Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird - und alles, was Hessen bewegt. Das war der Donnerstagmorgen im Ticker.

Wenn Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, schicken Sie mir gerne eine Mail.

Die Nachrichten im Überblick:

+++ Tschüss! +++

10:03 Uhr: Damit verabschiede ich mich für heute von Ihnen. Danke fürs Mitlesen! Morgen ist mein Kollege Mark Weidenfeller ab 6 Uhr für Sie zur Stelle. Kommen Sie gut durch den Tag!

+++ Ufo vorerst nicht zu großer Schlichtung bereit +++

10:01 Uhr: Zum Schluss noch eine weniger gute Meldung für alle Vielflieger: Bei der Lufthansa gibt es weiterhin keine umfassende Schlichtung für den Tarifkonflikt der Flugbegleiter. Die Kabinengewerkschaft Ufo warf dem Unternehmen am Donnerstag vor, die Verhandlungen zu einer Schlichtungsvereinbarung in den vergangenen beiden Tagen nicht ernsthaft geführt zu haben. Das öffentliche Angebot einer umfassenden Schlichtung bei der Kerngesellschaft Lufthansa biete für die Gewerkschaft keine ausreichende Rechtssicherheit und verschweige relevante Fallstricke, erklärte Ufo-Sprecher Nicoley Baublies. Die Gewerkschaft kündigte aber keine neuen Streiks bei Lufthansa oder ihren Töchtern an. Stattdessen setze man auf die benannten Schlichter Matthias Platzeck und Frank-Jürgen Weise, um doch noch zu einer Lösung zu kommen.

+++ Frankfurter Migrationsgeschichte im Museum +++

9:58 Uhr: Mehr als die Hälfte der Frankfurter hat einen Migrationshintergrund. Trotzdem sind ihre Geschichten noch kein selbstverständlicher Bestandteil des kulturellen Gedächtnisses der Stadt. Das will das Historische Museum nun ändern. Gestern Abend ist die Ausstellung "Stadtlabor - Kein Leben von der Stange" eröffnet worden, heute steht sie allen Besuchern offen. Eines der Ausstellungsstücke ist das bunt geschmückte Fahrrad des vor gut einem Jahr verstorbenen stadtbekannten Lebenskünstlers Emmanuel de Greco. De Greco kannte jeder, aber nicht ganz so bekannt ist vermutlich die Geschichte des gebürtigen Griechen, die in der Ausstellung erzählt wird. Wer jetzt neugierig ist: Hingehen! Und morgen gibt's zu der Ausstellung in der Sendung "Kultur" mehr Infos auf hr-iNFO.

Das legendäre Pelzfahrrad von Emmanuel de Greco im ⁦ @histmus ⁩ - Eins der Dinge, die Frankfurter Migrationsgeschichte(n) erzählen in der neuen Ausstellung #KeinLebenvonderStange

[zum Tweet mit Bild]

Emmanuel de Greco in Anzug und mit buntem Fahrrad auf der Frankfurter Freßgass.

+++ Bouffier startet Pflanzaktion +++

9:40 Uhr: Zum Schutz des stark angegriffenen Waldes in Hessen startet die Landesregierung ein weiteres Hilfsprojekt. Bei der Aktion "Unser Wald" können sich Bürger an der Aufforstung beteiligen. Sie können eigene Bäume pflanzen oder Geld dafür spenden, wie die Staatskanzlei vor der Projekt-Vorstellung mitteilte. Dazu wird Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) heute Vormittag in Hanau die Samendarre besuchen. Dort werden Samen getrocknet und später für die Aussaat vorbereitet. Das Land Hessen investiert nach eigenen Angaben im kommenden Jahr mehr als 500.000 Euro in den Ausbau und die Modernisierung der Anlage. Bis zum Jahr 2023 investiert das Land nach Angeben der Staatskanzlei insgesamt 200 Millionen Euro für den Wiederaufbau des Waldes.

Vertrocknete Bäume im Wald

+++ Familien ziehen aus teuren Städten weg +++

9:31 Uhr: Der Anteil von Familien geht nach einer Studie in vielen Großstädten mit extrem hohen Mieten zurück. Überraschend ist das Ergebnis dieser vom ZDF in Auftrag gegebenen Untersuchung nicht, aber es macht klar, wie groß die Probleme auf dem Wohnungsmarkt in vielen deutschen Städten sind. Demnach wanderten in München, Freiburg, Stuttgart und auch in Frankfurt mehr Familien ab als zu. In Frankfurt, so ein weiteres Ergebnis der Studie, müssen Familien durchschnittlich etwa 39 Prozent ihres Einkommens für Wohnen ausgeben. Durchschnittlich! Wohl denen, die eine bezahlbare Wohnungen haben.

