Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Freitagmorgen im Ticker.

Nachrichtenüberblick:

Tschüss!

Zack, 10.00 Uhr: Ein ereignisreicher Ticker geht zu Ende. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende! Sie wissen ja: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.

Am Montag um 6 Uhr begrüßt Sie mein Kollege Julian Moering. Bleiben Sie uns bis dahin auf hessenschau.de gewogen. Bis bald, machen Sie's gut!

Regenschirm Wiesbaden
Spaziergänger mit Regenschirmen im Kurpark in Wiesbaden. Bild © picture-alliance/dpa

+++ Zoll verhindert Schmuggel von mehr als 60.000 Zigaretten +++

9.47 Uhr: Zollbeamte am Flughafen haben in zwei Koffern eines Mannes, der aus Moskau nach Frankfurt gereist war, insgesamt 26.420 Zigaretten entdeckt. Außerdem fanden sie bei der Kontrolle Mitte Juni ein weiteres Flugticket bei ihm, wie das Hauptzollamt heute mitteilte.

Im Gepäck der Frau, auf die es ausgestellt war, stellten die Zöllner weitere 33.600 Zigaretten sicher. Gegen die beiden mutmaßlich gewerblichen Schmuggler wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Der verhinderte Steuerschaden beträgt nach Angaben des Zolls fast 13.000 Euro.

Zigaretten Zoll
Ein Zollmitarbeiter findet bei einer Kontrolle Zigaretten in einer Tasche. Bild © Hauptzollamt Frankfurt

+++ Pferdekopf-Replik in Waldgirmes zu sehen +++

9.36 Uhr: Ein Pferdekopf aus der Römerzeit, der 2009 in Lahnau-Waldgirmes (Lahn-Dill) gefunden wurde, ist dieses Wochenende als Replik dort zu sehen. Das Original des restaurierten Bronzekopfs, der als Sensationsfund gilt, ist seit August vergangenen Jahres im Museum Römerkastell Saalburg in Bad Homburg zu sehen.

Um den 15 Kilo schweren Pferdekopf hatte es einen jahrelangen Rechtsstreit gegeben. Der Kopf ist Teil eines Reiterstandbilds, das wohl Kaiser Augustus (63 vor bis 14 nach Christus) darstellte. Ein Gutachten hatte den Wert des Unikats auf rund 1,6 Millionen Euro geschätzt.

Eine Restauratorin arbeitet am Bronze-Pferdekopf.
Eine Restauratorin bei der Arbeit am Bronze-Pferdekopf. (Archivfoto) Bild © picture-alliance/dpa

+++ Gewitter sorgt für Zugverspätungen +++

9.30 Uhr: Wir bleiben beim Bahnverkehr. Wegen eines Gewitters besteht derzeit eine Signalstörung im Großraum Darmstadt. Das hat der RMV eben getwittert. Züge der Linien RE60, RB67 und RB68 haben deswegen Verspätung.

+++ Bauarbeiten verzögern Bahnfahrten +++

9.23 Uhr: Bahn-Pendler zwischen Darmstadt und Aschaffenburg müssen in den nächsten vier Wochen mehr Zeit einplanen, weil morgen Bauarbeiten auf der Strecke beginnen. Nach Angaben der Hessischen Landesbahn (HLB) fahren ersatzweise Busse, die allerdings länger brauchen. Außerdem fahren sie nicht alle Bahnhöfe an und nicht immer sind die Ersatzhaltestellen in unmittelbarer Nähe.

Die HLB empfiehlt daher, auch andere Verbindungen zu prüfen, zum Beispiel über Frankfurt-Süd. Ab dem 10. August sollen die Züge auf der Strecke wieder wie gewohnt fahren.

+++ Dritte Premiere bei den Bad Hersfelder Festspielen +++

9.20 Uhr: Das Musical "Funny Girl" bei den 69. Bad Hersfelder Festspielen beginnt heute Abend. Es ist die dritte Premiere des Freilicht-Theaterfestivals. Inszeniert wird das Musical von Regisseur Stefan Huber, der 2017 und 2018 auch Regie bei dem Musical "Titanic" in der Stiftsruine führte. In den Hauptrollen sind Katharine Mehrling und Alen Hodzovic zu sehen.

Das Musical hat einen realen Hintergrund und bezieht sich auf das Leben von Fanny Brice, einer US-amerikanischen Komikerin, Entertainerin, Sängerin und Schauspielerin. Fannys Schwiegersohn, der Filmproduzent Ray Stark, hatte die Idee für das Broadway-Musical. Es feierte 1964 mit der damals erst 22-jährigen Barbara Streisand Premiere.

