In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Top-Thema

    Rheingau Literatur Preis für Judith Hermann

    Der Rheingau Literatur Preis 2021, der wohl süffigste Preis im Literaturbetrieb, geht an die Schriftstellerin Judith Hermann für ihren Roman "Daheim". "Judith Hermann ist eine literarische Zauberkünstlerin. Sie nimmt die Fantasie des Lesepublikums gefangen und eröffnet ihr gleichzeitig ungeahnte neue Möglichkeiten", teilte die Jury am Dienstag in Oestrich-Winkel mit. Die Auszeichnung ist mit 11.111 Euro und 111 Flaschen Riesling verbunden. Der Preis wird am 18. September auf Schloss Johannisberg verliehen.

    "In ihrer klaren und präzisen Prosa sind die unheimlichen Leerstellen des prägnant Gesagten immer auch Verheißungen, das Gefängnis der Realität hinter sich lassen zu können", lobte die Jury Hermanns Werk. Ein Gespräch mit der Autorin hören Sie hier bei hr2-kultur.

    Judith Hermann
  • DJ-Set und Modenschau im Livestream

    So schade es ist, dass die Frankfurt Fashion Week in großen Teilen nur digital zu erleben ist, so öffnet es doch auch Möglichkeiten für Zuschauerinnen und Zuschauer, die sonst den Weg zu einer Modenschau nicht finden würden - oder keine Karten bekämen.

    Zwei Highlights, die es heute noch im Livestream zu erleben gibt: Von 18 bis 19 Uhr gibt es eine DJ-Session mit DJ Le Alen. Versprochen wird ein Set mit hochemotionalen Impulsen. Hier können Sie sich davon überzeugen. Tanzen müssen sie allerdings bei sich daheim.

    Die Mainzer Mode-Designerin Anja Gockel präsentiert ihre neue Sommer-Kollektion ab 19 Uhr unter freiem Himmel auf der Ehrenhofterrasse im Frankfurter Hof. Das Motto: "Der Strand liegt unter dem Asphalt". Hier geht es zum Livestream.

    Werbeplakat für die Frankfurt Fashion Week 2021 mit der Aufschrift Reform the Future
  • Grimmelshausen-Preis für Nußbaumeder

    Christoph Nußbaumeder erhält für seinen Debütroman "Die Unverhofften" den diesjährigen Grimmelshausen-Preis. Die Jury hob besonders den "langen epischen Atem" Nußbaumeders hervor. Der Roman ist eine Familiensaga über vier Generationen und handelt von einer Dynastie aus der bayerischen Glas-, Holz- und Immobilienwirtschaft.

    Hessen und Baden-Württemberg vergeben seit 1993 alle zwei Jahre den mit 10.000 Euro dotierten Preis. Er ist benannt nach dem Schriftsteller Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen, der um 1622 in Gelnhausen (Main-Kinzig) geboren wurde und 1676 in Renchen bei Baden-Baden starb. Die Preisverleihung wird im Herbst in Renchen stattfinden.

  • Raschel, raschel - bunte Kites als hippe Mode

    Designerin Doris Ivanschitz aus Kelkheim (Main-Taunus), die aus alten Kite-Segeln bunte Kleidung fertigt, haben wir gestern in unserem Ticker schon kurz vorgestellt. Ein Maintower-Team wollte mehr wissen und besuchte die 53-Jährige bei der Arbeit.

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    Wenn aus alten Segeln bunte Mode wird

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  • Premiere für nachhaltigen" hr-Dreh

    Das hr-Drama "Die Luft, die wir atmen" ist am Mittwoch erstmals beim Filmfest München zu sehen. Der Film feiert eine doppelte Premiere: Es ist auch der erste nachhaltig produzierte Spielfilm des hr und Teil des bundesweiten Pilotprojekts "100 grüne Produktionen".

    Die Ideen des "grünen" hr-Drehs münden in ein zukünftig verpflichtendes Regelwerk für nachhaltige Kino- und TV-Produktionen in Deutschland: mit umweltschonendem Drehbuch, Bio-Filmschminke und Special Effects mit Regenwasser vom Landwirt. Wie der Dreh genau ablief, erfahren Sie hier.

  • Der Weg von der Straßenmusik ins Plattenstudio

    Nyra Alley, einst Hobby-Straßenmusikerin in der Wiesbadener Fußgängerzone, nimmt uns mit auf ihren Weg zur ersten Single. Und sie zeigt, ein Traum kann wahr werden. Nicht nur, weil plötzlich Sänger Max Giesinger vor ihr steht.

