In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

Es gibt neue Meldungen
Automatisch aktualisieren
  • Münchner Wohnhaus gewinnt DAM-Architekturpreis

    Eingang eines Hauses

    Ein Wohnhaus in der Münchner Messestadt Riem ist einer Jury zufolge das beste Bauwerk des Jahres in oder aus Deutschland. Das von der Arbeitsgemeinschaft Summacumfemmer (Leipzig) und Büro Juliane Greb (Gent) gebaute "San Riemo" erhält den DAM Preis 2022 für Architektur, wie das Deutsche Architekturmuseum (DAM) am Freitag berichtete. Begeistert habe die Jury der Gemeinschaftsgedanke des genossenschaftlichen Wohnhauses, erklärte DAM-Direktor und Juror Peter Cachola Schmal.

    Die vier Finalisten sowie 22 weitere von der Jury ausgewählte Bauten werden im vom DAM herausgegebenen "Deutschen Architektur Jahrbuch 2022" vorgestellt. Sie wurden entweder in Deutschland gebaut oder von deutschen Architekten im Ausland errichtet und sind herausragende Beispiele aktueller Architektur, wie Cachola Schmal erklärte. Ab 29. Januar können die Bauten in einer Ausstellung des DAM in Frankfurt erkundet werden. Darunter befinden sich auch Schul-, Büro- und Kulturgebäude. Seit 2007 werden mit dem Preis jährlich herausragende Bauten in Deutschland ausgezeichnet.

  • Tiere auf der Bühne: Showbiz oder Tierquälerei?

    Die Meldung sorgte vor einigen Tagen für Schmunzeln: Das Staatstheater Darmstadt gibt einigen Ziegen eine Rolle in der Komödie "Ernst ist das Leben". Ein erster Bühnentest habe gezeigt: Die Tiere sind Profis, kommen in der fremden Umgebung gut zurecht. Wenig später dann der Rückzieher: "Leider mussten wir bei der ersten Probe feststellen, dass sich die Ziegen trotz Begleitung durch ihre Besitzer, komplette Bewegungsfreiheit auf der Bühne und Rückzugsmöglichkeiten nicht zu 100 Prozent wohlfühlten." Das Tierwohl habe oberste Priorität, weshalb man komplett auf Ziegen verzichten werde in der Inszenierung.

    Tiere auf der Bühne, im Film oder der Arena: Ist das automatisch Tierquälerei, oder gibt es auch unter den Vierbeinern echte Rampensäue? Die Tiertrainerinnen Suzanne Struben Séra aus Limburg und Myriam Siegler aus Helsa und Tierschützerin Sarah Ross geben Antworten.

    Audiobeitrag

    Audio

    Tiere auf der Bühne: Showbiz oder Tierquälerei?

    Myriam Siegler in mittelalterlichem Kostüm mit Hut und einer Maus auf dem Arm.
    Ende des Audiobeitrags
  • cresc... 2022 wird cresc... 2023

    Die cresc... Biennale für aktuelle Musik wird angesichts der aktuellen pandemischen Lage um ein Jahr verschoben. Das teilten die Veranstalter Ensemble Modern und hr-Sinfonieorchester am Donnerstag mit. "Zum jetzigen Zeitpunkt könnten nur zwei der insgesamt fünf Festivaltage wie geplant stattfinden, sodass das dramaturgische Gesamtkonzept pulverisiert würde", sagte Christian Fausch, Künstlerischer Manager und Geschäftsführer des Ensemble Modern.

    Neuer Termin ist der 17. bis 26. Februar 2023. Bereits gekaufte Tickets werden rückabgewickelt und die Kartenkäufer*innen von der hr-Kundenbetreuung kontaktiert.

  • "The other side of the river" kommt ins Kino

    Die 19-jährige Hala hat sich in Syrien einem kurdischen Frauenheer angeschlossen und will dort zur Freiheitskämpferin werden. Die Kasseler Regisseurin Antonia Kilian hat sie dabei mit der Kamera begleitet und aus Halas Geschichte den Dokumentarfilm "The other side of the river" gemacht.

    Im vergangenen Jahr gewann Kilian damit den Hessischen Filmpreis. Nun kommt der Film in die Kinos. Am kommenden Wochenende sind mehrere Aufführungen in Anwesenheit der Regisseurin geplant, unter anderem in Frankfurt und Lich. Die genauen Termine gibt es hier.

