Jetzt live: Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird - und alles, was Hessen bewegt. Wir starten mit Ihnen in den Mittwoch.

Nachrichtenüberblick:

Auf Wiedersehen

So, das war es schon wieder, vier Stunden Morgenticker sind vorbei. Ab jetzt beginnt die Vorfreude auf morgen und die mit Sicherheit schon in den Startlöchern stehende Kollegin Clarice Wolter. Ich klick rein. Bis dahin!

+++ Serie: Hessen und die Wende +++

9.55 Uhr: Kurz vor Ende des Tickers gibt es den nächsten Teil unserer Serie zum Mauerfall. Dieses Mal berichtet die 27 Jahre alte Manon Metz über ihre Erfahrungen und Reisen nach Ostdeutschland. Zum Beitrag bitte hier entlang.

+++ Eintracht macht Hessen froh +++

9.45 Uhr: Kommen wir zur Auswertung unseres Votings: Was verhilft Ihnen an einem grauen Morgen wie heute zu guter Laune? Und siehe da: Auch vier Tage nach der 5:1-Gala gegen den FC Bayern ist es noch immer die Eintracht. Bei gleich 39 Prozent aller Morgenticker-Leser erhellt sich das Gemüt beim Gedanken an dieses Fußballfest. Auf den Plätzen folgen Musik, die Aussicht auf den Feierabend, die schlechten Witze im Ticker und Kaffee. Abgeschlagen auf dem letzten Platz: Die netten Kollegen. Das hätte bei mir persönlich weiter oben gestanden.

dpa Eintracht Bayern

+++ Die hessenschau in 100 Sekunden +++

9.37 Uhr: Sollten Ihre Augen vor Müdigkeit wieder zufallen und damit das Lesen unmöglich machen, gibt es an dieser Stelle den Service für alle Freunde des schön vorgelesenen Wortes: Die hessenschau in 100 Sekunden. Und bitte:

Audiobeitrag

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die hessenschau in 100 Sekunden am 06.11. Stand 06.00 Uhr

Logo der hessenschau in 100 Sekunden für Sprachassistenten
Ende des Audiobeitrags

+++ Ermittlungen zu Hass im Netz +++

9.30 Uhr: Im Kampf gegen Hass im Internet ist die Polizei am Mittwoch in neun Bundesländern, darunter auch Hessen, im Einsatz gewesen. In insgesamt 21 Fällen gab es Wohnungsdurchsuchungen oder Vernehmungen, wie das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mitteilte. „Bedrohungen, Nötigungen oder Volksverhetzung im Netz sind keine Kavaliersdelikte“, hieß es. Je nach Straftatbestand drohten bis zu fünf Jahre Haft. Nähere Infos zu der großangelegten Polizeiaktion finden Sie im Laufe des Tages bei hessenschau.de.

BKA Logo Herbsttagung

+++ Mini-Sonnenfinsternis voraus +++

9.15 Uhr: Welcher Planet ist sehr klein, sehr schnell und schiebt sich in wenigen Tagen für kurze Zeit vor die Sonne? Richtig: der Merkur. Wie Sven Melchert, der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde aus der Vettel-Stadt Heppenheim (Bergstraße) erklärt, gibt es eine solche Mini-Sonnenfinsternis nur sehr selten: Das letzte Mal im Mai 2016, das nächste Mal im Jahr 2032. Wer sich dieses astronomische Schauspiel also nicht entgehen lassen will, sollte sich besser eine Erinnerung ins Handy tippen: Los geht’s am 11. November um 13.35 Uhr und 29 Sekunden. Rund drei Stunden später ist alles vorbei. Zu sehen ist der wandernde schwarze Punkt allerdings nur mit einem kleinen Teleskop, die bekannten Sonnenfinsternis-Brillen bringen nix.

