Jetzt live: Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Dienstagmorgen im Ticker.

Die wichtigsten Meldungen des Morgens:

+++ Auf Wiedersehen +++

10 Uhr: So, das war es auch schon wieder für heute. Der Dienstagmorgen hielt doch mehr bereit, als zunächst befürchtet. Noch besser wird es aber mit Sicherheit morgen. Dann nämlich übernimmt die erst kürzlich um ein Jahr älter gewordene, dabei aber überhaupt nicht gealterte Kollegin Susanne Mayer. Viel Spaß und bis dahin!

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+++ Flugtaxis im Anflug auf Frankfurt +++

9.50 Uhr: Es klingt wie eine Geschichte aus ferner Zukunft, könnte aber tatsächlich bald Realität werden: Am Flughafen Frankfurt könnten in fünf bis zehn Jahren auch Flugtaxis abheben. Wie Betreiber Fraport am Dienstag mitteilte, wird derzeit gemeinsam mit dem Hersteller Volocopter geprüft, wie das drohnenähnliche Verkehrsmittel in den Flughafenbetrieb integriert werden kann. Mit den Flugtaxis soll eine schnelle Verbindung vom Flughafen zu zentralen Punkten des Rhein-Main-Gebiets ermöglicht werden. Beam me up.

Velocopter Flugtaxi
So sieht die Zukunft der Kurzstrecken-Reise aus. Bild © picture-alliance/dpa

+++ In Darmstadt entsteht ein Teilchenbeschleuniger +++

9.40 Uhr: Zugegeben: Zu den 27 Kilometern, die das weltbekannte Vorbild von CERN in der Schweiz misst, fehlt noch einiges: Dennoch klingen die Pläne zum Bau eines 1.100 Meter langen Teilchenbeschleunigers in Darmstadt ziemlich imposant. Zumal der Bau des Ringtunnels, der in 18 Metern Tiefe entstehen soll, rund 1,4 Milliarden Euro verschlingen soll. Wenn Sie sich jetzt fragen, weshalb dafür so viel Geld ausgegeben werden soll und worum zur Hölle es da überhaupt geht, sei Ihnen gesagt: um nichts weniger als die Erforschung der großen Rätsel der Menschheit. Ab 2025 sollen in Darmstadt munter Teilchen beschleunigt werden, wie unsere Kollegin Petra Demant schreibt.

Teilchenbeschleuniger
So sieht ein Teilchenbeschleuniger aus. Bild © picture-alliance/dpa

+++ So erlebte Rapper Kianush den SEK-Einsatz +++

Audiobeitrag
Spezialeinsatzkräfte der Polizei

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rapper Kianush: "Die Polizei hat das gefeiert"

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9.27 Uhr: Nachdem ein harmloser und angemeldeter Videodreh am Frankfurter Berg zu einem SEK-Einsatz führte, hat sich am Dienstag der betroffene Rapper Kianush zu Wort gemeldet. Der Musiker, dessen Waffen-Attrappen Anwohner aufgeschreckt hatte, beschreibt die Szene im Gespräch mit hr3 so: "Wir haben gerade gedreht, als ich im Augenwinkel Blaulicht gesehen habe. Ein Streifenwagen, dann zwei, mehrere Busse." Er habe dann sofort allen Komparsen befohlen, Waffen und Masken abzulegen und ruhig zu bleiben. Den Spezialkräften erklärte er dann, dass die Szenerie zwar komisch aussehe, letztlich aber sogar erlaubt worden sei. "Die Polizisten fanden das dann sogar cool. Alles war schnell wieder gechillt." Auf die Produktionsfirma könnte trotzdem noch eine saftige Rechnung zukommen.

+++ Warnung vor Liebesschwindlern +++

9.05 Uhr: Da die Zeit der Frühlingsgefühle vor der Tür steht und hier und da bereits erste Schmetterlinge in Hessens Bäuchen umherflattern, warnt die Verbraucherzentrale vor windigen Partnervermittlungen. Betrüger würden oft Kontaktanzeigen nutzen, um Geld von Liebesdurstigen zu ergaunern, warnt Referent Kai-Oliver Kruske. Acht Partnervorschläge für 4.000 Euro? "Da dürfen Sie stutzig werden." Vielleicht ja einfach mal in der freien Wildbahn, im Büro, Bars, der Straßenbahn oder auf seriösen Datingplattformen umsehen.

Blumen zum Valentinstag
Übermorgen ist Valentinstag! Bild © dpa

+++ Kreppel mit Bauarbeiter-Marmelade +++

8.48 Uhr: Endlich mal eine Erfindung nach meinem Geschmack: Die Stadtbäckerei Rank aus Nidda (Wetterau) bietet Kreppel (auch Berliner genannt) nicht nur mit der üblichen Marmeladen- oder Schokofüllung an. Ab sofort gibt es dort für alle Freundes des deftigen Genusses auch den #Mettkreppel. Rohes Fleisch, rohe Zwiebeln, guten Morgen!  

