Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Mittwochmorgen im Ticker.

+++ Auf Wiedersehen! +++

10.05 Uhr: Es ist kurz nach 10, und wie der alte Mann aus der Supermarkt-Werbung sagen würde: Ich habe fertig! Ich hoffe, Sie haben sich ein wenig informiert gefühlt. Morgen übernimmt dann Mark Weidenfeller wie gewohnt ab 6 Uhr. Genießen Sie die Sonne - vielleicht ja mit einem Spaziergang in der Natur. Haben Sie auf jeden Fall einen schönen Mittwoch!

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+++ Schiri wegen lautem Pfiff vor Gericht +++

Symbolbild mit Schiedsrichter und Pfeife und Gelbe Karte

9.49 Uhr: Es folgt ein Gast-Tickerbeitrag des "beliebten" Kollegen Mark Weidenfeller. Und nein, auch wenn man das glauben könnte, handelt es sich bei der Nachricht wirklich um keinen Scherz! Viel Spaß beim Lesen:

Ein 29 Jahre alter Schiedsrichter aus dem Rheingau muss sich wegen eines mutmaßlichen unangebrachten Pfiffs beim B-Liga-Duell Sonnenberg II gegen Klarenthal II vor Gericht verantworten. Der junge Unparteiische hat aber nicht etwa die Abseitsregel falsch ausgelegt, ein Handspiel übersehen oder ein paar ausgelaugte B-Liga-Spieler zu früh in die 3. Halbzeit geschickt. Er soll mit einem zu lauten Pfiff ins Ohr eines Spieler einen Tinnitus verursacht haben. Vorwurf: Körperverletzung. Die Überprüfung der Rechtmäßigkeit des Pfiffs übernimmt nun nicht etwa der Video-Assistant-Referee (VAR) im Kölner Keller, sondern ein Richter am Wiesbadener Amtsgericht. Anpfiff der Verhandlung ist am Mittwoch um 13 Uhr.

+++ Gießen-Bashing auf ganz neuem Niveau +++

Elefantenklo Gießen

9.35 Uhr: Wie oft in meinem Leben habe ich schon über das vermeintlich hässliche Gießen gespottet? Sehr oft. Aber ich war jung, ich bedaure es und vor allem: Ich durfte das nach Marburger Selbstverständnis. Wenn aber die feinen Herrschaften von der "Zeit" die Perle Mittelhessens beleidigen wollen, dann geht das zu weit. Finde ich. Wobei dieser Artikel mit dem treffenden Titel "Gießen – ohne Glanz und ohne Stil" nach schwierigem Start tatsächlich charmant-versöhnlich endet. Von daher drücken wir hier nochmal beide Augen zu. Lesen lohnt sich.  

+++ Paar hortet Drogen im Wert von 1,7 Millionen Euro +++

Hanf-Pflanzen

9.23 Uhr: Und um unsere Reihe "Kuriose Kriminalfälle" abzuschließen, möchte ich Ihnen noch diesen Beitrag ans Herz legen: Bei einer Kontrolle auf der B455 bei Rosbach (Wetterau) haben Beamte rund 75 Kilo Cannabis sichergestellt. Die hatte der Fahrer in Umzugskartons geladen. Ein Hausbesuch der Polizei bei dem 29-Jährigen und seiner Freundin förderte anschließend in etwa nochmal so viel Cannabis sowie ein halbes Kilo Kokain zu Tage. Eine Sprecherin gab den Straßenverkaufswert der Drogen mit rund 1,7 Millionen Euro an. Puh.

+++ Sekretärin stiehlt Toner für 400.000 Euro +++

9.14 Uhr: Mitarbeiterdiebstähle. Sind ja in vielen Büros ein großes Thema. Bei der Deutschen Bahn in Frankfurt hat eine (mittlerweile ehemalige) Sekretärin im großen Stil Toner-Kartuschen bestellt und privat weiterverkauft. Insgesamt kaufte sie auf Rechnung des Unternehmens im Wert von rund 400.000 Euro ein. Aber zum Glück war der Schaden nur materieller Natur. Mitarbeiter sind nach unserem Kenntnisstand nicht geklaut worden.

