Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Donnerstagmorgen im Ticker.

+++ Tschüss für heute +++

10.00 Uhr: So, der Morgen ist nicht mehr ganz so früh, der Ticker macht Feierabend. Morgen ab sechs Uhr geht es wieder weiter. Ich wünsche einen ruhigen Tag, tschüss!

+++ Weniger Verkehrstote in Hessen +++

9.50 Uhr: In Hessen sind im Jahr 2019 im Straßenverkehr 224 Menschen getötet worden. Das sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nach vorläufigen Ergebnissen 15 Todesopfer weniger als im Jahr 2018 - oder in Prozent ausgedrückt 6,3. Bundesweit kamen 3.059 Menschen im vergangenen Jahr im Verkehr ums Leben, 216 weniger als im Vorjahr (6,6 Prozent). Das bedeutet für ganz Deutschland den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren.

Unfall

+++ Entscheidung: Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen gilt +++

9.40 Uhr: Der Gesetzgeber darf muslimischen Rechtsreferendarinnen verbieten, im Gerichtssaal ein Kopftuch zu tragen. Die Entscheidung für eine Pflicht, sich in weltanschaulich-religiöser Hinsicht neutral zu verhalten, sei zu respektieren, entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss zu einem Fall aus Hessen. Geklagt hat eine in Frankfurt geborene Deutsch-Marokkanerin. In Hessen können Referendarinnen ihre Ausbildung zwar grundsätzlich mit Kopftuch machen. Sie müssen damit aber Verhandlungen aus dem Zuschauerraum verfolgen und dürfen nicht wie die anderen Referendare von der Richterbank aus teilnehmen. Sie dürfen auch keine Sitzungen leiten oder Beweise aufnehmen. Dagegen hatte die 1982 geborene Frau erst vergeblich Beschwerde eingelegt und dann vor den Verwaltungsgerichten geklagt.

Eine Frau mit Kopftuch vor einem Anwalt.

+++ Go für Techno-Festival auf Mainvorland +++

9.00 Uhr: Erst stand es auf der Kippe, nun scheint es doch zu klappen: Das Techno-Festival "Love Family Park" darf einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zufolge auch diesen Sommer wieder auf dem Rüsselsheimer Mainvorland stattfinden. Das habe der Magistrat der Stadt beschlossen. Wenn das Land nun keine Einwände hat und mit den Maßnahmen zum Schutz der Natur einverstanden ist, steht der Riesenparty nichts mehr im Wege. Umweltschützer haben Bedenken, dass die Veranstaltung ein Problem für die Umwelt sein könnte. Am 18. Juli werden zu der Veranstaltung immerhin rund 20.000 Techno-Fans erwartet.

Impression vom Love Family Park-Festival

+++ Minister übergibt Geld für WLAN an Schulen +++

8.10 Uhr: Heute bekommt der Landkreis Limburg-Weilburg Geld - Kultusminister Alexander Lorz (CDU) übergibt einen Scheck über 7,5 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen alle 54 Schulen im Kreis mit WLAN und Firewalls ausgestattet werden.  

Das Land investiert in den kommenden Jahren eine halbe Milliarde Euro, um Schulgebäude, aber auch Lehrer und Schüler fit für das 21. Jahrhundert zu machen. Auch für einen möglichen Einsatz von Tablets im Unterricht ist WLAN wichtig. "Digitale Schulen Hessen" heißt das Landesprogramm, Mitte Januar hatte die Leibnitzschule in Offenbach bei Frankfurt die erste Zusage erhalten.

Schüler mit Tablet im Unterricht

+++ S8 und S9 mit Verspätungen am Morgen +++

8.00 Uhr: Von einer technischen Störung an der Strecke in Raunheim sind die S-Bahn-Linien S8 und S9 betroffen. Es kommt zu Verspätungen und die S9, die von Wiesbaden Richtung Frankfurt fährt, muss auf die Strecke der S1 ausweichen. Wie lange die Störung dauern wird, konnte der RMV nicht sagen.

Menschen verlassen eine gerade eingefahrene S-Bahn im Frankfurter Hauptbahnhof

+++ Es wird Schnee geben +++

7.40 Uhr: Wer heute gefühlsmäßig schon auf Frühling gepolt ist, der muss jetzt ganz stark sein: Für Hessen ist Schnee angekündigt, und das gar nicht mal zu knapp. Denn schon ab 200 Meter Höhe kommen bis zum Abend bis fünf Zentimeter und in höheren Lagen wie im Westerwald oder im Upland bis zu 15 Zentimeter Neuschnee zusammen. Besonders im Nachmittagsverkehr ist dann auch auf den Straßen mit Behinderungen zu rechnen.

