In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Top-Thema

    Darmstadt: 2G-plus in Kino und Theater

    Wegen einer anhaltend hohen Inzidenz über 350 gilt auch der Landkreis Darmstadt-Dieburg ab Donnerstag als Hotspot. Daraus ergeben sich für den Kulturbetrieb verschärfte Maßnahmen: Bereits ab Mittwoch gilt bei Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen sowie im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich (z.B. Kino und Theater) sowie in der Gastronomie 2G-plus: Geimpfte und Genesene müssen geboostert sein oder einen tagesaktuellem Negativ-Nachweis vorzeigen.

  • Marburger Kamerapreis für Claire Mathon

    Die französische Kamerafrau Claire Mathon erhält den Marburger Kamerapreis 2022. Die Jury lobte sie für ihr "exzellentes und überaus eindrucksvolles Werk der letzten fünfzehn Jahre". Mathon machte 1998 ihren Abschluss an der renommierten Filmhochschule École Nationale Supérieure Louis-Lumière und arbeitete anschließend als Kameraassistentin und als Kamerafrau für zahlreiche Dokumentar-, Kurz- und Spielfilme. Für "Porträt einer jungen Frau in Flammen" erhielt sie 2020 Frankreichs nationalen Filmpreis César. In dieser Woche startet mit "Spencer" ihr neuer Film in den deutschen Kinos. Das Drama mit Kristen Stewart als Prinzessin Diana wurde unter anderem in Kronberg (Taunus) gedreht.

    Seit 2001 vergeben die Philipps-Universität Marburg und die Stadt Marburg die Auszeichnung für national und international herausragende Bildgestaltung in Film und Fernsehen. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis kann das Gesamtwerk oder die Arbeit noch unbekannter Kameraleute im Bereich Spielfilm, Dokumentar- oder Experimentalfilme würdigen. Der Jury gehören Vertreter der Marburger Medienwissenschaft, des Fachdienstes Kultur der Stadt Marburg, der Marburger Kinobetriebe, des Bundesverbandes Kamera e. V. sowie renommierte Filmkritiker an. Claire Mathon nimmt den Preis am 7. Mai entgegen.

  • Sven Väths DJ-Equipment wird Ausstellungsobjekt

    Die Ausstellung "Abgelichtet! Stars in Frankfurt" im Institut für Stadtgeschichte wird im Januar um Leihgaben des DJs und Musikers Sven Väth erweitert. Darunter sind nach Angaben der Stadt sein Rodec-Mischpult, DJ-Equipment, Plattencover, Interieur aus dem Cocoon-Club und der Silberhelm vom Fotoshooting für die Konzertreihe "Cocoon Ibiza" sehen. Die Objekte visualisierten "sein Wirken als Musiker, DJ, Clubbetreiber, Veranstalter und Visionär", sagte Kurator Markus Häfner über die Kooperation mit der Cocoon Music Event GmbH.

    Rodec MX 180 Mischpult, 1990er Jahre, Sven Väth/Cocoon Music Event GmbH

    Neben Sven Väth präsentiert die Ausstellung noch bis 28. August über 100 Stars, die aus Frankfurt stammten, hier wirkten oder auftraten, darunter Bernhard Grzimek, Steffi Jones, Sabrina Setlur, Badesalz und Nadja Benaissa. Gefördert wurde die Ausstellung von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

  • 205 Titel im Rennen um Sachbuchpreis

    Insgesamt 205 Titel von 130 Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz konkurrieren in diesem Jahr um den Deutschen Sachbuchpreis. Das gab der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag bekannt. Demnach wird die Jury am 12. April zunächst eine acht Titel umfassende Nominierungsliste bekanntgeben. Der daraus hervorgehende Siegertitel soll bei der Verleihung am 30. Mai im Berliner Humboldt Forum gekürt werden.

    Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins ehrt mit der Auszeichnung ein "herausragendes, in deutscher Sprache verfasstes Sachbuch, das Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung gibt". Der Preis ist mit insgesamt 42.500 Euro dotiert. Im vergangenen Jahr wurde der Journalist und Autor Jürgen Kaube für sein Sachbuch "Hegels Welt" ausgezeichnet.

  • Hörbuchpreis: Zwei hr-Produktionen nominiert

    Die 18 Nominierten für den Deutschen Hörbuchpreis 2022 stehen fest. Darunter sind auch zwei hr-Produktionen: Der Podcast "Freiheit Deluxe mit Jagoda Marinić" sowie in der Kategorie Hörspiel die hr2-Produktion "Überredung" nach dem Roman von Jane Austen.

    Der Deutsche Hörbuchpreis wird in diesem Jahr zum 20. Mal vom WDR und einer Tochtergesellschaft vergeben. Er ist mit 3.333 Euro dotiert. Rund 70 Verlage, Rundfunksender und Produzierende bewarben sich mit insgesamt mehr als 300 Titeln für die Auszeichnung. Die Preisverleihung findet am 15. März als Radioshow in den Kulturwellen der ARD statt.

  • Top-Thema

    Hessen erhöht Förderung für PEN-Zentrum

    Das hessische Kunstministerium erhöht die Förderung für die Arbeit der Schriftstellervereinigung PEN-Zentrum Deutschland und die vom PEN vergebenen Preise um insgesamt 16.000 Euro. Der Herrmann-Kesten-Preis etwa wird künftig mit 20.000 statt mit 10.000 Euro dotiert. Die "Writers in Prison"-Arbeit, die verfolgte und inhaftierte Schriftsteller weltweit unterstützt, wird von 11.000 auf 15.000 Euro angehoben. Das teilte das Ministerium am Dienstag mit. Mit dem neuen Preisgeld würdige das Ministerium die Leistung der "schreibenden Kunst" und des Journalismus für die Gesellschaft, so Kunstministerin Angela Dorn (Grüne).

    Das deutsche PEN-Zentrum in Darmstadt ist eine von weltweit mehr als 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists.

  • Streamingkonzerte mit Dhafer Youssef und Alain Altinoglu

    Das hr-Sinfonieorchester und die hr-Bigband sagen wegen der Pandemie alle Konzerte mit Publikum im Januar ab. Stattdessen finden die geplanten Veranstaltungen als Video-Livestreams statt. Am Donnerstag etwa spielt das hr-Sinfonieorchester mit seinem Chefdirigenten Alain Altinoglu das "Siegfried-Idyll" von Richard Wagner, Francis Poulencs Sinfonietta und die Streicherserenade von Peter Tschaikowsky als Streaming-Konzert. Am Freitag ist die hr-Bigband im Stream zu sehen mit ihrem lange geplanten Programm mit dem tunesischen Weltmusik-Star Dhafer Youssef.

    Antrittskonzert: Alain Altinoglu
  • DAM lädt Kommunen zum Dialog

    Die neue Bundesregierung 400.000 hat neue Wohnungen pro Jahr versprochen. Ist das ein Grund zu uneingeschränkter Freude? Darum geht es am Donnerstag in einer Veranstaltung des Deutschen Architekturmuseums (DAM). Vertreter und Vertreterinnen der Kommunen Wiesbaden, Kronberg, Langen, Maintal diskutieren: Was bedeutet der Plan der Regierung für die Metropolregion Rhein-Main? Wo und wie soll gebaut werden? Werden für bezahlbares Wohnen alle Ansprüche an Baukultur und Ökologie über Bord geworfen?

    Die Debatte ist online auf dem Youtube-Kanal des DAM zu verfolgen und bildet den Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe "4x4 Kommunen aus Rhein-Main diskutieren". Bis Mitte März geht es dreiwöchentlich in wechselnden Zusammensetzungen auch um Fragen wie "Bin ich ein guter Nachbar?" und "Wie gestalte ich meinen Boden?".

