In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Zu Ehren seines 250. Geburstages: Wilhelm I.-Ausstellung in Fulda

    Zu Ehren des 250. Geburtstags von Wilhelm I., dem König der Niederlande, findet in Fulda zurzeit die Ausstellung "Design & Dynastie" statt. Bevor Wilhelm der I. in seiner Heimat zum König wurde, war er Chef des Fürstentums Fulda. Sehen Sie hier den ganzen Beitrag in der hessenschau:

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    Ausstellung zu Wilhelm I. in Fulda

    hessenschau vom 11.08.2022
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  • Top-Thema

    Theater-Direktor weist Mobbing-Vorwürfe zurück

    Stattstheater Wiesbaden in der Dämmerung

    Der Geschäftsführende Direktor des Staatstheaters Wiesbaden, Holger von Berg, hat den Vorwurf zurückgewiesen, er habe Orchesterdirektor Ilia Jossifov gemobbt. Jossifov hatte zuvor in der "Bild" eine Gesprächssituation beschreiben, in der er im Büro von Bergs unter Plakaten mit Hakenkreuz-Darstellungen sitzen musste. Jossifov ist Jude. "Wenn man mich mobbt unter diesen Bildern, ist das nicht lustig", so Jossifov gegenüber dem hr. In der Auseinandersetzung wandte er sich auch an den hessischen Antisemitismusbeauftragten.

    Dem hr sagte von Berg, er fühle sich zu Unrecht angegriffen. "Der Antisemitismus-Vorwurf trifft mich, weil ich mich in Bayreuth besonders für die Aufarbeitung der Verstrickungen mit dem Nationalsozialismus engagiert habe." Bei den Bildern handelte es sich um Plakatentwürfe, mit denen die Wagner-Festspiele Bayreuth Vorwürfe einer Nazi-Vergangenheit aufarbeiten wollten. Von Berg war dort fünf Jahre lang Geschäftsführer. Das Wissenschaftsministerium und der Antisemitismusbeauftragte wollten in dem Vorfall keinen Fall von Antisemitismus erkennen, sondern "Konflikte im zwischenmenschlichen Verhältnis".

  • Abbruch der documenta für Rhein keine Option

    Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat sich gegen einen Abbruch der von Antisemitismus-Vorwürfen überschatteten documenta fifteen in Kassel ausgesprochen. "Die Forderung, man müsse die documenta abbrechen, bringt uns nicht weiter", sagte er im Interview mit der HNA. Ein Abbruch würde das Ende der Weltkunstausstellung bedeuten, erklärte er.

    Antisemitische Bildsprache habe auf keiner Kunstausstellung etwas zu suchen, betonte Rhein. Von besonderer Bedeutung sei nun die Arbeit des von den Gesellschaftern benannten Expertengremiums. Die sieben von der Stadt Kassel und dem Land Hessen ausgewählten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen die documenta bei der Aufarbeitung des Eklats beraten. "Wichtig ist jetzt, dass die Experten mit den Kuratoren und der Generaldirektion darüber diskutieren, was geht und was nicht", erklärte Rhein. Nach allem, was bisher passiert sei, seien Kuratoren und Generaldirektion sehr gut beraten, sich auf das hochkarätig besetzte Expertengremium einzulassen.

    Rhein verteidigte die documenta zugleich gegen einen Generalverdacht. Schätzungsweise 99,9 Prozent derer, die auf der documenta fifteen ihre Kunst ausstellten, seien keine Antisemiten und zeigten auch keine antisemitische Bildsprache.

