Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Donnerstagmorgen im Ticker.

Nachrichtenüberblick:

Tschüss!

10.10 Uhr: Liebe Nutzer, das war's für heute. Danke für Ihr Interesse! Wenn Sie mögen, lesen wir uns morgen ab 6 Uhr wieder. Kommen Sie mit hessenschau.de gut informiert durch den Tag.

+++ Mann mit Messer angegriffen und schwer verletzt +++

9.59 Uhr: Ein 37 Jahre alter Mann ist in Weiterstadt (Darmstadt-Dieburg) mit einem Messer schwer verletzt worden. Zwei Männer im Alter von 22 und 24 Jahren wurden festgenommen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft eben mitteilten.

Sie sollen den 37-Jährigen am Dienstagabend vor seiner Wohnungstür angegriffen und mehrfach auf ihn eingestochen haben. Der 22-Jährige konnte von Polizisten noch vor der Haustür festgenommen werden. Der 24-Jährige wurde wenig später von den Beamten auf einem nahegelegenen Feldweg gestellt. Er sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Hintergrund der Attacke sollen nach Angaben der Polizei Beziehungsstreitigkeiten gewesen sein.

+++ Markenkleidung mitgehen lassen +++

9.53 Uhr: Auf einem Hotelparkplatz in Mörfelden-Walldorf (Groß-Gerau) ist in der Nacht ein Auto aufgebrochen worden. Unbekannte ließen Markenkleidung im Wert von insgesamt rund 2.500 Euro mitgehen, wie die Polizei mitteilte. Nähere Angaben zum Diebesgut machten sie nicht.

+++ Werden Notrufsäulen noch genutzt? +++

9.45 Uhr: Notrufsäulen entlang der Autobahnen wirken wie aus einer alten Zeit. Aus Sicht der GDV Dienstleistungs-GmbH, die im Auftrag des Bundes die Notrufe annimmt, liegen die Vorteile auf der Hand. "Sie haben keinen leeren Akku", sagt die Sprecherin Birgit Luge-Ehrhardt. Und: "Es gibt nach wie vor Autobahnabschnitte, wo man keine oder eine schlechte Funkverbindung hat." Zudem seien die Geräte exakt vermessen. "Wir wissen punktgenau, wo die Säule steht, von der der Anruf kommt."

Mehr als 52.400 Mal wurden Notrufsäulen nach einer Statistik der GDV Dienstleistungs-GmbH im vergangenen Jahr genutzt. "Auf die 13.009 Kilometer Autobahnstrecke in Deutschland verteilt, bedeutet das ein Aufkommen von rund vier Anrufen pro Kilometer", rechnet der Vorsitzende der Geschäftsführung, Jens Bartenwerfer, vor. Demnach meldeten die meisten Anrufer Pannen und Notrufe, andere informierten über Menschen auf der Autobahn, Falschfahrer, Gegenstände auf der Straße oder Böschungsbrände.

Notrufsäule
Ein Lkw fährt auf der A5 nahe Weiterstadt an einer Notrufsäule vorbei. Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)

+++ Auffahrunfall mit vier Pkw +++

9.39 Uhr: Noch eine Meldung von der A5. Nach einem Unfall staut sich der Verkehr in Richtung Frankfurt zwischen Ober-Mörlen und Friedberg (Wetterau). Im Baustellenbereich sind vier Pkw ineinander gefahren. Die linke und die mittlere Spur sind blockiert. Weitere Infos, auch zu möglichen Verletzten, haben wir noch nicht.

+++ Radfahrer auf A5 +++

9.35 Uhr: Achtung Autofahrer auf der A5: Zwischen Bensheim und Heppenheim (Bergstraße) sind Radfahrer auf der Fahrbahn!

+++ Vermehrt Blaualgen im Großen Woog +++

9.31 Uhr: Im Badesee Großer Woog in Darmstadt haben sich Blaualgen ausgebreitet. Sie bilden sich bei großer Hitze, wenig Wasser und wenig Frischwasserzufuhr. Noch ist kein Badeverbot ausgesprochen worden, aber eine Warnung der Stadt. Denn Blaualgen und ein vermehrt auftretender Larvenwurm können Übelkeit, Erbrechen und Hautausschlag auslösen.

Vor gut zwei Wochen hatte das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie nur am Schultheis-Weiher in Offenbach Probleme mit Blaualgen vermeldet. Dort ist das Baden wegen Cyanobakterien seit Mitte Mai verboten.

