Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Montagmorgen im Ticker.

Die wichtigsten Meldungen des Morgens:

10.03 Uhr: Schluss für heute! Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche noch einen angenehmen Start in die Woche. Morgen begrüßt Sie mein Kollege Mark Weidenfeller. Tschüss!

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+++ Umstrittene US-Militärübung auch in Hessen +++

9.58 Uhr: Die US-Militärübung "Defender Europe 2020" wird auch hier spürbar sein: Ab der kommenden Nacht werden sich die Hessen an den Anblick lange Militärkonvois, Panzer und Soldaten auf den Straßen gewöhnen müssen. Die US-Armee übt bis Ende Mai die Verlegung von Truppen aus den USA nach Polen und ins Baltikum. Die Militärübung ist umstritten und wird von Kritikern als Provokation gegenüber Russland verstanden. In Hessen kommt Kritik an der Übung etwa von der Linken. Der Abgeordnete Jan Schalauske befürchtet sogar, die Kriegsgefahr in Europa könne durch solch ein Manöver wachsen. Wir schauen uns die Übung und alles, was damit verbunden ist, einmal genauer an. Später gibt's dazu mehr auf hessenschau.de.

Militärfahrzeuge, die durch Deutschland fahren

+++ Update: Stau hält sich hartnäckig +++

9.50 Uhr: Der Berufsverkehr liegt in den letzten Zügen, doch der Stau auf der A3 zwischen Kelsterbach und Offenbacher Kreuz hält sich hartnäckig. Auch um kurz vor zehn Uhr ist er immer noch 10 Kilometer lang. Das liegt daran, dass bei dem Unfall auch Öl ausgelaufen ist. Deswegen muss die Fahrbahn aufwendig gesäubert werden - und das dauert eben. Zu dem Unfall gibt es nur spärliche Details: Es waren mehrere Fahrzeuge beteiligt und es hat auf dem rechten Fahrstreifen gekracht.

+++ Bryant - eine Legende +++

9.41 Uhr: In den Erinnerungen der Basketball-Fans ist und bleibt Kobe Bryant unsterblich. Und das ist, warum:

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+++ Kobe Bryant stirbt bei Hubschrauberabsturz +++

9.36 Uhr: Mit Hessen hat das nichts zu tun, aber es bewegt Millionen Menschen auf der Welt: Gestern ist Basketball-Legende Kobe Bryant bei einem Hubschrauber-Absturz ums Leben gekommen. Auch seine 13-jährige Tochter und sieben weitere Menschen überlebten das Unglück nicht.

Kobe Bryant

Kurz vor 10 Uhr Ortszeit war der Hubschrauber in einem Vorort von Los Angeles abgestürzt. In der Sportwelt löste der Tod des 41-Jährigen, der seine Tochter zu einem Basketballspiel begleiten wollte, eine Schockwelle aus. Viele Sportveranstaltungen wurden für Gedenkminuten unterbrochen. Auch Dirk Nowitzki zeigte sich auf Twitter fassungslos:

Tweet von Dirk Nowitzki

+++ "Isis ist überall" - Prozess um makabren Silvesterscherz +++

9.29 Uhr: Wegen eines schlechten Silvesterscherzes stehen heute zwei 26-Jährige vor dem Landgericht Frankfurt. Die beiden Männer sollen in der Silvesternacht 2015/2016 am Frankfurter Mainufer mit einer Schreckschusspistole geschossen und dazu "Isis ist überall" gerufen haben. Das Amtsgericht hatte sie deshalb bereits zu Geldstrafen verurteilt. Sowohl die Angeklagten als auch die Staatsanwaltschaft gingen jedoch in die Berufung. Die Anklage legt den Männern Verstöße gegen das Waffengesetz sowie Bedrohung zur Last. Sie hätten bei Passanten den Anschein eines Terroranschlags erweckt.

