In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Ein Projekt voller Widersprüche - die Frankfurter Altstadt

    Zehn Jahre ist es her, dass in Frankfurt der Grundstein für eine "neue Altstadt" gelegt wurde. Seit drei Jahren ist sie fertig. Für die einen ist sie zum neuen Herz der Innenstadt geworden, andere übten schon in der Entstehung Kritik und sind noch immer nicht begeistert. Und was steckt eigentlich hinter der Sehnsucht von rekonstruierten Fachwerkhäusern im Zentrum einer modernen Stadt? Einsichten und Ansichten zum "Herz der Stadt voller Widersprüche" hören Sie in unserem Podcast.

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    Podcast

    Das Herz der Stadt voller Widersprüche - Frankfurts Neue Altstadt

    Altstadt Frankfurt
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  • Top-Thema

    Jazz-Musiker Emil Mangelsdorff gestorben

    Im Alter von 96 Jahren ist der Jazz-Musiker Emil Mangelsdorff gestorben, wie die hessische Staatskanzlei und der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann mitteilten. Der Saxofonist habe sich "nicht nur um die Kultur in Hessen verdient gemacht, sondern als Zeitzeuge der dunkelsten Stunden der deutschen Geschichte wertvolle Erinnerungsarbeit geleistet", erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Nach Informationen des Jazzinstituts Darmstadt starb Mangelsdorff bereits am Donnerstag.

  • Musikalischer Weltrekord angepeilt

    Adrian Kehr aus der Rhön hat sich viel vorgenommen. Mit seiner Steirischen Harmonika will er einen Weltrekord im Dauerspielen aufstellen. Gemeinsam mit seinem Partner aus Österreich startet der Mann aus Poppenhausen (Fulda) am Samstag um 12 Uhr den 24-Stunden-Spielmarathon. Wer das live mitverfolgen möchte: Bei Youtube wird der Weltrekord-Versuch in einem Livestream gezeigt. Weitere Informationen zu dem begeisterten Harmonika-Spieler und seinem Projekt lesen Sie hier.

  • Kirchengemeinde hält an Wettbewerb fest

    Trotz der Absage des Hessentags in Haiger laufen die Planungen für einen Kunstwettbewerb in der evangelischen Stadtkirche weiter. 15 Bilder umfasst die Passionsgeschichte in der evangelischen Stadtkirche in Haiger - aber das Ende fehlt. Es wurde im Laufe der Jahre zerstört und kann nicht rekonstruiert werden. Deswegen ruft die Kirchengemeinde Künstlerinnen und Künstler dazu auf, die Lücke in der Lebens- und Leidensgeschichte Jesus mit einem eigenem Entwurf zu vervollständigen.

    Eigentlich hätten die Hessentags-Besucher im Sommer dann darüber entscheiden sollen, wer den Wettbewerb gewinnt, aber die Pläne müssen nun geändert werden. Gegebenenfalls werde der Zeitraum der Umsetzung den Feierlichkeiten zur 975-Jahr-Feier der Kirchweihe im Jahr 2023 angepasst.

  • "Vielleicht spielt der Hund jetzt die Ziege"

    Zugegeben, alle hier im Team haben sich in dieser Woche in die Ziegen verliebt, die im Staatstheater Darmstadt in der Komödie "Ernst ist das Leben (Bunbury)" von Oscar Wilde eine Rolle spielen sollten.

    Heute dann diese Nachricht: "Der Auftritt der Ziegen wurde mit dem Veterinäramt abgestimmt. Leider mussten wir bei der ersten Probe feststellen, dass sich die Ziegen trotz Begleitung durch ihre Besitzer, komplette Bewegungsfreiheit auf der Bühne und Rückzugsmöglichkeiten nicht zu 100 Prozent wohlfühlten. Das Tierwohl hat oberste Priorität, weshalb wir komplett auf Ziegen verzichten werden in der Inszenierung."

    Ziege vor Besucherstühlen im Staatstheater Darmstadt

    Aber am Theater beherrscht man die hohe Kunst der Improvisation. "Es ist nun in Klärung, ob der Hund des Schauspielers Béla Milan Uhrlau, der das Theater von klein auf gut kennt, die Rolle der Ziege übernimmt."

