Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Freitagmorgen im Ticker.

Nachrichtenüberblick:

Tschüss!

10.15 Uhr: Liebe Nutzer, damit endet der Ticker für heute. Ich hoffe, Ihnen einen Überblick der vielen Ereignisse gegeben zu haben. Danke für Ihr Interesse! Kommen Sie gut durch den Tag und das Wochenende. Am Montag um 6 Uhr erscheint ein neuer Ticker, dann von meiner Kollegin Antje Buchholz. Am Wochenende informieren wir selbstverständlich auf hessenschau.de. Bis bald!

+++ Große Nachfrage nach Investitionsprogramm für Schwimmbäder +++

10.00 Uhr: Die Nachfrage nach dem Investitionsprogramm des Landes zum Erhalt von Frei- und Hallenbädern ist nach Angaben des Innenministeriums groß. Mehr als 100 Maßnahmen zur Sanierung und Modernisierung der Bäder seien von den Kommunen bereits angemeldet worden, teilte Innenminister Peter Beuth (CDU) anlässlich der ersten Bescheidübergabe für Lampertheim (Bergstraße) mit.

Für 77 dieser Projekte soll es bereits in diesem Jahr Geld geben. Die Förderperiode läuft von 2019 bis 2023. 50 Millionen Euro stehen in dem Zeitraum zur Verfügung. Es sei sehr wichtig, dass Kinder und Erwachsene in Hessen schwimmen lernen, erklärte der Minister. "Dafür müssen sie aber auch möglichst überall schwimmen können, das gilt explizit auch für den ländlichen Raum."

Ein Schild am Beckenrand verweist auf Nichtschwimmer.
Hallenbad. (Archivfoto) Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)

+++ Weiteres Update zu Lkw-Unfall auf A45: Fahrer tot +++

9.58 Uhr: Die Polizei hat weitere Einzelheiten nach dem Lkw-Unfall auf der A45 zwischen Wölfersheim und Münzenberg (Wetterau) mitgeteilt. Die Zugmaschine des Sattelzuges riss demnach vom Sattelauflieger ab und prallte gegen die Böschung. Der Fahrer wurde dabei im Führerhaus eingeklemmt. Für ihn kam den Beamten zufolge jede Hilfe zu spät. Er starb an der Unfallstelle. Die Ursache ist noch unklar. "Ein gesundheitliches Problem beim Fahrer scheint möglich", teilte die Polizei mit.

Umgekippter Lkw auf der A45.
Umgekippter Lkw auf der A45. Bild © Michael Seeboth (hr)

+++ Zoll beschlagnahmt mehr als 500 Mode-Plagiate +++

9.55 Uhr: Bei der Kontrolle einer Frachtsendung aus Hongkong, die nach Rumänien gehen sollte, haben Zollbeamte am Frankfurter Flughafen bereits im März 568 mutmaßliche Plagiate von Versace, Chanel , Louis Vuitton und 15 anderen Herstellern entdeckt. 75 weitere Waren wurden wegen unzutreffender Herkunftsangabe sichergestellt, wie das Hauptzollamt eben mitteilte.

Es handle sich unter anderem um Kleidungsstücke, Taschen, Schlüsselanhänger, Schuhe und Sonnenbrillen. Die 18 betroffenen Originalhersteller bestätigten nach Angaben des Zolls den Verdacht. Der Wert vergleichbarer Originale beläuft sich auf insgesamt 232.000 Euro. Die Plagiate werden vernichtet.

Zoll Pakete
Vom Zoll beschlagnahmte Pakete. Bild © Hauptzollamt Frankfurt

+++ Fünf Gründe, die für einen Aufstieg des SVWW sprechen +++

9.45 Uhr: Heute hatte ich noch gar keine Sportmeldung. Also: Der SV Wehen Wiesbaden spielt heute Abend und beim Rückspiel am Dienstag gegen den FC Ingolstadt um den lang ersehnten Zweitliga-Aufstieg. Hier steht, warum es das Team von Rüdiger Rehm packen wird.

