In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

Es gibt neue Meldungen
Automatisch aktualisieren
  • Ein Krimi, inspiriert von der Rhön

    Lars Engels, Jahrgang 1992, ist Werbetexter und Autor. So oft wie möglich zieht es ihn vom Schreibtisch weg in die Natur, um neue Inspiration zu sammeln. Er lebt in Neuss, doch die Rhön und ihre Moorlandschaft haben ihn schon immer fasziniert - und darüber hat er ein Buch geschrieben. Jetzt ist es als Taschenbuch erschienen.

    Der Inhalt: Im Roten Moor wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Die herbeigerufene Kriminalpolizei aus Fulda identifiziert sie wenig später als Matilda Nolte, die im März 2009 nach einer Abiparty spurlos verschwand. Für den jungen Kriminalkommissar Janosch Janssen ist die Entdeckung ein Schock: Matilda war seine heimliche Jugendliebe.

    Audiobeitrag

    Audio

    Rhön-Krimi erschienen

    Ende des Audiobeitrags
  • Rechtswissenschaftler über drohende Netrebko- und Roger-Waters-Verbote

    Wiesbaden streitet über zwei geplante Auftritte der Sopranistin Anna Netrebko, Frankfurter Politiker fordern eine Absage des Konzerts von Roger Waters. Rechtlich bewege sich die Politik damit auf dünnem Eis, sagt der Gießener Rechtswissenschaftler Maximilian Roth im Interview.

  • Neue Bronzestele im Frankfurter Karmeliterkloster

    Drei Frauen und ein Mann in Wintermänteln stehen neben einer Bronzestatue

    Die Bronzestele "1976" der Frankfurter Bildhauerin Christa von Schnitzler wird auch künftig im Garten des Karmeliterklosters zu sehen sein. Die etwa 1,60 Meter hohe Skulptur ist dort bereits im Rahmen der Kunstausstellung "Mit Köpfen und Körpern: Christa von Schnitzler zum 100. Geburtstag" ausgestelllt. Nach Beendigung der Ausstellung am 30. April soll sie den künstlerischen Dialog mit zwei Arbeiten von Hans Steinbrenner weiterführen.

    Der Kunstsammler Oliver Munzel hat sie am Donnerstag als Schenkung an Ina Hartwig (SPD), Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, und die kommissarische Leiterin des Instituts für Stadtgeschichte, Franziska Kiermeier, übergeben.

    Christa von Schnitzler (1922–2003) gehört zu den großen Bildhauerinnen der zeitgenössischen Kunst, die vor allem mit ihren schlanken, aufrechtstehenden Bronze- und Holzskulpturen bekannt wurde. Seit Mitte der 1960er Jahre lebte und arbeitete sie in Frankfurt. Hier hatte sie bereits in den 1940er Jahren an der Städelschule bei Toni Stadler studiert.

  • Oldtimer-Rallye startet in Bad Homburg

    Schwierige Fahrprüfungen meistern, und das in klassischen Fahrzeugen: In Bad Homburg (Hochtaunus) startet am Donnerstag ein Teil der 25. "Rallye Monte-Carlo Historique". Andere Teilnehmerstädte sind London, Reims, Oslo und Turin. Der gemeinsame Treffpunkt ist Monaco an der Cote d’Azur in Frankreich. Von dort aus gilt es dann vier Etappen mit schwierigen Fahrprüfungen zu meistern. Um Geschwindigkeit geht’s dabei nicht - sondern unter anderem darum, Zeitvorgaben einzuhalten und den richtigen Weg zu finden.

    Videobeitrag

    Video

    Oldtimer-Rallye in Bad Homburg

    hessenschau 26.01.2023
    Ende des Videobeitrags
  • Buch über Deportationen von Juden aus Hessen erschienen

    Ein neues Buch liefert erstmals eine Gesamtdarstellung der Deportation von Jüdinnen und Juden während der NS-Zeit aus Hessen. Das Buch "Die Deportation der Juden aus Hessen 1940 bis 1945" wurde am Mittwoch im Landtag präsentiert. Das Manuskript von "Die Deportation der Juden aus Hessen 1940 bis 1945" stammt von der Pädagogin und Publizistin Monica Kingreen (1952-2017).