  • Die Jogginghose - ein Pandemie-Gewinner

    Mit der Jogginghose in die Frankfurter Oper? Mit dem richtigen Styling kein Problem, erklärt die Wiesbadener Modeexpertin Ilona Kötter. Dass der Schlabberlook einen Siegeszug von der Couch in die City hingelegt hat, liegt auch an der Corona-Pandemie. Zum Internationalen Tag der Jogginghose ein professioneller Blick auf das bequeme Kleidungsstück.

  • hr-Sinfonieorchester im Livestream

    Freunde der Klassik, aufgemerkt! Hier kommt ein Tipp für heute Abend. Erleben Sie das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Alain Altinoglu in einem Livestream-Konzert aus dem hr-Sendesaal in Frankfurt. Was es zu hören gibt? Zwei Werke von César Franck. Mit der Sinfonie d-Moll sein wohl bekanntestes Hauptwerk und zuvor die selten zu hörende Sinfonische Dichtung "Le chasseur maudit".

    Werfen Sie sich in Schale - oder am Internationalen Tag der Jogginghose wahlweise auch in ein etwas bequemeres Beinkleid - und genießen Sie ab 20 Uhr den Video-Stream.

  • Denalane-Konzert mit hr-Bigband auf Herbst verschoben

    Es wäre so schön gewesen: Soul und R&B-Queen Joy Denalane in Kombination mit der hr-Bigband. Geplant war das Livestream-Konzert eigentlich für Samstag, 22. Januar. Kurzfristig heißt es jetzt: Kommando zurück. Das Projekt wird im Herbst 2022 nachgeholt.

  • Freiheit Deluxe geht in die nächste Runde

    "Das wird man ja wohl noch sagen dürfen?!" Fragen nach Freiheiten und freier Meinungsäußerung werden im hr-Podcast FREIHEIT DELUXE stets heiß diskutiert. Zum Start der zweiten Staffel hat Jagoda Marinić mit Imran Ayata gesprochen - und diese Folge ist fast so etwas wie ein Hörspiel. Mit viel Musik aus "Songs of Gastarbeiter Volume 2" - einem Projekt von Schriftsteller, Aktivist und DJ Imran Ayata.

    Marinić und Ayata schauen zurück auf fast 70 Jahre Gastarbeiter in Deutschland und geben überraschende Einblicke. "Das exzessive Partyleben der Gastarbeiter ist total wichtig. Das ist genau meine Erinnerung und die Erinnerung vieler. Im Wohnzimmer saßen immer acht, neun Leute, die tranken immer Asbach Uralt und feierten und stritten und rauchten." Doch es geht auch um die Frage der Anerkennung und des Ankommens. Für Ayata ist die entscheidende Währung immer noch der Erfolg.

    "Wenn du erfolgreich, outstanding bist, dann gehörst du sehr gerne dazu. Fatih Akin war am Anfang deutsch-türkischer Filmemacher, dann hat er die Berlinale gewonnen, dann wurde er einfach der deutsche Filmemacher." Die ganze Folge Freiheit Deluxe gibt es bei Spotify, in der ARD Audiothek oder auch im Radio, bei hr-iNFO (alle zwei Wochen Sonntag, 21.05 Uhr) und in hr2-kultur (alle zwei Wochen Dienstag, 21.30 Uhr).

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    Neue Staffel Freiheit Deluxe startet

    FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić
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  • Interesse an Holocaustliteratur größer denn je

    Der Holocaust ist nach Experten-Einschätzung in der Literatur ein wiederkehrendes Thema. "Man hat fast das Gefühl, dass das Interesse noch nie so groß war wie heute", sagte Sascha Feuchert, Leiter der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Universität Gießen, der Nachrichtenagentur dpa. Dies hänge vermutlich auch damit zusammen, dass die neue Generation in der Familie häufig keine Menschen mehr habe, die zwischen 1933 und 1945 schon bewusst gelebt haben. "Das Interesse zu erfahren, was damals passiert ist, ist riesengroß."