  • Festival "Wir sind hier" wirbt für kulturelle Diversität

    Emilia Roig und das Logo des Festivals "Wir sind hier"

    Zum zweiten Mal veranstaltet das Literaturhaus Frankfurt vom 18. bis 20. Februar das Festival "Wir sind hier". Zum zweiten Jahrestag des Mordanschlags von Hanau befassen sich vier Veranstaltungen mit der Entwicklung antirassistischer Arbeit, mit dem Zusammenhang von Frauenfeindlichkeit und Rassismus, dem Schreiben von Literatur nach Ereignissen wie dem Anschlag von Hanau und mit dem Vererben und Ererben von Migrationsgeschichten.

    Externer Inhalt

    Externen Inhalt von YouTube (Video) anzeigen?

    An dieser Stelle befindet sich ein von unserer Redaktion empfohlener Inhalt von YouTube (Video). Beim Laden des Inhalts werden Daten an den Anbieter und ggf. weitere Dritte übertragen. Nähere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

    Ende des externen Inhalts

    Gäste sind unter anderem die Schriftstellerinnen und Autoren Emilia Roig, Teresa Bücker, Lena Gorelik und Hasnain Kazim. Saal-Tickets und Tickets für das Online-Streaming gibt es beim Literaturhaus Frankfurt.

  • Erinnerung an den Kasseler "Club 21"

    Ob er 1959 wirklich die allererste Disko Deutschlands war (oder ob der Titel doch einem Club in Aachen gebührt) , darüber gehen die Meinungen auseinander. Fest steht: der "Club21" in Kassel war eine Institution. Vor 20 Jahren, am 27. Januar 2002 wurde er geschlossen.

    Wie schön Oma und Opa in den 1960ern dort gefeiert haben zeigt dieser Beitrag aus dem hessenschau-Archiv.

    Videobeitrag

    Video

    Aus dem Archiv: 40 Jahre "Club21" in Kassel

    Schwarzweissbild von jungen Leuten, die in einem Club tanzen
    Ende des Videobeitrags

    Seit Juni 2002 befindet sich in genau denselben Räumen an genau derselben Stelle in der Kasseler Friedrich-Ebert-Straße übrigens der Club 22.

  • Film-Doku über Eintracht Original Sonny Sonneberg

    Externer Inhalt

    Externen Inhalt von ARD Mediathek (Video) anzeigen?

    An dieser Stelle befindet sich ein von unserer Redaktion empfohlener Inhalt von ARD Mediathek (Video). Beim Laden des Inhalts werden Daten an den Anbieter und ggf. weitere Dritte übertragen. Nähere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

    Ende des externen Inhalts

    Unter den Fans von Eintracht Frankfurt ist er eine Institution: Helmut "Sonny" Sonneberg, 90 Jahre alt und Fan seit über 70 Jahren. Was viele nicht wissen: Er ist Jude und hat als Junge das KZ Theresienstadt überlebt. Erst am Ende seines Lebens hat er angefangen, seine Geschichte zu erzählen. Der hr-Sport hat daraus eine bewegende Dokumentation gemacht.

  • Andreas Platthaus wird künstlerischer Leiter des Rheingau-Literatur-Festivals

    Der Journalist und Autor Andreas Platthaus wird neuer künstlerischer Leiter des Rheingau-Literatur-Festivals. Das hat die Pressestelle des Festivals in Oestrich-Winkel (Rheingau-Taunus) mitgeteilt. Der 55-Jährige ist zur Zeit noch Chef des Literatur-Ressorts der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er wird Nachfolger des Literaturwissenschaftlers Heiner Boehncke, der das Festival seit 2004 leitete.

    Mit dem 77-jährigen Boehncke gehe eine sehr erfolgreiche Ära zu Ende, sagte der Intendant des Rheingau-Musik-Festivals, Michael Herrmann. Er sei sehr glücklich, mit Platthaus eine angesehene Literatur-Persönlichkeit für die Nachfolge gefunden zu haben. Das diesjährige Rheingau-Literatur-Festival findet vom 15. bis 25. September statt.

