In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Neue Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim ist Marion Poschmann

    Die Schriftstellerin Marion Poschmann wird Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim. "In ihren Romanen bestechen die poetischen Worterkundungen und das Schaffen neuer imaginärer Räume, und sie spielt auffallend gern melancholisch, skurril und lustbetont mit romantischen Motiven", begründete die Jury am Donnerstagabend ihre Entscheidung. Der Stadtschreiberpreis ist nach einem Ortsteil von Frankfurt benannt.

    Über den Sieger entscheidet eine Jury aus Schriftstellern und Bürgern von Bergen-Enkheim. Der Preis beinhaltet das Wohnrecht im Häuschen "An der Oberpforte 4" für ein Jahr und ein Preisgeld von 20.000 Euro. Der neue Preisträger wird sein Amt 2022 antreten.

  • Jüdische Gemeinden fordern Rücktritt der documenta-Generaldirektorin

    Die jüdischen Gemeinden in Hessen haben in dem Gespräch mit Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) den Rücktritt der documenta-Generaldirektorin Sabine Schormann gefordert. Nach dem antisemitischen Eklats um das Riesengemälde der Gruppe Taring Padi hätten die Verantwortlichen und Schormann durch relativierende Äußerungen wenig Einsicht bewiesen, kritisierte Vorstandsvorsitzender Salomon Korn.

    Die Verantwortlichen hätten grob fahrlässig gehandelt, hieß es am Donnerstag über das Gespräch vom Dienstag. Bereits die Nicht-Einladung israelischer Künstler zur documenta hätten bei allen Zuständigen auf Bundes- und Landesebene die Alarmglocken auslösen müssen, sagte Korn. Die Jüdischen Gemeinden kritisierten auch, dass auch nach Bekanntwerden des antisemitischen Werkes zu langsam gehandelt wurde. Die documenta habe zudem versucht, den Vorfall zu verharmlosen.

  • Hessischer Kulturpreis an Caricaturas in Frankfurt und Kassel übergeben

    Zugesprochen wurde ihnen der Preis schon 2020, aber erst jetzt konnten die Macher des Caricatura Museums Frankfurt und der Caricatura Galerie Kassel den Hessischen Kulturpreis auch tatsächlich entgegen nehmen. Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) überreichte am Donnerstag die Urkunden an die Direktoren Achim Frenz und Martin Sonntag und ihre Teams.

    In ihrer Ansprache würdigte Dorn das Engagement beider Institutionen für die Karikatur und die Komische Kunst. Die zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, Europa und auf anderen Kontinenten machten weit über die hessischen Grenzen hinweg auf die Bedeutung und die Vielfalt der Karikatur und Komik aufmerksam. Karikatur als Sinnbild der Meinungsfreiheit, so betonte Dorn weiter, sei ein wichtiges Korrektiv in der Politik wie auch in der Gesellschaft.

    "Noch nie zuvor hat ein Museum oder eine Galerie diese Auszeichnung erhalten, das erfüllt uns mit Stolz", erwiderte Frenz. "Noch viel wichtiger ist es aber, dass damit unsere Leistung gewürdigt wird, Galerie und Museum als feste Größen und die Komische Kunst als ernstzunehmende Gattung in der Kulturlandschaft zu etablieren."

    Der Hessische Kulturpreis ist einer der höchstdotierten Kulturpreise in der Bundesrepublik. Das Preisgeld in Höhe von 45.000 Euro wird zwischen dem Caricatura Museum und der Caricatura Galerie aufgeteilt.

    Ministerin Dorn zwischen den beiden Museumsdirektoren mit Urkunden in der Hand
  • Top-Thema

    Jüdische Gemeinde fordert personelle Konsequenzen

    Bereits am Dienstag hat sich Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) mit den Vorständen des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden Hessens und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt über die antisemitischen Inhalte auf der documenta fifteen ausgetauscht. Einigkeit herrschte darüber, dass es eine umfassende Aufarbeitung geben müsse, teilte Dorn am Donnerstag mit. "Es ist darüber hinaus wichtig, hieraus für die Zukunft zu lernen – und zwar für die documenta genauso, wie als Kunstbetrieb und Gesellschaft insgesamt." Das Gespräch sei der Beginn für einen weiteren engen Austausch.