Jubel beim SV Wehen Wiesbaden
Jubel beim SV Wehen Wiesbaden. Bild © Imago Images

+++ Bistümer stellen Kirchenzeitungen 2023 ein +++

9.39 Uhr: Die katholischen Bistümer Fulda, Limburg und Mainz - letzteres erstreckt sich auch über Teile Hessens - haben beschlossen, ihre Wochenzeitungen Bonifatiusbote (Fulda), Der Sonntag (Limburg) sowie Glaube und Leben (Mainz) Ende 2023 einzustellen. Bis dahin würden die Zeitungen wie gewohnt erscheinen, teilten die Bistümer heute mit. Für die 22 Beschäftigten seien sozialverträgliche Lösungen vorgesehen.

Die drei Zeitungen mit einer Gesamtauflage von 21.000 Exemplaren werden von der gemeinsamen Gesellschaft für kirchliche Publizistik herausgegebenen, in der auch das Medienunternehmen VRM (unter anderem Darmstädter Echo, Wiesbadener Kurier und Gießener Anzeiger) Gesellschafter ist.

Hauptgrund für diese Entscheidung sei der kontinuierliche Rückgang der Auflage, der zu einem immer höheren Zuschussbedarf durch die Bistümer geführt habe. Man müsse zur Kenntnis nehmen, dass sich der Umgang der Menschen mit Medien massiv verändert habe. In den kommenden Jahren wollen die Bistümer nach ihrer Darstellung "neue Wege und Formate in der Kommunikation" entwickeln und Printmedien mit den elektronischen Medien enger verzahnen.

+++ Mutmaßlicher Drogenhändler am Flughafen festgenommen +++

9.32 Uhr: Die Polizei hat schon Mitte des Monats einen 49 Jahre alten Mann am Frankfurter Flughafen festgenommen. Das teilte das Bundeskriminalamt eben mit. Er war aus Ghana nach Deutschland abgeschoben worden. Ihm wird vorgeworfen, in mindestens neun Fällen mit Kokain in Mengen von jeweils zwei bis vier Kilogramm gehandelt zu haben.

Der mutmaßliche Drogenhändler soll Frauen als Rauschgiftkuriere eingesetzt haben. Nach Angaben der Ermittler hatte er sie in sozialen Medien kontaktiert, um vermeintlich eine Liebesbeziehung aufzubauen. Er forderte die Frauen laut Bundeskriminalamt dazu auf, angebliche Designerkleidung gegen Geld aus Südamerika nach Europa oder Afrika zu transportieren. In der minderwertigen Ware war Kokain versteckt.

+++ Hessentag Bad Hersfeld: Riesenrad-Vergabe muss neu entschieden werden +++

9.13 Uhr: Das Verwaltungsgericht Kassel hat die Stadt Bad Hersfeld verpflichtet, über die Vergabe eines Standplatzes für ein Riesenrad beim in zwei Wochen beginnenden Hessentag erneut zu entscheiden.

Zwei Schausteller-Betriebe hatten sich beworben. Die Stadt entschied sich für den Betreiber, der seit Jahren beim Lullusfest mit dem Riesenrad dabei ist. Der zweite Bewerber klagte mit der Begründung, er habe mehr Geld für den Standplatz geboten als der Konkurrent. Das Vergabeverfahren sei nicht transparent gewesen. Das Verwaltungsgericht gab ihm recht und verwies auch auf andere Kriterien wie zum Beispiel Sicherheit und Größe. Die Stadt hat Beschwerde angekündigt.

Das Riesenrad auf dem Hessentag in Korbach
Riesenrad auf dem Hessentag in Korbach. (Archivfoto) Bild © picture-alliance/dpa

+++ Rosenkäfer auf Petunien +++

9.05 Uhr: Um zwischendurch kurz zur Ruhe zu kommen, zeige ich Ihnen diesen Rosenkäfer auf Petunien. Fotografiert hat das unsere Nutzerin Kornelia Montanus aus Willingshausen-Steina (Schwalm-Eder). Danke!

