In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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    Streit um Porno-Kunst in Offenbach

    In Offenbach sorgt eine provokante Kunstausstellung gerade für Streit. Wie op-online berichtet, geht es um die "pornografische Serie" der Designerin Christine Metzner, die im "Superladen" zu sehen ist. Es handelt sich um Ikonen, also Heiligenbilder, auf die mit Bügelperlen "teils frivole, teils pornografische Abbildungen angebracht wurden".

    Protest dagegen kommt laut dem Bericht von der griechisch-orthodoxen Gemeinde in direkter Nachbarschaft: Ikonen seien für orthodoxe Christen nicht nur Bilder, sondern Vergegenwärtigungen von Heiligen. "Das sind für uns keine 08/15-Bilder, sondern sie werden verehrt – Kunstfreiheit schön und gut, aber gewisse Grenzen sind einzuhalten", wird ein Gemeindemitglied bei op-online zitiert. Die Künstlerin betonte demnach, sie wolle zwar provozieren, aber niemanden verletzen. Die künstlerische Auseinandersetzung mit Religion und Sexualität müsse aber erlaubt sein.

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    "Gertrud-Eysoldt-Ring" an Schauspielerin Lina Beckmann

    Die Schauspielerin Lina Beckmann (40) wird mit dem "Gertrud-Eysoldt-Ring" 2021 ausgezeichnet. Das teilten die Stadt Bensheim (Bergstraße) und die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste mit. Sie erhält die Auszeichnung für ihre Rolle als Richard in "Richard the Kid & the King", eine Koproduktion der Salzburger Festspiele und des Deutschen Schauspielhauses Hamburg. Beckmann sei "eine große Theaterpersönlichkeit unserer Zeit", begründete die Jury ihre Entscheidung. Sie habe besonders durch ihre "unbedingte Hingabe und spielerische Freiheit" beeindruckt.

    Der mit 10.000 Euro dotierte "Gertrud-Eysoldt-Ring" gilt als einer der wichtigsten Theaterpreise im deutschsprachigen Raum. Er wird seit 1986 jährlich in Bensheim vergeben. Der Preis ist nach der 1870 geborenen Schauspielerin Getrud Eysoldt benannt, die als erste Feministin des deutschen Theaters gilt.

    Eine blonde Frau sitzt in einem Sessel und schaut in die Kamera.
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    Auf der Suche nach unwürdigen Trägern der Goethe-Plakette

    Die Goethe-Plakette ist eine der höchsten kulturellen Auszeichnungen des Landes: 240 Menschen haben sie seit 1949 erhalten. Die Hälfte von ihnen wird nun auf eine mögliche NS-Vergangenheit durchleuchtet.

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    Filmmuseum feiert 50 Jahre Kommunale Kinos

    Mit Buster Keaton fing vor 50 Jahren alles an: Am 3. Dezember 1971 eröffnete eine Stummfilmreihe mit dem amerikanischen Komiker das Programm des neuen Kommunalen Kinos in Frankfurt. Es war das erste Filmtheater mit ständigem Programm in Deutschland, das von der Stadt vollständig finanziert wurde. Die Idee: Abseits des Mainstreams künstlerisch wertvolle Filme zugänglich machen und Debatten anstoßen. Eine Klage der kommerziellen Kinobetreiber gegen die scheinbar geschäftsschädigende Konkurrenz wurde abgewiesen und Frankfurt damit zum Vorbild: Schon wenige Jahre später gab es 150 kommunal geförderte Kinos in Deutschland.

    In den ersten Jahren fanden die Vorführungen im "Theater am Turm" statt, also in dem Gebäude am Eschenheimer Turm, in dem sich heute - Ironie der Geschichte - das Cinestar Metropolis befindet. Seit 1984 ist das Kommunale Kino Teil des Deutschen Filmmuseums. Das feiert nun die "kulturpolitische Pioniertat" mit einer Reihe von Filmen, die 1971 im Anschluss an die Buster-Keaton-Retrospektive gezeigt wurden.