    Ziel müsse das Schaffen von Strukturen sein, um Kulturinstitutionen besser für Antisemitismus, seine Gefahren und seine Auswirkungen sensibilisieren zu können. "Zu Kunstschauen gehören immer auch Zumutungen. Aber diese Zumutungen haben ihre Grenzen – und zwar dort, wo Menschen in ihrer Würde verletzt werden." Der Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Salomon Korn, erklärte: "Wir haben unseren Standpunkt sehr deutlich gemacht, dass es nun nach der allgemeinen ersten Empörung auch personelle Konsequenzen geben muss."

  • English Theatre mit Zukunftssorgen

    Im dritten Anlauf soll die neue Saison am English Theatre in Frankfurt am 16. September mit "Secret Life of Humans" eröffnet werden. Der Autor David Byrne werde selbst die Regie übernehmen und das Stück komplett neu inszenieren, sagte Intendant Daniel Nicolai am Donnerstag. Das Stück über die Historie der Menschheit sollte bereits zweimal gezeigt werden, musste aber coronabedingt immer wieder gestrichen werden.

    Unklarheiten gibt es noch immer über den Mietvertrag des Theaters, der zum Jahresende ausläuft. "Für Stadt und Land und weit darüber hinaus wäre es eine Katastrophe, wenn wir unseren Standort hier verlassen müssten", sagte Nicolai. Es sei ein Brandbrief verfasst worden, um mit allen Beteiligten zu sprechen. Er sei optimistisch, dass eine Lösung gefunden werde. Das Theater nutzt die Räume der Commerzbank im Gallileo-Hochhaus seit vielen Jahren mietfrei. Nun zieht die Bank aber aus dem Tower aus.

    Mann lächelt in Kamera
  • Kunstministerin kritisiert Art der Auseinandersetzung

    Im Streit um die Verantwortlichkeiten bei der documenta nach dem Antisemitismus-Eklat auf der Schau hat Hessens Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) die Art der Auseinandersetzung kritisiert. "Es braucht aktuell ein Wirken beider Gesellschafter in Kooperation mit dem Zuwendungsgeber des Bundes, die der Bedeutung der documenta als einer der wichtigsten Kunstausstellungen der Welt gerecht werden und der Tatsache Rechnung tragen, dass hier üble antisemitische Bildsprache zu sehen war", erklärte die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der documenta am Donnerstag der dpa.

    Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) fordert mehr Einfluss der Bundesregierung auf die Schau, andernfalls werde man den Geldhahn zudrehen. Dorn unterstützt Roths Forderungen, der Aufsichtsratsvorsitzende, Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD), lehnt sie vehement ab.

    Dorn erklärte, ihr fehle das Verständnis dafür, "wie einige die Debatte über die dringend nötige bessere Aufstellung der documenta-Gremien jetzt führen". Schon nach der documanta 14 im Jahr 2017 seien das Land Hessen und die Stadt Kassel als Gesellschafter darüber einig gewesen, zusätzlich zu den eigenen Vertretern auch bundesweite und internationale Expertise in den Aufsichtsrat einzubeziehen.

  • Junger Waldkunstpfad in Darmstadt

    Der Waldkunstpfad in Darmstadt wird in diesem Jahr 20 Jahre alt und zur Feier des Geburtstags gibt es einige Besonderheiten. Eine davon ist der "Junge Waldkunstpfad", bei dem 14 Schulklassen der Lichtenbergschule einen Pfad gestaltet haben, der etwas neben dem eigentlich Rundgang liegt. Und während der große Waldkunstpfad erst Anfang September fertig ist, kann der junge Ableger bereits ab Freitag, 1. Juli, 17 Uhr, besucht werden. hr-Reporterin Petra Demant durfte beim Aufbau aber schon mal spicken. Zu sehen sind die Werke bis 23. Oktober.

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    Schulklassen gestalten "Jungen Waldkunstpfad"

    Die Arbeit "WortGeflechte" - geflochtene Kugeln hängen in einem Baum, darin hängen beschriftete Wortfahnen
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  • Faszinierende Film-Unterwasserwelten

    Putzige Clownfische und bezaubernde Meerjungfrauen, weiße Riesenhaie und tollkühne U-Boot-Kapitäne - was unter der Wasseroberfläche lauert, ist perfekter Stoff für Filme aller Art. Filmemacher tauchen gerne ins Wasser ein und genau darum geht es in der neuen Ausstellung "Im Tiefenrausch. Film unter Wasser" im Filmmuseum Frankfurt, die am Freitag, 1. Juli, startet.

