In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Top-Thema

    VR-Film aus Darmstadt bei den Filmfestspielen in Venedig

    Das Filmstudio Faber Courtial aus Darmstadt steht mit seinem computergenerierten Werk "Genesis" im internationalen Wettbewerb bei den Filmfestspielen in Venedig um den besten Virtual Reality-Film (VR). Die VR-Technologie erlaubt es dem Betrachter, mit einer speziellen Brille selbst in die Filmwelt einzutauchen und sie im 360°Grad-Modus zu erleben. In der Sektion "Venice VR Expanded" konkurrieren die Darmstädter mit 22 anderen Beiträgen aus Europa, den USA, Asien und Afrika. "Genesis" erzählt die dramatische Entwicklung des Lebens auf der Erde.

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    Hessischer Film bei Festspielen in Venedig

    hs
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  • Top-Thema

    Kloster Lorsch feiert 30-jähriges Jubiläum als Welterbestätte

    Das Kloster Lorsch feiert sein 30-jähriges Jubiläum als Unesco-Welterbe. Dazu sind unter anderem ein Festakt im Dezember und eine neue Ausstellung geplant, wie die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen und die Stadt Lorsch am Dienstag mitteilten.

    Zum Jubiläum veranstaltet die Reichsabtei ein mehrmonatiges Programm - Höhepunkt soll eine Ausstellung mit noch nie öffentlich präsentierten archäologischen Funden sein. Ab dem 6. Oktober können Besucherinnen und Besucher Fragmente von Skulpturen und einstiger Architektur betrachten, die in einer Brunnenwand entdeckt wurden. Am 13. Dezember 1991 war das Kloster Lorsch von der Unesco-Kommission als erste hessische Stätte in das Kulturerbe der Menschheit aufgenommen worden.

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    Kloster Lorsch: 30Jahre Welterbestätte

    Königshalle Lorsch
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    Städel-Museum bekommt elf Baselitz-Werke geschenkt

    "Hund und Hase abwärts", Georg Baselitz im Staedel Frankfurt

    Schöne Bescherung! Das Frankfurter Städel-Museum hat elf wichtige Werke des bedeutenden deutschen Künstlers Georg Baselitz von der Kunstsammlerin Dorette Staab geschenkt bekommen. Die Arbeiten, unter ihnen das Gemälde "Hund und Hase abwärts" (1967) sowie Zeichnungen und Druckgrafiken, sind ab seit Dienstag in der Kabinettpräsentation "Kreaturen. Georg Baselitz und die 1960er-Jahre" in den Gartenhallen zu sehen, wie das Museum mitteilte.

    Das Städel kann nach eigenen Angaben inzwischen Baselitz' Schaffen von 1960 bis weit in die 1980er-Jahre mit rund 65 Gemälden und Arbeiten auf Papier abbilden.

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    US-Regisseur Oliver Stone erhält B3-Lebenswerk-Preis

    Oliver Stone, Porträt

    Der US-amerikanische Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Oliver Stone erhält in diesem Jahr den B3 BEN Award in der Kategorie Lebenswerk. Der dreifache Oscar-Preisträger hat über 20 Spielfilme geschrieben und inszeniert, darunter Klassiker wie "Platoon" (1986) "Natural Born Killers" (1994) oder "Snowden" (2016). 

    "Oliver Stone hat Filmgeschichte geschrieben und immer wieder klug und anregend Stellung bezogen zu den menschheitsbeherrschenden Themen wie Krieg, Gewalt, Macht, Terror, Überwachung", begründet der künstlerische Leiter der B3 Bernd Kracke die Wahl. Stone stehe in "bester Manier für den Anspruch der B3, höchste künstlerische Qualität mit gesellschaftspolitischer Relevanz zu verbinden“.

    Die bisherigen Hauptpreisträger sind Laurie Anderson (2013), Brian Eno (2015), Jonas Mekas & Ingvild Goetz (2017) Steve McQueen (2019) sowie 2020 Willem Dafoe und Anne Imhof.