    Andreas Platthaus
  • Top-Thema

    Arbeit an KZ-Erinnerungsstätte Adlerwerke kann beginnen

    Ein Konzentrationslager mitten in der Stadt Frankfurt - das gab es im Zweiten Weltkrieg auf dem Gelände der Adler-Werke im Gallusviertel. Im Außenlager "Katzbach" des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof mussten vor allem polnische Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit leisten, viele starben. An dieses dunkle Kapitel der Stadtgeschichte soll künftig eine Gedenkstätte erinnern.

    Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Ina Hartwig übergab dazu am Mittwoch symbolisch den Schlüssel für die Räumlichkeiten an den Förderverein KZ-Katzbach/Adlerwerke und den Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945, der damit die Räume in den ehemaligen Adlerwerken in der Kleyerstraße offiziell übernimmt und künftig betreibt.

    Ein alter Mann steht vor der Gedenktafel

    Der vorgesehene Raum sei rund 160 Quadratmeter groß und mit einem separaten Zugang von der Straße versehen, teilte die Stadt mit. Der Geschichtsort werde nicht nur authentische Objekte und Informationstexte vorstellen, sondern auch digitale Medien und interaktive Ansätze einbeziehen. Er soll den Namen "Geschichtsort Adlerwerke. Fabrik – Zwangsarbeit – Konzentrationslager" tragen und im März eröffnet werden.

    Am 19. März will außerdem der Verein Leben und Arbeiten im Gallus und Griesheim (LAGG) an die 1.616 Häftlinge erinnern, die dort inhaftiert waren. Eine Menschenkette aus ebensovielen Teilnehmern wird sich dann entlang des Mains aufreihen. Als das Lager 1945 aufgelöst wurde, wurden die Häftlinge in sogenannten Todesmärschen in andere Konzentrationslager gebracht. Nur wenige von ihnen überlebten. Am 19. März jährt sich dieser Tag zum 77. Mal.

    Über 900 Menschen aus Frankfurt und der Umgebung haben sich schon für die Gedenkaktion gemeldet. Wer den Verein dabei unterstützen will, kann sich hier melden.

  • Kommunikationsmuseum schaut auf Kulturgeschichte des Fluchens

    Die Kulturgeschichte des Fluchens und wie wir über den Klimawandel sprechen - diese Themen will das Museum für Kommunikation in Frankfurt in diesem Jahr aufgreifen. Das Haus am Museumsufer gab am Mittwoch einen Ausblick auf die Ausstellungen im Jahr 2022. Pandemiebedingt seien die Besucherzahlen im vergangenen Jahr um zwei Drittel eingebrochen. Die Ausstellung "PotzBlitz. Vom Fluch des Pharaos bis zur Hate Speech" startet am 11. August. Die Geschichte der Klima-Kommunikation wird ab 12. Oktober Thema.

  • Kiedricher Doppelmadonna zurück

    Videobeitrag

    Video

    Kiedricher Doppelmadonna zurück

    hessenschau vom 25.01.2022
    Ende des Videobeitrags

    Die "Kiedricher Doppelmadonna" ist wieder zu Hause. Das seltene Kunstwerk war sechs Jahre lang nach Mainz ausgeliehen. Jetzt ist die "schönste Frau des Rheingaus" zurück in der Michaelskapelle in Kiedrich.

  • Studie: Junge Erwachsene interessieren sich für NS-Zeit

    Videobeitrag

    Video

    Generation Z interessiert an NS-Zeit

    hessenschau vom 25.01.2022
    Ende des Videobeitrags

    Für die junge "Generation Z" ist die Nazi-Zeit ähnlich faszinierend wie "True Crime". Zu diesem Ergebnis kommt eine psychologische Studie im Auftrag der Arolsen Archives in Bad Arolsen (Waldeck-Frankenberg).

    Laut der Studie des Kölner Rheingold-Instituts interessieren sich die 16- bis 25-Jährigen mehr für die Nazi-Zeit als die Generation ihrer Eltern. 75 Prozent der Befragten gaben an, die Geschichte des Holocausts interessant zu finden. In der Gruppe der 40- bis 60-Jährigen waren es nur 66 Prozent.

    Eine große Rolle spiele dabei das Gefühl, keine persönliche Schuld zu tragen. Im Vergleich zu früheren Generationen könnten die 16- bis 25-Jährigen unvoreingenommener und befreiter auf die NS-Zeit blicken, so die Forscher.