    Kurator Michael Kinzer hat Szenen aus 500 Filmen zu einer Art Bewegtbild-Aquarium zusammengestellt. Ein eindrückliches, sinnliches Erlebnis, findet hr-Reporter Jan Tussing.

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    Erleben Sie den "Tiefenrausch" im Filmmuseum Frankfurt

    Blick in die Ausstellung Tiefenrausch im Filmmuseum - auf einer Leinwand ist ein Wal in Großaufnahme zu sehen.
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  • Vier Tage Festival for Performing Arts

    Vier Tage und ein dichtes Programm, bei dem man die "ganze Bandbreite des künstlerischen Forschens und Schaffens am Frankfurt LAB" erleben kann, das ist das F°LAB-Festival. Vier Tage dauert es und heute startet es. Jan Tussing durfte bei der Generalprobe zuschauen und erlebte eine "musikalische und visuelle Explosion".

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    Das erleben Sie beim F°LAB-Festival in Frankfurt

    Szene aus With these Hands - "nackte" Menschen liegen auf der Bühne
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  • Top-Thema

    Erstes Antisemitismus-Podium auf documenta

    Hohe Wellen hat er geschlagen, der Antisemitismus-Skandal der documenta 15 in Kassel. Jetzt will ihn die Weltkunstschau aufarbeiten. Dafür startete sie am Mittwoch eine Debattenreihe. Titel des ersten Plenums war "Antisemitismus in der Kunst" (zur Zwei-Stunden-Debatte auf YouTube). Es ging um die Fragen, wie es dazu kommen konnte, dass Kunstwerke mit antisemitischer Bildsprache im Vorfeld nicht entdeckt wurden und was jetzt getan werden kann, um die Situation zu deeskalieren.

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    Diskussion "Antisemitismus in der Kunst"

    Das erste Panel zum Antisemitismus-Skandal auf der documenta 15.
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    Geladen war etwa Doron Kiesel, wissenschaftlicher Direktor der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland: Er betonte, wie sehr das Vertrauen der jüdischen Gemeinde in Deutschland durch den Umgang mit Warnungen im Vorfeld und den folgenden Skandal erschüttert sei. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt, berichtete von seiner Verwunderung darüber, dass erstmals keine jüdischen Künstlerinnen und Künstler aus Israel zu der Weltkunstschau eingeladen waren. Für ihn ist es nun Zeit, verbal abzurüsten und in einen Dialog zu treten.

    Die Politikwissenschaftlerin Nikita Dhawan betonte, es könne keine Zensur der Redefreiheit geben, gleichzeitig gebe es aber auch keine freie Rede ohne Verantwortung. Adam Szymczyk, Kurator der documenta 14, sieht im, wie er es nannte, "multidirektionalen Erinnern" einen Ausweg aus der festgefahrenen Debatte. Die documenta könne nun genau der Ort für ein solches Erinnern des globalen Nordens und des Südens sein.

    Hortensia Völckers, künstlerische Direktorin und Vorstandsmitglied der Kulturstiftung des Bundes, unterstrich die Verantwortung der documenta-Leitung, gegen Menschenfeindlichkeit vorzugehen. Zugleich betonte sie, der Staat dürfe sich in die Kunstfreiheit nicht einmischen. Weder die documenta-Leitung noch das Künstlerkollektiv Ruangrupa saß auf dem Podium. Letzteres verlas eine Erklärung, in der es seine Dialog- und Lernbereitschaft betonte.

  • Top-Thema

    Kassels OB Geselle und Amtsvorgänger unterstreichen politische Unabhängigkeit der documenta

    In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die früheren Oberbürgermeister Hans Eichel, Wolfram Bremeier, Bertram Hilgen und der amtierende Oberbürgermeisters der Stadt Kassel Christian Geselle noch einmal zur politischen Unabhängigkeit der documenta bekannt. Das gelte auch und gerade in schwierigen Zeiten, hieß es in der Mitteilung von Mittwoch.