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    Kommunales Kino feiert 50. Geburtstag

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    Max-Beckmann-Preis an Valie Export

    Rothaarige Frau in einer Ausstellung, im Hintergrund das Bein einer Schaufensterpuppe.

    Der Max-Beckmann-Preis 2022 der Stadt Frankfurt am Main geht an die österreichische Künstlerin Valie Export. Das entschied ein Kuratorium unter Vorsitz von Kulturdezernentin Ina Hartwig sowie der Vorsitzenden des Kulturausschusses Mirrianne Mahn, Städeldirektor Philipp Demandt und der Direktorin des Frankfurter Kunstvereins Franziska Nori.

    Valie Export, 1940 in Linz als Waltraud Lehner geboren, ist dem Umfeld des Wiener Aktionismus zuzurechnen. Sie arbeitet mit Fotografien, Skulpturen, body performances, Videos, Großinstallationen und Texten. Früher teils hart für ihre Radikalität kritisiert, gelte sie heute als Ikone des Feminismus und Pionierin im Bereich Medienkunst, so die Jury: "Sie ist eine Pionierin der Medien- und Aktionskunst, des experimentellen Films und eines künstlerischen Feminismus, der seit den 1960er Jahren die vorherrschende Wahrnehmung des weiblichen Körpers in einer patriarchalischen Gesellschaft radikal dekonstruiert hat."

    Mit dem Max-Beckmannn-Preis ehrt die Stadt Frankfurt hervorragende Leistungen in den Bereichen Malerei, Grafik, Bildhauerei und Architektur. Der Preis wird alle drei Jahre vergeben und ist mit 50.000 Euro dotiert.

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    Adventskalender für Wissenschafts- und Kulturfans

    Farbige Lichter auf der Fassade des Holzhausen-Schlößchens

    Gute Nachricht für alle, die noch keinen eigenen Adventkalender gekriegt haben - oder die nicht genug davon bekommen können: die Uni Gießen und die Holzhausen-Stiftung in Frankfurt öffnen Türchen für Fans der Naturwissenschaften und solche der klassischen Musik.

    Was hat der kleine Jesus eigentlich gegessen? Wie duftet der Advent? Wird es trotz Klimawandel noch "Weiße Weihnachten" geben? Insgesamt 24 solcher Fragen widmen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fachbereiche 07 (Mathematik und Informatik, Physik und Geographie) und 08 (Biologie und Chemie) der Justus-Liebig-Universität Gießen in ihrem digitalen Adventskalender.

    Das Holzhausen-Schlößchen im Frankfurter Westen ist im Advent mehr als einen Besuch wert. Die Frankfurter Bürgerstiftung öffnet hier täglich ein Überraschungsfenster. Mehrere Motive stammen in diesem Jahr aus der Kinderoper "Hänsel und Gretel" des Frankfurter Komponisten Engelbert Humperdinck, dessen 100. Todestag dieses Jahr begangen wird.

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    Sido rappt vor dem Fuldaer Dom

    Sido in schwarzer Jacke auf der Bühne

    Wenn es die Corona-Pandemie zulässt, tritt Sido im Sommer bei den Fuldaer Domplatzkonzerten auf. Auf seiner "Ich & keine Maske"-Tour macht der populäre Deutsch-Rapper aus Berlin am 23. Juli Station zu einem Freilicht-Konzert vor dem Gotteshaus, wie die Stadt Fulda am Dienstag mitteilte. Der Vorverkauf hat begonnen.

    Die Domplatzkonzerte starten am 14. Juli 2022 mit dem Auftritt des deutschen Singer/Songwriters Wincent Weiss. In den folgenden Tagen dabei sind Sarah Connor, Patti Smith, Tom Jones, Avantasia und Roland Kaiser. Alle Domplatzkonzerte stehen unter der Prämisse, dass im Sommer 2022 für Open-Air-Veranstaltungen keine weitgehenden Beschränkungen mit Blick auf die Corona-Pandemie bestehen, wie die Stadt mitteilte.