    Sie hatte sich seit den 1980er Jahren bis zu ihrem Tod im Jahr 2017 intensiv mit der Geschichte der Jüdinnen und Juden in Hessen befasst. Im Auftrag der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen bearbeitete der Historiker Volker Eichler das hinterlassene Manuskript. Das etwa 500 Seiten umfassende Buch schildert die Geschehnisse ganz bewusst vornehmlich aus der Perspektive der Deportierten selbst.

  • Til Schweiger wollte Film-Auto kaufen - und blitzte ab

    Nach über 30 Jahren kommt die Fortsetzung der Komödie "Manta, Manta" Ende März in die Kinos. Eines der Film-Autos: ein Opel Manta aus Osthessen. Schauspieler Til Schweiger machte dem Besitzer ein Angebot für den Oldtimer - vergeblich.

  • Top-Thema

    "Glas der Vernunft" an Amiri

    Die Fernsehjournalistin Natalie Amiri wird für ihre Berichterstattung aus dem Iran mit dem Kasseler Bürgerpreis "Das Glas der Vernunft" ausgezeichnet. Dabei würdigte die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Bürgerpreises die "humanistische Blickrichtung" ihrer Berichte, wie sie am Donnerstag mitteilte. Amiri zeige Konstellationen auf, durch die gesellschaftlicher Zusammenhalt gestiftet und Fanatismus bekämpft werde.

    Literaturm Natalie Amiri

    Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird der 44-Jährigen im Oktober in Kassel verliehen. "Das Glas der Vernunft"» wurde 1990 von Kasseler Bürgern als Auszeichnung gestiftet. Vergeben wird sie an Menschen, die sich in besonderem Maße um Aufklärung, Vernunft und Toleranz verdient gemacht haben. Zu den Preisträgern gehören der Whistleblower Edward Snowden und der frühere Bundespräsident Joachim Gauck. 

  • Top-Thema

    Schuster: KZ-Gedenkstätten finanziell absichern

    Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat zum Holocaust-Gedenktag finanzielle Sicherheit für KZ-Gedenkstätten gefordert. "Die Zeitzeugen der Schoah verlassen unsere Welt, das rückt vor allem KZ-Gedenkstätten in den Fokus, um die Erinnerung an das beispiellose Menschheitsverbrechen der Schoah wachzuhalten", erklärte Schuster am Donnerstag in Berlin. Die Gedenkstätten müssten finanziell für die Zukunft abgesichert sein, denn sie schützten die offene Gesellschaft. Zudem mahnte Schuster die Sicherheit "dieser authentischen Orte" an. KZ-Gedenkstätten seien häufig Vandalismus und Schändung ausgesetzt, kritisierte er.

    Der internationale Holocaust-Gedenktag wurde im Jahr 2005 auf Beschluss der Vereinten Nationen in Erinnerung an die Befreiung des KZ-Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 eingeführt. Durch den nationalsozialistischen Völkermord wurden rund sechs Millionen Juden ermordet, die meisten davon starben in den Gaskammern der Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, Treblinka, Sobibor und Belzec. In Hessen gab es unter anderem in Frankfurt das KZ Adlerwerke.

  • Top-Thema

    Bergpark Kassel feiert 10 Jahre UNECSO-Kulturerbe

    Vor zehn Jahren bekam der Bergpark Kassel die begehrte Auszeichnung als Weltkulturerbe - eine Auszeichnung, die er zum Beispiel mit der Chinesischen Mauer und den ägyptischen Pyramiden teilt. Entsprechend groß soll das Jubiläum im Frühjahr gefeiert werden.

    Am Mittwoch stellte Martin Eberle, Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel MHK, die Pläne dafür vor. Eine Sonderausstellung soll die ursprünglich noch viel gigantischeren Pläne für die Wasserspiele als 3D-Animation in Szene setzen. Und ein großes Volksfest ist zur "Weißen Nacht" im Juni geplant.