Rosenkäfer in Willingshausen.
Rosenkäfer in Willingshausen. Bild © Kornelia Montanus

+++ Geldautomat in Schlüchtern gesprengt +++

9.00 Uhr: Auch in Hessen ist in der Nacht ein Geldautomat gesprengt worden. Die Polizei berichtete von einer Detonation in einer Bankfiliale in Schlüchtern (Main-Kinzig) gegen 3 Uhr. Unbekannte hatten vermutlich Gas in den Automaten geleitet. Anwohner riefen die Polizei, die unter anderem mit einem Hubschrauber fahndete. Zur Höhe des Sachschadens machte die Polizei noch keine Angaben. Ob Geld gestohlen wurde, müsse noch ermittelt werden.

+++ Umweltministerin Hinz wildert Feldhamster aus +++

8.54 Uhr: Der Feldhamster gehört nach Angaben des Umweltministeriums zu den am stärksten gefährdeten Säugetierarten in Hessen. Mit dem Schutzprogramm "Förderung der Leitarten der Feldflur" setzt sich die Landesregierung für den Erhalt der Hamster ein. Ministerin Priska Hinz (Grüne) wildert heute Feldhamster in Niederdorfelden (Main-Kinzig) aus

Feldhamster
Feldhamster. Bild © picture-alliance/dpa

+++ Ministerien hissen Regenbogenfahnen +++

8.45 Uhr: Anlässlich des morgigen Christopher Street Days (CSD) in Wiesbaden hisst Integrationsminister Kai Klose (Grüne) als Schirmherr des CSD heute drei Regenbogenfahnen. Das Sozial-, das Wissenschafts-, das Umwelt- und das Wirtschaftsministerium wollen damit ein Zeichen setzen. Die Fahnen werden erstmals vor den Ministerien gehisst.

Regenbogenfahne
Regenbogenfahne Bild © picture-alliance/dpa

+++ Update zu Lkw-Unfall auf A45 +++

8.32 Uhr: Die A45 in Richtung Gießen ist zwischen Wölfersheim und Münzenberg (Wetterau) nach dem Lkw-Unfall weiter gesperrt. Nach Polizeiangaben war ein Sattelzug gegen 6.30 Uhr von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen.

Die Polizei bat Verkehrsteilnehmer, eine Rettungsgasse zu bilden. "Nur wenn Einsatzkräfte, Autobahnmeisterei und Abschlepper zur Unfallstelle kommen und ihre Arbeit machen können, kann die Fahrbahn irgendwann wieder freigegeben werden", mahnten die Beamten.

Servicetweet #45: Bitte im #Stau #Rettungsgasse bilden. Nur wenn Einsatzkräfte, Autobahnmeisterei und Abschlepper zur Unfallstelle kommen und ihre Arbeit machen können, kann die Fahrbahn irgendwann wieder freigegeben werden. #VerkehrHessen #Mittelhessen #Autobahn

[zum Tweet mit Bild]

+++ OB-Wahl in Wiesbaden, Bürgermeisterwahlen in 30 Gemeinden +++

8.26 Uhr: Nicht nur die Europawahl findet am Sonntag statt, sondern auch die Oberbürgermeisterwahl in Wiesbaden sowie Bürgermeisterwahlen in 30 Gemeinden. In Wiesbaden stehen diese sieben Kandidaten zur Wahl. Amtsinhaber Gerich (SPD) tritt nach der Urlaubsaffäre nicht mehr an, die CDU ist von Skandalen gebeutelt.

Rathaus Wiesbaden
Rathaus in Wiesbaden. Bild © picture-alliance/dpa

+++ Mehrere tausend Demonstranten in Frankfurt erwartet +++

8.18 Uhr: Dass am Sonntag der Gang zur Wahlurne ansteht, erwähnte ich ja bereits. Heute werden im Vorfeld der Europawahl mehrere tausend Demonstranten in der Frankfurter Innenstadt zu einer Kundgebung der Bewegung "Fridays for Future" erwartet. Geplant ist eine gemeinsame Aktion mit Gruppen aus Brüssel, Straßburg und Luxemburg, um zu Institutionen der Europäischen Union (EU) zu ziehen.