+++ Darmstädter Bauherren warten am längsten +++

9.15 Uhr: Wer bauen will, der braucht gemeinhin eine Baugenehmigung. Und das kann dauern, wie ich auch schon aus Berichten verzweifelter Bekannter erfahren habe. Wie lange Bauherren auf eine Genehmigung warten müssen, ist in Hessen allerdings höchst unterschiedlich. Zwischen der kürzesten und der längsten Bearbeitungsdauer liegen über zwei Monate, wie aus der Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP hervorgeht. Am längsten dauerte es demnach in der Stadt Darmstadt (139 Tage), weniger Geduld mussten angehende Bauherren in Bad Hersfeld (33-60 Tage) und Limburg (50 Tage) sowie im Kreis Marburg-Biedenkopf (56-63 Tage) aufbringen.

Hausbau

+++ Langer Stau nach Unfall auf A3 +++

8.59 Uhr: Bleibt zu hoffen, dass auf der A3 heute Morgen alle die Nerven behalten. Denn zwischen Kelsterbach und Offenbacher Kreuz staut sich der Verkehr nach einem Unfall auf 10 Kilometern Länge. Die Verzögerung beträgt mehr als eine Stunde. Der Unfall passierte auf dem rechten Fahrstreifen, nähre Infos haben wir aber noch nicht. Hier geht's zu den aktuellen Verkehrsmeldungen.

Stau auf der A3 am Offenbacher Kreuz

+++ Autofahrer verliert im Stau die Nerven +++

8.53 Uhr: Ein Stau kann schon ziemlich an den Nerven zerren: Ein Autofahrer hat seine gestern Abend auf der A66 offenbar verloren. In einem Stau nach einem Unfall zwischen Zeilsheim und Frankfurt-Höchst kam es am Kriftler Dreieck laut Polizei zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 28-jährigen Autofahrer aus dem Raum Groß-Gerau und einem 60-Jährigen. Im Zuge dessen bedrohte der 28-Jährige den Älteren mit einer Pistole. Der rief daraufhin die Polizei, die beim Durchsuchen des Autos des Jüngeren auch fündig wurde: Die Beamten stellten eine Schreckschusswaffe und einen Elektroschocker sicher. Der 28-Jährige muss sich nun wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Polizeiauto im nächtlichen Einsatz

+++ Landtag erinnert an homosexuelle NS-Opfer +++

8.42 Uhr: In einer Gedenkveranstaltung erinnern Landtag und Landesregierung heute an die Opfer des Nationalsozialismus. Anlass ist die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 75 Jahren. Das Gedenken steht in diesem Jahr zum ersten Mal im Zeichen der verfolgten Homosexuellen. Wir übertragen die Gedenkveranstaltung ab 11 Uhr live.

Hessischer Landtag

+++ Die vergessenen Opfer der NS-Krankenmorde in Idstein +++

8.28 Uhr: 700 Kinder und Jugendliche wurden während der NS-Zeit auf dem Kalmenhof in Idstein umgebracht, weil sie psychisch krank oder behindert waren und deshalb als "lebensunwert" galten. Bis heute sind sie namenlos verscharrt. Das soll sich ändern. Mehr erfahren Sie in unserem Beitrag auf hessenschau.de.

Kalmenhof in Idstein

+++ Trübes Montagmorgen-Wetter +++

8.12 Uhr: Es ist Montagmorgen und als wäre das noch nicht schon trüb genug, legt das Wetter noch einen oben drauf. Der Himmel ist meist wolkenverhangen und fast überall fällt Regen oder Nieselregen. Gegen Abend breitet sich der Regen auch noch aus. Die Temperaturen liegen heute zwischen 4 und 8 Grad. Ein richtiger nass-kalt-schmuddeliger Wochenstart. 😫🌧

+++ Kamin löst Feuer in Einfamilienhaus aus +++

8.00Uhr: In Bad Hersfeld hat am Wochenende ein Einfamilienhaus gebrannt. Ein Holzbalken im Bereich eines Kaminofens hatte am Samstag Feuer gefangen, wie die Polizei heute Morgen mitteilte. Die Bewohner bemerkten den Brand jedoch rechtzeitig und konnten sich ins Freie retten. Der entstandene Schaden beträgt rund 15.000 Euro, verletzt wurde niemand.