Ein Neubau-Häuserblock auf dem Frankfurter Rebstockareal

+++ Gänse mit unterschiedlichen Aussichten +++

9:21 Uhr: "Weihnachten kommt näher", schrieb uns hessenschau.de-Nutzer Rudolf Happel aus Reichelsheim (Odenwald) lakonisch zu seinem Foto von Gänsen auf der Weide im Ortsteil Laudenau. Vielen Dank! Eine Gans, der es vermutlich nicht so schnell an den Kragen geht, lief gestern dem dpa-Fotografen vor die Linse.

Gänse auf einer Weide in Laudenau
Nilgans am Frankfurter Mainufer

+++ Deutschlands beste Malerin kommt aus Frankfurt +++

9:11 Uhr: Jaqueline Kuhn ist Deutschlands beste Malerin. Die 21-Jährige arbeitet bei einer Maler-Firma in Frankfurt und wurde jetzt zur Deutschen Meisterin im Maler-Handwerk gekürt, wie die FNP zuerst berichtet hat. Erst im Frühjahr hatte sie ihre Ausbildung als Innungsbeste abgeschlossen. Ihr nächstes Ziel: Sie will sich für die Europäischen Wettbewerbe des Handwerks qualifizieren und Deutschland international vertreten. Viel Glück!

+++ Lufthansa geht auf Ufo zu +++

8:59 Uhr: Die Lufthansa geht im festgefahrenen Tarifkonflikt einen Schritt auf die Flugbegleitergewerkschaft Ufo zu. Die Fluggesellschaft teilte am Donnerstag in Frankfurt mit, sie biete der Gewerkschaft an, "auch ohne verbindliche Friedenspflicht bei den Tochter-Fluggesellschaften Eurowings, Germanwings und CityLine den umfassenden Schlichtungsprozess zu beginnen". So solle der Einstieg in eine große Schlichtung mit Ufo ermöglicht werden. In diesem Zusammenhang werde auch ein Moderationsprozess bei der Tochter Germanwings angestrebt, "in dem alle offenen Tariffragen besprochen werden können". Mit ihrem Streik hatte die Gewerkschaft Ufo vor gut zwei Wochen den Ausfall von rund 1.500 Flügen verursacht.

Am Dienstag hatten Lufthansa und Ufo mit zwei prominenten Vermittlern erneut Kurs auf eine umfassende Schlichtung genommen. Die Airline benannte den früheren Präsidenten der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, als möglichen Schlichter. Die Gewerkschaft hatte für ihre Seite den SPD-Politiker Matthias Platzeck vorgeschlagen. Bis zu diesem Donnerstag wollten beide Seiten über eine Schlichtungsvereinbarung verhandeln.

Proteste von Ufo am Flughafen FFM

+++ Kollegah "in Hessen nicht willkommen" +++

8:51 Uhr: Für alle, die es noch nicht gelesen haben und sich fragen, was die Anspielung auf Kollegah soll, hier noch der Link zu unserem Artikel von gestern Abend. Der aus Friedberg stammende Rapper, dem Antisemitismus, Sexismus und Homophobie vorgeworfen wird, soll im Dezember in Offenbach auftreten. Das kritisieren nun nicht nur Politiker vor Ort, sondern auch die Landesregierung. "Wer mit seiner Musik den Antisemitismus in unserem Land salonfähig macht, ist hier in Hessen nicht willkommen", erklärte der von der Landesregierung eingesetzte Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker (CDU).

Rapper Kollegah

+++ Fraa Rauscher gerappt +++

8:44 Uhr: Fraa Rauscher lebt, daran habe ich inzwischen auch keinen Zweifel mehr. hessenschau.de-Nutzer Philipp weist gerade darauf hin, dass man sich die Geschichte mit ihrer Beule auch anhören kann - gesungen vom Frankfurter Rapper Caser Nova.