Funny
Schauspieler agieren während einer Probe des Musicals "Funny Girl" in Bad Hersfeld. Bild © picture-alliance/dpa

+++ Gestohlenes Gemälde in Wiesbaden aufgetaucht +++

9.12 Uhr: Ein vor mehr als 40 Jahren gestohlenes Gemälde hat dank der Mithilfe der Wiesbadener Polizei den Weg zurück in seine französische Heimat gefunden. Das Werk "Jesus bei Martha und Maria" des Malers Théodore Chasseriau (1819-1856) war bei einer Versteigerung eines Wiesbadener Auktionshauses aufgetaucht und dort von einem französischen Restaurator entdeckt worden. Es war 1974 aus der Kirche St.-Marie-Madeleine in Marcoussis gestohlen worden.

Der Besitzer des Werks gab an, es sei 1974 auf dem Pariser Kunstmarkt von seiner Familie erworben worden. Von wem, das wisse er nicht. Er zögerte aber nicht und erklärte sich nach Angaben der Polizei sofort bereit, das Gemälde der französischen Gemeinde zu überlassen. Der Wert von "Jesus bei Martha und Maria" ist unbekannt, andere Werke des Künstlers Chasseriau werden ab 10.000 Euro aufwärts gehandelt, wie es heißt.

Bürgermeister Olivier Thomas aus Marcoussis (2. von links) nahm das Chassériau-Gemälde aus den Händen von Beamten des BKA und der Wiesbadener Polizei entgegen
Bürgermeister Olivier Thomas aus Marcoussis (2. von links) nahm das Chassériau-Gemälde aus den Händen von Beamten des BKA und der Wiesbadener Polizei entgegen. Bild © Polizeipräsidium Westhessen

+++ Der Stress der Pendler +++

9.02 Uhr: Pendeln bedeutet meistens Stress, das wissen viele von Ihnen sicher. Entscheidend sind die Länge des Arbeitswegs und das Verkehrsmittel. Bei uns berichten fünf Pendler aus ihrem Alltag.

Wir haben das Thema auf zwei verschiedene Arten aufbereitet. In der einen Variante haben Sie die Möglichkeit, eine Multimedia-Reportage zu schauen mit vielen Videos und Audios. Die andere Möglichkeit ist ein Text mit Videos. Welche Darstellung gefällt Ihnen besser? Schreiben Sie's uns hier.

Pendler-Tracking
Bild © hr-Datenteam

+++ "Fridays for future"-Demo in Frankfurt +++

8.53 Uhr: Ungeachtet der Sommerferien wollen heute Mittag in Frankfurt wieder Schüler für mehr Klimaschutz auf die Straße gehen. Treffpunkt ist um 12 Uhr an der Bockenheimer Warte.

Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hatte Schüler kürzlich aufgefordert, ihre "Fridays for future"-Demonstrationen nach den Sommerferien zu beenden. Die Proteste hätten ihr Ziel erreicht, sagte Lorz. Der Klimaschutz sei als zentrales Thema in Politik und Medien angekommen. Weiter der Schule fernzubleiben, bringe nichts.

Die Demonstranten in Frankfurt
"Fridays for future"-Demonstranten in Frankfurt. (Archivfoto) Bild © picture-alliance/dpa

+++ Bauarbeiter von Gegenstand getroffen und schwer verletzt +++

8.44 Uhr: Auf einer Baustelle in Frankfurt ist gestern ein Bauarbeiter von einem herabfallenden Gegenstand getroffen worden. Der Mann, der gerade in einer einer etwa vier Meter tiefen Baugrube auf dem Messegelände arbeitete, wurde nach Angaben der Feuerwehr am Unterschenkel schwer verletzt.

Nachdem ein Notarzt den Mann in der Baugrube erstversorgt hatte, wurde der Verletzte über eine Drehleiter, die laut Feuerwehr als Kran diente, und einer daran befestigen Korbtrage aus der Baugrube gehoben und ins Krankenhaus gebracht.

+++ Prozess gegen Polizist wegen Körperverletzung im Amt +++

8.39 Uhr: Ein Polizist muss sich heute vor dem Amtsgericht Frankfurt verantworten. Dem 35-Jährigen wird Körperverletzung im Amt vorgeworfen.