In Frankfurt beginnt die Demonstration um 12 Uhr am Willy-Brandt-Platz und bewegt sich zur Europäischen Zentralbank (EZB) im Ostend. Dort solle auf deren Bedeutung in der Klimapolitik aufmerksam gemacht und zur anstehenden Wahl ein sofortiger Kurswechsel gefordert werden, teilte die Frankfurter Gruppe mit.

Weltweit sind heute Demonstrationen für eine andere Klimapolitik angemeldet - auch in anderen hessischen Städten: Schon ab 10 Uhr geht es beispielsweise in Kassel, Fulda, Darmstadt und Friedberg los.

Skyline Frankfurt EZB
Der Doppelturm der EZB im Osten Frankfurts. Bild © picture-alliance/dpa

+++ Vorsicht, Gifttiere! +++

8.04 Uhr: Achtung, jetzt wird es giftig! Im Naturkundemuseum Ottoneum in Kassel startet heute die neue Sonderausstellung "Gifttiere". Die Ausstellung mit interaktiven Stationen stellt die Fülle der Gifttiere dar, die in der Natur vorkommen. Gezeigt wird auch eine große Zahl lebender Tiere in Aquarien und Terrarien - darunter Warane, Giftschlangen, Tausendfüßler, Spinnen und Insekten. Beruhigend für die Besucher: Keines der gezeigten Tiere hat den Menschen auf dem Speisezettel. Die Vivarien werden durchgehend von Experten betreut, für das Wohlergehen der Tiere ist also gesorgt.

Komodo-Waran mit Futter im Maul
Komodowaran mit Insekten-Snack im Maul. Bild © picture-alliance/dpa

+++ Prozess nach Schlägerei in Gaststätte +++

7.57 Uhr: Mehr als zwei Jahre nach einer Schlägerei im Anschluss an einen Fastnachtsumzug in Hattersheim (Main-Taunus) beginnt heute der Prozess gegen vier Männer und drei Frauen. Die Angeklagten müssen sich vor dem Amtsgericht Frankfurt-Höchst unter anderem wegen versuchter Gefangenenbefreiung, Widerstands und Körperverletzung verantworten. 

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft waren an der Schlägerei in einer Gaststätte zehn Personen beteiligt. Als die Polizei eintraf, fanden die Beamten einen Bewusstlosen vor und riefen den Rettungsdienst. Die Angeklagten sollen sowohl die Polizei als auch die Sanitäter massiv gestört haben. Als einer der Beteiligten festgenommen werden sollte, versuchten die anderen ihn laut Anklage zu befreien. Es soll zu Handgreiflichkeiten gekommen sein, bei denen auch Beamte verletzt wurden. 

+++ Weniger freiwillige Helfer beim Deutschen Roten Kreuz +++

7.43 Uhr: Die Zahl der freiwilligen Helfer beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Hessen ist leicht rückläufig. Sie liegt nach Angaben von Präsident Norbert Södler derzeit bei rund 23.000 Menschen inklusive Jugendrotkreuzmitarbeiter. "Je dünner besiedelt die Region ist, desto höher ist die Bereitschaft, ehrenamtlich mitzuarbeiten", sagte Södler der Nachrichtenagentur dpa. Die geringste Beteiligung gebe es dagegen in den Großstädten. "Wir leben aber hauptsächlich vom Ehrenamt", betonte der DRK-Präsident.

+++ Wasserquelle in Ulrichstein erschlossen +++

7.37 Uhr: Der trockene Sommer 2018 hatte im gesamten Vogelsberg und insbesondere in der Kleinstadt Ulrichstein das Trinkwasser knapp werden lassen. So knapp, dass die Einwohner teilweise mit Wasser aus einem Tankwagen versorgt werden mussten. Damit ist nun Schluss: Bei Bohrungen in Ulrichstein wurde tatsächlich eine Wasserquelle erschlossen. Fünf Liter pro Sekunde sprudeln aus dem Boden. Auf das "flüssige Gold" stießen die Arbeiter in rund 140 Meter Tiefe, wie der Lauterbacher Anzeiger berichtete.