    Dabei entwickele sich die Literatur über die reinen Zeitzeugenberichte weiter - sei es zu Romanen zu dem historischen Thema, der Verarbeitung des Familientraumas in der zweiten oder dritten Generation oder Graphic Novels. Mit der Arbeitsstelle Holocaustliteratur ist die Universität Gießen deutschlandweit die einzige Hochschule mit einer eigenen Einrichtung, die interdisziplinär zu Holocaust- und Lagerliteratur forscht.

  • Schauspiel Frankfurt sucht besonderen Pianisten

    Sind Sie zufällig Klavierspieler? Also, nicht so Kategorie Flohwalzer - mehr in die Richtung "crazy Improvisationsgenie"? Das Schauspiel Frankfurt sucht für die Inszenierung des Stücks "Die Goldberg-Variationen" von George Tabori einen Pianisten, der sich in zeitgenössischer Musik gut auskennt und Freude am Experimentieren und Improvisieren hat.

    Es ist angedacht, dass der Pianist das Klavier im Laufe des Stückes "bearbeitet" und nicht nur spielt, er sich sein Instrument regelrecht einverleibt, indem er möglicherweise auf dem Instrument läuft, liegt oder springt, es zerlegt oder ihm andere Töne als den gespielten Klavierton entlockt. Ganz im Sinne der Goldberg-Variationen von Bach wird die Musik jeden Abend variieren. Das Casting findet am 19. und 20. April statt - Premiere ist am 10. Juni in den Kammerspielen.

  • "Glas der Vernunft" für Kunsthistorikerin Savoy

    Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy erhält den Kasseler Bürgerpreis "Das Glas der Vernunft". "Wir werden den Preis einer Visionärin übergeben, die ins Herz der Kolonialgeschichte vorgestoßen ist und gleichzeitig Wege aufgezeigt hat, kulturelle Beziehungen auf Augenhöhe zu leben", sagte Bernd Leifeld, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Bürgerpreises, laut Mitteilung vom Donnerstag.

    Savoy gilt als eine der maßgeblichen Stimmen auf dem Gebiet der Restitutionsdebatte und der Dekolonisierung europäischer Museen. Für Aufsehen sorgte 2017 ihr Austritt aus dem Beirat des Berliner Humboldt Forums als Protest gegen die fehlende Klarheit über die Herkunft der geplanten Ausstellungsobjekte. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung soll im Oktober überreicht werden.

    Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy
  • Darmstädter Musikpreis für junge Talente

    Der Darmstädter Musikpreis geht in diesem Jahr an Arne Gieshoff aus Niedernhausen (Rheingau-Taunus). Der 33-jährige Komponist unterrichtet an der Akademie für Tonkunst und seine Kompositionen werden weltweit von großen Orchestern gespielt.

    Der Nachwuchspreis geht an Marietta Osterlow alias "Metty". Die 23-Jährige schreibt und komponiert in ihrem WG-Zimmer in Darmstadt melancholische Poplieder. Über die Musikplattform Spotify ist sie damit so bekannt geworden, dass sie jetzt einen Produzenten hat.

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    Darmstädter Musikpreis für Nachwuchs-Komponisten

    Aufsteller mit der Aufschrift Darmstädter Musikpreis - davor ein Rednerpult in der Centralstation Darmstadt
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  • Zwischen Kunst und Klamotte

    Kunst kann auch erschwinglich sein. Die Frankfurter Freitagsküche verkauft in ihrem Pop-up-Store T-Shirts, Schmuck und Sparschweine. Alles von Künstlern gemacht, aber ist es auch Kunst? Einigen sichert es auf jeden Fall die Existenz.

  • Top-Thema

    Antisemitismusvorwürfe gegen documenta-Teilnehmer

    Fünf Monate vor dem Start der Kunstausstellung documenta15 in Kassel sorgen Antisemitismus-Vorwürfe gegen eine palästinensische Künstlergruppe für Diskussionen. Bundes- und Landesregierung sorgen sich, die Stadt Kassel erinnert an die Kunstfreiheit - und die jüdische Gemeinde fordert eine Entscheidung. Eine Zusammenfassung der Positionen.

