In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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    Schlossgrabenfest kehrt mit Eintritt zurück

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    Schlossgrabenfest kehrt mit Eintritt zurück

    Bühne auf dem Schlossgrabenfest
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    Nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause findet am Pfingstwochenende in Darmstadt wieder das Schlossgrabenfest statt. Mehr als 60 Bands auf drei Live-Bühnen sind angekündigt, darunter die Popmusiker Milow und Alice Merton sowie Schlagerstar Howard Carpendale.

    Erstmals werden in diesem Jahr dafür Eintrittskarten verkauft. Der bisherige Becher-Eintritt werde durch ein klassisches elektronisches Festival-Ticket-System abgelöst, teilten die Veranstalter mit: "Wir bekommen das Fest leider ohne Eintritt nicht mehr finanziert."

    Sowohl die Kosten als auch die Anforderungen an das Einlassmanagement seien enorm gestiegen. Das Tagesticket kostet im Vorverkauf rund 15 Euro, das 4-Tages-Ticket 37,50 Euro. Das gastronomische Angebot tagsüber bleibt weiterhin frei zugänglich.

    Das Festival findet vom 2. bis 5. Juni auf 23.000 Quadratmetern rund um das Residenzschloss sowie den Friedens- und Karolinenplatz in Darmstadt statt.

  • Designer Dieter Rams wird 90

    Ob Rasierapparat oder Wecker, HiFi-Anlage oder Regalsystem – mindestens ein Produkt von Dieter Rams war im vergangenen Jahrtausend in fast jedem deutschen Haushalt zu finden.

    "Weniger, aber besser" - das ist das Credo des Industriedesigners, der jetzt seinen 90. Geburtstag feiert. Mit seinen bewusst schlichten Entwürfen für den Elektrogeräte-Hersteller Braun hat er Design-Geschichte geschrieben und sogar den Chef-Designer von Apple beeinflusst.

    Erkennen Sie einige wieder?

  • Performance zum Thema Häusliche Gewalt

    Zwei Menschen mit großen Papp-Masken in einem weißen Bühnenraum. Der Mann presst die Frau zu Boden.

    Ein Wohnzimmer in unschuldigem Weiß, sparsam mobliert - und zugleich Brutstätte eines perfiden Beziehungsalltags zwischen Intimität und Brutalität. Das ist das Setting für eine Performance des schwedischen Theatermachers Markus Öhrn in Kassel. "Die mehrstündige Performance variiert zwischen vermeintlichem Stillstand und dem Weiterdrehen der Spirale der Gewalt" heißt es in der Ankündigung. Das Publikum kann die Performance jederzeit betreten und wieder verlassen.

    Die Perfomance ist im Rahmen des dreitägigen Festivals "Inbetween" am Samstag und Sonntag zwischen 17 und 22 Uhr im im TiF - Theater im Fredericianum zu sehen.

  • Musikschulen in Hessen fordern mehr Geld

    Die öffentlichen Musikschulen in Hessen sehen sich mit dem Rücken an der Wand. Ihre finanzielle Lage sei prekär, immer mehr Lehrkräfte wanderten ab, warnt der Landesverband. Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat nun einen Runden Tisch initiiert, der alle Akteure zusammenbringen will.

  • Nacht der Galerien und Museen in Wetzlar

    Älterer Mann steht vor einem Schwarz-weiss-Foto von Muhammed Ali.

    Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause lädt Wetzlar heute von 18 bis 24 Uhr zur "Nacht der Galerien und Museen" ein. An 16 Stationen in Altstadt, Innenstadt und Leitz-Park wird Kunst, Musik und Kulinarisches geboten. Im Ernst-Leitz-Museum gibt es beispielsweise Bilder des Reportagefotografen Thomas Hoepker zu sehen, die Stadtgalerie im Kulturhaus zeigt Werke von Künstlerinnen und Künstlern des Wetzlarer Kunstvereins. Der Eintritt zu allen Ausstellungen ist frei.

  • Literaturpreis Fulda an Edgar Selge übergeben

    Drei Männer in einem barocken Saal, der Mittlere hält eine Urkunde.

    Edgar Selge ist für sein Romandebüt "Hast du uns endlich gefunden" mit dem Literaturpreis Fulda 2022 ausgezeichnet worden. Fuldas Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld überreichte die Auszeichnung im vollbesetzten Fürstensaal des Fuldaer Stadtschlosses. "Das 744 errichtete Kloster Fulda hat unter Abt Rabanus Maurus eine vielfältige literarische Tradition begründet", so Wingenfeld. An dieses kulturelle Erbe zu erinnern und es zu pflegen, fühle sich die Stadt verpflichtet. Neben dem 2019 erstmals verliehenen Literaturpreis trügen dazu auch Veranstaltungsreihen wie "Literatur im Stadtschloss" bei.