Zitat
„... und wer keine Lust hat, den Wikipedia-Artikel zu lesen, der kann sich die Geschichte mit der Beule am Ei auch anhören. Wenn dieser Kollegah schon ständig erwähnt wird, dann wird es auch mal Zeit für guten Rap aus Deutschland :)“ Zitat von hessenschau.de-Nutzer Philipp
Zitat Ende
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+++ Urteil im Frühchen-Prozess erwartet +++

8:35 Uhr: Ab 10 Uhr soll heute im sogenannten Frühchen-Prozess vor dem Landgericht Marburg ein Urteil gesprochen werden. Dort muss sich seit Anfang des Jahres Krankenschwester Elena W. wegen versuchten Mordes verantworten. Sie soll drei Frühchen mit Narkosemitteln vergiftet haben. Die Kinder gerieten dadurch laut Staatsanwaltschaft in Lebensgefahr. Die Frau schwieg zu den Vorwürfen.

Angeklagte Krankenschwester vor dem Landgericht Marburg

+++ Garde-Tänzerinnen gegen Bodyshaming +++

8:26 Uhr: Die "MaaGard"-Tänzerinnen des Frankfurter Karnevalsvereins haben sich auf Facebook gegen Bodyshaming gewehrt - und dafür richtig viel Zuspruch bekommen. "Danke an jeden Einzelnen, der uns Mut macht, uns unterstützt und den Weg mit uns geht", schrieben die Garde-Tänzerinnen jetzt auf ihrer Facebookseite. Vor zwei Wochen hatten sie dort gepostet: "Es kann nicht sein, dass man im Karneval für sein Aussehen angegangen wird & gesagt bekommt 'nehmt doch mal ein paar Pfund ab!' - Nein!" Ebenso wütend wie selbstbewusst erklärten die Tänzerinnen: "Ja, wir haben Ecken und Kanten, Rundungen und keine 90-60-90 & wir lieben es!"

Garde-Tänzerinnen

+++ Fraa Rauscher mit Eintracht-Adler auf der Brust +++

8:03 Uhr: Die Frage, ob es Fraa Rauscher gegeben hat, stellt sich für hessenschau.de-Nutzerin Karin Schenk gar nicht: Denn es gibt sie. Zu besichtigen regelmäßig in der Frankfurter Commerzbank-Arena. Die Geschichte mit der Beule lesen Sie am besten bei Wikipedia nach. Nutzerin ssandy möchte noch wissen, wo genau die Ampel steht: Alt-Sachsenhausen ist ja nicht allzu groß, aber hier kommen die präzisen Koordinaten: an der Kreuzung Elisabethenstraße, Paradiesgasse und Kleine Rittergasse.

Zitat
„Frau Rauscher ist auch bei jedem Heimspiel von Eintracht Frankfurt im Stadion und gibt vor dem Spiel ihren Tipp ab. Man sieht dann sogar die Beule, wie im Lied besungen :-)“ Zitat von hessenschau.de-Nutzerin Karin Schenk
Zitat Ende
Frau Rausche

+++ Stephan Ernst kündigt neues Geständnis an +++

7:51 Uhr: Die Kollegen vom ARD-Politmagazin Panorama haben Neues zum Mordfall Lübcke zu berichten: Der in Kassel inhaftierte Hauptverdächtige Stephan Ernst beantwortete den Journalisten einen Fragenkatalog. Demnach will Ernst ein neues Geständnis ablegen. Über den genauen Inhalt will Ernsts Verteidiger, der Dresdner Rechtsanwalt Frank Hannig, noch nichts sagen. Aber die Tendenz steht fest: "Man wird kaum davon ausgehen können, dass Herr E. gar nichts mit der Tat zu tun hat", sagt Hannig im Panorama-Interview. In dem Interview rückt Ernst aber offenbar Markus H., einen möglichen Mittäter, in den Fokus.

Ernst wird verdächtigt, den Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU) auf der Terrasse seines Hauses in Wolfhagen (Kassel) erschossen zu haben. Nach anfänglichem Schweigen hatte der Rechtsradikale Ende Juni die Tat gestanden, das Geständnis Anfang Juli jedoch widerrufen.