  • Top-Thema

    Alfinito stürmt mit "Löwenmut" Albumcharts

    Schlagersängerin Daniela Alfinito aus Hungen (Gießen) hat mit ihrem Album "Löwenmut" aus dem Stand die Spitze der deutschen Albumcharts erreicht. Überraschend kommt das nicht, denn das ist ihr schon zum vierten Mal in Folge gelungen. Die Top 3 sind eine ziemlich gemischte Tüte. Auf Platz zwei ist der Rapper OG Keemo mit "Mann beißt Hund", eingestiegen. Die britische Musiklegende David Bowie steigt postum mit seinem Album "Toy" neu auf Platz drei ein.

    Für Alfinito bleibt es etwas Besonderes, an der Spitze der Album-Charts zu stehen. "Da gewöhnt man sich nicht dran, da freut man sich drüber", sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. Musik liegt in Alfinitos Familie: Die 50-Jährige ist die Tochter von Bernd Ulrich vom erfolgreichen Schlager-Duo "Die Amigos".

    Daniela Alfinito
  • Ziegen schnuppern Bühnenluft

    Was macht eine Ziege im Theater? Ganz klar, mitspielen! Am Staatstheater Darmstadt laufen die Proben zur Komödie "Ernst ist das Leben (Bunbury)" von Oscar Wilde und darin werden Ziegen aus Eppertshausen (Darmstadt-Dieburg) eine Rolle spielen. Ein erster Bühnentest hat gezeigt: Die Tiere sind Profis.

    Ziege vor Besucherstühlen im Staatstheater Darmstadt


    Die Verwechslungskomödie ist ein Spiel mit Identitäten. Um ihren Vergnügungen unbehelligt nachgehen zu können, erfinden die Lebemänner Algernon und Jack zwei Alibiidentitäten. Algernon den kranken Freund namens Bunbury, Jack seinen Bruder Ernst. Kompliziert wird es, als den beiden Herren zwei Frauen über den Weg laufen und die Liebe ins Spiel kommt. Wie da die Ziegen reinpassen? Nach der Premiere am 29. Januar wissen wir mehr.

    Die menschlichen Mitspieler der Ziegen hatten bei den Proben übrigens auch ihren Spaß.

    Probenszene von "Ernst ist das Leben (Bunbury) am Staatstheater Darmstadt
  • "Manisch"-Schau in Gießen

    Kennen Sie "Manisch"? Manisch ist eine Sprache und eine Gießener Besonderheit, die in einigen Stadtteilen gesprochen wurde - und auch heute noch wird. Eine Ausstellung im Oberhessischen Museum in Gießen widmet sich ab heute den Geheimnissen dieser Sprache. Wo liegen ihre Ursprünge und zu welchem Zweck wurde sie gesprochen? Und welche Bedeutung hat sie heute noch? Die Schau läuft bis zum 1. Mai. Dienstags bis sonntags, 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

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    Digge mal! Das Manische in Gießen

    Grafiken von Sprechblasen
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  • Top-Thema

    Kulturregion um Frankfurt wächst

    Das Netzwerk "KulturRegion FrankfurtRheinMain" ist größer geworden. 2022 kam als 53. Mitglied Michelstadt (Odenwald) dazu, wie der Verbund am Mittwoch in Frankfurt berichtete. "Trotz Krise wächst das Netzwerk der KulturRegion und erreicht ab 2022 mit ihren Programmen ein Gebiet mit über 3,4 Millionen Einwohnern", erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Will, der Landrat des Kreises Groß-Gerau (SPD).

    Der Verbund mit Sitz in Frankfurt erstreckt sich länderübergreifend auch nach Bayern und Rheinland-Pfalz. Durch die Zusammenarbeit erreichten auch Angebote in kleineren Orten eine enorme Außenwirkung, sagte Geschäftsführerin Sabine von Bebenburg.

