Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird - und alles, was Hessen bewegt. Das war der Dienstagmorgen im Ticker.

Die Nachrichten im Überblick:

+++ Tschüss! +++

10:00 Uhr: Das war's auch schon wieder für heute mit dem Morgenticker. Schön, dass Sie dabei waren! Morgen ist mein Kollege Fabian Weidenhausen ab 6 Uhr zur Stelle. Als - freundlichen! - Rausschmeißer habe ich noch zwei Schnappschüsse unserer Nutzer Mirko Schreiber (Alsfeld) und Ulfried John (Lorch) ausgesucht. Kommen Sie gut durch den sonnigen Tag!

Schwan
Katze in Lorchhausen

+++ Noch keine Einigung zu Stellenabbau bei Lufthansa +++

9:57 Uhr: Schon die dritte Meldung zur Lufthansa in diesem Morgenticker - und definitiv die letzte: Bei der Airline gibt es weiterhin keine Vereinbarung zu Sparmaßnahmen beim Personal. Die Lufthansa teilte eben mit, dass man mit den Gewerkschaften Ufo und Vereinigung Cockpit weiter intensiv verhandele, um möglichst noch vor der außerordentlichen Hauptversammlung am Donnerstag eine Lösung zu erreichen. Ursprünglich sollten die Gespräche am Montag abgeschlossen werden. Die fürs Bodenpersonal zuständige Gewerkschaft Verdi hat bereits klargemacht, dass sie erst am Freitag und damit nach der Hauptversammlung weiterverhandeln will. Auf der Hauptversammlung entscheiden die Aktionäre über eine Kapitalbeteiligung des Bundes.

+++ "Night of Light" in Wetzlar +++

9:50 Uhr: Zugegeben, wir sind im Morgenticker ja manchmal zu stark auf Frankfurt fokussiert. Die "Night of Light" hat aber gestern Abend natürlich nicht nur Frankfurt in rotes Warnlicht getaucht, sondern Gebäude in ganz Hessen. Ein schönes "Beweisfoto" hat uns hessenschau.de-Nutzer Siegfried Lutsch aus Wetzlar geschickt. Denn auch dort leidet die Event-Branche unter der Corona-Pandemie.

Wetzlar Dom in Rotlicht

+++ Frankfurt bekommt Hessens erste Fahrradstaffel +++

9:36 Uhr: Polizisten auf Rädern gibt es ja schon länger, aber heute stellt die Frankfurter Polizei ihre neue Fahrradstaffel vor. Die neue Einheit soll für mehr Sicherheit auf Frankfurts Straßen sorgen - und ist angeblich die erste Fahrradstaffel der hessischen Polizei überhaupt. Angesichts der Tatsache, dass immer mehr Menschen in Frankfurt das Rad nutzen, sicher keine schlechte Idee.

Fahrradstaffel der Polizei

+++ Mohnblüte - dieses Jahr ohne Attraktionen +++

9:26 Uhr: Normalerweise kommen um diese Jahreszeit tausende Besucher in die Felder rund um Germerode und Grandenborn (beide Werra-Meißner), um sich die Mohnblüte anzuschauen. Normalerweise gibt es eigens ausgewiesene Mohnwanderwege, Planwagenfahrten, ein Mohnkino und sogar spezielle Mohnparkplätze. In diesem Jahr blüht der Mohn zwar auch wieder herrlich - aber all die Attraktionen drumherum wird es so nicht geben. Der Grund? Sie ahnen es sicher schon: Corona.

Mohnblüte in Germerode

+++ Darum reichte es für Eintracht Frankfurt nicht für Europa +++

9:17 Uhr: Außer, dass Vettel wieder in einen Ferrari steigt, liefert der Sport aus hessischer Sicht heute wenig News. Aber Eintracht Frankfurt geht ja immer. Der Bundesligist hat sich aus dem Rennen um die Europa League verabschiedet - und das liefert den Kollegen von FUSSBALL 2000 ausreichend Gesprächsstoff. Hören Sie doch mal rein! Außerdem können Sie noch darüber abstimmen, wer DER Eintracht-Spieler der Saison ist.

Voting

Voting - wer ist der Eintracht-Spieler der Saison?