    Es sei ein schwerer Fehler gewesen, das Werk "People's Justice" des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi auszustellen. Antisemitismus habe keinen Platz auf der documenta. Die Verantwortlichen hätten aber richtig reagiert, indem sie das Banner zunächst verhüllt, anschließend abgebaut und um Entschuldigung gebeten hätten. Es sei nicht gerechtfertigt, die documenta in ihrer Gesamtheit nun unter Generalverdacht zu stellen. Geselle und seine Vorgänger im Amt des Oberbürgermeisters zeigten sich enttäuscht über die Eröffnungsrede von Bundespräsident Steinmeier und der Absage von Kanzler Scholz. Man bewerte dies als pauschale Vorverurteilung und unangemessen.

    Den sogenannten 5-Punkte-Plan zu mehr Einfluss durch den Bund, den die Kulturstaatsministerin Claudia Roth in der Vorwoche gelegt hatte, wiesen die Unterzeichner entschieden zurück. Es sei ein "Ausdruck kaum zu überbietender Arroganz", die lokale Verantwortung in Frage zu stellen und übersehe, "dass sich die documenta in ihrer über 60-jährigen Geschichte in 'lokaler Verantwortlichkeit' zu dem entwickelt hat, was sie heute ist - und das ohne oder nur mit sehr bescheidener finanzieller Unterstützung durch den Bund". Die documenta sei nicht auf finanzielle Unterstützung durch den Bund angewiesen. Zudem sei es erst nach dem Ende der documenta 15 an der Zeit, über eventuelle Veränderungen zu sprechen.

  • Top-Thema

    Kassler OB: Können documenta auch ohne Bund finanzieren

    Kassel will die Kunstausstellung documenta im Zweifel auch ohne Bundesmittel finanzieren. "Der Stadt Kassel ist es nicht nur durchaus finanziell möglich, sondern insbesondere vor dem Hintergrund der Bedeutung der documenta für unsere Stadt und Stadtgesellschaft auch ideell möglich, die Verantwortung für diese herausragende Veranstaltung auch ohne Beteiligung aus der Bundeshauptstadt zu tragen", schrieb Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) an Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne). Der Brief liegt der dpa vor.

    Zuvor hatte Roth als Konsequenz aus der Antisemitismus-Diskussion um die documenta Änderungen in der Struktur der Kunstausstellung gefordert. Im Kern will der Bund mehr Einfluss.

  • Kreative Sommerferien-Tipps für Kinder

    Schmieden wie die Kelten, Sprayen wie im New York der 1990er oder Welten erschaffen auf der Lego-Baustelle. In diesen Sommerferien gibt es viele Möglichkeiten, selbst kreativ zu werden. Bei einigen Angeboten heißt es: Schnell anmelden!

  • Top-Thema

    Literaturfonds-Preis für Georg Klein

    Einst hieß die Auszeichnung "Kranichsteiner Literaturpreis", mittlerweile heißt sie "Großer Preis des Deutschen Literaturfonds" und ist mit 50.000 Euro dotiert. Wer sich über diese Summe und die Ehrung in diesem Jahr freuen darf? Schriftsteller Georg Klein. Glückwunsch! Der 69-Jährige, der im niedersächsischen Bunde lebt, wird für seine "Sprach- und Fabulierfähigkeit" geehrt. Das teilte die Jury am Mittwoch in Darmstadt mit.

    "Was Literatur vermag, uns nämlich in fremde, in bedrohliche Welten und Weltsichten zu entführen, in denen Schein und Sein nicht getrennt sind, davon erzählt das umfangreiche Werk dieses Autors, der die Konventionen des Romans ebenso beherrscht wie bricht (...)", lobte die Jury.

    Georg Klein
  • Pearl Jam begeistern Frankfurt

    Der Grunge ist schon lange tot, doch Pearl Jam sind immer noch da. Nach 30 Jahren sind die einstigen Ikonen der Subkultur nach Frankfurt zurückgekehrt und haben die ausverkaufte Festhalle mit altem Charme und neuer Attitüde verzaubert. Julian Moering war dabei.

  • Rettet Meron Mendel die documenta?

    In der Antisemitismus-Debatte um die documenta fifteen in Kassel soll nun der öffentliche Diskurs zur Aufarbeitung des Eklats beginnen. Die Bildungsstätte Anne Frank und die Trägergemeinschaft documenta gGmbH laden heute am Abend, 18.30 Uhr, gemeinsam zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Antisemitismus in der Kunst" ein. Die Veranstaltung wird live gestreamt.