  • Schauspieler und Autor Edgar Selge erhält Literaturpreis

    Schauspieler Edgar Selge wird mit dem Literaturpreis Fulda 2022 ausgezeichnet. Der auch als Autor tätige 73-Jährige hat im Oktober 2021 seinen ersten Roman „Hast du uns endlich gefunden“ (Rowohlt) veröffentlicht. Sein Erstlingswerk befand die unabhängige fünfköpfige Jury als das literarisch bedeutendste Romandebüt der Buchsaison Herbst 2021/Frühjahr 2022. Die Würdigung ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden.

    Die Verleihung an den in München lebenden Selge wird voraussichtlich im späten Frühjahr stattfinden. Der Roman handelt von einem Zwölfjährigen und seiner Geschichte zwischen Gefängnismauern und klassischer Musik in den 1960er Jahren.

    95 Thesen - Edgar Selge

    Nach der Ausschreibung des Wettbewerbs hatten Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 40 Romane ins Rennen um den Debütpreis der Stadt Fulda geschickt. Die Auszeichnung wird seit 2019 jährlich für das beste Romandebüt der Saison vergeben. Bisherige Preisträger waren Johanna Maxl, 2020 zu gleichen Teilen Nadine Schneider und Olivia Wenzel sowie im Vorjahr Timon Karl Kaleyta.

  • Vorverkauf für hr2-Hörfest startet

    Simon & Jan

    Lange wackelte der Termin unter Corona-Vorzeichen, aber nun steht der Termin fest: Von Sonntag, dem 30. Januar bis zum 6. Februar findet in Wiesbaden das hr2-Hörfest statt. Ab heute beginnt auch der Vorverkauf. Zu den Veranstaltungen gehören die hr2-Hörgala, das Vortrags-Format "Labyrinth des Hörens", die Verleihung des Hörbuchpreises der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schulprojekte, Kinofilme und erstmals ein Gesprächskonzert.

    Und du so? Auf diese leicht verlegene Floskel geht der Name der Vokalband Unduzo zurück, die als eine von vier Künstlern bei der Hörgala im Großen Haus des Staatstheaters dabei sind. Im "Labyrinth des Hörens" im Kulturforum geht es unter anderem um die Frage, welche Rolle die Musik in der Krise spielt. Die Caligari FilmBühne zeigt ab dem 4. Februar Musikfilme, darunter "Respect" mit Jennifer Hudson als Aretha Franklin, und im Gesprächskonzert mit dem Trio Lézard geht es um die beinahe vergessene Instrumentenfamilie der Sarrusophone. Das ganze Programm gibt es hier.

  • Kinder als Musicaldarsteller für "Robin Hood" gesucht

    Kinder können sich in Fulda als Musical-Darsteller für die groß angelegte Uraufführung von "Robin Hood" bewerben. Sie müssen sich allerdings beeilen. Die Frist läuft laut Spotlight Musicals nur noch bis einschließlich 26. Januar.

    Die Nachwuchs-Akteure können Mädchen oder Jungen sein, müssen zwischen 9 und 13 Jahren alt und nicht größer sein als 1,65 Meter. Sie dürfen dann den jungen Robin Hood und den jungen Guy of Gisborne spielen, den späteren Sheriff von Nottingham.

    Weil es fast 180 Vorstellungen sind, teilen sich mehrere Kinder die Rollen. Beim Kindercasting am 15. Februar werden die Nachwuchs-Schauspieler ausgewählt. Premiere des Stücks ist am 3. Juni im Schlosstheater. Musikalisch unterstützt wird Komponist Dennis Martin von Weltstar Chris de Burgh.

    Audiobeitrag

    Audio

    Kinder-Casting für Robin-Hood-Musical in Fulda

    Komponist Dennis Martin steht vor einer Ankündigung zum Streaming-Konzert des Musicals "Robin Hood"
    Ende des Audiobeitrags
  • Neuer Geschäftsführer für Grimmwelt

    Jan Sauerwald wird neuer Geschäftsführer der GRIMMWELT Kassel. Ab 1. Mai folgt er auf Peter Stohler, der Ende November vergangenen Jahres ausgeschieden ist. Das hat die Stadt Kassel am Montag mitgeteilt. Der 48-jährige Diplom-Kulturmanager war zuletzt in verschiedenen Positionen im Berliner Kunst- und Kulturbetrieb tätig, unter anderem als Direktor des URBAN NATION Museum for Urban and Contemporary Art.