    Audiobeitrag

    Audio

    Bergpark Kassel feiert zehn Jahre UNECSO-Kulturerbe

    Ende des Audiobeitrags
  • Theaterfestival "Winterwerft" startet

    Wie kann Theater bei der Bewältigung ökologischer und sozialer Krisen helfen? Darum soll es in diesem Februar wieder beim Internationalen Theaterfestival "Winterwerft" gehen, das ab Freitag (27. Januar) unter dem Titel HOUSE ON FIRE auf dem protagon Kulturgelände im Frankfurter Osten stattfindet. An drei Wochenenden öffnet das Festival seine Tore und lädt ein zu einem Programm aus Theater, Tanz, Performance und Musik.

    Audiobeitrag

    Audio

    Theaterfestival "Winterwerft" startet

    Ende des Audiobeitrags
  • hr1-Dancefloor ist zurück

    Tanzbare Musik aus den 70ern, 80ern, 90ern und die besten Hits von heute - das verspricht der hr1-Dancefloor. Die beliebte Ü30-Partyreihe startet nach der Corona-Zwangspause wieder am kommenden Freitag (27. Januar) in der Spielbank Bad Homburg.

    Insgesamt sind in diesem Jahr Partys in vier Städten geplant. Bad Hersfeld will erstmals am 4. Februar die Schilde-Halle zum Beben bringen. In Gießen geht es am 11. Februar in der Kongresshalle los. In Bensheim findet die erste von zwei Partys am 6. Mai statt.

    Weitere Termine sind in Planung, die laufend aktualisierte Liste der Termine finden Sie hier. Die Tickets kosten 10 Euro und sind an der Abendkasse zu kaufen.

    Dancefloor Bad Homburg
  • Perfekte "Rusalka"-Oper in Wiesbaden

    Das Märchen von der Meerjungfrau, die aus dem Wasser kommt, wird oft gespielt - in Theatern wie in Opernhäusern. In Wiesbaden singt Olesya Golovneva die Titelpartie - und hr2-Kritikerin Natascha Pflaumbaum erlebt DIE Rusalka schlechthin: "Die Golovneva singt weich und sinnlich, rührt uns und sich selbst am Ende zu Tränen. Dazu sinnvolle Videos und ein Orchester, das diese komplexe Musik beherrscht - Dvoraks Oper über eine Frau, die ihren Gefühlen nachgeht und in ihrer Ver(w)irrung den Tod bringt, ist eine unbedingte Empfehlung!"

    Audiobeitrag

    Audio

    Sinnlich und berührend: "Rusalka" in Wiesbaden

    Ende des Audiobeitrags
  • Top-Thema

    Stadt Wiesbaden wartet ab im Streit um Auftritt von Netrebko

    Der geplante Auftritt der russischen Opernsängerin Anna Netrebko bei den Maifestspielen in Wiesbaden sorgt weiter für Verstimmungen zwischen der Landeshauptstadt und der Landesregierung auf der einen, sowie dem Staatstheater auf der anderen Seite. Angesichts des Krieges in der Ukraine sei ein Konzert "unsensibel", heißt es aus der Politik. Aus Protest lässt Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) seine Schirmherrschaft ruhen.

    Videobeitrag

    Video

    Streit über Netrebko-Auftritt

    hessenschau vom 24.01.2023
    Ende des Videobeitrags

    Auch die Stadt Wiesbaden hatte am Montag Konsequenzen angekündigt, konnte sich in ihrer Magistratssitzung aber nicht auf einen Beschluss festlegen. Das deutet darauf hin, dass sich die Stadtregierung nicht einig ist, wie mit dem Auftritt umzugehen ist. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) zitiert Teilnehmer der Magistratssitzung, Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) habe sich "sehr weit aus dem Fenster gelehnt" mit einer möglichen Boykott-Ankündigung. Der Intendant der Festspiele, Uwe Eric Laufenberg, zeigte sich "empört" über die Einmischung der Politik.

  • Meron Mendel zu documenta-Gutachten

    Was lief falsch in der Antisemitismus-Debatte bei der documenta? Das sollte ein Gutachten im Auftrag der Kulturstaatsministerin aufarbeiten. Jetzt wurde es veröffentlicht. Für den ehemaligen documenta-Berater Meron Mendel ist es ein Leitfaden für zukünftige Kulturveranstaltungen.