+++ Razzia gegen Einbrecherbande +++

9.01 Uhr: Achtung, es folgt eine dpa-Meldung mit sehr vielen Ortsmarken: Nach monatelangen Ermittlungen haben Fahnder am Morgen in Rödermark (Offenbach), Köln und Bondy nahe Paris 19 Objekte einer mutmaßlichen Einbrecherbande durchsucht. Dabei seien acht von neun vorliegenden Haftbefehlen vollstreckt worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Köln am Morgen mit. Außerdem wurden Immobilien beschlagnahmt.

Die Verdächtigen sollen vorwiegend ältere Menschen durch Wohnungseinbrüche um ihre Ersparnisse gebracht haben. Außerdem wird ihnen Sozialbetrug vorgeworfen. Die Mitglieder der Gruppierung gehörten zu einer aus dem früheren Jugoslawien stammenden Großfamilie, so die Mitteilung. Bei dem Zugriff in Frankreich hätten Kölner Ermittler die französischen Kollegen unterstützt.

+++ Rent a Kirschbaum! +++

Kirschen pflücken

8.57 Uhr: Wurden Kirschen bisher nur von Großgrundbesitzern und Obstdieben gepflückt, darf jetzt jeder ran. Wenn er oder sie in Wendershausen (Werra-Meißner) vorbeischaut zumindest. Dort gibt es nämlich neuerdings eine "Rent-a-Kirschbaum-Aktion", wie Sie hier sehen können.

+++ Pannen-Mainfähre wird stillgelegt +++

8.42 Uhr: Auf kaum etwas war in den vergangenen Monaten so sehr Verlass wie auf Pannenmeldungen von der Mainfähre zwischen Mühlheim (Offenbach) und Maintal-Dörnigheim. Erst wurde händeringend ein neuer Betreiber gesucht, und dann kam es gleich am ersten Tag zu einer Havarie. Jetzt steht die Fähre endgültig vor dem Aus. Der Kreis Offenbach will sie für immer stilllegen. Heute muss nur noch der Kreistag zustimmen.

Die "unendliche Geschichte" um die Mainfähre zwischen Mühlheim und Maintal geht heute wohl doch zu Ende. Der @KVOffenbach will die Fähre für immer stilllegen. Der Kreistag soll dem heute zustimmen.

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+++ 25-Jähriger in Wetzlar erstochen +++

8.25 Uhr: Nach einer Auseinandersetzung auf dem Wetzlarer Bahnhofsvorplatz ist in der Nacht ein 25-Jähriger ums Leben gekommen. Der junge Mann habe mehrere Stichverletzungen im Oberkörper erlitten, teilte die Polizei mit. Eine Notoperation konnte sein Leben nicht mehr retten. Beamte nahmen nach der Tat eine Person fest. Sie wird am Morgen vernommen.

+++ Autobahngegner scheitern mit Klage zur A49 +++

Die Karte zeigt die Autobahnen A 49 und A5 und den geplanten "Lückenschluss" dazwischen.

8.20 Uhr: Seit ich denken kann, gibt es in der mittelhessischen Heimat Streit um den geplanten Ausbau der A49 bei Stadtallendorf (Marburg-Biedenkopf). Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat nun das nächste Kapitel dieser leidigen Geschichte mit einem Urteil zur Klage gegen den Weiterbau der Autobahn geschlossen: Ausbaugegner und Naturschützer unterlagen vor Gericht mit ihrem Versuch, das Projekt zu stoppen.

Die Kläger hatten Verstöße gegen das europäische Wasserrecht in den Plänen für das Teilstück zwischen Stadtallendorf und Gemünden (Vogelsberg) gerügt. Sie wollten erreichen, dass der bereits bestandskräftige Planfeststellungsbeschluss außer Vollzug gesetzt wird, damit die Planungen nachträglich ergänzt werden könnten. Aus Sicht der Bundesrichter kam dies aber nicht in Betracht. Das Wasserrecht sei flexibel genug, um die europäische Wasserrahmenrichtlinie rechtssicher umsetzen zu können.

Details und Stimmen aller Beteiligten gibt es hier.