Videobeitrag

Video

zum Video Wasserquelle in Ulrichstein

Ende des Videobeitrags

+++ A45 nach Unfall gesperrt +++

7.23 Uhr: Die A45 ist nach einem Unfall derzeit in Richtung Norden zwischen Wölfersheim und Münzenberg (Wetterau) voll gesperrt. Das hat die Polizei eben getwittert. Ein Lkw war in die Böschung gefahren und umgekippt. Weitere Infos haben wir noch nicht.

Servicetweet: Vollsperrung nach #Unfall auf der #A45 in Richtung Dortmund zwischen #Wölfersheim und #Münzenberg . Umleitungsempfehlung: über die U54 zur Anschlussstelle Münzenberg #VerehrHessen #Polizei #Autobahn

[zum Tweet mit Bild]

+++ Paulskirche in Europa-Farben +++

7.20 Uhr: Werbung für die am Sonntag anstehende Europawahl vor historischer Kulisse: Mit einer Lichtshow an der Frankfurter Paulskirche hat eine Bürgerbewegung gestern Abend ein Zeichen für den Frieden in Europa gesetzt. Mit Einbruch der Dunkelheit erstrahlte das geschichtsträchtige Bauwerk in Blau, die zwölf Sterne der Europaflagge wurden durch zwölf Lichtstrahlen vom Dach der Kirche symbolisch dargestellt. Zuvor gab es ein Bühnenprogramm mit Live-Musik und einer Rede von Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).

Urheber der Aktion ist die pro-europäische Bürgerbewegung Pulse of Europe, die auch in anderen Städten ähnliche Projekte organisiert. Der imposante Kirchenbau aus Rotsandstein war 1848 Sitz des ersten gesamtdeutschen Parlamentes, der Nationalversammlung.  

Die Lichtinszenierung soll nach Angaben der Organisatoren bis einschließlich Sonntag jeweils mit Einsetzen der Dunkelheit bis 1 Uhr halbstündlich in einer automatisierten Show ablaufen.

Paulskirche
Lichtshow an der Fassade der Paulskirche in Frankfurt. Bild © picture-alliance/dpa

+++ Frankfurter Baudezernent Jan Schneider wiedergewählt +++

7.10 Uhr: Der Frankfurter Baudezernent Jan Schneider (CDU) ist gestern Abend für eine zweite Amtszeit bestätigt worden. Schneider erhielt nach Angaben seines Sprechers bei der Abstimmung 56 Ja-Stimmen und 34 Nein-Stimmen. In den Wochen vor seiner Wiederwahl hatte es Gerüchte gegeben, einige Vertreter der rot-grün-schwarzen Römer-Koalition könnten ihm die Stimme für eine weitere sechsjährige Amtszeit verweigern. Im Zusammenhang mit Milieu- und Mieterschutz hatte es insbesondere mit den sozialdemokratischen Koalitionspartner einige Querelen gegeben.

Schneider ist nicht nur Stadtrat, sondern auch der Vorsitzende des Frankfurter CDU-Kreisverbands. Der 1981 in Frankfurt geborene Politiker ist seit November 2013 Mitglied des Stadtrats. Zuvor hatte der Jurist im Innenministerium in Wiesbaden gearbeitet, auch als persönlicher Referent des damaligen Innenministers Boris Rhein (CDU). In den Jahren 2012 bis 2013 war er zudem Abgeordneter im Landtag.

Jan Schneider
Baudezernent Jan Schneider (CDU) zeigt Pläne für den Wiederaufbau des Goetheturms in Frankfurt. Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)

+++ Volksabstimmungen sollen einfacher werden +++

7.02 Uhr: CDU und Grüne haben gestern einen weiteren Gesetzentwurf eingebracht, der Volksbegehren und Volksentscheide erleichtern soll. Auch am Wahlgesetz gibt es Änderungen. Hier erfahen Sie mehr.