    An dem Gespräch nimmt unter anderem auch der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Meron Mendel, teil. Ist er der Mann, der die documenta retten kann? Das hat ihn hr-Kulturreporterin Juliane Orth im Interview gefragt.

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    Meron Mendel: "Ruf der documenta 15 ist schwer beschädigt"

    Gerüst ohne Banner
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  • Der Herr der Ringe aus Haina

    Mittelerde im Miniaturformat: Andreas Meye ist leidenschaftlicher Fan der fantastischen Welt des Herrn der Ringe. Fast 1.000 Figuren aus Tolkiens Reich hat der 56-Jährige aus Haina zusammengebastelt und bemalt.

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    Der Herr der Ringe aus Haina

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  • Holocaust-Zeitzeugen kämpfen gegen Antisemitismus

    Das Thema Antisemitismus und Diskriminierung sind zurzeit leider oft ein Thema. Wie auch aktuell auf der Kunstshow documenta 15 in Kassel. Zeitgleich zur documenta war am Montag das Berliner Ehepaar Michalski in der Stadt - Holocaust-Zeitzeugen, die für mehr Zivilcourage kämpfen.

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    Holocaust-Zeitzeugen kämpfen gegen Antisemitismus

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  • Frankfurter Studienprojekt zu Alchemismus ausgezeichnet

    Die virtuelle Ausstellung und Wissensplattform "Matthäus Merian d.Ä. und die Bebilderung der Alchemie um 1600" ist am Dienstagabend mit dem Johann Philipp von Bethmann-Studienpreis 2021 ausgezeichnet worden. Die Historische Kommission prämiert damit erstmals ein digitales Projekt.

    Die Wissensplattform "Bebilderung der Alchemie" wurde vom Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität und der Universitätsbibliothek der Goethe-Universität Frankfurt erarbeitet und bietet eine sich ständig erweiternde virtuelle Ausstellung zu den Bildern des Künstlers Matthäus Merian d. Ä. sowie zu vielen weiteren Darstellungen der Alchemie um 1600, einer Hochphase der Beliebtheit alchemistischer Literatur in Europa. Gezeigt werden etwa Druckgraphiken, Bücher, Gemälde und alchemistische Instrumente.

    Der mit 5.000 Euro dotierte Johann Philipp von Bethmann-Studienpreis wird seit 1984 von der Frankfurter Historischen Kommission gestiftet.
     

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    documenta: Staatsanwaltschaft prüft strafbares Verhalten

    Die Staatsanwaltschaft Kassel prüft, ob bei einzelnen Kunstwerken der documenta der Anfangsverdacht eines strafbaren Verhaltens vorliegt. Das teilte die Behörde am Dienstag mit. Dabei bezieht sich die Staatsanwaltschaft auf das inzwischen abgehängte "People´s Justice" des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi und die Bilderserie "Guarnica Gaza" von Mohammed Al Hawajri. Es seien mehrere Strafanzeigen eingegangen, auch eine gegen den Kasseler Oberbürgermeister.

  • Neue Dauerausstellung zeigt Geschichte der Paulskirche

    Am Dienstag ist die neue Dauerausstellung in der Frankfurter Paulskirche eröffnet worden. Die von der Wüstenrot Stiftung geförderte Schau "Paulskirche. Demokratie, Debatte, Denkmal" garantiere, dass die Paulskirche sowohl als Denkmal der Demokratie als auch als Ort der politischen und kulturellen Bildung wahrgenommen werde, sagte Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Ina Hartwig bei der Eröffnung.

    Die Frankfurter Paulskirche gilt als eines der wichtigsten Demokratiedenkmale Deutschlands. Die digitale Ausstellung in der Wandelhalle präsentiert in sechs Stationen die Baugeschichte der historischen Paulskirche und des heutigen Gebäudes und bietet einen Überblick zur Frankfurter Nationalversammlung und deren Verfassungsgeschichte. Die Ausstellung ist auch vollständig im Internet zu sehen.

    Die neue Dauerausstellung in der Paulskirche ist in den Fensternischen gelegen.