  • Zentralrat der Juden enttäuscht über Entwicklung bei documenta

    Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat sich angesichts des Antisemitismus-Skandals bei der documenta in Kassel nachhaltig enttäuscht gezeigt. "Wir haben bereits im Frühjahr im Hinblick auf das Künstlerkollektiv Ruangrupa, das die documenta kuratiert, die Sorge geäußert, dass es zu Israel-bezogenem Antisemitismus kommen könnte. Und ich bin immer noch enttäuscht, dass wir daraufhin nicht die Unterstützung bekommen haben, mit der wir gerechnet hatten", sagte Schuster dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

    Er habe Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) bereits im Februar sehr deutlich auf die Sorge des Zentralrats der Juden hingewiesen. Roth habe bei einem erneuten Gespräch im Mai gesagt, ihr sei zugesichert worden, dass es dazu nicht kommen werde. Dennoch seien eindeutig antisemitische Bilder aufgetaucht. "Das hat meine kühnsten Albträume übertroffen", sagte Schuster. Vielleicht sei Roth "zu blauäugig" gewesen und "hintergangen worden".

    Was ihn am meisten erschrecke und erschüttere, sei, dass Bilder nun wieder ausgestellt würden mit der Begründung, sie seien juristisch nicht angreifbar, sagte der Zentralratspräsident. "Denn es hat doch kein Mensch gesagt, dass dieser Antisemitismus strafrechtlich relevant ist. Aber Antisemitismus beginnt eben deutlich unter dieser Grenze."

  • Top-Thema

    Kurzfilmfestival Weiterstadt beginnt

    Hier geht es nicht um Blockbuster, Hollywood oder Arthouse - beim Filmfest Weiterstadt liegt der Schwerpunkt auf dem Kurz-Format. Seit 1977 wird auf dem Platz am Braunshardter Tännchen Kino für alle gemacht. In lockerer Festival-Atmosphäre gibt es über ein langes Wochenende verschiedene Kurzfilmprogramme zu sehen.
    Auch in vielen anderen Open-Air-Kinos geht es in den Endspurt.

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    Filmfest Weiterstadt beginnt

    Eine düstere Gestalt in dunklem Kapuzenmantel hält mit einer eisernen Klaue eine Urkunde.
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  • Sondermann-Preise für Sven Regener und Teddy Teclebrhan

    Der Sondermann e.V. hat sich nichts Geringeres als die Mehrung der Lebensfreude zum Ziel gesetzt, und das geht besonders gut mit der Förderung komischer Kunst. Gleich zwei Preise verleiht der Frankfurter Verein auch in diesem Jahr - die Empfänger stehen jetzt fest: Der Hauptpreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, geht an Sven Regener, der als Musiker, Schriftsteller und Drehbuchautor als etablierte Größe der komischen Kunst gilt. Besonders bekannt ist Regener durch seine Band Element of Crime und seine Romane rund um seine fiktive Figur "Herr Lehmann".

    Und auch der Newcomer-Preis geht an ein sehr bekanntes Gesicht: Zur Förderung von Nachwuchstalenten hat sich die Jury hier für Comedian, Schauspieler und Musiker Tedros "Teddy" Teclebrhan entschieden. Der Sondermann-Förderpreis ist mit 2.000 Euro dotiert und dürfte auf direktem Weg einige an Teddys ohrwurmtauglichen YouTube-Hit "Lohn isch da!" erinnern.

    Ein dunkelhäutiger Mann mit rotem Beanie und weißem T-Shirt gestikuliert auf einer Bühne.

    Nicht nur die beiden diesjährigen Auszeichnungen sollen am 1. September im Frankfurter ZOOM überreicht werden: Auch das Cartoonisten-Duo Hauck & Baur sowie Stand-Up-Comedian Shahak Shapira sollen als Preisträger aus dem letzten Jahr pandemiebedingt nachträglich geehrt werden.

  • Gesellschafter installieren Erklärung zum documenta-Eklat

    Als Reaktion auf die Antisemitismus-Vorwürfe gegen die documenta 15 in Kassel haben die Gesellschafter der Ausstellung am Dienstagabend Monitore installiert, auf denen in Englisch und Deutsch eine Erklärung zum Umgang mit der Kritik zu lesen ist. Wie die Stadt Kassel und das Land Hessen darin mitteilen, sollen auf den zwei Bildschirmen im Ruruhaus - einem zentralen Gebäude auf der Weltkunstschau - auch die Beiträge der sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu lesen sein, die bei der Aufarbeitung des Eklats beraten sollen.