+++ Live im hr: "Hessens großer Sporttag" +++

8.07 Uhr: Während die Formel-1-Welt sich also noch ein paar Tage gedulden muss, sind wir in Hessen wie immer schon einen Schritt weiter. Am kommenden Sonntag gibt es Sport satt und sogar einen eigenen Titel für das vom hr organisierte Event: "Hessens großer Sporttag".

Von 11 bis 16 Uhr erwartet Sie bei uns im TV und online ein Potpo... ein Potpour... ein toller Mix aus verschiedenen Sportarten wie Triathlon, Tischtennis und Beachvolleyball. Angekündigt für die Show-Wettkämpfe haben sich nationale und hessische Größen wie Paris-Roubaix-Sieger John Degenkolb oder Tischtennis-Bundestrainer Jörg Roßkopf, um nur zwei zu nennen. Wenn Sie (auch) noch nicht verstehen, was genau die Sportler uns zeigen, klicken Sie einfach auf unseren Beitrag!

+++ Vettel dreht Testrunden im Ferrari +++

Sebastian Vettel, Ferrari

7.54 Uhr: Kommen wir nun von schnell fahrenden Zügen zu schnell fahrenden Autos (Sie merken, mir ist jedes Mittel recht, um eine Überleitung zur Formel 1 zu schaffen). Unser aller Lieblings-Exil-Hesse durfte nach 117 Tagen Pause wieder seinem Job nachgehen: Der Ur-Heppenheimer Sebastian Vettel drehte auf der Ferrari-Hausstrecke in Mugello ein paar Runden. Zwar nicht im neuen 2020er-Modell, sondern im alten Boliden aus dem Jahr 2018. Aber in der Not frisst der Teufel ja bekanntlich Fliegen.

Den neuen SF1000 darf Vettel erst wieder am 3. Juli "pilotieren", wie es in unserem Beitrag so schön heißt. Die neue, verkürzte Formel-1-Saison startet am 5. Juli mit dem Rennen in Spielberg/Österreich.

+++ Verbessern weiße Gleise die Zuverlässigkeit der Bahn? +++

Ein ICE der Deutschen Bahn fährt an einem Gleis mit weißem Farbanstrich vorbei.

7.43 Uhr: Hält ein weißer Anstrich Schienen bei hohen Temperaturen kühler? Laut Labortests: ja. Und zwar merklich, nämlich sieben bis acht Grad. Ob die Theorie hält, was sie verspricht, testet die Bahn seit dem vergangenen September auf der Pfieffetalbrücke bei Melsungen (Schwalm-Eder). Dort wurde ein Gleis angepinselt und eins nicht.

'Wozu das Ganze?', fragen Sie sich vielleicht. "Unsere Fahrgäste sollen bei jedem Wetter verlässlich Bahn fahren können", begründet DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla die Maßnahme. "Daher sorgen wir dafür, dass Schienen und Technik auch bei großer Hitze zuverlässig funktionieren." Eine Auswertung der Daten liegt übrigens noch nicht vor. Wir empfehlen ein Thermometer.

+++ Coronavirus: 32 Neuinfektionen in Hessen +++

7.23 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 32 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand Mittwoch, 0 Uhr. Es gab zwei weitere Todesfälle, so dass die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen bei 503 liegt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 10.645 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 9.700 (91 Prozent) als genesen.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Hessen gibt es wie gewohnt in unserem Ticker.

+++ Autos brennen auf Schwimmbad-Parkplatz in Lorsch +++

Zwei brennende Autos und Feuerwehrmänner

7.14 Uhr: Ich hatte Ihnen Blaulichtmeldungen versprochen, Sie bekommen Blaulichtmeldungen: Auf dem Parkplatz des Waldschwimmbads in Lorsch (Bergstraße) haben gestern zwei Autos gebrannt. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatten Passanten ihre Feuerlöscher zur Hand und verhinderten ein Übergreifen auf andere Autos. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden, die Polizei hofft auf Zeugen.

+++ Sachsenhausen: Zwei Verdächtige festgenommen +++

Die Tiefgarage blieb auch am Morgen nach der Tat abgesperrt.

7.00 Uhr: Es gibt neue Informationen zur Tat in Frankfurt-Sachsenhausen: Am frühen Morgen sei ein zweiter Tatverdächtiger festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher soeben vor Ort. Die Beamten ermitteln wegen versuchter Tötung. Zu den Hintergründen machte der Sprecher noch keine Angaben.