Ein 69 Jahre alter Mann soll den Polizisten angerempelt und beleidigt haben. Daraufhin machte der Beamte eine Personenkontrolle. Dabei soll er den 69-Jährigen gegen eine Wand der Kleinmarkthalle gedrückt und ihm mit Fäusten ins Gesicht und in den Bauch geschlagen haben.

+++ Uni forscht an Lieferdienst für öffentlichen Nahverkehr +++

8.27 Uhr: Die separate Beförderung von Einkäufen und Gepäck bei Fahrten mit Bus und Bahn ist Forschungsschwerpunkt eines neuen Projekts an der Universität Kassel. Dort wird in den kommenden vier Jahren ein digitales Assistenzsystem für den öffentlichen Nahverkehr entwickelt und erprobt. Es soll zudem Informationen über die Belegung von Bussen und Straßenbahnen bereitstellen sowie die Anschlusssicherheit beim Umsteigen verbessern.

Über das Forschungsvorhaben "U-hoch-3" informieren die Uni und ihre Partner heute Vormittag. Beteiligt sind neben der Hochschule unter anderem der Logistikkonzern DHL und der nordhessische Verkehrsverbund NVV.

Straßenbahnsimulator
Eine Frau sitzt an der Uni Kassel in einem Straßenbahnsimulator. Bild © Universität Kassel

+++ Pony "Löwenherz" alleine nachts auf Tour +++

8.20 Uhr: Es folgt eine für den Ticker eigentlich zu alte Meldung, die aber so nett ist, dass ich Sie Ihnen nicht vorenthalten möchte. Mitgeteilt hat die Polizei den Sachverhalt gestern um 10.45 Uhr, also nach Ticker-Ende.

Ein Pony namens "Löwenherz" hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Furchtlos büxte es zu nächtlicher Stunde von der heimatlichen Weide in Kelsterbach (Groß-Gerau) aus, trabte über eine Brücke und gesellte sich schließlich in Frankfurt-Sindlingen zu einer Pferdeherde.

Die dortige Pferdebesitzerin entdeckte das fremde Shetlandpony laut Polizei gestern Morgen auf der Weide. Die Ordnungshüter waren zunächst ratlos, da kein Vierbeiner als vermisst gemeldet worden war. Bei den Ermittlungen fanden sie schließlich die Halterin des Ponys und "Löwenherz" wurde zurück nach Kelsterbach gebracht.

Pony "Löwenherz"
Pony "Löwenherz" steht auf der Mainbrücke zwischen Sindlingen und Kelsterbach. Bild © Polizeipräsidium Südhessen

+++ Sonnenaufgang über Limeshain +++

8.03 Uhr: Auch unsere Nutzerin Marion Loscher hat heute früh die aufgehende Sonne fotografiert und uns ihre nach eigenen Worten sagenhafte Aufnahme aus Limeshain-Rommelhausen (Wetterau) geschickt. Danke!

Limeshain Sonnenaufgang
Sonnenaufgang in der Wetterau. Bild © Marion Loscher

+++ Neuer Passagier-Tagesrekord am Frankfurter Flughafen +++

7.49 Uhr: Mein bereits erwähnter Kollege Steffen Rebhahn betreut heute den Videotext und musste folgende Fraport-Meldung daher seriös formulieren. Für den Ticker hat er anregt, sie etwas fluffiger zu präsentieren und gleich einen Vorschlag für Texteinstieg und musikalische Untermalung mitgeliefert. Bitteschön:

Sommer, Sonne, Kaktus: Am Frankfurter Flughafen ist ein neuer Allzeit-Tagesrekord an Passagieren erzielt worden. Wie der Betreiber Fraport heute in seiner Halbjahresbilanz mitteilte, wurden zu Beginn der Sommerferien in Hessen und Rheinland-Pfalz am 30. Juni 241.228 Fluggäste abgefertigt.

Die bisherige Bestmarkte datierte vom 29. Juli 2018 mit 237.966 Reisenden. Trotz des hohen Aufkommens sei der Betrieb "stabil und deutlich besser" abgelaufen, sagte Fraport-Chef Stefan Schulte. Insgesamt zählte der Airport im ersten Halbjahr 33,6 Millionen Passagiere.

"Never never go to work, lieber holiday."