    "Im Sinne einer offenen Meinungsbildung werden wir die Beiträge der fachwissenschaftlichen Begleitung, die sich Ende Juli konstituiert hat, an dieser Stelle öffentlich machen", heißt es in der Erklärung. "Diese vertiefte Analyse soll den Besucher*innen gemeinsam mit den Beiträgen der Künstler*innen und Kurator*innen eine eigene Meinungsbildung ermöglichen."

    Die Gesellschafter hatten angesichts der Antisemitismus-Vorwürfe ein Expertengremium aus sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern benannt, das die Weltkunstschau in den kommenden Monaten fachwissenschaftlich begleiten soll. Die wissenschaftliche Analyse der Kunstwerke solle noch während der laufenden Ausstellung geschehen, kündigten die Stadt Kassel und das Land Hessen Ende Juli an. Die Hauptarbeit der Experten werde über den Ausstellungszeitraum der documenta fifteen hinausreichen, da auch vertiefende wissenschaftliche Studien initiiert werden könnten.

  • Top-Thema

    Beck fordert Rücktritt des documenta-Aufsichtsrats

    Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Volker Beck, hat auf einem Besuch der documenta fifteen die Verantwortlichen der Ausstellung scharf kritisiert. Die jüngst in die Kritik geratenen Zeichnungen der Künstler Buhran Karkoutly und Naji Al-Ali in der algerischen Broschüre "Présence de femmes" von 1988 seien in der Art der Darstellung israelischer Soldaten antisemitisch, erklärte er.

    Der Präsident der DIG kritisierte, dass die Leitung der documenta nicht Stellung zu den Vorwürfen beziehe. Beck forderte den Interims-Geschäftsführer Alexander Farenholtz und den von der Stadt Kassel und dem Land Hessen gestellten Aufsichtsrat zum Rücktritt auf. "Die documenta fifteen ist wirklich ein Epochenwechsel in der Geschichte des deutschen Nachkriegs-Antisemitismus", sagte er. Bislang habe man auf Antisemitismus-Skandale reagiert, indem man sich davon distanziert habe und der Antisemitismus gesellschaftlich geächtet worden sei. "Doch hier findet das ausdrücklich nicht statt."

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    Beck besucht documenta in Kassel

    hessenschau.de
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  • Städel baut neue Dachterrasse

    Gerade erst hat das Städel seinen neu gestalteten Skulpturengarten vorgestellt, jetzt verspricht das Museum einen weiteren netten Erholungsort auf seinem Gelände. Ab Ende August wird eine Besucherterrasse auf dem Dach gebaut.

    Frontansicht es Städel Museums

    Voraussichtlich ab Sommer 2023 können Besucher des Städels dann den Ausblick von der neuen Dachterrasse auf den Main und die Frankfurter Skyline genießen.

  • Top-Thema

    Kritisierte documenta-Bilder mit Erklärung versehen

    Einer als antisemitisch kritisierten Broschüre liegt ab sofort eine Einordnung des ausstellenden Kollektivs bei, wie die documenta gGmbH am Dienstag mitteilte. Darin weist das Kollektiv "Archives des luttes des femmes en Algérie" (Archive der Frauenkämpfe in Algerien) die erhobenen Vorwürfe entschieden zurück.

    "Wir bedauern, dass diese Bilder auf Unverständnis stoßen und Gegenstand von Fehlinterpretationen seitens der Medien und Besucher:innen geworden sind, die in ihnen antisemitische Darstellungen zu erkennen meinen", schreibt das Kollektiv. Doch die Bilder zielten nicht auf Juden oder Jüdinnen als Einzelpersonen oder als Gemeinschaft ab, sondern sie kritisierten die israelische Armee.