Stephan E. – Verdächtiger im Fall Lübcke

+++ Eintracht vor Europa-League-Spiel beim FC Arsenal +++

7:36 Uhr: Die Frankfurter Eintracht darf heute Abend (21 Uhr) mal wieder in der Europa League ran. Da es im Moment ja nicht ganz so doll läuft für die Jungs von Trainer Adi Hütter, hofft die Mannschaft, in London (Achtung, Sportjournalisten-Sprech!) wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden. Wie das Team einen Schritt in Richtung K.o.-Runde schaffen könnte, haben Hütter und Mittelfeldspieler Djibril Sow gestern auf einer Pressekonferenz verraten - nachzulesen ist das Ganze hier. Fehlen werden den Frankfurtern die verletzten Stammkräfte Sebastian Rode und Bas Dost. Und ihre Fans: Die dürfen heute Abend nach der Sperre der Uefa nicht ins Stadion.

Adi Hütter von Eintracht Frankfurt beim Spiel gegen Arsenal
Voting

Findet die Eintracht in London zurück in die Erfolgsspur?

+++ Fraa-Rauscher-Ampel in Alt-Sachsenhausen +++

7:25 Uhr: Diese "Verkehrsmeldung" wird vielen gefallen: Im Frankfurter Apfelweinviertel Alt-Sachsenhausen gibt es seit gestern ein ganz besonderes Ampelfrauchen - Fraa Rauscher. Mir als Zugezogener war nie ganz klar, ob es diese Frau Rauscher wirklich gegeben hat. Die Nachrichtenagentur dpa erklärt die Dame so: "Fraa Rauscher ist eine Marktfrau, ihre Figur geht auf das berühmte Apfelweinlied zurück, das auf dem 1887 uraufgeführten Volksstück 'Alt-Frankfurt' von Adolf Stolze basiert. Darin wird die Geschichte der Frau aus der Klappergasse besungen." Ja, und hat die Frau nun wirklich gelebt? Wikipedia sagt Folgendes: "Frau Rauscher soll im 19. Jahrhundert in der Frankfurter Klappergass gelebt haben." Nun gut. Das Ampelfrauchen gibt es auf jeden Fall wirklich. Bürgermeister Uwe Becker (CDU) verkündete denn auch gut gelaunt: "Frau Rauscher steht wie keine andere Figur für unser Frankfurter Nationalgetränk, den Ebbelwei, und ist eine einzigartige Attraktion."

Frau Rauscher-Ampel

+++ hessenschau in 100 Sekunden +++

7:13 Uhr: Frisch eingesprochen: Hier kommt die "hessenschau in 100 Sekunden". Für Antworten auf Fragen zum nicht mehr ganz so neuen Smartspeaker-Format, klicken Sie hier.

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found die hessenschau in 100 Sekunden am 28.11. Stand: 04:30 Uhr

Logo der hessenschau in 100 Sekunden für Sprachassistenten
Ende des Audiobeitrags

+++ Extrem mild und windig +++

7:00 Uhr: Neblig-trüb ist dieser November ja, aber zumindest im Moment ist er extrem mild. Auch heute wird es wieder viel zu warm für die Jahreszeit: Die hr-Meteorologen sagen Temperaturen von 8 bis 12 Grad voraus. Dazu weht ein ordentlicher Wind (ich hatte heute Morgen auf dem Fahrrad Rückenwind, herrlich!). Außerdem regnet es häufig mal, gebietsweise kann es auch Graupelschauer oder ein Gewitter geben. Auf den Bergen wird der Wind zum Sturm mit bis zu 90 km/h.

+++ Ruhige Verkehrslage +++

6:52 Uhr: Da sind wir auch schon beim Verkehr, der momentan auf Hessens Straßen (noch?) sehr ruhig läuft. Auf der A5 ist Vorsicht geboten, dort steht zwischen Friedberg und Rastplatz Spießwald ein defekter Lkw auf dem rechten Fahrstreifen. Und mal abgesehen vom Busfahrerstreik gibt es auch im ÖPNV kaum meldenswerte Störungen. Derzeit gibt es auf der S-Bahnlinie S1 Verspätungen und Ausfälle, Grund ist eine Signalstörung bei Ober-Roden (Offenbach).

+++ Busfahrerstreik, Tag zehn +++

6:45 Uhr: Wer üblicherweise mit dem Bus zur Arbeit oder in die Schule fährt, wird inzwischen wissen, welche alternativen Fahrmöglichkeiten für ihn in Frage kommen. Denn in vielen Städten und Regionen Hessen streiken die Fahrer der privaten Busunternehmen heute den zehnten Tag in Folge. Erst am Sonntag soll der Ausstand beendet werden, wie die Gewerkschaft Verdi erklärte, danach soll eine Schlichtung den Tarifstreit befrieden. Hier ist die Liste der betroffenen Buslinien. Kommen Sie trotzdem gut ans Ziel!