  • Architekt des Historischen Museums Frankfurt gestorben

    Der Stuttgarter Architekt Arno Lederer ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Das bestätigte das Architekturbüro Lederer Ragnarsdóttir Oei (LRO) am Dienstag. Demnach verstarb er nach kurzer, schwerer Krankheit am vergangenen Samstag. Lederer habe als selbständiger Architekt die Architekturlandschaft mit seinen zahlreichen und viel beachteten Bauten mitgeprägt, heißt es in einem Nachruf des Büros. Auch in Hessen hinterließ er Spuren: Er entwarf etwa das Historische Museum in Frankfurt und das Hessische Staatstheater in Darmstadt.

    Das Staatstheater Darmstadt am Georg-Büchner-Platz
  • Jüdisches Museum Frankfurt zeigt Werke von Samson Schames

    Das Jüdische Museum Frankfurt präsentiert vom 27. Januar bis 21. September im Rothschildpalais Arbeiten des Malers, Bildhauers und Bühnenbildners Samson Schames (1898-1967). In der Kabinettausstellung "Fragmente des Exils" sind neun Bilder und vier Mosaike des Künstlers zu sehen, wie das Museum am Dienstag mitteilte.

    Der in Frankfurt geborene Samson (Fritz) Schames begann im Alter von 17 Jahren an der Offenbacher Kunstgewerbeschule ein Grafikstudium, das er wegen seiner Teilnahme am Ersten Weltkrieg aber nicht beenden konnte. Nach 1918 studierte er an der Kunst- und Gewerbeschule Frankfurt (heute Städelschule) Malerei, Grafik und Bühnenbild. Im Februar 1933 präsentierte er seine letzte Einzelausstellung im Deutschen Reich.1939 floh er vor den Nationalsozialisten über die Niederlande nach London. 1948 emigrierte der Künstler ein zweites Mal nach New York City.

    Das Jüdische Museum Frankfurt sammelt seit seiner Gründung systematisch Werke von jüdischen Künstlerinnen und Künstlern, die ins Exil gezwungen oder ermordet wurden. Die Werke von Samson Schames sind Teil des 2017 gegründeten Jakob Nussbaum Archivs.

  • Xatars Goldraub als "Rapstory" auf Youtube

    Ein prominenter Musiker, ein millionenschwerer Goldraub und eine spektakuläre Flucht - das sind die Zutaten der ersten Folge von "Rapstories mit Mr Rap". Die neue Rubrik läuft ab sofort auf dem hr-Youtube-Kanal "Deutschrap ideal" und im Programm von YOU FM und verspricht die besten Szene-Stories der letzten 20 Jahre mit bisher unbekannten Fakten. Host Mr Rap ist mit seinem Youtube-Kanal "Rapschau" seit 2018 eine Instanz, seine Worte haben in der Szene Gewicht.

    Im Fall von Rapper und Produzent Xatar geht es um den Raub von Gold im Wert von etwa 1,7 Millionen Euro. Darum gibt es seit vielen Jahren die wildesten Geschichten und Spekulationen. Was war der wirkliche Auslöser für den Überfall? Wie ist die spektakuläre Flucht wirklich abgelaufen? Wie haben Xatar und sein engster Komplize Samy die Folter im Gefängnis im Irak überlebt? Und welche Vermutungen gibt es zum Verbleib des Goldes? Diese und weitere Fragen versucht Mr Rap in der ersten Folge von der Community zu beantworten. 

    Externer Inhalt

    Externen Inhalt von YouTube (Video) anzeigen?

    An dieser Stelle befindet sich ein von unserer Redaktion empfohlener Inhalt von YouTube (Video). Beim Laden des Inhalts werden Daten an den Anbieter und ggf. weitere Dritte übertragen. Nähere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

    Ende des externen Inhalts
  • Staatsanwaltschaft Fulda ermittelt gegen Silbereisen

    Es geht um gecancelte Indianer und verhunzte Sprache: Die Staatsanwaltschaft Fulda ermittelt gegen den Moderator Florian Silbereisen. Angezeigt hat ihn der Linken-Politiker und Songschreiber Diether Dehm.