    Christoph Schröder, Literaturkritiker und Jury-Mitglied, nannte Selges Familienroman in seiner Laudatio "epochal": Es sei ein Erinnerungsbuch, das auf virtuose Weise noch einmal all die Prägungen und Traumata mehrerer Generationen verdichte. Der Literaturpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, bisherige Preisträger waren Johanna Maxl, Nadine Schneider und Olivia Wenzel sowie 2021 Timon Karl Kaleyta.

  • Einblick in die Parallelwelt Spielhalle

    Fast eine Viertelmillion Spielautomaten sind in Deutschland legal aufgestellt - hinter abgeklebten Scheiben an Autobahnraststätten, in Fußgängerzonen oder Gewerbegebieten. hr-Reporterin Anne-Katrin Eutin hat sich eine Woche in diese Parallelwelt begeben. In einer Spielhalle in Oberursel hat sie Menschen kennengelernt, die sie dort dem Klischee nach gar nicht vermutet hätte. Den Film dazu gibt es ab heute in der ARD-Mediathek.

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  • Wer ist das documenta-Kollektiv Ruangrupa?

    In einem Monat startet die documenta fifteen in Kassel. Dieses Mal wird die documenta von einem Team aus zehn Mitgliedern geleitet. Die hessenschau hat das Künstlerkollektiv "Ruangrupa" in den vergangenen Wochen bei seiner Arbeit begleitet – ein Porträt.

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    Porträt – das Künstlerkollektiv der documenta

    hessenschau vom 18.05.2022
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  • Wiesbadener erfindet App für nachhaltigen Lebensstil

    Man würde ja so gern die Welt retten - aber wie anfangen, wo nur allzu oft gar nichts mehr zu retten scheint? Über einen spielerischen Zugang kann das gelingen, glaubt ein Wiesbadener Spiele-Entwickler. Mit einer Handy-App will er Lust machen auf einen nachhaltigen Lebenswandel.

  • HfMDK bietet Bigband-Studiengang an

    An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) startet zum Wintersemester 2022/23 ein neuer Masterstudiengang: Bigband - Spielen, Schreiben, Leiten. Dafür kooperiert die HfMDK mit der hr-Bigband. Der Studiengang richtet sich an exzellente (Bachelor)-Absolventinnen und -Absolventen nationaler und internationaler Jazzstudiengänge, aber auch Bewerberinnen und Bewerber mit einem ersten Abschluss in anderen Bereichen, beispielsweise klassischer/zeitgenössischer Komposition, Arrangement, Dirigieren oder Lehramt, können sich bewerben.

    Das neue Studienangebot sei einmalig in Deutschland, teilte die HfMDK mit. Nirgendwo sonst würden Studierende die Gelegenheit erhalten, in einem solchen Umfang mit einer Rundfunk-Bigband zu arbeiten. Noch bis 31. Mai können sich Interessierte für einen der drei Studienschwerpunkte bewerben: das Spielen in, das Schreiben für oder das Leiten einer Bigband.

  • Oldtimer-Straßenbahnen fahren durch Frankfurt

    Zum 150. Geburtstag der Frankfurter Straßenbahn am Donnerstag hat die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) historische Bahnen wieder startklar gemacht. Schon am Mittwoch fahren die alte Bahnen aus den 1950er-, 60er- und 70er-Jahren durch die Innenstadt auf der Route des Ebbelwoi-Express: vom Zoo über die Altstadt zur Messe, über Sachsenhausen und zurück zum Zoo. Die allererste Straßenbahn wurde übrigens von Pferden durch die Stadt gezogen - vom Schönhof über die Bockenheimer Warte bis zur heutigen Hauptwache.

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    Frankfurter Straßenbahn feiert 150-jähriges Jubiläum

    Fotopostkarte Frankfurt, Zeil. Undatiert (um 1905)
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  • Inklusiver Kinderbuchverlag aus Kassel plant erste Veröffentlichung

    Der inklusive Kinderbuchverlag "bli bla blub" aus Kassel ist der erste seiner Art in Hessen. Frisch gegründet, soll bald das erste Buch veröffentlicht werden. Auch wenn die Geschichte steht, gibt es immer noch Hürden.

  • Ausstellung im MAK zeigt "die Natur der Natur"

    Auf den ersten Blick wirken die Fotografien von Norbert Schoerner im Museum Angewandte Kunst (MAK) in Frankfurt wie Studien von einzelnen Kiefern, die sich vor einer kargen, bergigen Landschaft erheben. Erst bei näherer Betrachtung fällt auf, dass etwas komisch ist: Der Stamm des Baumes ist gar nicht in der Erde verwurzelt.