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    Tanz-Reihe "Let’s talk about sex" in Kassel

    Mehrfachbelichtete Aufnahme von einem Mann und einer Frau

    Was hat Tanzen mit Sex zu tun? Darauf soll eine neue Veranstaltungsreihe im Staatstheater Kassel Antworten geben. Auf der Studiobühne des Theaters im Fridericianium (TiF) werden in abendfüllenden Choreografien experimentell und performativ die Körperbilder unserer Gegenwart erkundet. Den Auftakt machen diese Woche die beiden Choreografinnen Kristel van Issum (Niederlande) und Sahar Damoni (Palästina). Sie hinterfragen intermedial das Geschlecht als soziokulturelles Konstrukt, unsere tradierten weiblichen und männlichen Rollenbilder, Klischees und Vorurteile.

    Premiere ist am Freitag, 3. Dezember, die Gelegenheit zum "Sneak in" schon am heutigen Dienstag.

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    Wiesbadener Inszenierung gewinnt in Bagdad Theaterpreis

    Ein blutender, dreckiger Mann flüstert einer Frau mit Plisseekragen etwas ins Ohr

    Die Inszenierung "Tyll" des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden nach dem Roman von Daniel Kehlmann hat beim 2. Baghdad International Theater Festival den Gesamtpreis für die beste Aufführung gewonnen. Der "Integrated Theatrical Perfomance Award" wird nur verliehen, wenn er in den Kategorien Regie, Ausstattung und Schauspieler jeweils die beste Leistung auszeichnen kann. Die Auszeichnung beinhaltet die Preise für die beste Regie (Tilo Nest), den besten Schauspieler (Rainer Kühn), die beste Schauspielerin (Lina Habicht), den besten Nachwuchsschauspieler (Paul Simon) und die beste Ausstattung (Bühnenbild: Robert Schweer sowie Kostümbild: Anne Buffetrille und Mirjam Ruschka).

    Das 2. Baghdad International Theater Festival fand bis 26. November in der irakischen Hauptstadt statt. Aus 86 vorgeschlagenen Aufführungen hatte eine Jury 16 Produktionen ausgewählt, davon zwölf aus der arabischsprachigen Welt und vier europäische. 14 Arbeiten konnten schließlich auf dem Festival gezeigt werden. Intendant Uwe Eric Laufenberg dankte dem kurdischen Autor, Schauspieler und Regisseur Ihsan Othmann, der die Inszenierung vorgeschlagen und die Reise nach Bagdad unterstützt habe.

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    Hessenfilm förderte Festivals mit 1,2 Millionen Euro

    1,2 Millionen Euro hat die Hessenfilm und Medien GmbH in ihrer zweiten Förderrunde in diesem Jahr an Filmfestivals vergeben. Insgesamt 23 Veranstaltungen in Hessen wurden mit dem Geld bedacht, wie das Hessische Ministerium für Kunst am Montag mitteilte. "In den Programmen steckt enorme Arbeit, die das Land Hessen künftig noch stärker honorieren will", sagte Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn.

    Das Team der Seriale 2021 vor dem Kinocenter.

    Deswegen solle das Budget für die Festivalförderung im nächsten Jahr um 550.000 Euro erhöht werden. Damit werde dann auch die im Koalitionsvertrag zugesagte Verdoppelung des Etats im Vergleich zu 2019 erreicht. Mit dem Geld soll vor allem die faire Bezahlung der Festivalteams gesichert werden, hieß es.