+++ Täglich grüßt der A60-Stau +++

7.43 Uhr: Seit die Theodor-Heuss-Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden gesperrt ist, hat der morgendliche Stau auf der A60 einen festen Platz hier im Ticker. Aktuell kriecht der Verkehr zwischen Mainz-Finthen und Ginsheim-Gustavsburg auf 9 Kilometern Länge. Auch in der Gegenrichtung gibt es 7 Kilometer Stau nach einem Unfall zwischen Bischofsheim und der Weisenauer Brücke.

+++ Fahrzeug in Darmstadt getötet? +++

7.36 Uhr: Auch uns passieren hin und wieder Tippfehler, das lässt sich einfach nicht vermeiden. Deswegen gehört es sich auch nicht, sich über Vertipper lustig zu machen. Der Social-Media-Abteilung des Darmstädter Verkehrsunternehmens HEAG ist auf Twitter aber ein ganz besonders origineller Lapsus unterlaufen und ich kann mir einfach nicht verkneifen, den hier zu bringen. Ganz ohne Häme! Update: Der Tweet wurde mittlerweile gelöscht.

Heag Mobilo

+++ Massenschlägerei bei Hallenturnier +++

7.19 Uhr: Bei einem Fußball-Hallenturnier in Nidda (Wetterau) hat es am Freitagabend eine Massenschlägerei gegeben. Das Spiel zwischen den Herren-Teams der SG Büdingen und dem VfB Rodheim musste kurz vor dem Ende beim Stand von 2:1 abgebrochen werden. Nach einer Rudelbildung auf dem Feld war unter anderem ein Rodheimer Spieler mit Anlauf und einem Kung-Fu-Tritt in die Spielertraube gesprungen, drei Spieler erhielten die Rote Karte. Dann brachen alle Dämme: Zuschauer stürmten auf das Feld und beteiligten sich an der wilden Prügelei. Die Polizei rückte mit drei Streifenwagen an und hat auch Ermittlungen übernommen. Auch der zuständige Fußballkreis will sich mit dem Fall beschäftigen. Die beteiligten Mannschaften wurden vom Turnier ausgeschlossen. Im weiteren Verlauf blieb die Veranstaltung friedlich.

Ein Schiedsrichter zeigt die rote Karte.

+++ Kein Corona-Fall in Frankfurt +++

7.00 Uhr: Vielleicht ist es Ihnen auch schon untergekommen: Derzeit wabert das Gerücht durchs Land, in Frankfurt sei das Corona-Virus aufgetaucht. Doch die Frankfurter Uni-Klinik gibt Entwarnung: Bei keinem der untersuchten Patienten ist der Erreger nachgewiesen worden. Mehrere Menschen hatten Angst, sich infiziert zu haben und sind deshalb in der Uni-Klinik untersucht worden. Die Klinik arbeitet mit dem Gesundheitsamt zusammen und hat extra eine Isolier-Station eingerichtet. Wer aus einer Risiko-Region kommt oder einen Risiko-Kontakt hatte, kann schnell untersucht und gegebenenfalls behandelt werden. Das Virus ist in China ausgebrochen, die chinesische Gesundheits-Behörde spricht von fast 2.800 Infizierten und 80 Toten. Auch in Frankreich gab es bestätigte Fälle.