    Schoerner machte eine Reihe von Landschaftsbildern in der der japanischen Stadt Fukushima. Vor den großformatigen Abzügen stellte er kleine Bonsais so auf, dass sie wie ausgewachsene Bäume wirken. Die Ausstellung "Die Natur der Natur. Fukushima Project" zeigt bis 18. September seine konstruierten Landschaftsfotografien und die Auswirkungen der nuklearen Katastrophe von 2011.

    Das Bild zeigt einen Baum vor grünen Berghängen und einem grauen Himmel.
  • Unerwartet filigran: Ausstellung zeigt Schmuck aus Eisen

    Das Deutsche Goldschmiedehaus in Hanau zeigt ab Donnerstag mehr als 100 Eisenschmuckstücke aus der Sammlung Klaus-Peter und Judith Thomé. Viele der Schmuckstücke der Ausstellung "Zart wie Eisen" stammen von zwei der bekanntesten privaten Produzenten des Eisenschmucks, Johann Conrad Geiss (um 1771–1846) und Siméon Pierre Devaranne (1789–1859). Ergänzt werden sie mit Beispielen des Eisenkunstgusses aus Hanau. Die Ausstellung läuft bis zum 31. Dezember.

    Zierkamm-Diadem mit Weinblättern und Blüten. Eisen und Gold. Johann Conrad Geiß. Berlin, um 1825/30. Sammlung Klaus-Peter und Judith Thomé.
  • Frankfurter Bildhauerin erhält Nachwuchsstipendium

    Die in Frankfurt Bildhauerin Catharina Szonn erhält das einjährige "Nationale Nachwuchsstipendium" des Kunstvereins Hannover. Laut Kunstverein setzt sich die 1987 geborene Absolventin der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) in ihren raumgreifenden Installationen unter anderem mit der Beziehung von Mensch und Maschine sowie dem wirtschaftlichen Wachstum und seinen Grenzen auseinander.

    Bildhauerin Catharina Szonn, 2019

    Der Kunstverein wählte Szonn sowie die Bildenden Künstler Ole Blank und Tuğba Şimşek aus mehr als 200 Bewerbungen für die kommenden Atelierstipendien aus. Das Stipendium umfasst die mietfreie Nutzung eines Ateliers mit Wohnmöglichkeit in der Villa sowie einen monatlichen Betrag von 1.000 Euro. Der Preis ist mit einer abschließenden Ausstellung im Kunstverein Hannover verbunden.

  • Neuer PEN-Präsident erklärt Streit im Schriftstellerverband

    Nach dem Rücktritt von PEN-Präsident Deniz Yücel legte der gesamte Vorstand des Schriftstellerverbandes seine Posten nieder. Nun wurde das Gremium interimsweise neu besetzt - mit dem österreichischen Autor Josef Haslinger an der Spitze. Im Gespräch mit hr2-Moderatorin Imke Turner versucht er, den heftigen Streit zu erklären.

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    "Die Atmosphäre im PEN hat nicht mehr funktioniert. Das hatte Gründe."

    Josef Haslinger
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    Ensemble der Bad Hersfelder Festspiele vorgestellt

    Neben "Tatort"-Star Richy Müller werden auch die Schauspielerin Anouschka Renzi und der Schauspieler Walter Plathe im Eröffnungsstück "Notre Dame" der diesjährigen Bad Hersfelder Festspiele auf der Bühne stehen. Das gab Festspielintendant Joern Hinkel am Dienstag zum Beginn der Proben für das Stück in Bad Hersfeld bekannt. Zusammen mit dem Dramaturgen Tilman Raabke hat Hinkel dafür eine Bühnenfassung nach dem weltberühmten Roman "Der Glöckner von Notre-Dame" von Victor Hugo geschrieben. Die Uraufführung ist für den 1. Juli zum Auftakt der 71. Festspielsaison in der Stiftsruine geplant.

    Plathe, der einem breiten Publikum durch seine Hauptrolle in der ZDF-Fernsehserie "Der Landarzt" bekannt wurde, soll in "Notre Dame" den König Ludwig XI spielen. Renzi, die in vielen Fernsehproduktionen, Kinofilmen und Theaterinszenierungen mitwirkte und zuletzt als Teilnehmerin des RTL-Dschungelcamp von sich reden machte, wird in Bad Hersfeld unter anderem in der Rolle der Adligen Aloise de Gondelaurier zu sehen sein.

    Am längsten habe man nach der Besetzung der beiden Figuren Esmeralda und Quasimodo gesucht, bekannte Hinkel. Die schöne Tänzerin und der körperlich eingeschränkte Glöckner stehen in Verfilmungen des Stoffs im Mittelpunkt. Für beide Rollen habe es eine Vielzahl von Bewerbern gegeben. Die Wahl fiel auf Cathrine Sophie Dumont als Esmeralda und Robert Nickisch als Quasimodo.

