zunächst flüchtige Mann wurde rund eine Stunde nach dem Vorfall festgenommen. Er habe "äußerst wirre Angaben" gemacht, die Tat aber unumwunden zugegeben, hieß es. Der Düsseldorfer Kunstprofessor Joseph Beuys ließ seit 1982 im Rahmen der documenta 7 in Kassel 7.000 Eichen pflanzen - mit jeweils einem Basaltstein als Begleiter. Heute gilt das Werk als ein Beitrag zur Nachhaltigkeit, es wurde erst vor wenigen Wochen komplettiert.

  • Grimmwelt sucht Glücksbringer

    Haben Sie einen Glücksbringer? Falls ja, dann könnte das gute Stück Teil einer Ausstellung werden, die die Grimmwelt Kassel für November plant. "unMÖGLICH? Die Magie der Wünsche" heißt die Schau, in der es um die Vorstellungskraft und die Selbstverständlichkeit des Unmöglichen im Märchen geht - aber auch um eigene Wünsche.

    Dafür ist die Grimmwelt auf der Suche nach Glücksbringern, Talismanen und Mutmachern - samt der Geschichten, die die Stücke erzählen. Wer Teil der Sonderausstellung werden möchte, kann bis zum 15. Juli auf der Museumswebsite ein Dokument ausfüllen.  

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    Die Magie der Wünsche

    Glücksbringer von Jan Sauerwald, Geschäftsführer der GRIMMWELT Kassel. "Dieser Schlüsselanhänger, gekauft 2011 in Rotterdam im Kunstinstitut Melly, lag Jahre lang unbenutzt in der Schublade. Seitdem ich dieses etwas klobige Stück am Schlüsselbund mit mir führe, ist mir einiges gelungen, frei nach dem Motto: 'It’s all downhill from here on.'", so Jan Sauerwald.
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    Das Foto zeigt den Glücksbringer von Jan Sauerwald, Geschäftsführer der Grimmwelt. "Dieser Schlüsselanhänger, gekauft 2011 in Rotterdam im Kunstinstitut Melly, lag Jahre lang unbenutzt in der Schublade. Seitdem ich dieses etwas klobige Stück am Schlüsselbund mit mir führe, ist mir einiges gelungen, frei nach dem Motto: 'It’s all downhill from here on.'", so Jan Sauerwald.

  • Schau in Kassel: Frauen im Widerstand

    Die Ausstellung "Frauen im Widerstand 1933 bis 1945" ist ab heute in Kassel zu sehen. Die Schau in der Seitenhalle im Rathaus porträtiert beispielhaft zehn Frauen aus dem deutschen und französischen Widerstand. Darunter befinden sich die spätere Kasseler Politikerin Nora Platiel oder die französische Ethnologin Germaine Tillion.

    Frau des Widerstands und spätere Landtagsabgeordnete: Nora Platiel (Aufnahme von vor 1933, die noch mit Ihrem Geburtsnamen Eleonore, kurz Nora, Block, bezeichnet ist.

    Oftmals unter Lebensgefahr kämpften sie für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, für internationale Solidarität und ein friedliches Zusammenleben der Völker", heißt es im Text zur Ausstellung, zu der das Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF) und das Deutsch-Französische Forum Kassel einladen.

    Die Ausstellung ist bis Dienstag, 7. Juni, zu sehen: montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 15 Uhr.

  • Literaturhaus Frankfurt feiert 30. Geburtstag nach

    Eigentlich hätte die große Geburtstagsparty im Literaturhaus Frankfurt schon 2021 steigen sollen, doch wie so manches Fest in Pandemie-Zeiten, musste die 30er-Party verschoben werden. Literaturhäuser seien "ein Ort des Austauschs", sagte Hauke Hückstädt, seit zwölf Jahren Leiter des Literaturhauses Frankfurt.

    In den kommenden Jahren will das Haus sich neue Zielgruppen erschließen. So können sich im "Schreibzimmer" Jugendliche über eigene Texte austauschen, im "Wörtermeer" treffen Schulklassen Poetry-Slammer oder Comic-Autoren, beim "Gedankenflieger" können Kinder mit einer Philosophin diskutieren.

    Literaturhaus Frankfurt

    "Für Kinder und Jugendliche wollen wir in Zukunft noch mehr machen", sagte Hückstädt mit Blick auf kulturelle Bildung. Das sei in Frankfurt aber wohl politisch nicht gewollt – die letzten Förderanträge für solche Formate seien abgelehnt worden.

    Als "weltweit einmaliges Leuchtturmprojekt" bezeichnet Hückstädt die Initiative "Literatur in Einfacher Sprache". Prominente Autoren schreiben dafür seit 2016 eigene Geschichten mit kurzen Sätzen und einfachen Wörtern nach einem bestimmten Regelwerk.

  • Marburger Kamerapreis an Claire Mathon

    Sie hat unter anderem den Lady-Di-Film "Spencer" gedreht: Die französische Kamerafrau Claire Mathon ist am Samstagabend mit dem Marburger Kamerapreis ausgezeichnet worden. "Sie haben uns Bilder geschenkt, die unseren Horizont erweitern", sagte Oberbürgermeister Thomas Spies (SPD) bei der Übergabe der mit 5.000 Euro dotierten Ehrung. Die Jury verlieh der Kamerafrau die Auszeichnung "für ihr exzellentes und überaus eindrucksvolles Werk der letzten 15 Jahre".