Blaualgen
Blaualgen-Warnung. (Archivfoto) Bild © picture-alliance/dpa

+++ An Spielgeräten Schrauben gelockert, Scherben in Sand gelegt +++

9.19 Uhr: Im Anna-Park in Kirchhain (Marburg-Biedenkopf) hat die Polizei in den vergangenen zwei Wochen gleich mehrere Straftaten registriert, wie sie eben mitgeteilt hat. Unbekannte lösten demnach an mehreren Spielgeräten Schrauben und deponierten handflächengroße Scherbenteile im Sand. Bisher liegen den Beamten keine Hinweise vor, dass Personen zu Schaden kamen. Zeugen entdeckten zudem zwei abgebrannte Pakete mit Zeitungen in der Parkanlage.

Erst vor wenigen Tagen durchtrennten Randalierer an einer Schaukel mehrere Gliederketten, wie die Beamten zu dem "verwerflichen Handeln" weiter mitteilten. Der Gesamtschaden belaufe sich nach ersten Erkenntnissen auf etwa 1.200 Euro.

+++ Oberlandesgericht blickt auf neue Verfahren +++

9.12 Uhr: Terrorprozesse und die Klageflut wegen des Dieselskandals oder wegen umstrittener Blitzer beschäftigen das einzige hessische Oberlandesgericht in Frankfurt. Heute berichtet Gerichtspräsident Roman Poseck über vergangene und künftige Verfahren. So waren an dem Gericht alleine zum Dieselskandal um manipulierte Abgaswerte von deutschen Autoherstellern im Jahr 2018 rund 500 Verfahren eingegangen. In diesem Jahr wurden zahlreiche weitere Klagen eingereicht.

Das Oberlandesgericht ist beispielsweise auch zuständig für Prozesse gegen islamistische Terroristen. Zuletzt standen immer wieder Mitglieder oder Sympathisanten der Terrororganisation Islamischer Staat in Frankfurt vor Gericht.

Oberlandesgericht Frankfurt
Polizisten stehen vor dem Oberlandesgericht Frankfurt. Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)

+++ Multimedia-Reportage: Risiko Riesling +++

9.06 Uhr: Es geht weiter mit unserer von Studierenden der Uni Mainz erstellten Serie zum "Klimawandel vor der Haustür".

Der Rheingau, das größte Weinanbaugebiet in Hessen, ist weltweit bekannt für seinen Riesling. Doch das Wahrzeichen der Region ist durch den Klimawandel bedroht. Und damit auch die Winzer, die auf den Riesling setzen - wie Jungwinzer Sandro Dahlen. Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage.

Jungwinzer Sandro Dahlen
Jungwinzer Sandro Dahlen. Bild © Denise Thomas, Carolin Wollschied

+++ 47 Prozent leben von eigener Erwerbstätigkeit +++

9.01 Uhr: Noch eine Meldung zum Thema Geld. Nicht einmal die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt in erster Linie von der eigenen Hände Arbeit. Nach jüngsten Ergebnissen des Mikrozensus 2018 bestritten im vergangenen Jahr 47 Prozent der Bevölkerung ihren Lebensunterhalt überwiegend aus eigener Erwerbstätigkeit. Die beiden anderen großen Gruppen sind Rentner und Pensionäre (22 Prozent) sowie mitversorgte Familienmitglieder (24 Prozent).

Von öffentlichen Sozialleistungen leben rund 7 Prozent und von den Erträgen ihres Vermögens konnte nur knapp jeder Hundertste leben, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden gerade berichtete. Insgesamt ist aber der Anteil der vorwiegend Erwerbstätigen gestiegen. So bestritten im Jahr 2000 nur rund 41 Prozent ihren Lebensunterhalt vorwiegend aus eigener Erwerbstätigkeit. Rund 30 Prozent lebten von Zuwendungen ihrer Angehörigen.

+++ Bericht: USA ermitteln wegen 1MDB-Skandal gegen Deutsche Bank +++

8.58 Uhr: Das US-Justizministerium hat einem Medienbericht zufolge Ermittlungen gegen die Deutsche Bank im Zusammenhang mit dem Finanzskandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB eingeleitet. Die Behörde prüfe, ob das Geldinstitut durch seine Arbeit für den Fonds gegen Korruptions- und Anti-Geldwäsche-Gesetze verstoßen habe, berichtete das "Wall Street Journal". Die Deutsche Bank erklärte, sie kooperiere vollauf mit den Behörden und sei von 1MDB in die Irre geführt worden.