  • Top-Thema

    Hauptdarsteller im neuen Manta-Film kommt aus Hessen

    Mit dem Kinofilm "Manta, Manta" aus dem Jahr 1991 nahm die Karriere von Til Schweiger so richtig Fahrt auf. Jetzt ist Teil zwei gedreht worden, wieder mit den Schauspielern von damals. Der Hauptdarsteller aber ist "neu" - und kommt aus Osthessen: Das Filmteam suchte in den Autofanclubs einen original Manta GTI. Von denen gibt es nur noch rund 120 Stück. Fündig wurden die Filmemacher in Petersberg (Fulda) bei Marius Schlott.

    Der 24-Jährige, der noch gar nicht auf der Welt war, als der erste Manta-Film Furore machte, liebt Oldtimer. Sein Manta musste für den Film umlackiert werden, von Rot auf Gold. Bei den Dreharbeiten konnte Schlott dabei sein. Im März kommt der Film in die Kinos.

    Externer Inhalt

    Externen Inhalt von YouTube (Video) anzeigen?

    An dieser Stelle befindet sich ein von unserer Redaktion empfohlener Inhalt von YouTube (Video). Beim Laden des Inhalts werden Daten an den Anbieter und ggf. weitere Dritte übertragen. Nähere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

    Ende des externen Inhalts
  • Top-Thema

    Stadt Wiesbaden und Land Hessen wollen Auftritt von Netrebko verhindern

    Der Magistrat der Stadt Wiesbaden als Gastgeber der Internationalen Maifestspiele hat sich gegen einen geplanten Auftritt der Opernsängerin Anna Netrebko bei den Maifestspielen 2023 ausgesprochen. Die Hessische Landesregierung unterstütze diese Haltung, teilte der Magistrat am Montag mit. In einer gemeinsamen Erklärung von Stadt und Land heißt es dazu, Netrebko stehe auf einer Sanktionsliste der Ukraine und habe sich bis heute nicht von Putin und seinem Regime distanziert. "Wir haben den Intendanten gebeten auf Frau Netrebko zu verzichten", heißt es. "Leider erfolglos."

    Das Land Hessen erklärte, Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) werde deswegen seine Schirmherrschaft bei den Maifestspielen ruhen lassen. Man bedaure, dass in dieser sensiblen Frage kein Einvernehmen mit dem Intendanten erzielt werden konnte.

    Das Staattheater hält an dem Engagement Netrebkos fest. "In unserem gemeinsamen Kampf gegen Unrecht und Willkür sollten uns alle russischen Menschen ebenso selbstverständlich willkommen sein wie auch alle ukrainischen Menschen und diejenigen aller anderen Nationen", heißt es in einer Mitteilung vom Montag.

  • Kulturfonds Gießen-Wetzlar fördert nicht-kommerzielle Projekte

    Für 2023 nehmen die Kulturämter der Städte Gießen und Wetzlar ab sofort Förderanträge von Kulturinitiativen, Künstlerinnen und Künstlern sowie nicht-kommerziellen Veranstaltern entgegen. Der Kulturfonds Gießen-Wetzlar fördert Projekte, die in den Bereichen Theater, Musik, Literatur, Film, Performance, Angewandte oder Bildende Kunst angesiedelt sein können und die im Jahr 2023 verwirklicht werden. Außerdem sollen sie einen Bezug zu den beiden Städten haben. Es stehen insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung.

    Interessierte können bis zum 31. März eine ausführliche Projektbeschreibung einreichen und einen Kosten- und Finanzierungsplan beilegen.

    Audiobeitrag

    Audio

    Kulturfonds Gießen-Wetzlar nimmt Bewerbungen an

    Ende des Audiobeitrags
  • Opern-Uraufführung "Blühen": Krass, heftig und berührend

    Vito Žuraj hat im Auftrag der Oper Frankfurt "Blühen" nach einer Erzählung von Thomas Mann komponiert. Am Wochenende hatte die Inszenierung Premiere. Darin verliebt sich Aurelia in einen jungen Mann, der ihr Sohn sein könnte. Eigentlich glaubte sie sich schon in der Menopause, erlebt aber wieder eine Regelblutung. Was für sie zunächst ein Zeichen des Glücks ist, stellt sich als Zeichen einer unheilbaren Krankheit heraus.