    Gefördert werden 2022 unter anderem diese Festivals:

    • goEast – Festival des Mittel- und Osteuropäischen Films (175.000 Euro)
    • Nippon Connection – Japanisches Filmfestival (128.000 Euro)
    • LICHTER Filmfest Frankfurt International (185.000 Euro)
    • Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest (200.000 Euro)
    • Seriale Gießen (40.000 Euro)
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    Vorverkauf der Bad Hersfelder Festspiele startet

    Für die 71. Bad Hersfelder Festspiele im kommenden Sommer hat der Vorverkauf heute begonnen. Wer noch bis zum Jahresende Tickets für das renommierte Freilicht-Theaterfestival erwirbt, bekommt zudem einen Frühbucher-Rabatt von zehn Prozent. Auf dem Programm steht zum Start am 1. Juli eine Bühnenfassung des weltberühmten Romans "Der Glöckner von Notre-Dame" von Victor Hugo. Begleitet wird "Notre Dame" von dem Familienstück "Der kleine Glöckner". Für die verkürzte Version der Geschichte für Kinder ab zehn Jahren beginnt der Vorverkauf erst im kommenden Frühjahr. Ab sofort Tickets zu kaufen sind auch für die Komödie "Valpone" sowie die beiden Vorjahres-Produktionen "Der Club der toten Dichter" sowie das Musical "Goethe!".

    Intendant Joern Hinkel bei der Programm-Vorstellung für die Bad Hersfelder Festspiele 2022.
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    Erich-Fromm-Preis für Soziologen Ueli Mäder

    Der Schweizer Soziologe Ueli Mäder erhält den Erich-Fromm-Preis 2022. Er wird für seine wissenschaftliche Forschung zu Fragen von Armut und Ungleichheit geehrt, wie die Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft am Montag in Griesheim mitteilte. Auch habe er sich couragiert in gesellschaftspolitische Debatten eingemischt und dabei durch respektvolles Argumentieren Brücken gebaut, so die Jury.

    Mäder lehrte bis zu seiner Emeritierung 2016 Soziologie an der Universität Basel. Zuvor arbeitete er an der Uni Freiburg im Breisgau. Er verfasste beispielsweise die Studie "Geld und Macht in der Schweiz" und gab den Band "Wie Reiche denken und lenken" heraus.

    Die Fromm-Gesellschaft verleiht den Preis seit 1995. Geehrt werden Menschen, die Hervorragendes für Erhalt oder Wiedergewinnung humanistischen Denkens und Handelns geleistet haben. Namensgeber des Preises ist der in Frankfurt geborene Psychoanalytiker und Sozialpsychologe Erich Fromm (1900-1980). Bestseller wurden seine Bücher "Die Kunst des Liebens" und "Haben oder Sein".

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    Festspiele blicken optimistisch auf 2022

    In Bad Vilbel ist der Vorverkauf am 25. November gestartet, in Hanau geht es am 1. Dezember los: Die Organisatoren der Burgfestspiele und die der Brüder Grimm Festspiele schauen optimistisch auf die Spielzeit 2022. Diese läuft in Bad Vilbel vom 9. Mai bis zum 11. September.

    Burgfestspiele Bad Vilbel: Probe zu "Sister Act"

    Dort stehen die Kassenschlager "Sister Act" und "Comedian Harmonists" wieder auf dem Abendprogramm, für die Kinder ist das "Dschungelbuch" wieder dabei - für alle, die die Stücke wegen der Corona-Beschränkungen noch nicht sehen konnten. Neu sind "Mord im Orientexpress", "Ewig Jung" und "Viel Lärm um Nichts" sowie "Robin Hood" im Kinderprogramm. Das gesamte Programm inklusive Theaterkeller und Gastspiele sind unter kultur-bad-vilbel.de zu finden.

    In Hanau können sich Märchenfans im kommenden Jahr auf "Drosselbart", "Brüderchen und Schwesterchen" und "Aladin und die Wunderlampe" freuen. Auch hier steht ein Shakespeare-Klassiker auf dem Programm: der "Sommernachtstraum". Eröffnet wird die Spielzeit am 13. Mai. Sie läuft bis zum 31. Juli. Mehr Informationen gibt es unter festspiele-hanau.de.