Mettkreppel
Bild © Stadtbäckerei Rank

+++ Die Straßen sind voll +++

8.37 Uhr: Staus gibt es nicht nur in Frankfurt (wir berichteten), Staus gibt es in ganz Hessen. Derzeit liegen 20 Meldungen vor, die unerfreulichste von der A5: Dort müssen alle Pendler nach einem Unfall zwischen Bad Nauheim und dem Nordwestkreuz Frankfurt eine Verzögerung von knapp 30 Minuten einrechnen.

+++ Streit um 24 Zentimeter +++

8.29 Uhr: Ein Nachbarschaftsstreit in Pohlheim beschäftigt derzeit das Landgericht Gericht. Wie die Gießener Allgemeine berichtet, geht es in dem Prozess um den Abstand zweier Häuser und die aus diesem Streit entstandenen Kosten. Genauer: Ein Ex-Landrat fühlte sich von einem geplanten Neubau neben seinem Grundstück so sehr eingeengt, dass er eine Neuvermessung des vorgeschriebenen Mindestabstands von drei Metern anordnete. Ergebnis: Es fehlen 24 Zentimeter. Problem: Für einen Widerruf der Baugenehmigung ist das zu wenig. Weiteres Problem: Die Neuvermessung kostete 1.400 Euro. Ausgang: offen. Das Zusammenleben dürfte aber so oder so harmonisch werden.

+++ Bewölkter Dienstag +++

8.06 Uhr: Kommen wir zu einer der wichtigsten Fragen der Menschheitsgeschichte: Was macht eigentlich das Wetter? Die Antwort: Uns erwarten im Laufe des Tages viele Wolken, sehr wenig Sonne und in der Nordosthälfte sogar ein bisschen Schnee. Die Höchstwerte liegen zwischen 3 und 7 Grad. In der Nacht fällt das Thermometer unter die Null-Grad-Marke. So richtig Frühling ist dann wohl doch noch nicht.

+++ Neue Folge von FUSSBALL 2000 +++

7.57 Uhr: Eine Atmosphäre wie im Finanzamt und eine Frankfurter Offensive im Streik-Modus: Das Gastspiel der Eintracht bei RB Leipzig sorgt für Ekel bei unserem Eintracht-Videopodcast FUSSBALL 2000. In der neuen Folge dreht sich alles um das torlose Remis von Eintracht Frankfurt bei RB Leipzig.

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+++ Fulda ist Deutschlands erste Sternenstadt +++

7.49 Uhr: Sollten Sie in nächster Zeit einen romantischen Heiratsantrag unter freiem Sternenhimmel planen (der Frühling naht ja mit großen Schritten), sei Ihnen an dieser Stelle das schöne Osthessen ans Herz gelegt. Fulda ist von der International Dark Sky Association nämlich offiziell zur ersten Sternenstadt Deutschlands gekürt worden. Was das ist? Die Stadt engagiert sich für den Erhalt natürlicher Dunkelheit und vermeidet Lichtverschmutzung. Folge: Der Blick in den Himmel und auf die Sterne ist ungetrübter denn je.

Sternenhimmel über der Wasserkuppe in der Rhön
So schön ist der Sternenhimmel in Osthessen. Bild © picture-alliance/dpa

+++ Frau bei Gartenhütten-Brand verletzt +++

7.37 Uhr: Eine Gasflasche hat am frühen Dienstagmorgen einen Brand in einer Gartenhütte in Darmstadt ausgelöst. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurde die 63 Jahre alte Besitzerin verletzt ins Krankenhaus gebracht. Einer der drei Hunde der Frau kam vermutlich ums Leben. Da sich noch weitere sieben Gasflaschen in der Hütte befanden, rückten die Rettungskräfte mit einem Großaufgebot von rund 50 Personen an. "Für die Feuerwehr ist so eine Situation sehr gefährlich, wir hatten vor zwei Jahren einen Zwischenfall mit explodierten Gasflaschen, dabei wurden mehrere Personen verletzt", sagte Einsatzleiter Markus Kölsch. Den Schaden schätzte die Polizei auf rund 10.000 Euro.

Gartenhütte Darmstadt
In Darmstadt brennt eine Gartenhütte. Bild © Einsatzreport Südhessen

+++ Verfrühtes Schwarzstorch-Comeback +++

7.22 Uhr: Ist das etwa ein Zeichen dafür, dass der Frühling in den Startlöchern steht? Nach Angaben der Staatlichen Vogelschutzwarte sind die ersten Schwarzstörche drei Wochen früher als gewöhnlich aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt und bereits auf ersten Erkundungsflügen im Lahn-Dill-Kreis gesichtet worden. Ebenfalls bereits wieder da: Kraniche, Misteldrosseln und Weißstörche. "Die Misteldrossel singt schon in den Wäldern", freut sich Ornithologe Martin Hormann. Zuhause ist es eben doch am schönsten.