    Screenshot einer Projektion: Eine Hand blättert in einem Heft mit einer Bilderzählung. Daneben liegen weitere Hefte, Bilder und Karten.

    Die in der Broschüre "Presence des Femmes" enthaltenen Zeichnungen zeigen unter anderem Soldaten mit Davidstern am Helm als Roboter mit entblößten Zähnen. Sie lösten nach den bereits seit Monaten kursierenden Antisemitismus-Vorwürfen gegen die documenta und dem Abbau eines Banners mit antisemitischer Bildsprache eine weitere Welle der Kritik an der Ausstellung in Kassel aus.

    Das Kollektiv erläuterte nun, es halte es für dringend geboten, die Kritik an der israelischen Besatzung, die sich in den Darstellungen äußere, nicht mit Antisemitismus gleichzusetzen. Das Heft - 1988 in Algier erschienen - habe sich offen als Fürsprecher des palästinensischen Volkes und der palästinensischen Frauen positioniert. "Es enthält Beiträge von Schriftsteller:innen und Dichter:innen, die die Situation in Palästina, den Widerstand der Palästinenser:innen sowie Publikationen zur algerische Kultur- und Kunstszene jener Zeit thematisieren."

  • Beck besucht documenta in Kassel

    Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Volker Beck, wird heute die von Antisemitismus-Vorwürfen überschattete documenta in Kassel besuchen. Laut Mitteilung wird der Grünen-Politiker vom DIG-Präsidiumsmitglied Constantin Ganß begleitet. "Unseren Besuch verbinden wir mit dem Protest gegen den Dammbruch, den es in der Geschichte des Nachkriegsantisemitismus bei dieser documenta gegeben hat", sagte Beck vorab.

    Bereits seit Monaten kursieren Antisemitismus-Vorwürfe gegen die documenta. Kurz nach der Eröffnung der Ausstellung war ein Banner mit judenfeindlichen Motiven entdeckt und abgebaut worden. Später tauchten weitere Werke auf, die für massive Kritik sorgten.

    Beck kritisierte die Vorgänge scharf. Wegen antisemitischer Bildsprache auf dem abgebauten Banner stellte er Strafanzeige. Dem documenta-Aufsichtsrat um dessen Vorsitzenden, Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD), und seiner Stellvertreterin, Hessens Kunstministerin Angela Dorn (Grüne), warf er Untätigkeit vor und sprach sich für einen Neubeginn der documenta außerhalb Kassels aus.

  • Schriftstellerin Emine Sevgi Özdamar erhält Büchner-Preis

    Die Schriftstellerin Emine Sevgi Özdamar bekommt den Georg-Büchner-Preis 2022. Das teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt eben mit. Özdamar sei eine herausragende Autorin, "der die deutsche Sprache und Literatur neue Horizonte, Themen und einen hochpoetischen Sound verdankt", lobte die Akademie. "Emine Sevgi Özdamars Werk eröffnet einen zugleich intellektuellen wie poetischen Dialog zwischen verschiedenen Sprachen, Kulturen und Weltanschauungen, an dem wir lesend teilhaben dürfen."

    Özdamar, geboren am 10. August 1946 in Malatya/Türkei, wuchs in Istanbul und Bursa auf. 1965 kam sie erstmals nach West-Berlin. Die mit mehreren Preisen ausgezeichnete Schriftstellerin, Schauspielerin und Theaterregisseurin lebt in Deutschland, der Türkei und Frankreich. Im vergangenen Jahr erschien ihr mehrfach preisgekrönter Roman "Ein von Schatten begrenzter Raum".