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    Der Traum der Nyra Alley

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  • Frankfurter Jungdesigner mit Schau im Senckenberg

    Fashion zwischen Dinosauriern: Der Frankfurter Jungdesigner Samuel Gärtner hat im Senckenberg-Museum seine Arbeit vorgestellt - parallel zur rein digitalen Frankfurt Fashion Week. Während der Schau präsentierten die Models unter den riesigen Dino-Skeletten die vielfältige Kollektion des 23-Jährigen.

    Er wolle zeigen, dass sich jeder über Mode ausdrücken könne - ohne Regeln, sagte er. Und: "Ich spiele gerne mit verschiedenen Materialien." So gab es ganz unterschiedliche Formen und Stoffe zu sehen, von Jeans über Tüll bis zu Tweedstoff und Leopardenprint. "Ich liebe es, meine Mode mit Kunst oder Wissenschaft zu kombinieren", sagte Gärtner. Zu dem berühmten Naturkundemuseum hat er außerdem eine emotionale Bindung: "Ich habe hier als Kind schon viel Zeit verbracht."

    Die erste Frankfurt Fashion Week ist am Montag als digitale Ausgabe eröffnet worden. Jenseits des offiziellen Programms zeigen einige regionale und lokale Designer an verschiedenen Orten der Stadt ihre Mode. So wird am Montag am Opernplatz die Frankfurt Fashion Lounge eröffnet - mit einem 25 Meter langen Catwalk unter freiem Himmel. Auch dort wird Gärtners Kollektion zu sehen sein.

    Modeschau im Senckenberg
  • Top-Thema

    New Faces Awards verliehen

    Die Berliner Schauspielerin Gina Stiebitz ("Dark") ist im Rahmen des "Bunte New Faces Award Style" als Young Style Icon ausgezeichnet worden. Der Style der 23-Jährigen sei von Werten wie Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und Beständigkeit geprägt, so die Begründung. Die Preisverleihung wurde anlässlich der Fashion Week am Montagabend im Frankfurter Palais Thurn & Taxis veranstaltet und in sozialen Netzwerken live übertragen.

    In der Kategorie Young Fashion Designer ging die Auszeichnung an die Münchnerin Leonie Isabel Appels. Für ihr 2019 gegründetes Label Liaoure kreiere sie handgefertigte zeitlose Stücke aus natürlichen Materialien, hieß es laut Mitteilung. Des Weiteren gewann Influencer Tim Hendrik Walter in der Kategorie "Watch Me". Der Jurist startete 2019 seinen TikTok-Account "Herr Anwalt", mit dem er den Angaben zufolge innerhalb weniger Wochen Millionen Views erreichte. "Damit ist er Vorreiter einer völlig neuen und hilfreichen Art der Content-Erstellung: Lernen mit TikTok", hieß es.

    Mit dem Preis wolle man auf inspirierende Talente aufmerksam machen und ein Zeichen für Nachhaltigkeit, soziales Engagement und Pioniergeist im Mode-Bereich setzen, erklärte Bunte-Chefredakteur Robert Pölzer. Über die Gewinner entschieden in einer Kategorie die Bunte-Redaktion und in den anderen beiden sowohl eine Jury als auch das Publikum, das vorab online abstimmen konnte.

    Ausgezeichnet: Designerin Leonie Isabel Appels, Rechtsanwalt Kim Hendrik Walter, und Schauspielerin Gina Stiebitz (von links nach rechts)
  • Top-Thema

    Bad Hersfelder Festspiele: Vier Premieren in vier Tagen

    In dieser Corona-Saison ist vieles anders bei den Bad Hersfelder Festspielen. Eine Besonderheit: Gleich zu Beginn werden alle vier Premieren gezeigt. Eine Auftaktbilanz.

  • Polizeiorchester spielt in Seniorenheimen

    Aufgrund der aktuell niedrigen Inzidenzwerte startet das Landespolizeiorchester Hessen wieder mit ersten Auftritten. Im Freien und mit Abstand sollen die Konzerte in Senioren- und Pflegeheimen stattfinden, um älteren und pflegebedürftigen Menschen eine kurzweilige Unterhaltung zu bieten und weiter zum Durchhalten in der anhaltenen Pandemiezeit zu ermutigen.