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    Theater starten mit Vollbelegung und 3-G-Regel

    Schauspiel Frankfurt

    Die Städtischen Bühnen in Frankfurt können mit Beginn der neuen Spielzeit wieder vor vollen Sälen spielen. Dabei werden weiterhin 3-G-Regeln sowie Hygienemaßnahmen gelten, wie die Städtischen Bühnen in Frankfurt am Montag mitteilten.

    Zutritt gibt es also nur für Geimpfte, Genesene und Getestete. Während der Vorstellungen müssen sie zudem eine medizinische Maske tragen. Die Spielzeit 2021/22 wird am 16. September mit der Premiere des Stückes "Öl!" im Schauspielhaus eröffnet. Noch mehr Infos zu Corona gibt es hier.

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    Kinderfilmfest LUCAS in diesem Jahr wieder live

    Kinder im Kino

    Das Kinder-Filmfestival LUCAS zeigt vom 30. September bis 7. Oktober 67 Filme aus aller Welt für Filmfans ab vier Jahre. Zu sehen sind die Filme nicht nur in zwei Kinos in Frankfurt, sondern auch in Wiesbaden und Offenbach.

    Das Festival setze in diesem Jahr seinen Fokus auf Dokumentarfilme, teilte das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum (DFF) am Montag in Frankfurt mit. 2020 konnte ein Großteil des Programms nur im Internet stattfinden, in diesem Jahr ist wieder echtes Kino angesagt! Im Kino des DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum (Frankfurt), dem Cinéma (Frankfurt), der Caligari FilmBühne (Wiesbaden) und dem Kino im Hafen 2 (Offenbach) sind 67 Filme aus aller Welt zu sehen. Im Zentrum stehen drei internationale Wettbewerbe mit insgesamt 21.000 Euro Preisgeld. 48 Filme stehen im Wettbewerb, 30 davon sind Deutschland-Premieren.

  • Dieses Obst ist ein harter Brocken

    Holzobst

    "Dann werfe ich die Kettensäge an und mache mir mein Obst einfach selbst": So oder so ähnlich hat sich das vielleicht der Künstler Ralf Klement gedacht. Er schafft mit dem groben, gefährlichen Werkzeug feine und filigran anmutende Skulpturen aus Holz, mit denen man spielend Markstände bestücken könnte. Unter dem Titel "Supermarché" zeigt er seine Werke im Künstlerhaus Ziegelhütte in Darmstadt noch bis zum 2.Oktober.

  • Top-Thema

    Zu Besuch im "Garten der Lüste"

    Sich vergnügende Menschen, bizarre Tierwesen und ungehaltenes Treiben - Der Garten der Lüste von Hieronymus Bosch ist wohl das größte und verrückteste Wimmelbild der Kunstgeschichte. Im Museum für Kommunikation in Frankfurt können die Besucher nun in der Virtual Reality Experience "DelightfulGardenVR" beim Aufziehen eines VR Headsets sprichwörtlich durch die Leinwand in Hieronymus Boschs Werk treten und darin Abenteuer über Sünde und Schuld erleben und aktiv in das Geschehen eingreifen.

    Die Virtual Reality-Ausstellung ermöglicht auch Einblicke in TimeLeapVRs Produktionsprozess: von der authentischen Übertragung des künstlerischen Stils, der Reproduktion der Bildinhalte bis hin zur Animation der Gartenbewohner.

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    Eintauchen in den "Garten der Lüste"

    Mann mit VR Brille vor Hironimus Boschs "Garten der Lüste"
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  • Top-Thema

    Museen werden digitaler

    Die Museen haben während der Corona-Pandemie deutlich mehr digitale Angebote entwickelt. "Durch diese furchtbare Seuche und die Pandemie hat es in diesem Bereich für die Museen einen deutlichen Schub in die digitale Welt gegeben", sagte die Vorsitzende des hessischen Museumsverbands, Birgit Kümmel, der Nachrichtenagentur dpa in Bad Arolsen.

