Das Landesmuseum Wiesbaden präsentiert die größte Schenkung seiner knapp 200-jährigen Geschichte künftig in einer neuen Jugendstil-Ausstellung.

Die millionenschwere Sammlung, die der Mäzen Ferdinand Wolfgang Neess dem Museum im März 2017 überließ, soll am Donnerstag in der Stadt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Gabe umfasst rund 500 Kunstwerke des Jugendstils aus dem 19. Jahrhundert. Den Wert beziffert das Kunstministerium auf mehr als 41 Millionen Euro.

In der neuen Dauerausstellung im Südflügel des Museums sollen unter anderem 63 Gemälde, 90 Möbel und 32 Skulpturen gezeigt werden. Zudem gehören zahlreiche Zeichnungen, Vasen und Lampen zu der Gabe. Die Stücke stammen etwa aus Deutschland, Frankreich, Österreich, den USA und Italien. Der ehemalige Kunsthändler Neess hatte sie mehr als 40 Jahre lang in seiner Privatsammlung zusammengetragen. Neess feiert an diesem Freitag seinen 90. Geburtstag.