  • Ein grünes Hochhaus für Frankfurts Europa-Allee

    Grüner, nachhaltiger, innovativer - das sind die neuen Attribute für Hochhäuser in Frankfurt. Das jüngste Projekt heißt NION und soll auf der letzten freien Fläche der architektonisch bisher wenig anspruchsvollen Europa-Allee entstehen. Das haben der Projektentwickler Groß & Partner und der Frankfurter Planungsdezernent Mike Josef (SPD) mitgeteilt. In einem internationalen Architekturwettbewerb setzte sich das Amsterdamer Büro UNStudio durch. 

    Visualisierung (Computer) des geplanten Hochhauses Nion.

    Deren Entwurf habe durch die "starke, städtebauliche Formgebung und das demokratische Angebot an begrünten Außenflächen" überzeugt, heißt es in der Mitteilung vom Dienstag. Das Grün wandere "optisch vom öffentlichen Park über das Sockelgebäude entlang der Hochhauskante nach oben". Die grünen Fugen sollen sich im Inneren des Bürogebäudes fortsetzen und "besondere Erlebnisbereiche" schaffen. Durch den Einsatz von Geothermie und Photovoltaik-Fassaden sei ein "teilweise autarker" Betrieb des Gebäudes möglich.

    Planungsdezernent Josef lobt die geplante Verbindung der Stadtteile Europaviertel und Gallus mit einer öffentlichen Grünanlage. Im Sockelbereich des Hochhauses wünscht sich Josef "Bewegungsangebote für junge Menschen, wie beispielsweise eine Halfpipe, ein Café und Ateliers". Die Fertigstellung des über 100 Meter hohen Turms ist für Anfang 2026 geplant. Die Entwurfspläne aller acht Wettbewerbsteilnehmer sind bis zum 15. Juli im Stadtplanungsamt Frankfurt zu sehen.

  • documenta-Schiff braucht etwas länger

    Okay, es wird ein bisschen länger dauern, doch das schwimmende documenta-Projekt, das Floß "citizenship", ist auf gutem Weg nach Kassel. Mit etwa ein bis zwei Wochen Verzögerung werde es in Kassel ankommen, erklärte das Zentrum für Kunst und Urbanistik. In den Unterbau der zum Floß umfunktionierten Dachkonstruktion war Wasser eingedrungen. Für eine Reparatur musste das Gefährt pausieren.

    Mit seinen 16 Tonnen Gewicht sei das Floß "durchaus behäbiger, als wir es uns zu Beginn eingestanden haben", hieß es. Die Fahrt geht am Mittwoch weiter und zwar "in gemäßigter Geschwindigkeit". Die "citizenship" hatte sich Anfang Juni von Berlin aus auf den Weg über Flüsse und Kanäle nach Kassel gemacht. Ursprünglich waren 55 Tage für die Reise geplant.

    Das Schiff des documenta-Projekts "citizenship" wird vom Ruder-Club Tegelort über die Havel gezogen. Für das Projekt wurde die Dachkonstruktion des Berliner Zentrums für Kunst und Urbanistik als Floß umgestaltet.
  • Festival im Zeichen des Krieges

    Noch bis Sonntag findet in Frankfurt das Literaturfestival LiteraTurm statt. Alles, was in den oberen Etagen Frankfurter Hochhäuser gelesen wird, bezieht sich in diesem Jahr irgendwie auf die Ukraine. Schon am Anfang ist klar, dass selbst Hochkaräter wie Tanja Maljartschuk, Lea Ypi, Gerd Koenen und Viktor Jerofejew nicht so funkeln wie gewohnt - Betroffenheit allenthalben und gespannte Vorsicht bei vielen Äußerungen. Ulrich Sonnenschein berichtet vom Eröffnungsabend.

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    "Risse" - Motto und traurige Tatsache bei "Literaturm"

    Aus dem Kopf von da Vincis David kommt das Wort "Risse"
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  • Pearl Jam in Bembel-Town

    Die Band Pearl Jam tritt am Abend in der Frankfurter Festhalle auf und bei Instagram zeigen die Musiker, wie sehr sie sich auf das Konzert in Hessen freuen. Heimliche Äppler-Freunde? Wer weiß das schon so genau.

    Pearl Jam-Posting bei Instagram - kündigen ihr Konzert in Frankfurt mit Bembel an.