Röhrchen im Labor

+++ "Abschleppgruppe" fordert mehr Einsatz gegen Falschparker +++

6.43 Uhr: Kennen Sie die Frankfurter "Abschleppgruppe"? Dabei handelt es sich nicht etwa um eine Kontaktbörse williger Großstadtsingles, wie man vermuten könnte. Es geht tatsächlich um richtiges Abschleppen von Autos, genauer gesagt von Falschparkern. Die "Abschleppgruppe" ist ein loser Verbund von Radfahrern, Fußgängern und auch Autofahrern. Sie rufen bei Twitter dazu auf, Falschparker zu melden und so "Wege zu befreien". Die Gruppe wirft der Stadt Frankfurt vor, zu wenig gegen Falschparker zu unternehmen. Rainer Michaelis, der Chef der Verkehrspolizei, hat nach dem jüngsten "Knöllchengate" angekündigt, neue Stellen schaffen zu wollen. "Eine wachsende Metropole wie Frankfurt wird auch in diesem Bereich nicht umhin kommen, nachzujustieren", sagte Michaelis der Nachrichtenagentur dpa. Derzeit seien 108 Mitarbeiter für den ruhenden Verkehr zuständig, vorhanden seien insgesamt 130 Stellen.

Falschparker in Frankfurt

+++ Gähn! +++

6.26 Uhr: Meinen Kollege Rainer Battefeld hat heute das selbe Schicksal ereilt wie mich: Frühdienst. Er bringt es auf den Punkt:

+++ Fünf Autos und Haustür beschädigt - Randalierer festgenommen +++

6.17 Uhr: In Wiesbaden hat am Samstagmorgen ein 24-Jähriger jede Menge Schaden angerichtet. Der junge Randalierer wurde in der Innenstadt von der Polizei aufgegriffen, nachdem Zeugen gegen 5.50 Uhr den Notruf gewählt hatten. Zuvor hatte der Mann ein Loch in eine Haustür getreten, mehrere Mülltonnen umgeworfen und an fünf Autos die Außenspiegel abgetreten. Das teilte die Polizei gestern am späten Abend mit. Zeugen berichteten, der offensichtlich betrunkene Mann habe sich zudem mit einer Frau gestritten. Seinen Rausch durfte er auf dem Polizeirevier ausschlafen.

+++ Über 12.000 Verstöße gegen Dieselfahrverbot in Darmstadt +++

6.00 Uhr: Seit Anfang Juni vergangenen Jahres gilt auf zwei verkehrsreichen Straßen in Darmstadt ein Fahrverbot für alte Diesel und Benziner - und bei weitem hält sich nicht jeder daran. Bis Mitte Dezember zählte die Stadt insgesamt 12.137 Verstöße. Die Kontrolle des Fahrverbots findet nach Angaben der Stadt fast ausschließlich über die aufgestellten Blitzer oder Rotlichtsünder statt. Werde ein Verstoß festgestellt, gebe es gleichzeitig eine Kontrolle der Schadstoffklasse. Bußgeld und Verwaltungsgebühr summieren sich auf bis zu 108,50 Euro. Mehr als 55.000 Autos wurden in diesem Zeitraum geblitzt - rund jedes fünfte davon hätte dort also gar nicht fahren dürfen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Landesregierung hatten sich darauf geeinigt, einen 640 Meter langen Abschnitt der Hügelstraße und 330 Meter der Heinrichstraße für Dieselfahrzeuge bis Euronorm 5 und für Benziner bis Euronorm 2 zu sperren. In beiden Zonen gibt es zudem Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Tempo 30.

Darmstadt Stickoxid Diesel Fahrverbot

+++ Guten Morgen +++

6.00 Uhr: Guten Morgen, liebe Frühaufsteher! Ich begrüße Sie an diesem kalten Montagmorgen zu unserem Morgenticker. Mein Name ist Julian Moering, ich bin Nachrichtenrtedakteur für hessenschau.de. In den nächsten Stunden blicken wir auf die Nachrichten der Nacht, die Meldungen des Morgens und die Themen des Tages. Für Fragen, Anmerkungen oder Kritik erreichen Sie mich über mein Kontaktformular oder per Mail.

Julian Moering