Skylines Serienstills

Am 27. September startet der Streamingdienst Netflix die Serie "Skylines" aus Frankfurt. Es geht um Musik, Kriminalität und Drogen. Einige bekannte Rapper spielen sich selbst.

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zum Video Netflix-Serie führt ins Frankfurter Rapper- und Gangster- Milieu

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Worum geht’s?

Hauptfigur von "Skylines" ist Jinn, ein talentierter junger Hip-Hop-Produzent. Als ihm das prestigeträchtige Frankfurter Label Skyline Rekords einen Vertrag anbietet, erhält er die Chance seines Lebens. Immerhin ist der Label-Chef einer der größten Rap-Stars Deutschlands.

Skylines Serienstills

Doch dann kehrt dessen krimineller Bruder zurück und fordert seinen Anteil. Nach und nach wird das Label von Gangstern infiltriert und auch die Polizei macht zunehmend Probleme.

Wer spielt mit?

Zu sehen sind Edin Hasanovic ("Familie Braun", "Nur Gott kann mich richten") als Jinn, Peri Baumeister in der Rolle der LKA-Ermittlerin Sara ("Tabu", "Mackie Messer"), Murathan Muslu ("8 Tage") als Labelchef Kalifa und Erdal Yildiz ("Der Auftrag") als dessen krimineller Bruder Ardan. Richy Müller ("Tatort") mimt einen Manager.

Auch bekannte Rapper sind am Start, darunter Azzi Memo, Nimo und Olexesh. Außerdem spielen Azad, Nura, Miss Platnum, Celo & Abdi und MC Bogy sich selbst. Das Drehbuch stammt hauptsächlich vom Berliner Autor Dennis Schanz, geboren 1981. Regie führten Soleen Yusef und Max Erlenwein.

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Wo wurde gedreht?

Die Serie wurde im Herbst und Winter 2018 gedreht. 45 Drehtage waren es in Frankfurt, 21 in Berlin. Drehorte in Frankfurt waren unter anderem der Osthafen, die Innenstadt, das Bahnhofsviertel, das Nord- und Westend. Einige Aufnahmen entstanden in der Offenbacher Innenstadt und in einer Wiesbadener Villa.

Wie ist die Serie?

"Skylines" ist nach "Dark", "Dogs Of Berlin" und "How To Sell Drugs Online (Fast)" die vierte Netflix-Serie aus Deutschland. Sie ist bei weitem nicht so innovativ wie "Dark", aber wesentlich besser gelungen als die unfreiwillig komisch anmutende Serie "Dogs of Berlin".

Storytechnisch bietet "Skylines" allerdings nichts wirklich Neues, zu viel Raum nehmen Themen wie Gangs, Kriminalität und Drogenhandel ein, zu wenig geht es um Deutschrap und das Musikbusiness, zu wenig um die Themen, die gerade der Frankfurter Straßenrap verhandelt. Auch der Blick auf Frankfurt geht einmal mehr nicht über die gängigen Klischees hinaus.

Dass die Serie trotzdem gut unterhält liegt an den hervorragenden Schauspielern, allen voran Murathan Muslu als innerlich zerrissener Labelchef Kalifa. Generell sind die Figuren (überwiegend) fein gezeichnet und auch die Kameraarbeit ist großartig. Erscheinen wird die sechs Episoden umfassende erste Staffel am 27. September in 190 Ländern.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 25.09.2019, 19.30 Uhr