Busfahrer stehen neben einem Fahrzeug mit einem Banner an der Frontscheibe mit der Aufschrift "Wir streiken".

+++ Schüsse in A7-Raststätte +++

6:35 Uhr: War es ein Überfall oder ein sehr übler Scherz? Das weiß die Polizei auch noch nicht. Um kurz nach 5 Uhr heute Morgen kam ein Mann an der Raststätte Hasselberg Ost (Schwalm-Eder) an der A7 in den Verkaufsraum und schoss zwei Mal mit einer Schreckschusspistole in den Raum. Danach drehte er sich um und rannte weg. Der Angestellte bekam einen riesigen Schreck, blieb aber unverletzt. Die Polizei ermittelt.

+++ Teure Probefahrt mit Porsche endet in Friedberg +++

6:28 Uhr: Die Probefahrt mit einem Porsche ist für einen französischen Fahrer teuer geworden: Der 24-Jährige fuhr - wie erst jetzt bekannt wurde - bereits am Dienstag von Frankreich bis nach Mittelhessen, um den Wagen zu testen. Weil er dabei auf der A5 rechts überholte und andere Autofahrer in Gefahr brachte, stoppte ihn die Polizei bei Friedberg. Da wurden schonmal 240 Euro fällig. Es stellte sich aber auch noch heraus, dass der Porsche nur mit einem französischen Händler-Kennzeichen ausgestattet war, das ausschließlich für Frankreich gilt. Die einzige - und nicht ganz günstige - Lösung für den 24-Jährigen: Er ließ den Wagen von einem Abschleppdienst an die französische Grenze bringen, um die Testfahrt von dort aus zu beenden.

+++ Brand an Mehrfamilienhaus in Griesheim +++

6:19 Uhr: Vor einem Mehrfamilienhaus in Griesheim (Darmstadt-Dieburg) haben gegen 1:30 Uhr in der Nacht abgelegte Zeitungen gebrannt. Die Hauswand wurde dabei beschädigt, wie die Polizei dem hr sagte. Den Schaden schätzen die Ermittler auf mehrere zehntausend Euro. Verletzt wurde niemand. Die Polizei schließt nicht aus, dass jemand den Brand gelegt hat. Die Ermittlungen dauern an.

Feuerwehreinsatz in Griesheim

+++ Ticketautomat an Haltestelle in Frankfurt gesprengt +++

6:05 Uhr: Ein unbekannter Täter hat in der Nacht gegen 3:15 Uhr einen Fahrkartenautomaten an einer Straßenbahnhaltestelle in Frankfurt-Schwanheim gesprengt. Vermutlich, so sagte uns die Polizei, habe der Täter nur Hartgeld erbeutet - wie viel, lässt sich noch nicht sagen. Die Straßenbahnlinie 12 kam wegen des Polizeieinsatzes an der Haltestelle etwas aus dem Takt. Inzwischen hat der RMV aber vermeldet: "Störung beendet!"

+++ 20-Jähriger aus Auto geschleudert - tot +++

6:00 Uhr: In Heringen (Hersfeld-Rotenburg) ist gestern Abend ein schwerer Unfall passiert. Ein 20 Jahre alter Autofahrer wurde dabei aus seinem Auto geschleudert und starb. Der Wagen des Mannes war laut Polizei aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Der Pkw überschlug sich mehrmals und blieb auf der Fahrzeugseite liegen. Der Fahrer flog durch ein Seitenfenster aus dem Auto und starb an der Unfallstelle. Die Polizei ging zunächst von keinen weiteren Beteiligten aus.

Unfallstelle in Heringen

+++ Guten Morgen! +++

6:00 Uhr: Guten Morgen, liebe Frühaufsteher! Ich begrüße Sie aus der hessenschau.de-Redaktion in Frankfurt. Mein Name ist Antje Buchholz. Bis 10 Uhr erfahren Sie, was in Hessen in der Nacht los war und heute los ist. Schön, dass Sie dabei sind! Wenn Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, schicken Sie mir gerne eine Mail. Anbei noch ein vorweihnachtlicher Foto-Gruß von meinem Weg zur Arbeit.

Weihnachtsbaum vor DB-Zentrale
Porträt Antje Buchholz