Platz
Ergebnis (%)
1
Filip Kostic
38,1
2
Martin Hinteregger
27,2
3
Daichi Kamada
17,2
4
André Silva
9,3
5
Sebastian Rode
3,6
6
Kevin Trapp
2,7
7
Ein anderer Spieler
1,9

+++ Kreis kauft Klinik Wolfhagen +++

9:06 Uhr: Wir bleiben in Wolfhagen (Kassel). Der Kreistag des Landkreises Kassel hat gestern mit großer Mehrheit den Kauf und damit auch die Wiedereröffnung der Kliniken Wolfhagen und Hofgeismar beschlossen. Die Wolfhagener Klinik, die vom bisherigen Betreiber Gesundheit Nordhessen Holding als unwirtschaftlich und defizitär im Februar geschlossen worden war, wird nun für 2,4 Millionen Euro an den Kreis übergehen. Dazu kommen noch 2,9 Millionen Altschulden sowie ein dringender Sanierungsbedarf - vor allem in Sachen Brandschutz. Fraktionsübergreifend besteht die Hoffnung, mit dem Kauf der Klinik die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum verbessern zu können.

Klinik Wolfhagen

+++ Schule in Wolfhagen nach Walter Lübcke benannt +++

8:54 Uhr: Die Wilhelm-Filchner-Schule in Wolfhagen (Kassel) heißt nun offiziell Walter-Lübcke-Schule. Das haben gestern die Mitglieder des Kreistages in Vellmar einstimmig beschlossen. Die Initiative zur Umbenennung hatten die Schüler selbst ergriffen. Sie wollen so ein Zeichen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus setzen. Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU) war vor einem Jahr auf der Terrasse seines Wohnhauses in Wolfhagen-Istha erschossen worden. Der mutmaßliche Täter, der Rechtsextremist Stephan Ernst, steht derzeit vor dem Oberlandesgericht in Frankfurt. Pläne, sich von dem vorherigen Namensgeber der Schule zu trennen, gab es indes schon länger. Der Geophysiker Wilhelm Filchner (1877-1957) ließ sich Forschungsreisen vom NS-Regime bezahlen und war Gründungsmitglied der Gesellschaft für Rassenhygiene.

Walter-Lübcke-Schule

+++ Gericht verhandelt Klagen gegen Bau der A49 +++

8:36 Uhr: Heute geht es vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig um 43 Kilometer Autobahn. Genauer gesagt um Planungen für ein Teilstück der A49 zwischen Stadtallendorf (Marburg-Biedenkopf) und Gemünden/Felda (Vogelsberg). Dagegen haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Hessen sowie mehrere Privatpersonen Klagen eingereicht. Die Umweltschützer halten die Autobahn für unnötig und wollen den Bau stoppen. Ihnen geht es vor allem um ein Wasserschutzgebiet, durch das die Trasse führt. Drei Grundstücksbesitzer befürchten zudem eine Enteignung im Zuge des Autobahnbaus und haben deswegen Klage eingereicht. Ausführlich nachlesen können Sie das hier.

+++ hessenschau in 100 Sekunden +++

8:27 Uhr: Für alle, die Nachrichten lieber hören als lesen, kommt hier die "hessenschau in 100 Sekunden". Auf Fragen rund um unser Smartspeaker-Format finden Sie hier Antworten.

Audiobeitrag

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Logo der hessenschau in 100 Sekunden für Sprachassistenten
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+++ Lufthansa fliegt wieder nach China +++

8:24 Uhr: Nach der Zwangspause wegen des Coronavirus-Ausbruchs nimmt der Lufthansa-Konzern wieder Linienflüge auf das chinesische Festland auf. Wie die Fluggesellschaft mitteilte, soll es ab morgen jeweils einmal pro Woche eine Verbindung von Frankfurt nach Shanghai geben. Ein weiterer Flug ist jeden Freitag von Shanghai nach Frankfurt angesetzt. Laut Lufthansa sind es die ersten regulären Flüge der Gruppe nach Festlandchina seit Ende Januar. Allerdings ist es für Ausländer weiterhin schwierig nach China einzureisen, da China Visa und Aufenthaltsgenehmigungen ausgesetzt hat. Einreisen sind derzeit nur mit Sondergenehmigungen möglich.