Volksabstimmung Hessen - Wahlzettel
Bild © picture-alliance/dpa

+++ Strengere Regeln für Fixierung von Häftlingen +++

6.58 Uhr: Häftlinge sollen künftig nur noch auf richterlichen Beschluss hin länger an ihr Bett gefesselt werden dürfen. CDU und Grüne brachten gestern einen Gesetzentwurf mit strengeren Regeln zur Fixierung in den Landtag ein. Damit soll einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem vergangenen Jahr nachgekommen werden.

Eine Fixierung sei ein schwerwiegender Eingriff in die Grundrechte eines Menschen, sagte Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU). Sie sei als "Ultima Ratio" aber in Extremsituationen nötig: Wenn Betroffene sich selbst verletzen könnten. 2018 wurden laut der Ministerin in Hessen 17 Häftlinge fixiert. Mit dem geplanten Gesetz solle für Mitarbeiter von Justizvollzugsanstalten (JVA) Rechtssicherheit geschaffen werden.

Derzeit kann eine Fixierung vom JVA-Leiter angeordnet werden. Künftig soll ein Richter entscheiden, ob bei untergebrachten Personen eine "Fünf- oder Sieben-Punkte-Fixierung" durchgeführt wird, sie also an den Gliedmaßen und dem Bauch sowie zusätzlich auch an Brust und Stirn gefesselt werden. Bei "Gefahr im Verzug" kann auch ohne Richter fixiert werden, dessen Beschluss muss dann aber sofort eingeholt werden. 18 neue Stellen für Richter und Servicekräfte will das Land dafür schaffen, dies würde pro Jahr rund 2,5 Millionen Euro kosten.

Laut Kühne-Hörmann plant Hessen mit der Beschränkung der Fixierung auf Fälle von Selbstverletzung strengere Regeln als das Bundesverfassungsgericht, das eine Fixierung auch bei einer Gefährdung anderer Personen als zulässig ansieht.

 Justizministerin  Eva Kühne-Hörmann
Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU). Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)

+++ Wolken, Schauer, vereinzelt Gewitter +++

6.51 Uhr: Heute gibt es einen Wechsel aus Sonne und Wolken. Ab dem Nachmittag bilden sich an manchen Stellen Schauer, vereinzelt auch Gewitter. Die Höchstwerte liegen zwischen 18 und 24 Grad.

Das Wochenendwetter ist ebenfalls schnell erzählt. Morgen erwarten uns bei bis zu 23 Grad Sonne, Wolken und am Nachmittag örtlich Schauer. Am Sonntag wird es im Süden freundlich, im Norden zeitweise dicht bewölkt.

+++ Verfolgungsfahrt durch drei Bundesländer +++

6.42 Uhr: Nachdem heute Nacht ein Geldautomat im bayerischen Fürth gesprengt worden war, ist der Polizei ein Auto aufgefallen, das sich mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort entfernte. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Die Jagd ging durch drei Bundesländer, über die A3 von Aschaffenburg nach Frankfurt bis nach Rheinland-Pfalz. Schließlich konnte die Polizei den Wagen nach mehr als 270 Kilometern in Worms stoppen.

Nach Auskunft der Polizei in Rheinland Pfalz konnte der Mann festgenommen werden. Weitere Umstände sind noch nicht bekannt. Ob er im Zusammenhang mit der Automatensprengung steht, muss noch geklärt werden, auch, ob er Geld aus dem Automaten entnommen hat.

+++ 13-Jähriger mit Luftgewehr verursacht Polizeieinsatz +++

6.31 Uhr: In Oberursel (Hochtaunus) hat gestern Abend eine Frau die Polizei alarmiert, weil sie auf dem Flachdach eines Hauses eine Person mit einer Waffe gesehen hatte. Die Beamten umstellten das Haus, die Person kletterte herunter. Es handelte sich um einen 13-Jährigen, der mit einem Luftgewehr auf eine Zielscheibe geschossen hatte. Er wurde nach dem Einsatz seinem Vater übergeben.