Der malaysische Staatsfonds 1MDB steht im Zentrum eines der größten Betrugsskandale der Finanzgeschichte. Bis zu drei Milliarden Dollar (2,6 Milliarden Euro) sollen nach Angaben von malaysischen und US-Justizbehörden zwischen 2009 und 2014 veruntreut worden sein, unter anderem von malaysischen Spitzenpolitikern.

Deutschlands größtes Geldinstitut mit Hauptsitz in Frankfurt hatte am Sonntag eine umfassende Neuaufstellung des Konzerns beschlossen. Im Zuge dessen sollen bis 2022 rund 18.000 Stellen wegfallen - bereits am Montag erhielten die ersten betroffenen Mitarbeiter ihre Kündigungen.

Deutsche Bank
Deutsche Bank in Frankfurt. (Archivfoto) Bild © picture-alliance/dpa

+++ Wem gehört die Heckenschere? +++

8.50 Uhr: Wir bleiben in Osthessen. Wie die Polizei soeben mitgeteilt hat, wird in Alsfeld (Vogelsberg) der Eigentümer einer roten Heckenschere gesucht. Diese steht demnach vermutlich in Zusammenhang mit einer Straftat. Sie war im Rahmen polizeilicher Ermittlungen sichergestellt worden. Nähere Details teilten die Beamten nicht mit.

Eine Hecke wird mit einer Heckenschere gestutzt
Heckenschnitt. (Archivfoto) Bild © Colourbox.de

+++ Prozess gegen Tankstellenräuber +++

8.41 Uhr: Nach einem Überfall auf eine Tankstelle in Fulda im November müssen sich drei Männer im Alter von 30 bis 34 Jahren vor dem Landgericht verantworten. Sie waren mit einer Pistole und einem Messer bewaffnet und erbeuteten rund 870 Euro in bar sowie Zigaretten im Wert von mehr als 1.300 Euro.

Nach einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei wurde das Trio eine halbe Stunde später geschnappt. Seitdem sitzen die Männer in U-Haft.

+++ Auto prallt gegen Baum: zwei Verletzte +++

8.25 Uhr: Ein Kleinwagen ist in der Nacht in Kronberg (Hochtaunus) von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Der Fahrer wurde nach Angaben der Polizei leicht, der Beifahrer schwer verletzt. Warum der Fahrer die Kontrolle über sein Auto verlor, ist noch unklar.

Unfall Kronberg Baum
Das Auto fuhr in Kronberg gegen einen Baum. Bild © einsatzfotos.tv
Unfall Kronerg
Die Beifahrerseite wurde stark eingedrückt. Bild © einsatzfotos.tv

+++ Lorz zieht Halbzeitbilanz zu Deutsch-Förderung +++

8.02 Uhr: Als Präsident der Kultusministerkonferenz hat Alexander Lorz (CDU) die Förderung der Bildungssprache Deutsch in den Mittelpunkt seiner Amtszeit gestellt. Heute will Hessens Kultusminister in Wiesbaden eine Halbzeitbilanz zu diesem Themenfeld ziehen und die Initiativen präsentieren, die in den nächsten Monaten noch geplant sind. Mit dem Sprachwissenschaftler und Vorsitzenden der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Roland Kaehlbrandt, will Lorz zudem gemeinsame Projekte vorstellen.

Gestern hatte Lorz das Aus der "Fridays for Future"-Klimademonstrationen gefordert und Strafen für während der Unterrichtsszeit streikende Schüler angedroht. Die Proteste hätten ihr Ziel erreicht, sagte Lorz der Wochenzeitung "Die Zeit". Der Klimaschutz sei als zentrales Thema in Politik und Medien angekommen. Jetzt noch weiter der Schule fernzubleiben, bringe nichts.

Hier finden Sie unseren ganzen Beitrag.

Kultusminister Alexander Lorz (CDU)
Kultusminister Alexander Lorz (CDU). Bild © picture-alliance/dpa
Die Demonstranten in Frankfurt
"Fridays for Future"-Demonstranten in Frankfurt. (Archivfoto) Bild © picture-alliance/dpa

+++ Rechtsstreit um Rasen droht +++

7.44 Uhr: Apropos Park und Frankfurt. Im Europaviertel droht nun ein Rechtsstreit über den Rasen im Europagarten, wie die Frankfurter Neue Presse (FNP) berichtet. Das Areal ist weiter eingezäunt - also nicht als Park nutzbar - und wartet seit Jahren auf seine immer wieder verschobene Eröffnung. Der Leiter des städtischen Grünflächenamtes, Stephan Heldmann, ist dem Bericht zufolge mit den Leistungen der beauftragten Firma nicht zufrieden. Es werde wohl auf eine juristische Auseinandersetzung hinauslaufen, zitiert ihn die FNP. Ursprünglich sollte der Europagarten schon 2014 eröffnet werden.