    Die KulturRegion veröffentlicht einen Führer zu über 100 Gärten und Parks sowie einen Jahresplaner für Museen. Die aktuelle Ausgabe informiert über 170 Ausstellungen in 96 Häusern. Sie veranstaltet die jährlichen "Tage der Industriekultur" (3. bis 11. September 2022) und das internationale Theaterfestival "Starke Stücke". Zwischen 17. und 28. März 2022 sind 21 Inszenierungen aus zehn Ländern an 20 Orten im Rhein-Main-Gebiet geplant - in diesem Jahr wieder live.

  • Top-Thema

    Historiker zweifeln an Recherchen zu Familie Frank

    Zwei niederländische Historiker äußern gegenüber dem Spiegel erhebliche Zweifel an den Ergebnissen eines Rechercheteams, das den Verräter der Frankfurter Familie Frank gefunden haben will. "Jemanden auf der Basis eines anonymen Schreibens des Verrats an Anne Frank und ihrer Familie anzuschuldigen, ist mehr als fragwürdig", zitierte das Magazin den Historiker Ben Wallet von der Universität Amsterdam. Der Verdacht gegen den jüdischen Notar Arnold van den Bergh sei "verleumderischer Unsinn", erklärte auch Bart van der Boom, der an der Universität Leiden arbeitet.

    Am Montag hatte ein Team von rund 20 Historikern, Kriminologen und einem Ex-FBI-Agenten verkündet, van den Bergh sei mit einer Wahrscheinlichkeit "von mehr als 85 Prozent" der Verräter der Franks. Die Mitglieder der Recherchegruppe betonten, dass ihnen bislang noch kein endgültiger Beweis gelungen sei.

    Der Direktor des Anne-Frank-Hauses, Ronald Leopold, nannte die Ermittlungen "sehr gut und sorgfältig", doch fehlten noch wichtige Puzzleteile und weitere Untersuchungen für die Theorie. Er mahnte zu Vorsicht: Man sollte niemanden als Verräter an Anne Frank benennen, "wenn Sie sich dessen nicht zu 100 oder 200 Prozent sicher sind", sagte Leopold.

  • Vonderau-Museum Fulda um zwei kostbare Bilder reicher

    Sie sind nicht sonderlich groß, aber von großem Wert: Das Vonderau-Museum in Fulda ist um zwei historisch bedeutende Bilder reicher, wie die Stadt mitteilte. Ab März sind zwei etwa 250 Jahre alte Gouachen zu sehen, sie wurden vom Fuldaer Porzellan-Maler Ignaz Hess gemalt. Angefertigt wurden sie mit der Gouache-Technik, also mit wasserlöslichen Pigmenten, die nach dem Trocknen matt wirken. Auf den beiden goldgerahmten Miniaturen - sie sind kleiner als ein DIN-A5-Blatt - sind zwei fantasievolle Darstellungen des Kreuzweges zu sehen.

    Die Gemälde stammen aus einer Privatsammlung in Fulda. Über den Kölner Kunstsalon und das städtische Museum Trier kamen sie schließlich im vergangenen Frühjahr nach München, wo sie auf einer Auktion versteigert wurden. Erworben hat sie die Stiftung Fuldischer Kulturbesitz dank einer großzügigen Einzelspende. Summen wurden aber nicht genannt.

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    Zwei Raritäten für das Vonderau Museum

    zwei kostbare Bilder für Vonderau Museum Fulda
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  • Staatstheater Wiesbaden sagt Vorstellungen ab

    Wegen Quarantänemaßnahmen im Ensemble verschiebt das Staatstheater Wiesbaden die Premieren von zwei Aufführungen. "The Minutes - Die Schlacht am Mackie Creek" wird nun erstmals am 5. Februar gezeigt, die Opernpremiere von "Pique Dame" am 29. Januar. Bereits gekaufte Karten bleiben gültig und können auch getauscht oder zurückgegeben werden. Bis einschließlich 28. Januar fallen auch alle anderen Vorstellungen im Großen und Kleinen Haus aus. Betroffen ist ebenfalls das Sinfonieorchester "Wir 4" im Kurhaus. Die Premiere von "Corpus Delicti" am Sonntag und das Gastspiel im Ballett "Igra" am kommenden Dienstag und Mittwoch finden statt.