  • Beschwerden über Ablauf von K-Pop-Festival

    70.000 Menschen waren am vergangenen Wochenende beim K-Pop-Festival in Frankfurt. In den sozialen Medien wurde danach Kritik laut: Es habe nicht genug Wasser und Schatten gegeben. Der Veranstalter weist die Kritik zurück, gibt aber auch Versäumnisse zu.

  • Pussy Riot in Kassel

    Die Frauenband Pussy Riot wurde berühmt, als sie in einer Kathedrale in Moskau den russischen Präsidenten und die Kirche kritisierten. Danach mussten die Frauen ins Gefängnis. Mittlerweile sind sie in Europa - und vor kurzem in Kassel aufgetreten.

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    Pussy Riot in Kassel

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  • Hanauer Kurzfilmfestival beginnt

    Am Sonntag ist die Jubiläumsausgabe des Hanauer Kurzfilmfestivals "Jung & Abgedreht" gestartet. Zum mittlerweile zehnten Mal bietet es jungen Filmschaffenden zwischen 14 und 27 Jahren ein Forum, ihre Werke zu zeigen. Bis zum 22. Mai sind alle Wettbewerbsfilme im Stream abrufbar. Am 22. Mai sind sie außerdem auf der großen Kino-Leinwand im Hanauer "Kinopolis" zu sehen.

    Der Preis in der Jury-Kategorie "Kurzfilme Amateure 19-27 Jahre" ist mit 1.500 Euro dotiert. Gestiftet wird er von der hessischen Filmförderung HessenFilm und Medien. Das Preisgeld fließt in die Erstellung des kommenden Festivaltrailers.

  • Hat die documenta aus Fehlern gelernt?

    Nach der letzten documenta im Jahr 2017 stand ein dickes Minus von fünf Millionen Euro – angeblich wegen struktureller Probleme. Die sollten gelöst werden. Doch was hat sich wirklich getan?

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    Hat die documenta aus Fehlern gelernt?

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  • 44.000 Fans bei Europas erstem K-Pop-Festival

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    K-Pop-Festival in Frankfurt

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    In Frankfurt ist am Samstag das erste K-Pop-Festival Europas gestartet. 44.000 Fans koreanischer Popmusik feierten ihre Stars im Deutsche Bank Park. Am ersten Tag traten sechs Bands und ein Solokünstler auf. Am Sonntag sollten weitere Gruppen folgen.

  • Event-Tipps für den Internationalen Museumstag

    Kulturfreunde kommen am Sonntag, 15. Mai, auf ihre Kosten - und das ganz kostenlos. In ganz Hessen beteiligen sich rund 150 Museen am Internationalen Museumstag, der in diesem Jahr unter dem Motto "The Power of Museums" steht. hessenschau.de hat eine kleine Auswahl an Aktionen herausgesucht, bei denen Mitmachen erwünscht ist. Ein Spaß, nicht nur für Kinder.

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    Josef Haslinger zum PEN-Übergangspräsidenten gewählt

    Nach dem Rücktritt von Deniz Yücel als Präsident des deutschen PEN-Zentrums ist am Samstag der Schriftsteller Josef Haslinger zum Übergangspräsidenten gewählt worden. Der 66 Jahre alte Österreicher erhielt auf der Mitgliederversammlung in Gotha eine große Mehrheit der Stimmen. Er soll bis zur Neuwahl der Führungsriege auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in einigen Monaten die Schriftstellervereinigung mit Sitz in Darmstadt führen.

    Haslinger war bereits einmal von 2013 bis 2017 PEN-Präsident. Er wolle den Neustart vorbereiten, sagte Haslinger. Der PEN-Notvorstand wurde notwendig, da in Gotha das komplette, erst im Oktober gewählte Präsidium zurückgetreten war. Zunächst hatte am Freitag der Journalist Deniz Yücel nach nur knapp überstandener Abwahl überraschend seinen Rücktritt erklärt. Hintergrund war ein interner Machtkampf. Bei den Querelen ging es im Kern um den Führungsstil, Mobbingvorwürfe und den Umgangston.

    Josef Haslinger
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    Deniz Yücel als PEN-Präsident zurückgetreten

    Der Journalist und Publizist Deniz Yücel hat nach einem Machtkampf im deutschen PEN-Zentrum überraschend seinen Rücktritt erklärt. "Ich möchte nicht Präsident dieser Bratwurstbude sein", sagte Yücel am Freitag bei der Mitgliederversammlung in Gotha. Zugleich erklärte Yücel seinen Austritt aus der Schriftstellervereinigung.