+++ Diskussion um Nilgans-Abschuss +++

7.30 Uhr: Ich weiß ja nicht, wie Sie zu Gänsen stehen. Worauf wir uns aber einigen können: Es gibt recht viele von ihnen, insbesondere Nilgänse machen sich vielerorts breit. Man braucht hier in Frankfurt nur in einen Park gehen oder am Mainufer spazieren.

Offenbar sieht es in Offenbach ähnlich aus. Angesichts der Nilgans-Plage wird dort nun darüber diskutiert, die Tiere abzuschießen, wie die Offenbach Post berichtet. Jäger Axel Seidemann setzt sich dafür ein. Er hatte mit dem Abschuss einiger Gänse die Tiere im Frankfurter Brentanobad und am Darmstädter Woog-See im vergangenen Jahr vorerst vertrieben.

Die Stadt Frankfurt hatte im Kot der Nilgänse unter anderem Salmonellen entdeckt und daraufhin die Abschussgenehmigung erteilt - gegen den Widerstand von Tierschützern. Diese Krankheitserreger können vor allem Kindern und Babys, aber auch älteren Menschen und solchen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich werden.

Nilgänse auf Grüne-Soße-Feld in Frankfurt
Nilgänse in Frankfurt-Oberrad. (Archivfoto) Bild © picture-alliance/dpa

+++ Stau auf A60 +++

7.18 Uhr: Auf den Straßen ist es noch recht ruhig. Die Sommerferien lassen grüßen. Lediglich auf der A60 zwischen dem Rüsselsheimer Dreieck und dem Mainspitz-Dreieck dauert's länger. Aktuell sechs Kilometer Stau und stockender Verkehr wegen einer Baustelle auf der linken Spur.

+++ Zwei Gleitschirmflieger an Wasserkuppe verunglückt +++

7.05 Uhr: Über der Wasserkuppe hatten gestern zwei Gleitschirmflieger Probleme mit ihren Fluggeräten. Einer von ihnen prallte kurz nach dem Start auf eine Wiese, der zweite musste aus 2.000 Metern Höhe notlanden. Hier finden Sie den ganzen Beitrag dazu.

Ein Gleitschirmflieger auf der Wasserkuppe
Ein Gleitschirmflieger auf der Wasserkuppe. (Archivfoto) Bild © Imago Images

+++ Nachfrage nach Internetzugang in Seniorenheimen steigt +++

7.02 Uhr: Immer mehr Senioren wollen auch in Pflegeheimen nicht auf einen kabellosen Internetzugang verzichten. "Wir erleben bereits, dass die Generation 'Silver Surfer' mit Smartphone, Tablet oder Laptop bei uns einzieht und einen Internetanschluss als wichtig empfindet", sagt Swen Klingelhöfer, Sprecher der Arbeiterwohlfahrt Hessen-Süd mit 21 stationären Pflegeeinrichtungen. Verbände und andere Pflegeheimbetreiber bestätigen die steigende Nachfrage. 

Für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) ist Nachfrage nicht das wichtigste Argument: "Der Punkt ist, dass gerade die, die im Heim leben und nicht mehr mobil sind, nicht mehr soviel am Leben teilnehmen können", sagt Nicola Röhricht, Referentin für Digitalisierung und Bildung. Für diese Senioren sei das Internet "das Tor zur Welt".

Laut BAGSO haben die Einrichtungen viel Nachholbedarf: Nur geschätzt ein Drittel der Seniorenheime habe Internet.

Senioren Internet Tablet
Gisela Bossecker (li., 95) und Rosemarie Fischer (81) und beschäftigen sich in einem Seniorenheim in Kassel mit ihren Tablets. Bild © picture-alliance/dpa

+++ Wetter: oft bewölkt und Regen +++

6.45 Uhr: Heute kommt das Wetter etwas anderes daher als in den vergangenen Tagen. Vorübergehend kann es zwar auch mal auflockern, oft zeigt sich der Himmel aber stark bewölkt. Dabei breitet sich Regen aus, der später vor allem im Westen in Schauer und einzelne Gewittern übergeht. Die Höchstwerte reichen von 15 bis 21 Grad.

+++ Lilien ziehen gegen Rotterdam den Kürzeren +++

6.35 Uhr: Auch der SV Darmstadt 98 hat gestern eine Niederlage erlitten. Im Trainingslager in Österreich hatte der Zweitligist gegen Feyenoord Rotterdam das Nachsehen, wie hier nachzulesen ist.