+++ Prozess um Mord auf Reiterhof +++

8:18 Uhr: Weil er auf einem Reiterhof in Hofheim seine ehemalige Freundin erschossen haben soll, muss sich ein 56-Jähriger von heute an vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat ihn wegen heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen angeklagt. Außerdem wirft sie ihm einen Verstoß gegen das Waffengesetz vor.

Der 56-Jährige soll die Trennung nicht verwunden haben. Zunächst habe er seiner 22 Jahre alten Ex-Freundin wochenlang nachgestellt. Laut Anklage lauerte er der Frau im August vergangenen Jahres dann in der Nähe einer Koppel auf, wo sie ihr Pferd stehen hatte. Aus einem Hinterhalt habe er mit einem Gewehr mit Zielrohr und Schalldämpfer auf die Frau gezielt. Als sie sich ihm näherte, habe er ihr direkt in den Kopf geschossen. Laut Anklage war er besessen von dem Gedanken, dass kein anderer sie haben dürfe. Die 22-Jährige starb noch vor Eintreffen eines Notarztes.

+++ Wieder mehr Flüge am Frankfurter Flughafen +++

8:12 Uhr: Wenn Sie in Frankfurt wohnen oder arbeiten, haben Sie es vermutlich schon gehört: Der Fluglärm ist zurück. Für den Frankfurter Flughafen ist das natürlich ein gute Nachricht. Es starten und landen wieder mehr Flugzeuge. Das Ende der Reisewarnung für viele Länder hat den Passagierverkehr vergangene Woche etwas belebt. Vom 15. bis 21. Juni zählte der Flughafenbetreiber Fraport 161.482 Fluggäste. Das waren zwar immer noch 89,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, aber fast anderthalb Mal so viele Fluggäste wie in der Vorwoche, als der Rückgang im Jahresvergleich 92,8 Prozent betragen hatte. Es ist also noch Luft nach oben - auch in Sachen Fluglärm.

Ein Mädchen und sein Bruder mit Schutzmasken am Flughafen Frankfurt

+++ Eine Woche Corona-Warn-App +++

7:58 Uhr: Vor einer Woche wurde die Corona-Warn-App veröffentlicht - und sie wird angenommen: 11,8 Millionen Menschen bundesweit haben die App inzwischen laut Robert Koch-Institut auf ihr Smartphone geladen. Das dürfte als Erfolg zu werten sein. Fast 15 Prozent der Menschen in Deutschland haben die App. Forscher der Universität Oxford sehen darin eine kritische Marke, ab der die App auch eine Wirkung erzielen kann. Es gibt aber auch Frust: Weil die Corona-Warn-App mindestens ein iPhone 6s oder Android 6 als Betriebssystem voraussetzt, bleiben Nutzer mit älteren Geräten außen vor. Wie halten Sie es mit der App? Und ist noch alles im grünen Bereich? Hoffentlich!

Voting

Haben Sie die Corona-Warn-App heruntergeladen?

Hand hält Smartphone mit geöffneter Corona-Warn-App

+++ 35 Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall +++

7.48 Uhr: Eine Meldung aus unserem Corona-Ticker will ich Ihnen nicht vorenthalten: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 35 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Dienstag, 0 Uhr. Es gab keinen weiteren Todesfall, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 501 liegt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.613 Ansteckungen gezählt. Bei den regionalen Fallzahlen sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiter deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt.

+++ Eingezäunter Europagarten: "Ein Skandal" +++

7:42 Uhr: hessenschau.de-Nutzer Thorein Hard findet die Tatsache, dass der Europagarten in Frankfurt seit Jahren nicht freigegeben wird, "skandalös".

Zitat
„Das ist ein Skandal. Da wurde ein großer Park gebaut und jetzt kann man als Anwohner im vierten Jahr nicht rein, weil Stadt und Entwickler Aurelis sich wie kleine Kinder streiten! Angeblich sei der Rasen nicht dicht genug. [...] Die Streitparteien sollten mal die Geschichte von Schilda lesen und das Europaviertel endlich fertig bauen.“ Zitat von hessenschau.de-Nutzer Thorein Hard
Zitat Ende

+++ Auto auf A5 von zwei Lastwagen gerammt +++

7:30 Uhr: Beim Einscheren auf die rechte Spur hat ein Lkw-Fahrer gestern Abend auf der A5 am Bad Homburger Kreuz offenbar ein Auto übersehen und gerammt. Laut Polizei geriet der Pkw daraufhin ins Schleudern und wurde von einem weiteren Laster touchiert. Ob jemand bei dem Unfall verletzt wurde, konnte die Polizei heute Morgen noch nicht genau sagen. Einer der Beteiligten klagte offenbar über Schmerzen - ob er ins Krankenhaus musste, ist aber unklar.