    Webseite der Museumslandschaft Hessen Kassel auf einem Laptop

    Als Beispiele nannte die promovierte Kunsthistorikerin neue Internetauftritte, Internetführungen, Online-Rundgänge und Podcasts in den einzelnen Museen im Land. Im Stadtmuseum Rüsselsheim etwa gebe es auch eine Ausstellungen, die sich mit dem Thema Corona befasst. Auch der hessische Museumsverband habe sich digital verändert und auf seiner Seite Möglichkeiten geschaffen, digitale Veranstaltungen anzubieten. Der Museumsverband habe zudem eine digitale Sprechstunde für die Beschäftigten der Museen im Land eingerichtet, die ebenfalls gut angenommen werde.

    Die Leiterin des Museums Bad Arolsen zeigte sich überzeugt davon, dass digitalen Angebote in den Häusern auch nach der Corona-Pandemie erhalten bleiben. Die Museen müssten sich digital aufstellen, um nach außen zu wirken. Derzeit normalisiere sich der Museumsbetrieb erst langsam.

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    Erstmals Kinderbuchtage in Kassel

    Um Kinder frühzeitig ans Lesen heranzuführen, veranstaltet das Literaturhaus Nordhessen erstmals ein Literaturfest für Kinder. Mit spannenden Geschichten und einer kindgerechten Vermittlung soll bei der viertägigen Veranstaltung ab dem 9. September der Nachwuchs fürs Lesen begeistert werden. "Wer zuhört, nimmt Sprache auf und wird im besten Fall vom Zuhörer zum Selberleser", sagte Anna Lischper vom Organisationsteam des Literaturhauses. Der Verein wolle mit den Kinderbuchtagen Kassel die Lust der Kinder an Sprache wecken und ihre Fantasie anregen.

    Dazu setzt das Literaturhaus neben der klassischen Lesung auch auf Interaktion, Musik, Film, Bilder und bekannte Gesichter wie das des Moderators der "Sendung mit der Maus", Ralph Caspers. Das Land Hessen und die Stadt Kassel unterstützen die Veranstaltung, die im Rahmen der landesweiten Lesereihe "Leseland Hessen" stattfindet.

    Ein Kind sitzt im Zelt und liest verträumt ein Buch
  • Zehnte Ausgabe der Immigrationsbuchmesse in Frankfurt

    Sie schreiben oder veröffentlichen auf Deutsch, haben aber den besonderen Blick durch ihre Herkunft: Auf der Frankfurter Immigrationsbuchmesse präsentieren sich Autorinnen und Autoren, die nicht so oft gehört werden. Die Immigrationsbuchmesse findet in diesem Jahr - nach der coronabedingten Absage im vorigen Jahr - zum zehnten Mal statt.

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    Zehnte Ausgabe der Frankfurter Immigrationsbuchmesse

    Menschen stehen an einem Büchertisch
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  • Diana-Spielfilm beim Filmfest in Venedig

    Bildkombination aus zwei Fotos: rechts Kristen Stewart als Lady Di und links die Ansicht des Schlosshotel Kronberg

    Im Januar sorgte ein Filmteam für Aufsehen in Kronberg: Hollywood-Star Kirsten Stewart war für Dreharbeiten ins Schlosshotel gekommen. Für einen Spielfilm über die 1997 verstorbene Prinzessin Diana entstanden dort verschiedene Szenen. Das gesamte Kronberger Schloss wurde von den beteiligten Produktionsfirmen für den Zeitraum der Dreharbeiten angemietet und bewacht wie ein Hochsicherheitstrakt.

    Nun wurde der Film auf dem Filmfestival Venedig vorgestellt und geht in den Wettbewerb. Produziert wurde "Spencer" von mehreren internationalen Produktionsfirmen, darunter auch die deutsche Firma Komplizenfilm. Die hessische Filmförderung HessenFilm fördert die Produktion mit 250.000 Euro.