Ein 39-jähriger Mann war gestern Abend gegen 23.30 Uhr in einer Tiefgarage niedergeschossen worden. Er befindet sich im Krankenhaus. Zunächst war lediglich von der Festnahme eines 38 Jahre alten Tatverdächtigen berichtet worden.

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+++ Verletzte nach Sturz in Main +++

6.48 Uhr: Bei einem Notfall am Mainufer in der Innenstadt von Frankfurt sind zwei Menschen verletzt worden. Zunächst war ein Mann wohl wegen eines medizinischen Notfalls von der Ufermauer unterhalb der Ignaz-Bubis-Brücke in den Main gefallen, wie die Polizei mitteilte. Um ihm zur Hilfe zu kommen, sprang ein Helfer gestern Abend ebenfalls in den Fluss. Wegen der geringen Wassertiefe an der Stelle verletzten sich die beiden Männer. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus.

+++ Höchstwerte bis 29 Grad +++

6.40 Uhr: Bevor es mit Blaulicht weitergeht, erstmal was Schönes: Es ist Sommer. Und zwar den ganzen Tag lang. 23 bis 29 Grad verspricht unsere Wetterredaktion heute für Hessen. Mein Morgenticker-Kollege Mark Weidenfeller würde Ihnen jetzt empfehlen, den aufblasbaren Pool aus dem Keller zu holen und den Grill anzuschmeißen. Alternativ können Sie sich aber auch in einen abgedunkelten Raum legen und zufrieden sein. Ist ja auch ganz nett.

Hier geht es zum Wetter.

+++ Scheunenbrand in Biblis +++

Die Scheune brannte vollständig aus.

6.27 Uhr: In Biblis (Bergstraße) ist eine 600 Quadratmeter große Holzscheune in Flammen aufgegangen. Darin waren neben einer Werkstatt landwirtschaftliche Maschinen und leider auch mehrere mit Sicherheit äußerst brennbare Strohballen untergebracht. Mehrere Feuerwehren aus dem Landkreis waren seit den frühen Morgenstunden im Einsatz, um zu verhindern, dass die Flammen auf einen benachbarten, ungenutzten Viehstall übergreifen.

Menschen wurden nach den bisherigen Informationen nicht verletzt. Weshalb es plötzlich brannte, ist unklar.

+++ Polizei nimmt 38 Jahre alten Verdächtigen fest +++

6.09 Uhr: Wie unser Reporter Frank Angermund gerade vor Ort erfahren hat, ist nach dem oder den Schüssen in Frankfurt in den Morgenstunden ein 38-jähriger Mann festgenommen worden. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei. Der Verdächtige soll sein ein Jahr älteres Opfer in einer Tiefgarage in Sachsenhausen angeschossen haben. Die Hintergründe bleiben vorerst unklar.

+++ Mann in Frankfurt niedergeschossen +++

Viele Polizeiautos auf Straße

6.00 Uhr: Im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen ist in der Nacht ein Mann niedergeschossen und schwer verletzt worden. Er wird nach Angaben der Polizei derzeit im Krankenhaus behandelt. Näheres zu den Hintergründen oder einem möglichen Motiv wissen wir noch nicht. Nach unseren jüngsten Informationen wurde aber eine Person festgenommen. Wir halten Sie im Ticker auf dem Laufenden.

Der oder die Schüsse fielen gegen 23.30 Uhr heute Nacht. Dennoch ist der Tatort im Ziegelhüttenweg noch immer weiträumig abgesperrt, zahlreiche Streifen- und auch Krankenwagen stehen zur Stunde dort. Einige Anwohner konnten noch immer nicht in ihre Wohnungen zurück.

+++ Guten Morgen! +++

6.00 Uhr: Guten Morgen aus der hessenschau.de-Redaktion. Mein Name ist Fabian Weidenhausen, und gerne starte ich bis 10 Uhr mit Ihnen in diesen Mittwoch. Gibt es Fragen, Anmerkungen oder Grund zum Schimpfen, schreiben Sie mir eine Mail.

Fabian Weidenhausen