Sonnenfinsternis Brille

+++ Eintracht ohne Fans nach Lüttich +++

9.01 Uhr: Nur fünf Tage nach der 5:1-Gala gegen den FC Bayern steht für Eintracht Frankfurt das nächste Highlight auf dem Programm: Die Hessen spielen am Donnerstag (18.55 Uhr) beim direkten Konkurrenten Standard Lüttich um eine Vorentscheidung im Duell um Platz zwei der Europa-League-Gruppe. Problem an der Sache: Eintracht-Fans werden nach Sperre und Aufenthaltsverbot weder im Stadion noch in der Stadt anwesend sein dürfen. Wie die Eintracht damit umgeht? Das erfahren Sie um 18.15 Uhr auf der Pressekonferenz und anschließend bei den Kollegen vom Sport.

+++ Meiden Sie Sinsheim +++

8.49 Uhr: Kurz vor neun Uhr gibt es ein kurzes Verkehrs-Update. Während sich Hessens Autobahnen an diesem Morgen von Ihrer besten Seite zeigen, gibt es kurz hinter der Landesgrenze größere Probleme: Zwischen dem Dreieck Hockenheim und Sinsheim staut es sich nach einem Unfall mit drei Fahrzeugen bereits auf 20 Kilometern. Falls Sie also einen Ausflug in die Therme Sinsheim, ins Technik-Museum oder zum Training der TSG Hoffenheim geplant haben, sollten Sie dies überdenken. Letzteres auch, wenn die Autobahn komplett frei wäre.

+++ Kündigung nach missratenem Heiratsantrag unwirksam +++

8.43 Uhr: Er wollte das Jawort und bekam die Kündigung: Der Heiratsantrag eines 54 Jahre alten Mannes ist im Dezember gehörig aus dem Ruder gelaufen. Wie der Gießener Anzeiger berichtet, tauchte der Bank-Angestellte mit einem Schwert an seinem Arbeitsplatz auf, um vor seiner Angebeteten einen möglichst bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Problem an der Sache: Seine Kollegen fühlten sich bedroht und alarmierten die Polizei. Auf kurzfristige Festnahme folgte die Kündigung. Zumindest diese muss nach einem Gerichtsbeschluss nun aber zurückgenommen werden, da der Mann "nicht schuldhaft gehandelt" habe. Was die Herzensdame von der Aktion hielt, ist übrigens nicht bekannt. Sie war an ihrem vermeintlich großen Tag nicht einmal anwesend.

Viele lassen sich die Hochzeit viel Kosten

+++ Winter bremst Fraport-Wachstum +++

8.20 Uhr: Die Kürzungen im Winterflugplan vieler Airlines haben das Geschäft des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport gebremst. Die Zahl der Passagiere werde daher im Gesamtjahr 2019 voraussichtlich nur um etwa zwei Prozent zulegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Bisher hatte Vorstandschef Stefan Schulte einen Zuwachs von zwei bis drei Prozent angepeilt. Im dritten Quartal konnte Fraport bei Umsatz und Gewinn allerdings noch Zuwächse verbuchen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 1,07 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr sieht der Vorstand Fraport auf Kurs, wie geplant einen operativen Gewinn von 1,16 bis 1,195 Milliarden Euro zu erreichen.

Passagiere am Flughafen Frankfurt

+++ Die Glücklichsten der Glücklichen +++

8.02 Uhr: Dass die Hessen sehr glücklich sind, wissen wir bereits. Aber selbst die positivsten Frohnaturen haben an einem Herbsttag ja vielleicht Startschwierigkeiten. Deswegen unsere heutige Umfrage:

Voting

Was macht Sie an einem verregneten Morgen glücklich?

Hinweis an App-Nutzer: Sie können auf unserer Webseite an der Abstimmung teilnehmen.

+++ Es regnet +++

7.47 Uhr: Auf Wunsch eines einzelnen Kollegen vom tagesaktuellen Medium Radio werfen wir an dieser Stelle einen Blick auf das Wetter von heute: Nach Angaben der hr-Wetterexperten gibt es im wolkenverhangenen Norden zeitweise Regen, während es im Süden bei starker Bewölkung zu einzelnen Schauern kommen könnte. Temperaturaussichten: Sackpfeife (Waldeck-Frankenberg): 5 Grad, Niederaula (Hersfeld-Rotenburg): 9 Grad, Rodgau (Offenbach): 11 Grad. Kurzum: Ausflugswetter sieht anders aus. Meine Empfehlung: Bleiben Sie einfach möglichst lange unter einer wärmenden Decke.