  • Biedenkopfer Stadtgeschichte als Musical

    Die Biedenkopfer Schlossfestspiele zeichnen sich seit 2013 vor allem durch ihr ungewöhnliches Konzept aus: Profis aus ganz Deutschland und Laien aus der Region bringen ein gemeinsames Musical auf die Bühne. Das Stück wird eigens für die Schlossfestspiele geschrieben wird und dreht sich um einen Teil der Stadtgeschichte. Heute Abend ist Welturaufführung des neuen Stücks "Der Stadtbrand". Rebekka Dieckmann war bei der Generalprobe dabei.  

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    Biedenkopfer Stadtgeschichte als Musical

    Bühnenszene mit mittelalterlich gekleideten Menschen
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  • Früchteteppich zeigt "Daniel in der Löwengrube"

    Ein überdimensional großes Gemälde ist wieder auf dem Boden der Alten Kirche in Hünfeld-Sargenzell (Fulda) entstanden. Fleißige Helferinnen des Fördervereins haben aus Körnern und Samen einen sogenannten Früchteteppich gelegt. Er zeigt bei der 33. Auflage diesmal das Motiv "Daniel in der Löwengrube" - in Anlehnung an eine Illustration von Dan Burr.

    Ein Früchteteppich mit einem biblischem Motiv wurde aus Körnern, Blüten und Knospen gelegt.

    Nachdem das Motiv vorgezeichnet wurde, haben Helferinnen aus Reis, Leinsamen, Hirse, Linsen, Sonnenblumenkernen und Mohn die Farben mit großem Fingerspitzengefühl nachgelegt. Begonnen haben sie damit bereits Anfang Juli. Am Samstag wird die Ausstellung nun eröffnet. Zu sehen ist das biblische Kunstwerk bis zum 31. Oktober, täglich von 10.30 bis 16.30 Uhr.

    Den vorigen Früchteteppich schauten sich im Jahr 2019 rund 45.000 Besucher an. Die Neugierigen kamen laut Gästebuch sogar aus dem afrikanischem und arabischem Raum. Im Vorjahr musste die Aktion wegen der Corona-Pandemie ausfallen.

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    Friedenspreis der Korn und Gerstenmann-Stiftung an Joseph Croitoru

    Der Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung geht in diesem Jahr an Joseph Croitoru. Die Stiftung würdigt mit der Auszeichnung das literarische Wirken des in Israel geborenen deutschen Autors für den Frieden in Israel und der Welt. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird alle drei Jahre vergeben und zählt zu den höchstdotierten Kulturpreisen in Deutschland.

    Gestiftet haben ihn Abraham Korn und seine Schwester Rosa Gerstenmann im Jahr 1987 zum Gedenken an ihre im Konzentrationslager Majdanek ermordete Nichte Sarah Gerstenmann. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem der Schriftsteller Amos Oz (2003) und der Dirigent Daniel Barenboim (2006). Zuletzt erschien von Croitoru das Buch "Al-Aqsa oder Tempelberg. Der ewige Kampf um Jerusalems heilige Stätten". Die Preisverleihung ist für den 14. November geplant.

  • Junge Wirte entdecken alte Werte

    Bei vielen Gaststätten auf dem Land findet gerade ein Generationenwechsel statt. Aber die jungen Gastwirte wollen nicht alles auf neu krempeln, sondern im Gegenteil: Landidylle ist angesagt, regional und nachhaltig die Küche. Manche Stammgäste müssen sich daran erstmal gewöhnen....

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    86 Prozent Auslastung beim Rheingau Musik Festival

    Blick auf den Kubus.

    Das zu Ende gehende Rheingau Musik Festival (RMF) meldet im Corona-Sommer 2021 eine Gesamtauslastung seiner Zuhörerplätze von 86 Prozent. Für 210 Veranstaltungen an 24 Spielstätten seien mehr als 100.000 Karten verkauft worden, teilte das Festival mit Sitz in Oestrich-Winkel mit. Fast die Hälfte der Konzerte sei ausverkauft gewesen.

    Mit auch coronabedingt neuen Konzertformaten wie etwa in der Wiesbadener Brita-Arena mit Zuschauern in Strandkörben und mit einem der größten mobilen Konzertsälen Europas vor dem Schloss Johannisberg bei Oestrich-Winkel konnte laut Intendant Michael Herrmann eine positive Entwicklung fortgesetzt werden.