    Sauerwald kündigte an, das zukünftige Programm werde sich "in kulturwissenschaftlichen Ausstellungen, künstlerischen Interventionen und immersiven Formaten dem Werk der Brüder Grimm widmen und dieses aus neuen Perspektiven beleuchten." Dabei sei die Vermittlung der Ausstellungen und ihre Zugänglichkeit, auch über digitale Räume, für alle gesellschaftlichen Gruppen ein Schwerpunkt der Arbeit. "Die Grimmwelt soll auch zukünftig auf eine Art und Weise fesseln, wie es Jacob und Wilhelm Grimm mit ihrem Werk bis heute gelingt", so Sauerwald.

  • 30 Jahre Sterbekultur in Kassel

    Videobeitrag

    Video

    30 Jahre Museum für Sepulkralkultur

    Bus-Sarg aus Ghana
    Ende des Videobeitrags

    Ein Kompliment für alle, die es schaffen diesen Namen auf Anhieb unfallfrei auszusprechen: Museum für Sepulkralkultur. Vor 30 Jahren eröffnet in Kassel das Haus, das dem Themenfeld Sterben, Tod, Bestattung, Trauer und Gedenken gewidmet ist. Der Name ist sperrig, das Thema zwiespältig, aber das Museum hat sich mit originellen Ausstellungen und Events einen Namen gemacht. Originelle Särge aus Ghana, Designer-Urnen aus Deutschland oder verzierte Totenschädel aus Mexiko zum "Tag der Toten" - der Tod verliert hier vielleicht nicht seinen Schrecken, aber das Museum eröffnet auf jeden Fall neue Perspektiven.

  • Fernsehkrimi-Festival wird auf Mai verlegt

    Das Deutsche Fernsehkrimi-Festival in Wiesbaden wird wegen der Einschränkungen in der Corona-Pandemie auf Mai verlegt. "Wir möchten sehr gerne das Festival als Präsenz- und Publikumsveranstaltung ermöglichen", erklärte der Kulturdezernent der Stadt Wiesbaden, Axel Imholz (SPD), am Montag. Da das wegen der geltenden Corona-Verordnung derzeit nicht möglich sei, soll das Festival nun vom 8. bis 15. Mai stattfinden. Bis Anfang November 2021 konnten sich Sender und Produktionsfirmen mit aktuellen Krimiproduktionen bei dem Festival bewerben. Elf Sender haben den Angaben zufolge insgesamt 56 Fernsehkrimis eingereicht. Davon seien zehn im Finale und konkurrierten um den Deutschen Fernsehkrimi-Preis 2022. Sie sollen während des Festivals präsentiert werden.

  • Brüder Grimm Festspiele auch für Hör- und Sehbehinderte

    Das tapfere Schneiderlein

    Theater für alle versprechen die Hanauer Brüder Grimm-Festspiele in diesem Jahr. Schon seit fünf Jahren gibt es dort Aufführungen auch für Hörbehinderte, bei denen zwei Gebärdendolmetscherinnen live das Geschehen auf der Bühne übersetzen. In diesem Jahr sollen nun auch sehbehinderte Menschen besonders angesprochen werden: Erstmals wird es eine spezielle Aufführung für Blinde und Sehbehinderte geben – hier wird das Bühnengeschehen live per Audiodeskription (Blinden-Reportage) moderiert. Außerdem ermöglicht ein Sponsor begleitete Theaterbesuche für psychisch beeinträchtigte Menschen.

    Die Festspiele im Amphietheater Schloss Philippsruhe finden in diesem Jahr vom 13. Mai bis 31. Juli statt, der Vorverkauf hat schon begonnen. Die Termine für die Sonderaufführungen werden noch bekannt gegeben.

  • Ein Projekt voller Widersprüche - die Frankfurter Altstadt

    Zehn Jahre ist es her, dass in Frankfurt der Grundstein für eine "neue Altstadt" gelegt wurde. Seit drei Jahren ist sie fertig. Für die einen ist sie zum neuen Herz der Innenstadt geworden, andere übten schon in der Entstehung Kritik und sind noch immer nicht begeistert. Und was steckt eigentlich hinter der Sehnsucht von rekonstruierten Fachwerkhäusern im Zentrum einer modernen Stadt? Einsichten und Ansichten zum "Herz der Stadt voller Widersprüche" hören Sie in unserem Podcast.