+++ Unfall auf Bundesstraße durch freilaufenden Hund +++

6.27 Uhr: Ein nicht angeleinter Hund hat gestern am frühen Abend einen Auffahrunfall auf der B417 in Taunusstein-Wehen (Rheingau-Taunus) verursacht. Eine 21 Jahre alte Autofahrerin bremste nach Polizeiangaben vor dem Tier, das plötzlich auf die Fahrbahn lief. Ein anderer Pkw fuhr auf ihren Wagen auf. Die Frau wurde verletzt. Der Halter fing seinen unverletzt gebliebenen Hund wieder ein, berichtete die Polizei weiter.

+++ Motorradfahrer fährt in Auto: schwer verletzt +++

6.22 Uhr: Ein Motorradfahrer ist gestern Abend in Gießen auf ein haltendes Auto aufgefahren und schwer verletzt worden. Der 25-Jährige sei durch die Wucht des Aufpralls von seinem Zweirad auf die Fahrbahn geschleudert worden, teilte die Polizei mit. Der 48 Jahre alte Fahrer des stehenden Wagens blieb unverletzt. Ein Gutachter soll nun das genaue Unfallgeschehen herausfinden. Die Polizei bat Zeugen, sich zu melden.

+++ Sechs Verletzte auf A5: keine Rettungsgasse, Gaffer, hoher Schaden +++

6.10 Uhr: Auf der A5 bei Erzhausen (Darmstadt-Dieburg) gab es ebenfalls einen Unfall. Nach Polizeiangaben hatte ein Schwertransport den E-Highway befahren. Wegen der Höhenbeschränkung unter den Oberleitungen waren dadurch den Beamten zufolge alle Spuren blockiert und es entstand ein Stau. Ein Pkw-Fahrer erkannte diesen nicht und fuhr kurz vor Mitternacht in einen Kleinlaster. In diese Kollision sei ein zweiter Kleinlaster geraten, teilten die Beamten weiter mit. Die drei Fahrzeuge gerieten ins Schleudern, einer der Kleinlaster blieb quer zur Fahrtrichtung auf der Autobahn liegen. In diesen fuhren anschließend zwei weitere Autos, eines brannte nach dem Unfall aus.

Alle beteiligten Fahrer sowie ein Beifahrer wurden verletzt, insgesamt sechs Menschen. Die Autobahn in Richtung Frankfurt war nach dem Unfall für etwa zweieinhalb Stunden voll gesperrt. Derzeit wird die Fahrbahn noch gereinigt. Es steht nur eine Spur zur Verfügung. Der Verkehr staut sich auf etwa drei Kilometern.

An den Fahrzeugen, der Fahrbahndecke und einer Betonleitwand entstand ein Schaden von insgesamt etwa 400.000 Euro. Die Polizei teilte abschließend mit, dass Einsatzkräfte schwer zur Unfallstelle kamen, weil Verkehrsteilnehmer keine Rettungsgasse gebildet hatten. Außerdem musste die Polizei nach eigenen Angaben Gaffer fernhalten.

Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf der A5.
Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf der A5. Bild © Keutz TV-News

+++ Autofahrer fährt in Lastwagen und stirbt +++

6.00 Uhr: Auf der Autobahn 3 bei Bad Camberg (Limburg-Weilburg) ist ein 47-Jähriger mit seinem Auto ungebremst in einen Lastwagen gefahren. Der Mann sei bei dem Aufprall in der Nacht zu Freitag so schwer verletzt worden, dass er noch im Auto gestorben sei, sagte ein Polizeisprecher. Der Lastwagen war demnach wegen eines Überholmanövers längere Zeit auf dem mittleren Fahrstreifen gefahren. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Tödlicher Unfall A3 Bad Camberg
Das schwer beschädigte Auto nach dem Unfall auf der A3. Bild © wiesbaden112.de

Guten Morgen!

6.00 Uhr: Hallo aus Frankfurt, liebe Nutzer, ich begrüße Sie zum Ticker am Freitag. Mein Name ist Clarice Wolter, ich bin Nachrichtenredakteurin für hessenschau.de. Bis 10 Uhr erfahren Sie hier, was in der Nacht passiert ist, was der Morgen bringt sowie, was heute und am Wochenende noch wichtig wird. Sie erreichen mich per Mail.

Porträt Clarice Wolter
Clarice Wolter Bild © hessenschau.de