    Kristen Stewart als Lady Di

    Nach ihrer Ausbildung an der Pariser Filmhochschule stand Mathon für zahlreiche Dokumentar-, Kurz- und Spielfilme hinter der Kamera. Dazu zählt der Film "Spencer" (Regie: Pablo Larraín), bei dem in der Hauptrolle Kristen Stewart als Prinzessin Diana zu sehen ist.

    Der von der Stadt Marburg und der Philipps-Universität verliehene Kamerapreis würdigt herausragende Bildgestaltung in Film und Fernsehen. Er wurde zum 21. Mal verliehen.

  • Top-Thema

    Kloster Lorsch erhält Faksimiles von Mittelalter-Handschriften

    Die Unesco-Welterbestätte Kloster Lorsch (Bergstraße) hat eine hochwertige Sammlung von hunderten Reproduktionen mittelalterlicher Handschriften erhalten. Sie stammen aus dem Erbe des Unternehmers Franz Josef Straka (1943-2020) und wurden am Freitag von dessen Witwe Ursula Straka feierlich übereignet, wie die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen mitteilten.

    "Als einzigartige Zeugnisse verschriftlichten Wissens der Vergangenheit und der Buchkultur ist ihr kulturgeschichtlicher Rang nicht hoch genug zu bewerten", hieß es. Die rund 500 Faksimiles umfassende Hinterlassenschaft enthalte jüdische Buchrollen, lateinische, griechische und armenische Kodices sowie eine sogenannte Mixteken-Bilderhandschrift aztekischer Herkunft. Unter den Highlights ist eine der kleinsten Handschriften der Buchgeschichte überhaupt, das nur 37 mal 31 Millimeter messende "Manuale Sancti Ruperti" aus dem 9. Jahrhundert.

    Nach Worten von Hermann Schefers, dem Leiter der Welterbestätte, hatte Straka seine Faksimile-Sammlung jahrzehntelang aufgebaut und eine Passion für die mittelalterlichen Kodices entwickelt. Jedes Exemplar der aufwendig und in kleinen Stückzahlen reproduzierten Handschriften koste mindestens vier- bis fünfstellige Beträge.

  • Sommerakademie für Komische Kunst mit Rattelschneck

    Zeichnung: Zwei Männer sitzen am Tresen. Einer sagt: "Ich habe mir Bartstoppeln angemalt, um die NSA zu verwirren. Die sollen denken: Schon wieder drei Tage um?!"

    Kann man komisch sein lernen? Ja, findet die Caricatura Galerie für komische Kunst und lädt ein zur Sommerakademie. Unter der Leitung des Cartoon-Duos Rattelschneck geht die Sommerakademie vom 14. bis 19. August in die nächste Runde.

    Die Veranstaltung im KulturbahnhofKassel richtet sich an Künstlerinnen und Künstler, die bereits über Vorerfahrung verfügen und ihren Schwerpunkt auf die Bereiche Cartoon, Karikatur oder komische Malerei gelegt haben oder legen wollen.

    Die Bewerbung zur Teilnahme am Workshop kann bis zum 4. Juli formlos per E-Mail erfolgen und muss unter anderem zwingend das von Rattelschneck festgelegte Thema "Sex mit, von und trotz Tieren" zum Gegenstand haben.

  • home.frankfurt.telaviv thematisiert Heimat

    Zuhause - was ist das? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Ausstellung des Frankfurter Frauenreferats, an dem elf Künstlerinnen aus den Partnerstädten Frankfurt und Tel Aviv beteiligt sind. Ihre Antworten sind vielfältig - und manchmal geht es auch darum, wo das Zuhause nicht ist.

  • Top-Thema

    Uni Frankfurt prüft Doktorarbeit von Springer-Chef Döpfner

    Die Goethe-Universität Frankfurt überprüft derzeit die Doktorarbeit von Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner wegen eines Plagiatsverdachts.

    Der in Offenbach geborene Döpfner studierte in Frankfurt Musikwissenschaft, Germanistik und Theaterwissenschaften und wurde 1990 zum Dr. phil. promoviert.

  • Top-Thema

    "Masterplan ErlebnisCity" soll Frankfurter Innenstadt wiederbeleben

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    Konzept "Lebendige Innenstadt" vorgestellt

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    Erst der Boom des Online-Handels, dann auch noch Corona: Die Frankfurter Innenstadt hat in den vergangenen Jahren stark an Anziehungskraft verloren. Wie kann sie wieder attraktiver und lebenswerter werden? Zu dieser Frage hat die Stadt eine Beratungsfirma beauftragt - das Ergebnis ist eine 110 Seiten lange Studie mit dem Titel "Masterplan ErlebnisCity". Im Mittelpunkt stehen neben der Verschönerung einzelner Plätze vor allem Events, zum Beispiel die Ausweitung des Schillermarktes auf die Abendstunden zu einem "Bembelmarkt" oder Pop-Up-Events in der "Neuen Altstadt".

    Aber Events und starke Bilder allein können nicht funktionieren, findet Christoph Scheffer in seinem Kommentar.

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    Kommentar: Lebendige Stadt statt ErlebnisCity 2030

    Menschen tanzen während der Eröffnung des Museum of Modern Electronic Music auf der Hauptwache.
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