  • Spaziergang mit Shakespeare in Bad Vilbel

    Die Burgfestspiele Bad Vilbel enden in diesem Jahr mit einer ganz besonderen Darbietung: Regisseurin Milena Wichert hat Shakespeares Sonette in einen "Spaziergang mit Hörtext" durch den Burgpark verwandelt. Unter dem Titel "Soll ich Dich einem Sommertag vergleichen?" wird das Publikum zu einem Audiowalk in den illuminierten Park eingeladen. Von GPS-Signalen interaktiv gesteuert, bahnen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer ihren Weg durch die Licht- und Klanginstallationen im abendlichen Park. Bis zum 8. September ist der Audiowalk täglich ab 21 Uhr zugänglich.

    Illuminierter Park Bad Vilbel
  • BEN-Award an Hito Steyerl

    Die Filmemacherin und Autorin Hito Steyerl wird in diesem Jahr mit dem Ehren-BEN Award der B3 Biennale des bewegten Bildes in der Kategorie Kunst ausgezeichnet. Nach Angaben des Multimedia-Festivals gilt Steyerl als eine der politischsten Künstlerinnen unserer Zeit. Ihr Werk umfasse Texte, Performances, Multimedia-Installationen und essayistische Dokumentarfilme, in denen sie sich mit postkolonialer Kritik, feministischer Repräsentationslogik sowie den Einflüssen der Globalisierung auf den Finanz-, Arbeits- und Warenmarkt auseinandersetze.

    Steyerl "besticht in ihren Arbeiten durch den Einsatz verschiedener Medien und Kunstformen. Sie schafft im besten Sinne bewegende Kunst", schreibt Bernd Kracke, künstlerischer Leiter der B3, in einer Mitteilung vom Donnerstag. Mit den BEN Awards zeichnet die B3 Biennale des bewegten Bildes seit 2013 etablierte Künstlerinnen, Künstler und junge Talente aus.

    Hito Steyerl

    Die diesjährige Preisverleihung findet am B3-Eröffnungstag am 15. Oktober in Frankfurt via Livestream aus der Astor Film Lounge MyZeil, Frankfurt, statt. Die B3 Biennale des bewegten Bildes läuft vom 15. bis 24. Oktober in Frankfurt mit einem Film- und Kunstprogramm, das online und analog stattfindet.

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    Karussell erinnert an Kindertransporte

    "Auf Wiedersehen, Mutter" steht auf einem Mahnmal, welches in der Innenstadt an Transporte jüdischer Kinder während der Nazizeit erinnern soll. Das Mahnmal hat die Form eines drehbaren Kinderkarussells aus den 1930er Jahren.

    Ein Denkmal erinnert im Frankfurter Bahnhofsviertel an die Kindertransporte während des Nationalsozialismus. Das von der israelischen Künstlerin Yael Bartana geschaffene Werk hat die Form eines drehbaren Kinderkarussells aus den 1930er Jahren. Auf den Seiten stehen kurze Abschiedstexte wie "Auf bald, mein Kind", "Auf Wiedersehen, Mutter" und "Auf Wiedersehen, Vater". Es befindet sich an der Ecke Kaiserstraße/Gallusanlage in der Blickachse des Hauptbahnhofs.

    Etwa 20 000 Kinder und Jugendliche aus Deutschland und den von den Nationalsozialisten besetzten Ländern konnten mit Hilfe von Hilfsorganisationen ins rettende Ausland ausreisen - allein, ohne ihre Eltern und Familien, die sie in der Regel auch nie wiedersahen. Frankfurt war der Sammelpunkt der Rettungsaktion in Südwestdeutschland. Die Stadt hatte 2019 einen künstlerischen Wettbewerb zu dem Thema ausgelobt.

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    Kasseler Hübner-Fabrik wird Documenta-Schauplatz

    Documenta Iswanto Hartono vom Ruangrupa-Kollektiv

    Eine leerstehende Fabrik wird kommendes Jahr zum Schauplatz der Documenta 15. Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD), die Firma Hübner, die Künstlerische Leiterin der Documenta, Sabine Schormann, und Iswanto Hartono vom Kuratoren-Kollektiv Ruangrupa stellten den neuen Ort im Osten der Stadt auf einer Pressekonferenz vor.