    Die ersten Konzerte starten in dieser Woche in Frankfurt. "Nachdem wir im Herbst letzten Jahres in Wiesbaden spielten, führen wir nun unsere Auftritte im Süden Hessens fort. Nach Frankfurt geben wir unsere Konzerte in Offenbach, Darmstadt, Kassel, Gießen und Fulda", sagte Laszlo Szabo, Dirigent und Leiter des Landespolizeiorchesters.

  • Literarischer Herbst in Darmstadt

    Bis zum Herbst ist es zwar noch ein bisschen hin, doch was der Literarische Herbst in Darmstadt zu bieten hat, haben die Organisatoren am Montag verraten. Vom 13. September bis 1. November sind zwölf Lesungen und zwölf Jazzkonzerte in der Stadtkirche Darmstadt geplant.

    Den Auftakt macht Simon Urban mit seinem Roman "Wie alles begann und wer dabei umkam". Martin Mosebach stellt am 27. September seinen Roman "Krass" vor. Den Abschluss der Lesungen bildet am 1. November Anne Weber mit ihrem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman "Annette, ein Heldinnenepos". Die Jazzkonzerte beginnen am 17. September mit dem "Markus Stockhausen Quartett".

  • Top-Thema

    Bill Ramsey ist tot

    Der Sänger und Entertainer Bill Ramsey ist tot. Er starb im Alter von 90 Jahren, wie seine Familie am Montag mitteilte. Ramsey, der als junger US-Amerikaner nach Deutschland kam, wurde mit Schlager- und Jazzmusik bekannt.

    Im Hessischen Rundfunk moderierte Ramsey über drei Jahrzehnte seine hr2-Swingtime - unverwechselbar mit Esprit, Witz und profunder Kenntnis. Erst kurz vor seinem 88. Geburtstag hatte er im März 2019 seine letzte Swingtime. Seine Empfehlung damals zum Abschied: "Keep Swinging!" - sein Lebensmotto.

  • Sie macht aus alten Kite-Segeln bunte Kleidung

    Wichtiges Thema der Frankfurt Fashion Week, die heute in Frankfurt beginnt, ist das Thema Nachhaltigkeit. Woran große Modelabel oft noch arbeiten müssen, ist bei Designern von Nischenprodukten bereits Alltag. Das Zauberwort von Designerin Doris Ivanschitz aus Kelkheim (Main-Taunus) heißt Upcyling.

    Alten Kite-Segeln haucht sie neues Leben ein. Die Protoypen ihrer Mode entstehen im heimischen Keller - bunt, leicht, reiß- und wetterfest. Für eine Teilnahme an der Fashionweek ist Ivanschitz' Label noch zu klein, doch dass die Messe auf Nachhaltigkeit setzt, ist für sie ein wichtiger Schritt.

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    Wenn ein Segel zur Klamotte wird

    Doris Ivanschitz - aus alten Segeln stellt sie Kleidung und Rucksäcke her. Kurzhaarige Frau mit Brille - lachend - mit Surfergruß - im Arm ein zusammengerolltes Segel.
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  • Top-Thema

    2021 kein Europa Open Air am Mainufer

    Auch in diesem Sommer wird es kein Europa Open Air des hr-Sinfonieorchesters und der Europäischen Zentralbank geben. "Die Entscheidung, die wir gemeinsam mit der EZB getroffen haben, ist uns nicht leichtgefallen", sagt hr-Intendant Manfred Krupp, "doch angesichts der immer noch unsicheren Pandemiesituation können wir ein Konzert in dieser Größenordnung mit mehreren tausend Besucherinnen und Besuchern nicht guten Gewissens veranstalten."

    Das Europa Open Air lebe von der tollen, lockeren Atmosphäre mit Picknickdecken und Gastroangeboten. "Doch genau dieses besondere Erlebnis am Mainufer könnten wir derzeit unserem Publikum nicht bieten. Wir hoffen jedoch sehr, dass wir uns alle 2022 wieder an der Weseler Werft treffen werden", blickt Krupp hoffnungsvoll in die Zukunft.

  • Claudia Mahnke erhält Ehrentitel Kammersängerin

    Dieser Schlussapplaus war für Mezzosopranistin Claudia Mahnke am Sonntagabend ein ganz besonderer. Sie wurde nach der Erstaufführung von Francis Poulencs "Dialogues des Carmélites" zur Kammersängerin der Frankfurter Oper ernannt. Von Intendant Bernd Loebe gab es Blumen und eine entsprechende Urkunde.