    Leeres Auditorium des DAM
  • Hessin schreibt Roman trotz Rechtschreibschwäche

    Saskia Halapatsch hat eine Stärke und eine Schwäche. Die Stärke: schreiben. Die Schwäche: auch schreiben. Genauer: Rechtschreibung. Trotzdem hält sie an ihrem Traum fest und veröffentlicht ein erstes Buch: "Das Wiehern der Pferde".

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  • Offene Sprechstunde in Kasseler Museum

    Ob in der Familie oder unter Freunden: Suizidgedanken sind ein Tabuthema. Das wollen Studentinnen der Uni Kassel ändern: Sie bieten Besuchern einer Ausstellung die Möglichkeit, über ihre Sorgen zu sprechen. Das kommt gut an.

  • Liebermann-Ausstellung in Darmstadt mit Besucherrekord

    Trotz der Corona-Regelungen haben mehr als 27.000 Besucherinnen und Besucher die Ausstellung "Ich. Max Liebermann" im Hessischen Landesmuseum Darmstadt gesehen. Die Schau ging damit am Wochenende trotz Corona-Beschränkungen mit einem Besucherrekord zu Ende, wie das Museum am Montag mitteilte.

    Max Liebermann gilt als einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Impressionismus und als ein Wegbereiter der Moderne. Die Schau zu seinem Schaffen und Werk wurde im vergangenen Oktober eröffnet und zeigte mehr als 100 Gemälde Liebermanns sowie Werke anderer Künstler wie Claude Monet und Max Beckmann. Sie entstand als Kooperationsprojekt mit dem Kunstpalast Düsseldorf, wo sie nun vom 3. Februar bis 8. Mai gezeigt wird.

    Max Liebermann: Schweinemarkt in Haarlem, 2. Fassung, 1894, Öl auf Leinwand
  • EKHN-Jugendkirchentag 2024 in Biedenkopf

    Der 12. Jugendkirchentag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) 2024 wird in Biedenkopf (Marburg-Biedenkopf) stattfinden. Das teilte die EKHN am Montag mit. Demnach wird die Veranstaltung für Jugendliche zwischen 13 und 27 Jahren dort vom 30. Mai bis 2. Juni 2024 zu Gast sein. Das soziale Miteinander spiele "gerade in Zeiten des krisenhaften Umbruchs" eine wichtige Rolle für die junge Generation. Die Verantwortlichen zeigten sich hoffnungsvoll, 2024 wieder "frei und unbefangen" zusammenkommen zu können.

    Den EKHN-Jugendkirchentag gibt es alle zwei Jahre. Der Kirche zufolge nehmen regelmäßig rund 4.500 junge Menschen daran teil. In diesem Sommer findet er im südhessischen Gernsheim (Groß-Gerau) statt.

  • Zur Fashion Week: Modefotos an Frankfurter Hauptwache

    71 großformatige Modefotografien auf 35 Säulen: An der Frankfurter Hauptwache ist ab sofort die Ausstellung "Runway B(eautiful)- Ebene" zu sehen. Anlässlich der Frankfurt Fashion Week, die ab kommenden Montag (17. Januar) beginnt, verwandelt sich die B-Ebene in eine Ausstellungsfläche. Eine Jury hatte vorab die besten Werke aus mehr als 555 Modefotografien ausgewählt. Fashion wird dort in Verbindung mit Themen wie Diversität, Natur oder Urbanität gezeigt.

    Hinter dem Projekt steht die AAAREA GmbH, einem Zusammenschluss Frankfurter Kreativagenturen sowie der Bundesverband Freie Fotografen und Filmgestalter (BFF) und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF). Die Frankfurter Fashion Week findet - wie schon im vergangenen Sommer - wegen der Corona-Pandemie nur in reduzierter Version statt. Statt großer Tradeshows soll es lediglich vereinzelte Shows und Konferenzen geben sowie ein kleineres digitales Angebot.