  • Fans enttäuscht: Konzert von Rapper Haftbefehl muss abgebrochen werden

    Fans des Offenbacher Rappers Haftbefehl wurden auch beim Nachholtermin am vergangenen Sonntag in Mannheim enttäuscht - das Konzert konnte erneut nicht stattfinden. Zwar trat "Hafti" vor sein wartendes Publikum, seine Performance musste aber bereits nach kurzer Zeit wieder abgebrochen werden. Der Grund: Der Rapper schien kaum in der Lage, sich auf den Beinen zu halten.

    Was genau die Ursache für seinen Zustand war, ist bisher nicht bekannt. Ursprünglich sollte die Show in Mannheim schon im Juli stattfinden. Auch damals warteten die Fans schon vor Ort, als das Konzert kurzfristig abgesagt wurde. Haftbefehl entschuldige sich damals auf Instagram. Die Fans, die sich jetzt vergeblich auf den Weg gemacht haben, bekommen laut Betreiber aber den gesamten Ticketpreis zurückerstattet - ein weiterer Termin sei derzeit nicht geplant.

    Haftbefehl rappt auf Bühne
  • documenta15 zieht erfolgreiche Zwischenbilanz

    Die diesjährige documenta wird überschattet von Antisemitismusvorwürfen, doch auf die Besucherzahlen haben die sich offenbar nicht negativ ausgewirkt: Über 410.000 Besucher haben die Kasseler Kunstschau bis zum vergangenen Wochenende besucht.

    Trotz der Antisemitismus-Vorwürfe, die die Schau von Anfang an überschatteten, und der Unsicherheiten durch Corona reichen die Zahlen damit fast an den Besucherrekord der documenta14 im Jahr 2017 heran. Damals waren 445.000 Besucher bis zur 50-Tage-Marke verzeichnet worden.

  • Top-Thema

    Initiative hinterfragt Kunst-Vermittlung auf der documenta

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    Ist das documenta-Kunst oder kann das weg?

    Außenansicht eines Schaufensters in einer Ladenzeile, darüber ein Schriftzug Schwarm21.
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    Wie können Kunstlehrerinnen die Kunstwerke auf der documenta ihren Schülern vermitteln? Die Gruppe Schwarm21 hat auf der documenta einen Treffpunkt für Künstlerinnen, Kunstpädagogen und Interessierte eröffnet, die sich über die Herausforderungen austauschen wollen, die sich aus der Vermittlung von Kunst nach der documenta15 für sie ergeben.

    Der "Krautgarten"-Pavillon in der Kurt-Schumacher-Straße 25 ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Workshops gibt es dienstags und donnerstags jeweils um 17 Uhr.

  • Wissenschaftlerinnen erklären: Was macht ein Kunstwerk antisemitisch?

    Ein Expertenrat soll auf der documenta in Kassel nach weiteren antisemitischen Kunstwerken forschen. Wie erkennt man antisemitische Kunst? Einordnungen zweier Wissenschaftlerinnen.

  • Kulturdenkmal Loheland: Eine ganze Siedlung für Emanzipation

    Vor 100 Jahren gründeten zwei Frauen in der Rhön eine Siedlung. Ihr Ziel: andere Frauen auszubilden - und zu emanzipieren. Mit einem speziellen Programm zur Denkmalschutzpflege will der Bund diesen Geist erhalten. Was ist davon heute noch übrig?

  • Festivals kämpfen ums Überleben

    Nach zahlreichen Corona-Einschränkungen wollten viele Festival-Veranstalter in diesem Sommer wieder durchstarten. Die Inflation stellt sie vor neue Probleme. Ein hessischer Betreiber musste nun sogar Insolvenz anmelden.

  • Gewalt gegen Frauen: Violets against Violence

    Um auf Gewalt an Frauen aufmerksam zu machen, hat das Kollektiv "Violets against Violence/Für jedes Veilchen ein Veilchen", am Samstag auf der documenta 7.000 gehäkelte Blumen in Kassel aufgehängt.

    An jeder Blume hängt die Forderung "stop violence against women“ und ein QR Code. Der Code führt auf die Website des Kollektivs, auf dem über Hilfsangebote informiert wird.

