Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Freitagmorgen im Ticker.

+++ Tschüss für heute +++

10.00 Uhr: Liebe Leser, das war es für heute. Ein paar Nachrichten konnte ich ja doch noch für Sie zusammen fegen. Trotzdem, bislang war dieser Freitag das, was wir einen nachrichtenarmen Tag nennen. Natürlich bis auf das Dauer-Top-Thema Corona, ist ja klar! Ich wünsche Ihnen einen friedlichen Tag, bleiben Sie gesund. Am Montag ab sechs Uhr tickern wir wieder für Sie.

Ein Paar sitzt auf einem Baum

+++ Bäcker verkauft Klopapier +++

9:45 Uhr: Selbst ist der Bäcker! Inhaber Heiko Frankenstein aus Großalmerode (Werra-Meißner) hat sich - genervt von Versorgungsengpässen bei so manchen Dingen - in sein Auto gesetzt und ist über die Landesgrenze nach Thüringen zum Shoppen gefahren. Mit Erfolg, er hat stapel- und palettenweise Toilettenpapier, Mehl und Milch ergattert und verkauft das nun im Bäckerladen Helmeke an seine Kunden – in handelsüblichen Mengen, wie er bei Facebook schreibt.

Screenshot von der Facebook-Seite vom Inhaber der Bäckerei Helmeke

+++ Corona-Newsletter von hessenschau.de +++

9:21 Uhr: Auch hier möchte ich noch einmal darauf hinweisen, man kann ja gar nicht genug Infos bekommen, dieser Tage! Es gibt einen neuen Newsletter, yippieh! Neue Infektionszahlen, Gesetzesänderungen, Notlagen: Wir beobachten für Sie alles, was in Hessen und darüber hinaus passiert und bereiten die wichtigsten Ereignisse ab jetzt auch per Newsletter für Sie auf. (App-Nutzer bitte hier klicken)

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+++ Hessens Wirtschaft trifft Corona besonders hart +++

8:45 Uhr: Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) sieht Hessens Wirtschaft härter von der Corona-Krise getroffen als die anderer Bundesländer. Das liege daran, dass es Hessen wirtschaftlich so gut gehe. "Wer mehr hat, kann auch mehr verlieren", so der Minister. Zu den größten Arbeitgebern gehörten die Lufthansa, Fraport, Volkswagen in Nordhessen und Opel. "Die sind alle nahe an der Kurzarbeit für die gesamte Belegschaft." Wie und wann es wieder normal weiter gehen könne, sei derzeit nicht klar. "Hoffentlich sehen wir Ende nächster Woche, dass die Maßnahmen wirken."

hessenschau kompakt - 16.45 Uhr vom 26.02.2020

+++ Sonne und Frühlingstemperaturen +++

8:30 Uhr: ...wenigstens wird es heute schön warm! Es gibt viel Sonnenschein und nur hier und da mal ein paar lockere Wolken. Es bleibt trocken. Die Luft erwärmt sich auf frühlingshafte 13 bis 19 Grad, auf den Bergen auf 10 bis 13 Grad. Und auch der Samstag bekommt das Prädikat "besonders frühlingshaft", es bleibt sonnig und warm. Am Sonntag geht es wettermäßig dann stark bergab: Wolken, Regen und sogar Schnee bis in die Niederungen - bäh!

+++ Lkw-Fahrer-Ausbildung geht weiter +++

Zitat
„Ich darf meinen LKW-Führerschein für den Katastophenschutz fortsetzen. Irgendjemand hat mitbekommen, dass es nicht so hilfreich ist, Lkw-Fahrschulen lahmzulegen wenn gleichzeitig Waren transportiert werden, Rettungswagen und Löschfahrzeuge fahren sollen.“ Zitat von Anne Muster
Zitat Ende

8.10 Uhr: Morgenticker-Leserin Anne Muster hat mir geschrieben und freut sich, dass sie ihren Lkw-Führerschein weiter machen kann, trotz der strengen Corona-Regeln, die überall herrschen. Das freut mich für sie - und für uns alle! Und es erscheint mir sinnvoll.

+++ Sehbehinderte Frau und Begleitung durften nicht einkaufen +++

7:50 Uhr: Ein Einkaufswagen pro Kunde und Zutritt nur alleine – das sind die Einlassregeln für Supermärkte in Corona-Zeiten. Einer sehbehinderten Frau wurde das nun zum Problem: Sie wurde nach eigenen Angaben mit ihrem Mann als Begleitperson nicht in einen Supermarkt in Rüsselsheim gelassen. Die beiden gehen aber immer zusammen einkaufen, weil er nicht schwer tragen kann und sie das übernimmt. Obwohl sie eine Armbinde trug und ihren Schwerbehindertenausweis vorzeigte, ließ die Security das Paar nicht gemeinsam einkaufen.