  • Pop-Up-Kulturlabor öffnet in Frankfurt

    Um Kreativen in Zeiten der Pandemie eine Plattform zu bieten, hat der Verein Kulturzeiter*innen in Frankfurt die Pop-up-Location "Kulturlabor" in einem leerstehenden Ladengeschäft in der Berliner Straße eröffnet. Das Kulturlabor ist vom 26. November bis 19. Dezember sowie vom 6. Januar bis 15 Januar 2022, Donnerstag bis Samstag von 18 bis 23 Uhr sowie sonntags von 12 bis 15 Uhr geöffnet. Bei allen Veranstaltungen gilt die 2G- Plus-Regelung.

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    documenta pflanzt Eichen im Reinhardswald

    Videobeitrag

    Video

    documenta pflanzt Eichen im Reinhardswald

    Vier Menschen pflanzen kleine Eichen ein.
    Ende des Videobeitrags

    Mit einer gemeinsamen Pflanzaktion unterstützen die documenta fifteen und der Landesbetrieb Hessenforst die Wiederbewaldung in Hessen. Zum Auftakt der Aktion pflanzten am Freitag Mitglieder des Künstlerkollektivs Ruangrupa sowie die Generaldirektorin der documenta, Sabine Schormann, gemeinsam mit dem Team des Forstamtes Reinhardshagen im nordhessischen Reinhardswald eine Eichenallee. Wie Hessenforst mitteilte, forstet das Forstamt Reinhardshagen mithilfe der Kasseler Kunstausstellung insgesamt 220.000 Quadratmeter Wald auf. Die Eichen sind erst wenige Jahre alt und stammen aus der Versuchsanstalt in Hanau, die die Samen hessischer Bäume sammelt und pflegt.

  • Finanzierung sicher: Nachlass Millie Bau kann digitalisert werden

    Sie fuhr mit ihrem VW Bus durch die Welt und dokumentierte insgesamt gut 40 Jahre reisen fotografisch: Die Journalistin und Fotografin Millie Bau starb 2005 im Alter von 99 Jahren und hinterließ dem Weltkulturen Museum in Frankfurt über 5.000 Fotos und Dias. Seitdem wurden zahlreiche dieser Werke bearbeitet und inventarisiert, jedoch nur ein kleiner Teil der Sammlung digitalisiert. Mit einem speziell darauf zugeschnittenen Budget des Kulturdezernats kann der Nachlass von Millie Bau nun komplett digitalisiert und somit zugänglich gemacht werden. Fast 20 Jahre Kultur- und Zeitgeschichte und die politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Veränderungen werden sichtbar.

    Der VW Bus steht vor dem Berg Ararat in der Türkei (Aufnahme 1956)
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    Leseförderpreis für Büchereien und Vereine

    Eine Bibliothek für Weltretter, lesende und schreibende Detektive und ein Drachenblüten-Hörspiel: Mit kreativen Ideen in der schwierigen Pandemiezeit haben vier Büchereien und Vereine aus dem Rheingau-Taunus-Kreis, Bad Vilbel, Hofheim und Wetzlar die Jury für den Hessischen Leseförderpreis überzeugt. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird in diesem Jahr unter vier Preisträgern aufgeteilt. Den Hessischen Leseförderpreis vergeben das Land Hessen und das Hessische Literaturforum im Mousonturm e.V. Die Preisträger: Netzwerk Leseförderung Rheingau-Taunus e.V., Stadtbibliothek Bad Vilbel, Stadtbücherei Hofheim am Taunus, Stadtbibliothek Wetzlar.

    Ein Mann steht vor einem Bücherregal mit einem Buch in der Hand.
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    Kommunikationsmuseum Frankfurt feiert 100 Jahre Radio

    Am 22. Dezember 1920 war es so weit: Die erste Radiosendung Deutschlands wurde aus Wusterhausen (Brandenburg) gesendet und der erste Hit lief auch gleich: Stille Nacht, heilige Nacht. Heute ist Das Radio nicht mehr wegzudenken, doch was hat sich verändert? "Ich bin mittlerweile der Meinung, Radio hat sich gar nicht so stark verändert", sagt der Kurator der Ausstellung "On Air" im Kommunikationsmuseum in Frankfurt, Florian Schütz. "Also Dinge, die es in den 1920er-Jahren gab, die gibt es heute immer noch".