+++ Riesen-Agave fällt Frost zum Opfer +++

7.31 Uhr: Zugegeben: Als ich in einer E-Mail gerade das Wort "Agave" las, dachte ich zuerst an die südliche Küste Portugals und Rechtschreibschwäche. Bei genauerem Betrachten geht es aber um eine Riesen-Pflanze aus Kassel. Im dortigen Botanischen Garten steht eine 73 Jahre alte und mehr als sieben Meter große Jahrhundertpflanze mit gesundheitlichen Problemen. Was ist passiert? Da die von den "Kakteenfreunden Friedrich Ritter" gepflegte Agave nicht mehr ins Gewächshaus passte, musste ein Fenster im Dach geöffnet werden. Folge: Die offenbar an wärmere Gefilde gewöhnte Blüte (I feel you!) erfror. Als Erste-Hilfe-Maßnahme soll nun der Stängel gekürzt und die Pflanze komplett ins wohlig warme Innere zurückgeholt werden.

Die Agave in Kassel: Jetzt ist die Blüte leider erfroren

+++ Unfallfahrer lässt Auto auf A3 liegen +++

7.11 Uhr: Was würden Sie tun, wenn Sie sich auf der Autobahn überschlagen und mit ihrem Auto mitten auf der Fahrbahn liegen bleiben? Vermutlich und hoffentlich nicht folgendes: Wie die Polizei mitteilte, entschied sich ein Pkw-Fahrer in der Nacht zum Mittwoch dazu, einfach abzuhauen. Auto auf dem Dach, Fahrer türmt. Folge: Zwei Spuren der A3 in der Nähe des Mönchhofdreiecks waren rund zwei Stunden gesperrt, der Unfallverursacher wird weiter gesucht. Ob er zu viel getrunken oder wichtige Termine hatte, ist nicht bekannt.

+++ Hessen so glücklich wie nie +++

6.56 Uhr: Nach so vielen mehr oder weniger unschönen Nachrichten kommt an dieser Stelle etwas Aufbauendes: Sie haben es am frühen Morgen vielleicht noch gar nicht gemerkt, aber Sie gehören zu den glücklichsten Menschen Deutschlands. Glauben Sie nicht? Ist aber so! Laut des von der Deutschen Post in Auftrag gegeben "Glücksatlas" belegt das schönste aller Bundesländer im bundesweiten Vergleich den zweiten Platz auf der Happiness-Skala. Vor Bayern, vor Hamburg. Weit vor, gut das ist keine Überraschung, dem Saarland. Die entscheidenden drei Gründe für die hessische Heiterkeit sind laut Studienleiter Bernd Raffelhüschen (toller Name!) Einkommen, Gesundheit und Beschäftigung. Wer auf Platz eins liegt, können Sie in diesem glücklich machenden Text des Kollegen Steffen Rebhahn nachlesen.

Spieler von Eintracht Frankfurt im Spiel gegen Bayern

+++ Nach Morddrohung: Roth schaltet BKA ein +++

6.41 Uhr: Der Bad Hersfelder Bundestagsabgeordnete Michael Roth (SPD) hat Anzeige gegen den Verfasser einer Droh-E-Mail erstattet. Wie der Staatsminister des Auswärtigen Amtes der HNA bestätigte, wurden das Bundeskriminalamt informiert und rechtliche Schritte eingeleitet. Roth hatte am Dienstag bei Twitter und Facebook eine E-Mail veröffentlicht, in der ihm mit "einem scharfen Messer" gedroht wird. "Du stehst auf der Abschussliste", heißt es. Grund der Drohung ist eine Aussage Roths, der die AfD den "politischen Arm des Rechtsterrorismus" nannte und dafür eine Abmahnung einer Kanzlei erhielt. Roth forderte nun, solche Anfeindungen ernst zu nehmen. "Wir neigen dazu, sie abzuhaken, runterzuspielen oder zu ignorieren. Damit muss Schluss sein. Aus Worten können Taten werden."