    Hessisches Staatstheater Wiesbaden
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    Kulturbranche unzufrieden mit Hotspot-Regeln

    23 von 26 Kreisen und kreisfreien Städten in Hessen fallen derzeit unter die Hotspot-Regelung. Das bedeutet unter anderem: 2G-Plus in Kultur- und Freizeiteinrichtungen, was die Branche zusätzlich belastet. Der Museumsverband Hessen berichtet, der Zuspruch zu den Museen sei "überwiegend sehr verhalten". Da bislang sowieso schon Kontrollen durchgeführt würden, bedeute 2G-Plus aber keinen besonderen Mehraufwand. Kleinere Häuser hätten zum Teil schon vor diesen Regelungen entschieden, momentan nicht zu öffnen.

    Auch die hessischen Amateurtheater seien generell von der Krise stark betroffen, sagte der Präsident des Verbandes Hessischer Amateurtheater, Jörg Dreismann. Einige Gruppen hätten mit schwindender Motivation ihrer Mitglieder zu kämpfen und mit der Tatsache, dass nach zwei Jahren Corona-Pandemie die finanziellen Rücklagen aufgebraucht seien. Heiko Desch vom Autokino im Neu-Isenburger Stadtteil Gravenbruch äußerte Unverständnis dafür, dass die 2G-Regel nun auch bei ihm gilt - schließlich seien die Besucher in ihren Autos vor Ansteckungen geschützt. Er habe versucht, die Behörden davon zu überzeugen, eine Ausnahme zu prüfen, doch das sei gar nicht erst in Erwägung gezogen worden, sagte Desch: "Ich find's ein Unding."

  • Kinder- und Jugendtheaterpreis für Tanzensemble

    Die Stadt Frankfurt zeichnet beim Kinder- und Jugendtheaterpreis Karfunkel zwei Produktionen mit insgesamt 15.000 Euro aus. Der mit 10.000 Euro dotierte Hauptpreis geht an das Tanzensemble Hennermanns Horde unter Leitung der Choreographin Célestine Hennermann.

    Ausgezeichnet werde die künstlerische und theaterpädagogische Auseinandersetzung des Ensembles mit den Folgen der Corona-Pandemie, die in mehreren Projekten und Produktionen seit Beginn der Pandemie eine Rolle spielte, erklärte die Stadt am Dienstag. Das Gesamtprogramm trägt den Titel "No Fear – Hennermanns Horde stellt sich der (Corona-)Angst!".

    Szene aus "Angsthasen" des Tanzensembles Hennermanns Horde

    Ein Förderpreis über 5.000 Euro geht an die Gruppe imaginary company und ihre Performance "Die Verhandlung", die die Strukturen des deutschen Rechtssystems und gesellschaftliche Rollen in den Blick nehme. Die Preisverleihung soll gemeinsam mit der Verleihung der "Karfunkel"-Preise für die Jahre 2020 und 2021 voraussichtlich im September stattfinden.

  • Wer vertritt Deutschland beim ESC?

    Freunde des Eurovision Song Contest (ESC) sollten sich den 10. Februar und den 4. März notieren. Am 10. Februar wird bekanntgegeben, welche Musikerinnen und Musiker aus Deutschland um die ESC-Teilnahme in Turin konkurrieren. Diese Auswahl trifft eine Fachjury. Danach ist das Publikum an der Reihe.

    Am 28. Februar beginnt eine Abstimmung im Internet, die Entscheidung fällt dann am 4. März. An diesem Tag spielen die neun ARD-Popwellen, darunter natürlich hr3, die infrage kommenden Songs den ganzen Tag über - die Hörerinnen und Hörer können derweil weiter abstimmen. Am Abend wird in der Show "Germany 12 Points - der deutsche ESC-Vorentscheid", moderiert von Barbara Schöneberger, die Entscheidung fallen. Die Sendung wird auf "eurovision.de" und in der ARD Mediathek zu sehen sein.