    Bei der Auszeichnung handelt es sich um einen Ehrentitel, der immer dann verliehen wird, wenn eine Künstlerin oder ein Künstler sich in besonderer Weise um ein Opernhaus verdient gemacht haben. Claudia Mahnke zählt zu den gefragtesten Mezzosopranistinnen weltweit, seit 2006/2007 gehört sie zum Frankfurter Ensemble.

    Kammersängerin Claudia Mahnke auf der Bühne mit Blumenstrauß und Urkunde - umgeben von applaudierenden Kolleginnen und Kollegen.
  • Wanderausstellung "Mensch, Du hast Recht(e)!" in Hanau

    Die Wanderausstellung "Mensch, Du hast Recht(e)!" von der Bildungsstätte Anne Frank aus Frankfurt macht Station in Hanau. Die Schau zu Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechten ist bis zum 26. August im Kulturforum zu sehen und spricht vor allem Jugendliche ab 14 Jahren an.

    Das Lernlabor zeigt, was Rassismus und Diskriminierung bedeuten, wie man selbst dagegen vorgehen und seine Werte vorleben kann. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 10 Uhr bis 20 Uhr und samstags von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

  • Lesefestival "Frankfurt liest ein Buch" startet

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    Gemeinsames Lesevergnügen - "Scheintod" von Eva Demski

    Eva Demski
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    1974 wird ein Anwalt tot in seiner Kanzlei aufgefunden. Die Umstände sind ungeklärt. Die Polizei ermittelt: Er war Anwalt der linken Szene, zu seiner Klientel gehörten RAF-Mitglieder, Rocker, Junkies und Stricher. Das Lese-Festival "Frankfurt liest ein Buch" blickt mit dem Roman "Scheintod" von Eva Demski in den "Deutschen Herbst" zurück.

    Hat Eva Demski RAF-Munition in den Main gekippt? Wir werden es wohl auch nach der Lektüre nicht wissen. Denn ihr Roman "Scheintod" über die 12 Tage nach dem Tod eines RAF-Strafverteidigers, der starke Ähnlichkeiten mit Reiner Demski hat, ist ein raffiniertes Spiel mit Wirklichkeit und Fiktion. Bei hr2-kultur können Sie zwölf Auszüge aus der ebenso kunstvollen wie köstlichen Maskerade hören – gelesen von Constanze Becker.

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    Lesefest in Frankfurt

    hs
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  • Top-Thema

    Fashion-Week startet in Frankfurt

    Kaum Laufstegshows, kein Live-Modezirkus und keine großen Partys: Wenn am Montag die erste Frankfurt Fashion Week startet, ist vieles nicht wie ursprünglich geplant. Ein wenig Glamour wird es aber doch geben. Die Highlights.

  • "Ich verwandle die Bühne in mein Wohnzimmer"

    Klaviervirtuose, Electro-Star, Rapper: Der Musiker Chilly Gonzales ist ein Multitalent. Beim Rheingau Musik Festival gibt er mehrere Konzerte. Warum er auch da wieder Bademantel und Slipper tragen wird, erzählt er im Interview.

  • Top-Thema

    Bauschild für Jüdische Akademie enthüllt

    Es ist nur ein Bauschild, aber es hat große Symbolkraft: Der Frankfurter Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker (CDU) hat den Startschuss für den Bau der Jüdischen Akademie an der Senckenberganlage gegeben. Mit der Enthüllung des Schildes begann die Realisierungsphase der Bildungseinrichtung des Zentralrats der Juden in Deutschland. Spatenstich ist im September 2021, Ende 2023 ist die Fertigstellung geplant.

    Bauschild der Jüdischen Akademie

    Frankfurt knüpfe damit an seine historische Bedeutung als geistiges Zentrum jüdischen Lebens im deutschsprachigen Raum Europas an, schreibt die Stadt in einer Mitteilung vom Mittwoch. "Die Jüdische Akademie wird die Bandbreite einer lebendigen Religion einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen, die jüdische Sicht auf die Entwicklung der Gesellschaft aufzeigen und so das religiöse, kulturelle und gesellschaftliche Leben in Frankfurt am Main, Hessen und Deutschland insgesamt bereichern und mit prägen können", sagte demnach Bürgermeister Becker.