Unfallwagen auf der A5

+++ Sonne satt +++

7:13 Uhr: Die Hessen-Karte voller Sonnen-Symbole - das gibt es nicht so oft! "Die Sonne scheint von früh bis spät" heißt es denn auch passend in der Wettervorhersage. Und damit keine Zweifel aufkommen, wird nochmal betont: "Regen ist nicht in Sicht." Das alles gibt's bei Temperaturen zwischen 23 bis 28 Grad. Die kommenden Tage sehen nicht anders aus - nur noch wärmer: Mittwoch bis 30 Grad, Donnerstag ebenfalls. Heiße Sache!

+++ Ruhige Verkehrslage +++

7:06 Uhr: Der Verkehr in Hessen rollt - die hr-Verkehrsredaktion meldet keine besonderen Vorkommnisse. Ist doch auch mal ne Meldung. Dafür hakt es im S-Bahnverkehr: Auf den Linien S8 und S9 kommt es zu Verspätungen "wegen einer technischen Störung an einem anderen Fahrzeug im Bereich Flughafen und Gateway Gardens", wie der RMV meldet. Außerdem hat die RB10 Verspätung: Hier ist eine Signalstörung bei Oestrich-Winkel schuld.

+++ Europagarten bleibt eingezäunt +++

6:56 Uhr: Die Bewohner des Frankfurter Europaviertels sind Kummer gewohnt: Viele von ihnen leben schon seit Jahren dort, aber die Infrastruktur lässt auf sich warten. Die U5 dorthin wird und wird nicht fertig (jetzt wird 2025 angepeilt), der Bau der Grundschule wurde noch nicht einmal begonnen - und jetzt gibt es auch noch schlechte Nachrichten in Sachen Europagarten. Das "grüne Herz" des Europaviertels bleibt bis auf Weiteres eingezäunt. Der Rasen wurde zwar schon vor knapp vier Jahren gesät, aber so richtig wachsen mag er nicht. Wegen der Mängel will die Stadt Frankfurt die Grünfläche auch nicht von der Baufirma übernehmen, wie das Grünflächenamt jetzt mitteilte. Auch die Bäume im Europaviertel gedeihen nicht gut. Warum, soll ein Gutachter klären - und das dürfte mindestens bis Oktober dauern. In diesem Sommer wird es wohl wieder nix mit Picknick im Park.

Europagarten Frankfurt

+++ Neun Verletzte in Logistikzentrum in Limeshain +++

6:40 Uhr: Die Frage von hessenschau.de-Nutzerin Nathalie kam zur rechten Zeit - ich kann sie sofort beantworten: Durch eine giftige Substanz erlitten neun Menschen in einem Logistikzentrum in Limeshain (Wetterau) gestern Abend Kreislaufprobleme. Sie wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Rund 150 Rettungskräfte und Feuerwehrleute waren im Einsatz. Um welche Substanz es sich gehandelt hat und warum sie austrat, muss laut Polizei noch geklärt werden. Möglicherweise könnte es Düngemittel gewesen sein.

Zitat
„Gestern Abend hat man rund um Hammersbach viele Sirenen und Rettungswagen gehört. Gibt es da eine Info, ob da was passiert ist?“ Zitat von hessenschau.de-Nutzerin Nathalie
Zitat Ende

Update zu dem nächtlichen Großeinsatz im Logistikzentrum: Zunächst hatte die Polizei berichtet, der Einsatz habe in Hammersbach (Main-Kinzig) stattgefunden. Inzwischen wurden die Angaben korrigiert. Das Logistikzentrum, in dem es zu dem Feuerwehreinsatz kam, befindet sich im benachbarten Limeshain (Wetterau). Die neun Leichtverletzten klagten außerdem nicht über Kreislaufprobleme, sondern über Atemwegsbeschwerden. Welche Substanz in dem Zentrum ausgetreten ist, ist nach wie vor unklar. Düngemittel schließt die Polizei aber inzwischen aus.