    Die Firma Hübner gibt den Standort im Stadtteil Bettenhausen auf. In rund 7.500 Quadratmetern stillgelegten Produktionshallen sollen während der 100 Tage Documenta Ateliers sein und Ausstellungen stattfinden. Man wolle eine "neuartige Achse in den Osten schlagen", erklärte Schormann. Der Osten von Kassel ist industriell geprägt. Das Kuratoren-Kollektiv Ruangrupa aus Indonesien hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch die Stadt Kassel zu erforschen und ihre Bürger mitzunehmen bei einer der weltweit wichtigsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst.

  • Spatenstich für neue Jüdische Akademie

    Ein jahrelang geplantes Projekt nimmt Gestalt an: In Frankfurt wird die Jüdische Akademie gebaut. Es ist die erste überregionale jüdische Institution dieser Art und soll das intellektuelle Zentrum der jüdischen Gemeinde in Deutschland werden, wünscht sich Benjamin Graumann von der Frankfurter Gemeinde.

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    Spatenstich für Jüdische Akademie

    hessenschau vom 02.09.2021
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    Das Gebäude an der Senckenberganlage ist Teil des neuen Kulturcampus im Stadtteil Bockheim. Es soll 2023 fertig werden, 2024 soll die Jüdische Akademie ihren Betrieb aufnehmen.

  • Städel und Schirn planen große Ausstellungen im Herbst

    Rembrandt im Städel, Paula Modersohn-Becker in der Schirn, der Rimini-Altar im Liebieghaus - drei gemeinschaftlich geführte Museen in Frankfurt wollen im Herbst wieder mit großen Ausstellungen durchstarten. "Es ist wieder Zeit für großartige Kunsterlebnisse", sagt Philipp Demandt, Direktor der drei Häuser.

    Der Hygieneplan sieht aktuell eine 3G-Regelung vor. Besucher müssen am Einlass einen Nachweis vorlegen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Außerdem soll eine möglichst offene Ausstellungsarchitektur dafür sorgen, dass die Besucher den Mindestabstand einhalten können.

    "Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam", beginnt am 6. Oktober. Die Schau über Rembrandt van Rijn im Städel dürfte der Publikumsmagnet des Herbstes und Winters werden. Die Retrospektive zu Paula Modersohn-Becker in der Schirn startet zwei Tage später. Das Liebieghaus präsentiert ab 3. November eine Sonderausstellung zur aufwendigen Restaurierung des Rimini-Altars.

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    Kaiser-Appartement wiedereröffnet

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    Kaiser-Appartement in Bad Homburg öffnet nach Sanierung

    hs
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    Die zehnjährigen Restaurierungsarbeiten der ehemals kaiserlichen Sommerresidenz in Bad Homburg sind abgeschlossen. Die Räume sind Deutschlands letztes erhaltenes Beispiel kaiserlicher Wohnkultur. Ab sofort sind die Räumlichkeiten wieder geöffnet. Die hessenschau hat für einen Besuch vorbeigeschaut.

  • Viel frische Luft für 25.000 Buchmesse-Besucher

    Die Frankfurter Buchmesse darf nach gegenwärtigem Stand im Oktober täglich 25.000 Teilnehmer empfangen. "Uns liegt eine Sondergenehmigung für die Durchführung der Frankfurter Buchmesse vor", teilte die Buchmesse am Mittwoch mit.

    Das Hygienekonzeot sehe nicht nur die 3G-Regelung (Zutritt für Geimpfte, Genesene und Getestete) und den Zutritt nach Registrierung per Online-Ticket vor. Auch die sprichwörtlich dicke Luft in den Messehallen könnte dann Geschichte sein: Die Veranstalter versprechen 100 Prozent Frischluftzufuhr in den Innenräumen und die großzügige Gestaltung von Hallen und Eingängen.