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+++ Mit 120 km/h durch die Stadt: Raser droht Haft +++

7.24 Uhr: Ein ebenfalls 20 Jahre alter Mann soll im Februar vergangenen Jahres mit 120 Stundenkilometern durch Oberursel und Bad Homburg (Hochtaunus) gerast sein und dabei mehrere Verkehrsteilnehmer genötigt und gefährdet haben.

Der Angeklagte hatte gegen ein Urteil des Amtsgerichts Frankfurt Berufung eingelegt, über die heute vor dem Landgericht Frankfurt verhandelt wird. Das Amtsgericht hatte das Strafmaß von acht Monaten ohne Bewährung verhängt, unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

+++ 20-Jähriger rast unter Drogeneinfluss durch Taunusstein +++

7.17 Uhr: Die Polizei hat in der Nacht einen 20 Jahre alten Autofahrer in Taunusstein (Rheingau-Taunus) nach kurzer Verfolgung gestoppt. Der 20-Jährige gab an, Drogen genommen zu haben. Die Beamten fanden eine geringe Menge Haschisch bei ihm und in seinem Auto einen Elektroschocker, der nicht mitgeführt werden darf. Beides wurde beschlagnahmt und gegen den Mann ein Strafverfahren eingeleitet.

+++ Waschanlage für Auto und Hund +++

7.08 Uhr: Die Frankfurter Neue Presse berichtet heute über eine besondere "Premiere in der Region" um Usingen (Hochtaunus). Dort entsteht demnach ein Mega-Waschzentrum für Auto und Hund. Ja, Sie haben richtig gelesen.

Die Größe der Anlage auf 6.200 Quadratmetern Fläche beinhaltet dem Bericht zufolge eine Hundewaschanlage: kleine Wannen, in denen der Hund eingeseift und abgeduscht werden kann. Im Herbst soll Eröffnung sein.

Hund waschen
Ein Hund wird abgeduscht. (Archivfoto) Bild © Imago Images

+++ Müll-Laster auf A66 in Brand +++

6.56 Uhr: Auf der A66 bei Schlüchtern (Main-Kinzig) ist gestern ein mit mehr als 20 Tonnen Müll beladener Transporter während der Fahrt in Brand geraten. Der Fahrer steuerte die Rastanlage Distelrasen-Nord an und entlud den brennenden Müll für die Löscharbeiten auf einer freien Fläche. Verletzt wurde niemand.

+++ Signalstörung bremst S8 und S9 +++

6.50 Uhr: Wegen einer Signalstörung in Kelsterbach (Groß-Gerau) fahren S8 und S9 derzeit nach Angaben des RMV nicht planmäßig. Bei den aus Wiesbaden kommenden Bahnen der Linie S8 kommt es zu Verspätungen. Bei der S9 aus Wiesbaden entfällt der Halt in Kelsterbach und die Bahnen halten am Frankfurter Flughafen am Fern- statt am Regionalbahnhof.

+++ Wetter: Sonne und Wolken, Schauer und Gewitter +++

6.41 Uhr: Wir kommen zum Wetter. Über Nebel berichtete ich ja bereits. Wie mein Kollege Steffen Rebhahn hier schön pointiert aufgeschrieben hat, kommt es dieser Tage zu einem "beinahe vergessenen Wetterphänomen: Wasser fällt vom Himmel - im Fachjargon auch Regen genannt". Spaß beiseite: Der ausgetrocknete Boden hat Niederschläge bitter nötig.

Heute wechseln sich Sonne und Wolken ab. Im Tagesverlauf gibt es Schauer und Gewitter, die kräftig sein können. Am Nachmittag sind lokale Unwetter vor allem durch Starkregen nicht ausgeschlossen. Die Höchstwerte reichen von 20 bis 26 Grad.

Weil sich die Sonne auch am Wochenende eher selten zeigen wird - morgen hier und da Schauer, einzelne Gewitter möglich, 18 bis 24 Grad; Sonntag wolkig bei bis zu 25 Grad - habe ich sie heute kurz vor Tickerstart für Sie abgelichtet:

Sonne Frankfurt
Die Sonne über dem hr, aufgenommen aus dem Redaktionsfenster. Bild © hessenschau.de

+++ Geruchsbelästigung in Gelnhausen +++

6.27 Uhr: In einem Gewerbegebiet in Gelnhausen (Main-Kinzig) ist gestern Abend ein Stoff ausgetreten, der für einen beißenden Geruch sorgte. Die Suche nach der Austrittsquelle im Gebiet um eine Elektrotechnik-Firma gestaltete sich nach Angaben der Feuerwehr jedoch schwierig. Ein Feuerwehrmann berichtete von von einem merkwürdigen Geschmack auf der Zunge. Einsatzkräfte der Polizei registrierten Augenreizungen.