    Modefotos an den Säulen der B-Ebene.
  • Schatzräuber zerstören Grabungsstätte in Rodenbach

    In Rodenbach (Main-Kinzig) haben dreiste Diebe an einer Ausgrabungsstätte Jahrtausende alte Gegenstände gestohlen. Damit haben sie der Arbeit der Archäologen und der Denkmalpflege schwer geschadet.

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  • Hans Zimmer gewinnt dritten Golden Globe

    Komponist Hans Zimmer wurde in der Nacht zum Montag mit einem Golden Globe für seine Komposition für das Science-Fiction-Drama "Dune" ausgezeichnet. Für den gebürtigen Frankfurter ist es bereits der dritte "Globe nach Auszeichnungen für "König der Löwen" 1995 und "Gladiator" 2001. Es war seine 14. Nominierung in der Sparte "Beste Filmmusik".

    Der Verband der Auslandspresse (HFPA) ehrt jährlich Preisträger in 25 Film- und Fernsehkategorien. Wegen der Corona-Pandemie fiel die übliche TV-Gala in Beverly Hills allerdings aus: Die Namen der Gewinner wurden in den sozialen Medien der Organisation mitgeteilt.

    Der Filmkomponist Hans Zimmer steht 2018 bei einem Pressetermin vor der Premiere «The World of Hans Zimmer - A Symphonic Celebration» in der Mercedes-Benz Arena.
  • K-Pop-Gruppe Shapgang tanzt sich zum Erfolg

    K-Pop ist der Begriff für koreanische Popmusik und die ist vor allem bei jungen Menschen sehr beliebt, auch in Hessen. Die Frankfurter K-Pop-Tanzgruppe Shapgang zählt zu den erfolgreichen Gruppen.

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  • Top-Thema

    Hessische Theater in der Krise: Auf der Suche nach Publikum

    Corona stellt die Theater derzeit nicht nur vor finanzielle Schwierigkeiten. Viele Bühnen können nicht mal die Plätze füllen, die ihnen die Corona-Regeln gelassen haben.

  • Podcast räumt mit Wrestling-Vorurteilen auf

    Wrestling ist homophob. Es ist übertrieben, peinlich und unecht. Oder doch nicht? Im hr-iNFO-Kultur-Podcast wird mit diesen Vorurteilen aufgeräumt - genauso wie in der neuen hr-Dokuserie "Bastards." in der ARD-Mediathek.

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    Podcast

    Zum Artikel auf hr-inforadio.de Exzess und Gerechtigkeit – Wie viel Wrestling in uns allen steckt

    Podcastchannelbild Kultur
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  • Geld für Land-Kinos in Lich und Grünberg

    Die regionalen Kinos in Lich und Grünberg erhalten finanzielle Unterstützung: Im Rahmen des Förderpreises "Kinokultur auf dem Lande" stellt der Landkreis insgesamt 15.000 Euro zur Verfügung. Das Geld kommt gerade recht, schließlich sind es herausfordernde Zeiten für Kinos, wie hr-Reporterin Lea Schebaum weiß.

    Audiobeitrag

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    Audioseite Kinoförderpreis für regionale Kinos Lich und Grünberg

    Zwei Frauen und zwei Männer stehen vor Filmplakaten in einem Kino und halten zwei große Schecks hoch.
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  • Top-Thema

    Frankfurt: Ab Samstag 2G-plus im Kulturbereich

    Wegen anhaltend hoher Inzidenz gilt Frankfurt ab Samstag als Hotspot. Daraus ergeben sich verschärfte Maßnahmen für kulturelle Einrichtungen. Das teilte die Stadt am Freitag mit. Danach gelten für Palmengarten, Zoo sowie Museen die 2G-plus Regel. Zusätzlich zu einem gültigen Impfnachweis oder dem Nachweis einer überstandenen Corona-Infektion muss ein tagesaktueller, negativer Schnelltest aus einem offiziellen Testzentrum vorgelegt werden. Für dreifach geimpfte Personen entfällt der Testnachweis. Das gilt auch für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sowie Menschen, die sich nachweislich nicht impfen lassen können: Für sie ist ein Schnelltest ausreichend und erforderlich.