Drei Schwarzstörche
Schwarzstörche sehen aus wie Weißstörche. Nur, dass sie schwarz sind. Bild © picture-alliance/dpa

+++ Frankfurter stehen 107 Stunden im Stau +++

6.58 Uhr: Es folgt: konstruktiver Journalismus. In der Bundesliga auf Platz fünf, im bundesweiten Stauranking guter Siebter: Frankfurt etabliert sich fächerübergreifend in der Städte-Spitzengruppe und muss sich auch vor den ganz Großen der Zunft nicht mehr verstecken. Nach Angaben des Verkehrsinformations-Anbieters Inrix verbrachten Frankfurts Autofahrer im vergangenen Jahr insgesamt 107 Stunden im Stau und wurden damit nur von Berlin (154), München (140), Hamburg (139), Leipzig und Stuttgart (108) überflügelt. Nürnberg liegt genau gleichauf. Nachholbedarf gibt es allerdings noch im internationalen Vergleich. Rom, Paris und London spielen mit über 200 Stunden in einer ganz anderen Liga.

Autos stauen sich auf einer zweispurigen Straße in Frankfurt
Ein Bild, das man kennt: Stau in Frankfurt. Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)

+++ Willingen versinkt im Schnee +++

6.39 Uhr: Es wird fast schon zur Tradition: Kurz vor dem Weltcup-Skispringen in Willingen (Upland) liegt auf und rund um die Schanze wieder einmal zu viel Schnee. Zum Problem werden vor allem die Tribünen, die vor dem zu erwartenden Zuschauerandrang am Wochenende dringend von den frisch gefallenen 15 Zentimetern Neuschnee befreit werden müssen. Wie das gehen soll? Da hatten die cleveren Macher des Ski-Clubs Willingen eine ganz besondere Idee: In einem Aufruf auf der Vereinshomepage buhlen die Nordhessen um sogenannte "Free Willis", die mit Schaufeln und Schneehexen anrücken und die Zuschauerränge zugänglich machen. Als Belohnung winkt eine Freikarte für das Skispring-Event. Ich sag, wie es ist: Ich hab keine Zeit.  

Helfer beim Skisprung-Weltcup in Willingen.
Sie sehen: Free Willis in freier Wildbahn. Bild © Skiclub Willingen

+++ Schwerer Unfall auf der A5 +++

6.26 Uhr: Bei einem Unfall am Autobahndreieck Darmstadt sind am Montagabend zwei Autofahrer schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, rammte ein Sattelzug beim Spurwechsel den Wagen eines 43-jährigen Mannes. Sein Auto schleuderte über die Autobahn und kollidierte dabei mit zwei weiteren Fahrzeugen. Der Pkw-Fahrer und ein 35 Jahre alter Mann, dessen Wagen ebenfalls in den Unfall verwickelt war, kamen ins Krankenhaus. Es entstand ein Schaden von rund 30.000 Euro. Die Autobahn war in Richtung Frankfurt voll gesperrt.

+++ Verspätete Bescherung in Kassel +++

6.19 Uhr: Für die beiden Kinder Mia und Ben aus Kassel fand die weihnachtliche Bescherung in diesem Jahr etwas später statt. Da Tante Ruth aus Amerika ihren Umzug von Espenau in die große Stadt offenbar nicht mitbekommen hatte und zudem ihr im November gepacktes Christmas-Package ohne Straßennamen und mit unleserlichem Familiennamen über den großen Teich schickte, stand die Briefträgerin vor einem Rätsel. Erst durch einen Aufruf in der Facebook-Gruppe „Schönes Espenau“ konnten die noch im Ort lebenden Großeltern und schließlich auch Ben und Mia ausfindig gemacht werden. Na denn: Fröhliche Weihnachten.

Facebook Espenau
Bild © Facebook

+++ Marmeladen-Lkw hängt wegen Google Maps fest +++

6 Uhr: Da ein Lkw-Fahrer offenbar blind den Anweisungen seiner Navigationssoftware Google Maps vertraute und die Länge seines fahrbaren Untersatzes unterschätzte, steckte am Montagabend ein Lastwagen in Höchst im Odenwald fest. Der mit Marmelade beladene 40-Tonner verkeilte sich beim Abbiegen zwischen zwei Häusern und schreckte damit die komplette Nachbarschaft auf. Da für den litauischen Lastwagen nichts mehr vor oder zurück ging, rückten Feuerwehr und Polizei mit zehn Einsatzkräften an und manövrierten den Sattelzug rückwärts in eine passende Straße. Nach rund 90 Minuten war die höchst peinliche Vorstellung für den sichtlich mitgenommen Brummi-Fahrer beendet.

Lkw in Höchst
Zu lang für die Höchster Bismarckstraße: Für diesen Lkw geht es nicht weiter. Bild © Keutz TV News

+++ Guten Morgen +++

Einen schönen guten Morgen, liebe Hessen! Wie immer begrüßen wir Sie an dieser Stelle mit unserem Hessenticker inklusive der wichtigsten Nachrichten aus der Nacht und vom heutigen Dienstag. Mein Name ist Mark Weidenfeller. Wenn Sie Anmerkungen oder Fragen haben, schreiben Sie gerne eine Mail

Porträt Mark Weidenfeller
Mark Weidenfeller Bild © hr