Anwohner waren aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Verschiedene Luftmessungen ergaben, dass keine Gefahr für die Bevölkerung vorlag. Der Einsatz von rund 80 Feuerwehrleuten wegen des vermeintlichen Schadstoffaustritts wurde gegen Mitternacht abgebrochen.

Feuerwehr Gelnhausen
Feuerwehrleute in Gelnhausen. Bild © osthessen-news.de

+++ Fünf Verletzte bei Kollision auf A5 +++

6.15 Uhr: Bei einem Auffahrunfall auf der A5 zwischen Alsfeld und Homberg/Ohm (Vogelsberg) sind gestern Abend fünf Menschen verletzt worden. Weil ein 32-Jähriger bremste, fuhr ein Mannschaftstransportwagen einer Feuerwehr in seinen Pkw, wie die Polizei mitteilte. Auch ein weiteres Auto konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten. Vier Personen im Feuerwehrwagen wurden verletzt. Auch die schwangere Beifahrerin im letzten Pkw erlitt Verletzungen. Die Insassen im ersten Wagen blieben unverletzt.

+++ Mehrere Unfälle mit E-Tretrollern +++

6.07 Uhr: In den ersten Wochen mit E-Scooter-Verkehr in Frankfurt hat die Polizei mehrere Unfälle registriert. In einem Fall sei ein Fußgänger angefahren worden, der Benutzer des E-Tretrollers habe Fahrerflucht begangen, sagte eine Sprecherin. Insgesamt handele es sich um eine einstellige Zahl von Unfällen.

Während einer Fahrradkontrolle sei beispielsweise ein E-Scooter verbotenerweise auf dem Bürgersteig auf die Beamten zugefahren. Als die Polizisten den E-Tretroller anhielten und untersuchten, stellten sie fest, dass er zudem statt den erlaubten 20 bis 30 Stundenkilometer schnell unterwegs sein konnte. Der Scooter sei beschlagnahmt worden, ebenso wie auch einige weitere, bei denen die Bremsen nicht korrekt funktionierten oder kein Versicherungsschutz bestand, sagte die Sprecherin.

E-Scooter in der Frankfurter Innenstadt
E-Scooter in der Frankfurter Innenstadt. (Archivfoto) Bild © Ana Rakic/hr

+++ Ministerium warnt Frankfurt vor Dieselfahrverbot +++

6.00 Uhr: Das Wiesbadener Umweltministerium hat der Stadt Frankfurt mangelnde Bereitschaft zur Luftreinhaltung vorgeworfen: Die Zeit, um drohende Dieselfahrverbote zu umgehen, werde knapp. Hier finden Sie den ganzen Beitrag.

Autos und Lkw auf einer Straße in Frankfurt
Autos und Lkw auf einer Straße in Frankfurt. (Archivfoto) Bild © picture-alliance/dpa

+++ 89-Jähriger stirbt in verqualmter Wohnung +++

6.00 Uhr: Rauchschwaden aus der Küche haben eine Wohnung in Kriftel (Main-Taunus) derart stark verqualmt, dass ein 89 Jahre alter Mann gestern Abend gestorben ist. Ursache war nach Polizeiangaben vermutlich eine brennende Mikrowelle. Drei Löschzüge der Feuerwehr rückten zu dem Haus aus. Feuerwehrleute fanden den Mann schließlich leblos in der Wohnung vor. Laut Polizei konnte er sich wohl nicht rechtzeitig aus dem Haus retten, weil er auf seinen Rollstuhl angewiesen war.

Brand Kriftel
Feuerwehrleute im Einsatz in Kriftel. Bild © picture-alliance/dpa

Guten Morgen!

6.00 Uhr: Hallo und herzlich willkommen zum Ticker an diesem etwas neblig-trüben Freitagmorgen! Mein Name ist Clarice Wolter, ich bin Nachrichtenredakteurin. Schön, dass Sie da sind, dann können wir ja starten. Ich fasse bis 10 Uhr zusammen, was am Abend und in der Nacht passiert ist, was der Vormittag bringt sowie, was heute und am Wochenende noch wichtig wird. Sie können mir Fragen, Anregungen und sonstige Anliegen gerne mailen.

Porträt Clarice Wolter
Clarice Wolter Bild © hessenschau.de