Weitere aktuelle Meldungen von der Eintracht, den Lilien und Wehen Wiesbaden finden Sie hier in unserem Bundesliga-Ticker.

Drei Darmstädter Spieler schauen zu, wie Vente Feyenoord Rotterdam in Führung schießt.
Drei Darmstädter Spieler schauen zu, wie Vente Feyenoord Rotterdam in Führung schießt. Bild © Imago Images

+++ Eintracht kassiert Klatsche gegen Bern +++

6.30 Uhr: Das Wiedersehen mit seinem Ex-Club hatte sich Eintracht-Trainer Adi Hütter sicher anders vorgestellt: Im Duell mit Young Boys Bern gab es für seine Frankfurter gar nichts zu holen. Im Rahmen des Trainingslagers in der Schweiz stand es am Ende 1:5. Hier gibt es den Spielbericht.

Szene aus Testspiel der Eintracht gegen Bern
Mijat Gacinovic und die Eintracht hatten gegen Bern nichts zu melden. Bild © Jan Hübner

+++ Zwei Fälle aus Frankfurt bei "Aktenzeichen XY" +++

6.25 Uhr: In der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" sind gestern Abend zwei Fälle aus Frankfurt vorgestellt worden. Bei beiden geht es um Körperverletzung. Ein Mann war nach einem Besuch im Fußballstadion in der S-Bahn-Station Frankfurt-West von einem Unbekannten mit einem Faustschlag bewusstlos geschlagen worden. Zu dem Unbekannten gingen während der Sendung erste Hinweise bei der Polizei ein. Die Zuschauer wollen dem Opfer außerdem Geld spenden.

Der zweite Fall: Im April hatte ein Mann eine junge Frau im Stadtteil Bockenheim mehrmals gewürgt. Bilder aus Überwachungskameras wurden den Fernsehzuschauern gezeigt. Viele gaben bei der Polizei an, den Mann schon einmal gesehen zu haben.

+++ Zigarettenkippe setzt Wintergarten in Brand +++

6.07 Uhr: In einem Wintergarten in Wiesbaden hat es gestern Abend gebrannt. Das Feuer entstand nach Polizeiangaben durch eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe. Der Wohnungsinhaber gab den Beamten zufolge an, dass er eine Kippe auf den Boden geworfen hatte. Dadurch fing eine vertrocknete Efeupflanze Feuer. Die Flammen kletterten anschließend am Efeu hoch.

Der 45-Jährige und vier weitere Bewohner hatten das Mehrfamilienhaus bereits verlassen, als die Feuerwehr eintraf. Verletzt wurde niemand. Den Schaden am Dach des Wintergartens und am Haus schätzte die Polizei auf etwa 5.000 Euro.

+++ Pkw prallt gegen Baum: Autofahrerin tödlich verletzt +++

6.00 Uhr: Auch auf der B276 bei Laubach-Gonterskirchen (Gießen) hat es gestern einen tödlichen Unfall gegeben. Eine Autofahrerin kam dabei ums Leben. Nach Polizeiangaben war die 47-Jährige mit ihrem Wagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

+++ Autofahrer stirbt nach Frontalkollision, zwei Schwerverletzte +++

6.00 Uhr: Nach einem frontalen Zusammenstoß zweier Autos auf der B454 in Schwalmstadt-Treysa ist gestern ein Fahrer gestorben, zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt.

Ein 79 Jahre alter Autofahrer war nach Polizeiangaben mit seinem Wagen in den Gegenverkehr geraten und frontal dem Auto eines 35-Jährigen kollidiert. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser Pkw über die Leitplanke geschleudert.

Der 35-Jährige wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der 79-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Seine 73 Jahre alte Beifahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt.

Unfall Schwalmstadt
Die Polizei an der Unfallstelle auf der B454 in Schwalmstadt. Bild © nh24/Brandenstein
Unfall Schwalmstadt
Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall schwer beschädigt. Bild © nh24/Brandenstein

Guten Morgen!

6.00 Uhr: Hallo und herzlich willkommen zum Ticker an diesem Donnerstag! Hier ist Clarice Wolter. Schön, dass Sie dabei sind. Bis 10 Uhr finden Sie an dieser Stelle die Nachrichten der Nacht, die Meldungen des Morgens sowie die Themen des Tages. Sie können sich gerne am Ticker beteiligen, indem Sie mir eine Mail schicken.

Porträt Clarice Wolter
Clarice Wolter Bild © hessenschau.de