    Die Radiogeräte haben sich jedoch stark verändert. Die absurdesten Farben und Formen sind im Museum für Kommunikation ausgestellt. Und wer selbst mal Radio machen will, der kann sich vor Ort in einem echten Studio austoben. Die Ausstellung läuft von 26.11.2021 - 28.8.2022.

    Videobeitrag

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    Ausstellung - 100 Jahre Radio

    hessenschau vom 25.11.2021
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  • Grimm-Stück hat in Kassel Premiere

    Jacob und Wilhelm Grimm waren schon zu Lebzeiten Stars. Ab dem Jahr 1806 trugen sie die Märchen zusammen, die sie bis heute weltberühmt machen. Befreit von ihrer mehr als 200 Jahre alten Staubschicht offenbart sich in den Erzählungen eine unschätzbare Quelle deutscher Geschichte und Kultur. Das Staatstheater Kassel hat sich auf eine Spurensuche nach der spannenden Biografie der beiden unzertrennlichen und dennoch so verschiedenen Brüder gemacht. Die Premiere von "Grimm. Ein deutsches Märchen" findet am Samstag, 4. Dezember, 19.30 Uhr im Schauspielhaus statt.

    Staatstheater Kassel, Eingang bei Nacht mit Leuchtbuchstaben
  • Moderne Zeiten. Hanau 1848 - 1946 im Schloss Philippsruhe

    Ab Sonntag, 25. November ist die Ausstellung "Moderne Zeiten, Hanau 1848 – 1946" im Schloss Philippsruhe zu sehen. Wie durch ein Brennglas lassen sich die Phänomene dieser Zeit an der Hanauischen Geschichte beobachten - ob künstlerische Stile, modernes Bauen, Kriege und Krisen, der Kampf um Teilhabe oder die persönlichen Netzwerke in der Stadt. Zur Ausstellung gibt es einen Multimedia-Guide fürs Handy als Ergänzung der Exponate.

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    Orange leuchtet gegen Gewalt gegen Frauen

    Zum internationalen Tag zum Ende von Gewalt gegen Frauen werden heute weltweit viele Gebäude mit orangefarbenem Licht angestrahlt. In Hessen etwa Kultureinrichtungen wie das Schauspiel in Frankfurt, die Alte Oper, die Paulskirche oder das Staatstheater Darmstadt. Die Farbe Orange steht dabei als Symbol der Gewaltfreiheit. In vielen Städten werden zudem Fahnen gehisst, um Flagge gegen Gewalt an Frauen zu zeigen. Geplant sind auch Kundgebungen und Demonstrationen, etwa in Frankfurt und Marburg. In Darmstadt haben Künstler eine Klanginstallation vorbereitet, um sich für die rechte von Frauen stark zu machen.

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    Viele Aktionen gegen Gewalt gegen Frauen in Hessen

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    Corona - diese Regeln gelten für Kino und Co.

    Ab Donnerstag gelten in Hessen neue Regeln. Eine Faustformel vorweg: Kinos, Theater, Opern, Ausstellungen und Clubs dürfen nur noch mit 2G (geimpft oder genesen; in Innenräumen) besucht werden. Manche Location setzt aber auch freiwillig auf 2G Plus, das bedeutet, dass man geimpft oder genesen sein muss und einen zertifizierten, tagesaktuellen Schnelltest zeigen muss.

    Kinos, Theater, Oper

    2G im Innenbereich. Außerdem müssen die Abstandsregeln eingehalten werden und es gilt Maskenpflicht auch am Sitzplatz. Einige Institutionen, wie das Schauspiel und die Oper Frankfurt, setzen freiwillig 2G Plus um.