Niemand soll sagen, er oder sie hätte nicht gewusst, wozu der #Rechtsterrorismus imstande ist. Kürzlich bekam ich diese Mail. Die Bedrohungen nehmen zu. Wir neigen dazu, sie abzuhaken, runterzuspielen oder zu ignorieren. Damit muss Schluss sein. Aus Worten können Taten werden.

[zum Tweet mit Bild]

+++ Drei Verletzte nach Unfall bei Kleestadt +++

6.20 Uhr: Bei einem Zusammenstoß zweier Autos auf der Landstraße 3065 in Höhe Groß-Umstadt/Kleestadt (Darmstadt-Dieburg) sind in der Nacht zum Mittwoch drei Menschen teils schwer verletzt worden. Am Unfall, dessen Hergang noch ermittelt werden muss, waren eine 45 Jahre alte Groß-Umstädterin und ein 24 Jahre alter Autofahrer aus Höchst im Odenwald sowie ein Beifahrer beteiligt. Alle drei wurden in umliegende Kliniken gebracht, die Straße musste aufgrund "eines größeren Trümmerfelds" laut Polizei rund anderthalb Stunden gesperrt werden.

Polizeieinsatz

+++ Lufthansa-Streik vor Gericht +++

6.06 Uhr: Streiken sie oder streiken sie nicht? Und ist das überhaupt erlaubt? Die für Donnerstag und Freitag geplante Arbeitsniederlegung der Lufthansa-Flugbegleiter wird an diesem Mittwoch ab 09.30 Uhr juristisch überprüft. Das Unternehmen hat dafür beim Arbeitsgericht Frankfurt eine Einstweilige Verfügung gegen die von der Lufthansa nicht anerkannte Gewerkschaft Ufo beantragt. Das Gericht muss nun im Eilverfahren feststellen, ob Ufo mit dem Arbeitskampf legale tarifliche Ziele verfolgt. Sollte die Klage scheitern, will die Lufthansa im Laufe des Tages einen Sonderflugplan für die kommenden beiden Tage veröffentlichen. Am Abend soll es zudem ein Spitzengespräch mit den Spitzen der drei konkurrierenden Kabinen-Gewerkschaften geben.

Lufthansa-Flugzeuge am Frankfurter Flughafen

+++ Mildes Urteil nach Attacke gegen Schiri +++

6 Uhr: Nach einem fünfeinhalbstündigen Prozess-Marathon hat der Hessische Fußball-Verband (HFV) in der Nacht zum Mittwoch den mittelhessischen Fußballverein TuBa Pohlheim (Gießen) mit einem relativ milden Urteil belegt. Anlass der Verhandlungen war ein Verbandsliga-Spiel des Clubs, bei dem es zu rassistischen Beleidigungen und einem tätlichen Angriff des Sportlichen Leiters gegen den Schiedsrichter gekommen sein soll. Der HFV wertete die Attacke jedoch nicht als vorsätzlich und belegte den FC Turabdin/Babylon lediglich mit einem Punktabzug von sieben Zählern und einer Geldstrafe von 800 Euro. Der angeklagte Vereins-Offizielle bekam zudem ein Platzverbot von vier Monaten und 500 Euro Geldstrafe. Das Spielverbot gegen den Verein wurde aufgehoben.

Schiedsrichter im Fußball Symbolbild

+++ Los geht's +++

Guten Morgen, liebe Hessen! Wie gewohnt starten wir mit unserem Ticker in den Tag. Bis 10 Uhr gibt es hier die aktuellen Nachrichten aus der Nacht und zum Mittwoch. Mein Name ist Mark Weidenfeller. Wenn Sie Anmerkungen haben, schreiben Sie mir gerne eine Mail

Porträt Mark Weidenfeller