    Von der komplexen Musik, gespielt vom Ensemble Modern, und der Sängerin Bianca Andrew war hr2-Kritikerin Susanne Pütz begeistert.
    Weitere Aufführungstermine auf oper-frankfurt.de.

    Audiobeitrag

    Audio

    Uraufführung krass, heftig und berührend

    Ende des Audiobeitrags
  • Wieder Kunst- und Kulturangebote in Gefängnissen

    Nach der coronabedingten langen Zwangspause gehen in Hessens Gefängnissen viele Kunst- und Kulturprojekte inzwischen weiter. Wie das Justizministerium in Wiesbaden auf eine Anfrage der Linksfraktion im Landtag miteilte, gab es 2022 zum Beispiel eine Konzertveranstaltung in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Frankfurt am Main III sowie ein gemeinsames Kunstprojekt der JVA Frankfurt am Main IV mit dem Frankfurter Theater Mousonturm.

    Im Gefängnis in Fulda traten den Angaben zufolge mehrmals Musiker im Sporthof auf, in der Vergangenheit gab es Vorstellungen eines Zauberers und eines Geschichtenerzählers. In der Wiesbadener Justizvollzugsanstalt wurde 2022 beim Theaterprojekt "Die Werft" eine theaterpädagogische Videoinstallation präsentiert, die von sämtlichen jungen Gefangenen der Strafhaft besucht wurde, wie das Ministerium mitteilte.

    Videobeitrag

    Video

    Videoinstallation in JVA Wiesbaden

    Drei Personen in weißen, futuristisch anmutenden Ganzkörperanzügen gehen durch einen dunklen Flur und leuchten sich mit Taschenlampen den Weg.
    Ende des Videobeitrags
  • Top-Thema

    Marburger Kamerapreis an Benedict Neuenfels

    Der mit 5.000 Euro dotierte Marburger Kamerapreis geht in diesem Jahr an den Filmemacher Benedict Neuenfels. Seine Arbeiten beschritten "technisch und gestalterisch immer wieder neue Wege" und zeigten ein feines Gespür für die visuelle Gestaltung unterschiedlicher Genres und Themen, begründete die Jury ihre Entscheidung. Der von der Stadt und der Philipps-Universität Marburg gemeinsam vergebene Preis soll am 6. Mai überreicht werden.

    Benedict Neuenfel

    Wie Stadt und Uni am Montag gemeinsam mitteilten, drehte der Sohn von Regisseur Hans Neuenfels mehr als 60 Filme und Serien und erhielt bereits sieben Mal den Deutschen Kamerapreis und zweimal den Deutschen Filmpreis für die beste Bildgestaltung. Der Marburger Kamerapreis wird seit 2001 jährlich an einen herausragenden Bildkünstler verliehen. Im vergangenen Jahr ging er an die französische Kamerafrau Claire Mathon.

  • Wiesbadener Initiative feiert "Tag der Handschrift"

    Der 23. Januar ist nicht nur der "Tag des Fußvermessens" (in den USA) und der "Welttag der Handballer" - am heutigen Montag wird auch einer scheinbar aussterbenden Kunst gedacht: der Handschrift.

    Die "Stiftung Handschrift" aus Wiesbaden will dieses Kulturgut am Leben erhalten. Mit verschiedenen Initiativen wie einem Schreibwettbewerb will man Schülerinnen und Schüler bei Entwicklung und Training einer flüssigen und lesbaren Handschrift unterstützen.

    Für das von Hand schreiben gibt es nach Angaben der Stiftung sechs gute Argumente:

    • Bessere Erinnerung
    • Bessere inhaltliche Durchdringung der Texte
    • Bessere Rechtschreibung
    • Größerer Wortschatz
    • Bessere kognitive Leistung
    • Höhere kommunikative Kompetenz

    Ob die Handschrift tatsächlich von der Diktierfunktion auf dem Smartphone bedroht ist? Lea Schebaum hat Menschen in Gießen gefragt.

    Audiobeitrag

    Audio

    Umfrage: Schreiben Sie noch von Hand?

    Ende des Audiobeitrags