    Ausstellungen, Museen

    2G im Innenbereich. Außerdem müssen die Abstandsregeln eingehalten werden und es gilt Maskenpflicht.

    Clubs, Konzerte

    2G Plus in Innenräumen, 2G für die Außenbereiche von Diskotheken. Auch in Innenräumen keine Masken- und Abstandspflicht.

    Bars, Restaurants

    Im Innenbereich gilt die 2G-Regel, außerdem Abstands- und Maskenpflicht bis zum Platz. Am Platz kann die Maske abgenommen werden. Bei 2G Plus entfallen Masken- und Abstandspflicht.

  • "cresc..."-Biennale für aktuelle Musik startet

    "Give us a poem!"" riefen 1975 Studierende dem Boxer und Menschenrechtsaktivisten Muhammad Ali zu - "gib uns ein Gedicht!". "Me We" war seine prompte Antwort. Dieses spontan entstandene Kurz-Gedicht wurde weltberühmt und seine vier Buchstaben besitzen eine tiefe gesellschaftspolitische und humanistische Botschaft.

    Und deshalb wurden sie zum Motto der kommenden "cresc… Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main". Die Biennale startet am 25. Februar mit dem Eröffnungskonzert im hr-Sendesaal. Das Ensemble Modern und das hr-Sinfonieorchester erforschen dann bis zum 5. März 2022 unter dem Titel "MeWe" das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft - Zeitgenössische Musik trifft auf Sci-Fi Funk und Afro-Beat, die isländische Musikszene auf eine westafrikanisch-deutsche Band. Veranstaltungsorte sind das Capitol in Offenbach, die Centralstation Darmstadt, sowie in Frankfurt das Künstlerhaus Mousonturm, der Hessische Rundfunk und das Frankfurt LAB.

    Zwei Hände in Nahaufnahme im pinkfarbenen Bühnenlicht
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    Städel zeigt mehr als 70 Werke aus Crespo-Schenkung

    Mehr als 90 Gemälde und andere Kunstwerke hat die 2019 gestorbene Fotografin und Kunstmäzenin Ulrike Crespo dem Städel in Frankfurt geschenkt. Von heute an zeigt das Museum einen großen Teil dieser Schenkung in der Sonderausstellung "Zeichen der Freundschaft". Zu den herausragenden Ausstellungsstücken zählt nach den Worten von Städel-Direktor Philipp Demandt das Aquarell von Oscar Schlemmer zu seinem Gemälde "Bauhaustreppe". Das Gemälde selbst befindet sich im New Yorker Museum of Modern Art.

    Die Werke aus der Crespo-Sammlung zählen zur Klassischen Moderne und internationalen Nachkriegskunst. 72 davon werden in der Sonderausstellung gezeigt, die noch bis zum 6. März 2022 laufen wird. Dazu zählen Kunstwerke von Wassily Kandinsky, Franz Marc, Otto Dix und Max Ernst.

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    Crespo-Schenkung schließt Lücken im Städel

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  • Städtische Bühnen Frankfurt setzen auf 2G-plus

    Angesichts steigender Corona-Zahlen führen die Städtischen Bühnen Frankfurt von diesem Donnerstag an das 2G-plus-Modell ein. Zutritt zu den Häusern von Oper und Schauspiel haben dann nur geimpfte oder genesene Menschen mit einem zertifizierten, negativen Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Das teilten die Städtischen Bühnen am Dienstag mit und verwiesen auf kostenlose Bürgertests. Corona-Selbsttests würden am Einlass nicht akzeptiert.

    "Wir haben uns bewusst für die 2G-plus-Option entschieden", erläuterten die Intendanten Anselm Weber und Bernd Loebe. Die Option 2G ohne zusätzlichen Schnelltest hätte zur Folge gehabt, die Zahl der Plätze reduzieren und bereits verkaufte Karten aus Platzmangel zurückgeben zu müssen. "Dies wollen wir bis auf weiteres vermeiden."

    Schauspiel Frankfurt