Feuerwehrmann beim Einsatz

+++ Veranstaltungsbranche schaltet auf "Alarmstufe Rot" +++

6:17 Uhr: Es sollte ein flammender Appell an die Politik sein: Zahlreiche Veranstaltungsstätten und Gebäude in Hessen - wie zum Beispiel die Alte Oper in Frankfurt - waren gestern Abend in rotes Licht getaucht. Mit der symbolischen "Alarmstufe Rot" wollte die Veranstaltungsbranche auf ihre schwierige wirtschaftliche Lage infolge der Corona-Krise hinweisen. Wegen der behördlichen Auflagen sei einem riesigen Wirtschaftszweig praktisch über Nacht die Arbeitsgrundlage entzogen worden, hieß es. Die Abstandregeln machen Live-Veranstaltungen so gut wie unmöglich, Großveranstaltungen sind bis Ende Oktober untersagt.

"Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht!", sagte der Initiator der Aktion "Night of Light" und Vorstand der LK-AG Essen, Tom Koperek. Die Vertreter der Veranstaltungsbranche forderten einen Dialog mit der Politik, um gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden. Vor der Lichtaktion hatten Künstler wie Henni Nachtsheim und Gerd Knebel vom Comedyduo Badesalz auf einer Kundgebung an der Frankfurter Jahrhunderthalle auf ihre prekäre Situation aufmerksam gemacht.

Frankfurter Alte Oper

+++ Landesregierung appelliert an Lufthansa-Aktionäre +++

6:02 Uhr: Drei Tage vor der außerordentlichen Hauptversammlung der Lufthansa haben Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) die Bedeutung der wegen der Corona-Krise gefährdeten Airline betont. "Die Lufthansa ist für Hessen und die hessische Wirtschaft sehr wichtig", sagten sie am Abend, "auch als bedeutender Arbeitgeber". "Mit dem Rettungspaket der Bundesregierung liegt nun etwas auf dem Tisch, das der Lufthansa und vor allem den vielen Beschäftigten eine Perspektive gibt." Bouffier und Al-Wazir appellierten daher an die Aktionäre, "in deren Händen nun die Zukunft eines der traditionsreichsten Unternehmen liegt, damit trotz der schwierigen Situation in der Luftverkehrsbranche eine gute Lösung gefunden wird."

Im Blick haben sie offenbar vor allem Großaktionär Heinz Hermann Thiele, der dem Rettungspaket kritisch gegenübersteht - und es zu Fall bringen könnte. Thiele begehrt vor allem wegen des Staatseinstiegs bei der Lufthansa gegen den mühsam ausgehandelten Rettungsplan von bis zu neun Milliarden Euro Finanzhilfen auf. Mehr über das Ringen um die Zukunft der Lufthansa können Sie hier nachlesen.

Drei Lufthansa-Maschinen

+++ Brand an Frankfurter Agentur für Arbeit - Polizei sucht Tatverdächtige +++

6:01 Uhr: Gegen ein Gebäude der Agentur für Arbeit in der Frankfurter Innenstadt sind gestern Abend Brandsätze geworfen worden. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, wie ein Polizeisprecher sagte. Menschen wurden nicht verletzt. Zum entstandenen Schaden machte die Polizei noch keine Angaben. Unklar ist auch noch der genaue Hergang. Vermutlich warfen die Unbekannten zwei Brandsätze gegen das Gebäude in der Fischerfeldstraße. Laut Polizei brannte ein Müllcontainer neben der Arbeitsagentur, auch die Scheibe eines Fensters zerbarst - im Gebäude selbst gab es jedoch kein Feuer. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung, die Fahndung nach den Tätern läuft. Dazu war am Abend auch ein Hubschrauber im Einsatz.

Feuerwehreinsatz an der Arbeitsagentur

+++ Guten Morgen! +++

6:00 Uhr: Guten Morgen in die Frühaufsteherunde, willkommen aus der hessenschau.de-Redaktion in Frankfurt! Mein Name ist Antje Buchholz. Bis 10 Uhr erfahren Sie hier, was in Hessen los ist. Wenn Sie den monothematischen Corona-Ticker suchen, geht's hier lang. Wenn Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, schicken Sie mir gerne eine Mail. Los geht's!

Porträt Antje Buchholz