Und auch in Gustavsburg wurden die beiden offenbar abgewiesen. Daraufhin beschwerte sich die Frau bei der Gemeindeverwaltung. Dort hieß es, dass Mütter mit Kinderwägen, Menschen mit einer Behinderung und auch Senioren mit Rollator von der Einkaufswagen-Regelung ausgenommen seien. Man werde das Sicherheitspersonal an den Märkten jetzt entsprechend einweisen.

Einkaufswagen

+++ Auto brennt auf A5 +++

7:30 Uhr: Direkt vor den Augen einer Polizeistreife ist in der Nacht auf der A5 ein Auto in Flammen aufgegangen. Die Polizisten fuhren nach eigenen Angaben Richtung Süden als zwischen dem Autobahnkreuz Bad Homburg und der Raststätte Taunusblick vor ihnen plötzlich ein Auto anfing zu brennen. Der Fahrer konnte den Wagen auf den Standstreifen lenken, er bleib unverletzt. Wegen der Löscharbeiten wurde die A5 bis zwei Uhr teilweise gesperrt. Warum das Auto brannte, ist unklar, die Autobahnpolizei vermutet einen technischen Defekt.

Brennendes Auto auf der A5 zwischen Bad Homburg und Frankfurt

+++ Ätzender Reiniger ausgelaufen +++

7:15 Uhr: Auf einem Firmengelände in Ober-Mörlen (Wetterau) ist nach Angaben der Polizei Gefahrgut ausgetreten. Etwa 20 Liter Systemreiniger seien in einer Halle ausgelaufen, das Zeug ist offenbar stark ätzend. Verletzt wurde aber niemand. Die Feuerwehr nimmt die Flüssigkeit auf. Wie es zu der Panne kam, ist unklar. Die Polizei hatte die Anwohner vorsorglich darum gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Warnschild Gift!

+++ Klinik-Ärztin an Corona erkrankt +++

6.40 Uhr: Eine Ärztin der Lahn-Dill-Kliniken in Dillenburg ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilten die Lahn-Dill-Kliniken mit. Zuerst hatte das Onlineportal mittelhessen.de darüber berichtet. Die Ärztin wurde umgehend nach Hause in die Quarantäne geschickt. Nach Angaben der Klinik hat sie milde Symptome, es gehe ihr soweit gut. Alle Patienten, mit denen die Ärztin Kontakt hatte, würden nun getestet, ebenso alle Mitarbeiter. Der Klinikbetrieb läuft aber weiter.

Krankenpfleger

+++ Blauer Himmel und kaum Nachrichten +++

6:20 Uhr: An diesem Freitagmorgen herrscht irgendwie..... Ruhe! Keine großen Brände haben die Feuerwehr auf Trab gehalten, keine Unfälle die Rettungskräfte auf die Straße gejagt. Irgendwie wundert einen das auch nicht, schließlich ist coronabedingt kaum was los da draußen in Hessen. Vielleicht ja auch mal ganz schön. Bloß wenn man Nachrichten schreiben soll - geht so! Ich habe auf dem Weg in den hr ein Eichhörnchen gesehen. Und viele Vögel gehört.

Eichhörnchen aufrecht sitzend

+++ Fraport will Corona-Krise ohne staatliche Unterstützung bewältigen +++

6:00 Uhr: Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will die Corona-Krise nach Möglichkeit ohne staatliche Unterstützung bewältigen. "Wir wollen ohne Staatshilfe auskommen. Mit den eingeleiteten Sparmaßnahmen gehen wir heute davon aus, das zu schaffen", sagte der Fraport-Vorstandschef Stefan Schulte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag). Fraport habe ein Polster von mehr als einer Milliarde Euro und man werde noch drauflegen. Über die krisenbedingten Zusatzkosten will man bei der Fraport aber noch sprechen. Denn: "Betriebswirtschaftlich wäre es bei den wenigen Flügen – darunter Frachtflüge mit Warenlieferungen – angemessener, den Flughafen zu schließen."

Gähnende Leere am Frankfurter Flughafen

+++ Guten Morgen +++

Guten Morgen, liebe Leser, heute ist Freitag, mein Name ist Katrin Kimpel und ich begleite Sie durch diesen Morgen. Gerne können Sie mir eine Nachricht schicken.

Katrin Kimpel