    Aktion "Violets against Violence" vor dem Fridericianum - gehäkelte Blumen mit daran befestigten QR-Codes liegen in großer Menge auf einer Decke auf dem Boden - davor mehrere Frauen.
  • Ideen für kulturelle Nutzung des Offenbacher Hauptbahnhofs

    Immer mehr Bahnhöfe stehen leer. Im Offenbacher Hauptbahnhof will eine Initiative Räume für Kultur und Soziales schaffen und legt konkrete Pläne vor. Der Kulturbahnhof Kassel zeigt seit über 20 Jahren, wie das gelingen kann.

  • Frust in Fritzlar - "Rock am Stück" abgesagt

    Nach zahlreichen Corona-Lockdowns läuft in diesem Jahr der erste Festival-Sommer wieder im Regelbetrieb. Doch die Nachwirkungen sind bei vielen Veranstaltern nach wie vor zu spüren. In einem Fall musste ein Betreiber sein Festival sogar absagen: Das "Rock am Stück" -Festival in Fritzlar gibt es nicht mehr.

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    "Rock am Stück" -Festival abgesagt

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  • 100 Jahre Christa von Schnitzler im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt

    Schlanke, aufrecht stehende Skulpturen aus Holz und Bronze: Die Werke der Bildhauerin Christa von Schnitzler (1922-2003) verhalfen ihr zu großer Bekanntheit. Die Künstlerin lebte und arbeitete seit Mitte der 1960er Jahre in Frankfurt. Grund genug für das Institut für Stadtgeschichte die berühmte Bildhauerin anlässlich ihres 100. Geburtstags mit einer Schau zu ehren. Zu bewundern sind Skulpturen ihrer wichtigsten Werkgruppen. hr2-Kritikerin Stefanie Blumenbecker war von der Schau begeistert.

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    Eine Lust fürs Auge: Christa von Schnitzler zum 100. Geburtstag

    Abstrakter Bronze-Torso
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  • Orchesterkonzert im Dark Room

    Mit Schlafbrille im Konzertsaal: Das mag im ersten Moment dreist klingen, ist beim Rheingau Musik Festival aber explizit gewünscht. Das "Orchester im Treppenhaus" lädt am Freitag zu einem Experiment in den Konzertcubus auf Schloss Johannisburg in Geisenheim (Rheingau-Taunus): Wie ist das Konzerterlebnis, wenn die Augen geschlossen sind?

    Unterstützt wird das experimentelle Konzertformat des 20-köpfigen Ensembles vom Verein "Zukunft Klassik". Damit möchte das Rheingau Musik Festival den musikalischen Nachwuchs fördern und Solisten und Ensembles Auftrittsmöglichkeiten verschaffen.

  • Silent Disco auf der Burg Frankenstein

    Auf der Terrasse mit Blick auf den Sonnenuntergang tanzen - und dann auch noch zu der Musik, die man hören möchte: Das ist am Freitag auf der Burg Frankenstein in Mühltal (Odenwald) möglich. Dort findet eine Silent Disco statt. Die drei DJs der "Griesheimer Soundclowns" legen gleichzeitig unterschiedliche Musikstile auf. Über Kopfhörer hören die Feiernden das Genre, das ihnen am meisten zusagt.

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    Kopfhörer-Party in Mühltal

    Ein Mann und eine Frau tanzen mit Kopfhörern auf den Ohren
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  • Kirche in der Rhön verewigt Marilyn Monroe in Deckengemälde

    Marilyn Monroe wurde als Schauspielerin und Sex-Symbol weltberühmt und war in den 1950er Jahren eine der meistfotografierten Frauen der Welt. Vor 60 Jahren starb Monroe an einer Medikamenten-Überdosis. Trotzdem begegnet man ihr auch heute noch - auch an unerwarteten Orten.