+++ Störche wohnen auf ehemaligen Strommasten +++

7.20 Uhr: Schöner Wohnen für Störche in Dreieich: Auf Strommasten, die nicht mehr als solche genutzt werden, sollen Nistplätze für die Vögel gebaut werden. Eines dieser Nester ist schon fertig. Zwischen Götzenhain und Offenthal leben insgesamt rund 40 Störche, die werden demnächst aus ihrem Winterquartier im Süden zurück kommen und können sich dann ins gemachte Nest setzen. Die Stromleitung war übrigens nach Sturmschäden im vergangenen Sommer unter die Erde verlegt worden.

Störche im Nest

+++ hessenschau in 100 Sekunden +++

7.00 Uhr: Und hier kommt was auf die Ohren: Die hessenschau in 100 Sekunden!

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die hessenschau in 100 Sekunden um 7.00 Uhr

Logo der hessenschau in 100 Sekunden für Sprachassistenten
Ende des Audiobeitrags

+++ Ziege aus Felswand gerettet ++++

6.50 Uhr: Tagelang hat eine isolierte Ziege auf den Hannoverschen Klippen bei Bad Karlshafen für Aufsehen gesorgt. Sie stand auf einem kleinen Felsvorsprung und es war unklar, ob das Tier dort überleben kann. Zwei mutige Dachdecker hatten nun ein Einsehen: Einer kletterte rauf, der andere sicherte ihn mit Seilen. Oben packte er das entkräftete Tier und trug es seitlich über die Felsen zum nächsten Vorsprung. Die Ziege verschwand dann im Wald. Es sei zwar richtig gefährlich gewesen, sagte einer der Retter im hr-fernsehen, aber sie hätten aus Mitleid nicht länger warten wollen.

Eine Ziege steckt in den "Hannoverschen Klippen" fest.

+++ Regionalzug wegen Corona-Verdacht gestoppt +++

6.20 Uhr: Die Bundes-Polizei hat am Mittwochnachmittag einen Regionalzug wegen eines kranken Passagiers angehalten - Coronavirus-Verdacht! Der Zug mit 70 Passagieren sollte von Frankfurt nach Saarbrücken fahren. Der Mann war von einer Italien-Geschäftsreise zurückgekehrt, er trug einen Mundschutz. In Italien war er vorher schon beim Arzt, der hat ihm grünes Licht für die Heimreise gegeben. Im Zug fühlte er sich dann aber offenbar so schlecht, dass er mit dem Handy einen Rettungs-Wagen rief. Die Polizei stoppte darauf den Zug in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz).

Der Passagier kam zur Klärung der Symptome ins Krankenhaus und wurde auf Corona getestet. Die Ergebnisse sollen heute vorliegen. Das Gesundheits-Amt und der Notarzt nehmen die Kontakt-Daten der Mitreisenden auf, nur sind leider auch schon welche vorher ausgestiegen. Der Mann habe sich in der Region Apulien aufgehalten, in der keiner der bislang 400 Coronavirus-Fälle in Italien aufgetreten ist, hieß es aus der Kreisverwaltung.

Zug im Bahnhof, Polizisten, Mann in Schutzkleidung

+++ Fußgängerin schwer verletzt +++

6.00 Uhr: Eine 56 Jahre alte Fußgängerin ist am Mittwochabend in Reinheim (Darmstadt-Dieburg) von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei ging die Frau an einer Ampel bei einem Supermarkt bei Grün über eine Kreuzung. Der 49-jährige Fahrer eines Autos übersah die Frau und fuhr sie an. Dabei wurde sie schwer verletzt. Ein Krankenwagen brachte sie ins Krankenhaus.

+++ Tödlicher Unfall bei Lohra +++

6.00 Uhr: Bei einem Unfall auf der Landesstraße 3048 zwischen Lohra und dem Ortsteil Damm (Marburg-Biedenkopf) ist am Mittwochabend ein Autofahrer ums Leben gekommen. Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatte der 44-Jährige versucht, ein Auto zu überholen.

Dabei stieß er frontal mit dem entgegenkommenden Wagen eines 49-Jährigen zusammen. Durch den Aufprall wurde der 44-Jährige so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort starb.

Autowrack

+++ Guten Morgen! ++++

6.00 Uhr: Guten Morgen! Wie gewohnt starten wir mit unserem Ticker in den Tag. Bis 10 Uhr gibt es hier die aktuellen Nachrichten aus der Nacht und vom Donnerstagvormittag. Mein Name ist Katrin Kimpel. Wenn Sie Anmerkungen haben, schreiben Sie mir gerne eine Mail

Katrin Kimpel