    Audiobeitrag

    Podcast

    Das Herz der Stadt voller Widersprüche - Frankfurts Neue Altstadt

    Altstadt Frankfurt
    Ende des Audiobeitrags
  • Top-Thema

    Jazz-Musiker Emil Mangelsdorff gestorben

    Im Alter von 96 Jahren ist der Jazz-Musiker Emil Mangelsdorff gestorben, wie die hessische Staatskanzlei und der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann mitteilten. Der Saxofonist habe sich "nicht nur um die Kultur in Hessen verdient gemacht, sondern als Zeitzeuge der dunkelsten Stunden der deutschen Geschichte wertvolle Erinnerungsarbeit geleistet", erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Nach Informationen des Jazzinstituts Darmstadt starb Mangelsdorff bereits am Freitag.

  • Musikalischer Weltrekord angepeilt

    Adrian Kehr aus der Rhön hat sich viel vorgenommen. Mit seiner Steirischen Harmonika will er einen Weltrekord im Dauerspielen aufstellen. Gemeinsam mit seinem Partner aus Österreich startet der Mann aus Poppenhausen (Fulda) am Samstag um 12 Uhr den 24-Stunden-Spielmarathon. Wer das live mitverfolgen möchte: Bei Youtube wird der Weltrekord-Versuch in einem Livestream gezeigt. Weitere Informationen zu dem begeisterten Harmonika-Spieler und seinem Projekt lesen Sie hier.

  • Kirchengemeinde hält an Wettbewerb fest

    Trotz der Absage des Hessentags in Haiger laufen die Planungen für einen Kunstwettbewerb in der evangelischen Stadtkirche weiter. 15 Bilder umfasst die Passionsgeschichte in der evangelischen Stadtkirche in Haiger - aber das Ende fehlt. Es wurde im Laufe der Jahre zerstört und kann nicht rekonstruiert werden. Deswegen ruft die Kirchengemeinde Künstlerinnen und Künstler dazu auf, die Lücke in der Lebens- und Leidensgeschichte Jesus mit einem eigenem Entwurf zu vervollständigen.

    Eigentlich hätten die Hessentags-Besucher im Sommer dann darüber entscheiden sollen, wer den Wettbewerb gewinnt, aber die Pläne müssen nun geändert werden. Gegebenenfalls werde der Zeitraum der Umsetzung den Feierlichkeiten zur 975-Jahr-Feier der Kirchweihe im Jahr 2023 angepasst.

  • "Vielleicht spielt der Hund jetzt die Ziege"

    Zugegeben, alle hier im Team haben sich in dieser Woche in die Ziegen verliebt, die im Staatstheater Darmstadt in der Komödie "Ernst ist das Leben (Bunbury)" von Oscar Wilde eine Rolle spielen sollten.

    Heute dann diese Nachricht: "Der Auftritt der Ziegen wurde mit dem Veterinäramt abgestimmt. Leider mussten wir bei der ersten Probe feststellen, dass sich die Ziegen trotz Begleitung durch ihre Besitzer, komplette Bewegungsfreiheit auf der Bühne und Rückzugsmöglichkeiten nicht zu 100 Prozent wohlfühlten. Das Tierwohl hat oberste Priorität, weshalb wir komplett auf Ziegen verzichten werden in der Inszenierung."

    Ziege vor Besucherstühlen im Staatstheater Darmstadt

    Aber am Theater beherrscht man die hohe Kunst der Improvisation. "Es ist nun in Klärung, ob der Hund des Schauspielers Béla Milan Uhrlau, der das Theater von klein auf gut kennt, die Rolle der Ziege übernimmt."

  • Die Jogginghose - ein Pandemie-Gewinner

    Mit der Jogginghose in die Frankfurter Oper? Mit dem richtigen Styling kein Problem, erklärt die Wiesbadener Modeexpertin Ilona Kötter. Dass der Schlabberlook einen Siegeszug von der Couch in die City hingelegt hat, liegt auch an der Corona-Pandemie. Zum Internationalen Tag der Jogginghose ein professioneller Blick auf das bequeme Kleidungsstück.