  • Wieder mehr gefährdete Disteln in der Rhön

    Dank dem Engagement zahlreicher Freiwilliger konnten in einem länderübergreifenden Projekt in Hessen, Bayern und Thüringen mehr als 3.000 Silberdisteln und etwa 350 Golddisteln erfasst werden. Die Pflanzen könnten bald auf der Liste der gefährdeten Arten stehen. Das Biosphärenreservat Rhön ist einer der wenigen Lebensräume für diese Disteln. Auf manchen Flächen haben sich die Disteln sogar vermehrt.

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    Audioseite Silberdisteln und Golddisteln in der Rhön vermehrt

    Zwei blühende Silberdisteln
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  • Eckart von Hirschhausen wird Professor in Marburg

    Der Moderator und Arzt Eckart von Hirschhausen wird Honorarprofessor an der Uni Marburg. Das teilte die Hochschule am Donnerstag mit. Demnach wird er am Fachbereich Medizin künftig verschiedene Lehrveranstaltungen abhalten zu den Themen Sprache und Klimawandel in der Medizin. Von Hirschhausen hat in der Vergangenheit bereits Vorträge an der Philipps-Universität gehalten und auch die medizinische Lehre mitgestaltet. Seine Antrittsvorlesung am 11. Januar kann online verfolgt werden.

    Eckart von Hirschhausen
  • Buchmarkt 2021 mit Umsatzplus

    Auch im zweiten Pandemie-Jahr konnte sich der Buchmarkt behaupten. Gegenüber dem Vorjahr konnte 2021 ein Umsatzplus von 3,2 Prozent in den zentralen Vertriebswegen wie dem Buchhandel und Amazon generiert werden. Das zeigt der Branchen-Monitor BUCH, der am Donnerstag erscheint. Im Vergleich zu 2019 legte der Buchmarkt-Umsatz um 0,8 Prozent zu, damit lief das Geschäft sogar besser als vor Corona.

    Die größten Zuwächse verbucht danach das Kinder- und Jugendbuch. Auch Belletristik und Sachbuch legten im Vergleich zu 2019 zu. Das Geschäft vor Ort konnte seinen Rückstand aus den Schließungen während des Lockdowns aber nicht aufholen und schloss mit einem Umsatzminus von 3,1 Prozent gegenüber 2020 ab.

    Der Branchen-Monitor BUCH wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels monatlich herausgegeben. Er basiert auf den Daten des Handelspanels von Media Control.

  • Top-Thema

    Holocaust-Überlebende Simonsohn gestorben

    Trude Simonsohn ist tot. Das teilte der Vorstand der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Donnerstag mit. Simonsohn überlebte die Konzentrationslager Theresienstadt und Auschwitz. 1955 zog sie mit ihrem Mann nach Frankfurt, wo sie als erste Frau den Vorsitz der jüdischen Gemeinde übernahm. Seit den 1980er Jahren sprach sie als Zeitzeugin an Schulen über ihre Erlebnisse. 2016 erhielt sie für ihren Verdienst um Frankfurt als erste Frau die Ehrenbürgerschaft der Stadt. Im vergangenen Jahr hatte Simonsohn ihren 100. Geburtstag gefeiert.

  • Mammut-Skelett zurück in Darmstadt

    Vor zwei Jahren wurde das Mammut-Skelett des Hessischen Landesmuseums in Darmstadt in die USA verliehen - ein Medienereignis. Seine Rückkehr dagegen verlief lautlos. Nun wartet eine besondere Ausstellung auf den fossilen Fund.