Das Justizzentrum in Wiesbaden ist am Freitag wegen einer Droh-E-Mail geräumt und weiträumig abgesperrt worden. Nach stundenlangen Durchsuchungen gibt es inzwischen aber Entwarnung. Gebäude und Straße sind wieder offen.

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Die wichtigsten Meldungen des Morgens:

+++ Justizzentrum nach Bombendrohung wieder offen +++

15.43 Uhr: Im Justizzentrum in Wiesbaden ist nach einer per E-Mail eingegangen Bombendrohung am Freitagnachmittag wieder Alltag eingekehrt. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Durchsuchungen um 15.10 Uhr beendet und Entwarnung gegeben. Gefährliche Gegenstände konnten keine gefunden werden. Das Justizzentrum und angrenzende Gebäude wurden wieder geöffnet, die in beide Richtungen gesperrte Mainzer Straße wieder für den Verkehr freigegeben.

+++ Ministerin Kühne-Hörmann: "Kein Sprengstoff gefunden" +++

14.55 Uhr: Justizministerin Kühne-Hörmann (CDU) gibt Entwarnung. Die Lage sei geklärt, Sprengstoff nicht gefunden worden, erklärte sie in Wiesbaden. Ein Zusammenhang der Drohung in Wiesbaden mit den Drohnungen in anderen Städten könne nicht ausgeschlossen werden. Rund 600 Mitarbeiter mussten am Vormittag die Justizgebäude in der Landeshauptstadt verlassen. Acht Spürhunde suchten das Areal ab.

14.36 Uhr: Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) gibt aktuell vor Ort eine Stellungnahme zu der Lage ab.

Die Justizministerin Eva Kühne-Hörmann gibt vor dem Gebäude ein Pressestatement... #Wiesbaden #Justizzentrum #Landgericht

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+++ Absperrungen in Wiesbaden verringert, Entwarnung in Magdeburg und Potsdam +++

13.13 Uhr: Das Justizzentrum in Wiesbaden wird nach einer Bombendrohung weiter durchsucht. Die Straßensperrungen konnten verringert werden. Nach Polizeiangaben ist die Mainzer Straße zwischen Gustav-Stresemann-Ring und Siegfriedring wieder offen.

Die Durchsuchungen im ebenfalls wegen einer Bombendrohung geräumten Landgericht Magdeburg sind inzwischen beendet. Es wurde kein Sprengstoff gefunden. Auch die Polizei in Brandenburg gab für das Justizzentrum Potsdam Entwarnung.

Wir konnten die Absperreinschränkungen verringern: Stadtauswärts ist die #MainzerStraße zwischen #GustavStresemannRing und #Siegfriedring wieder offen... #Justizzentrum #Wiesbaden #Landgericht

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Polizeifahrzeuge heute vor dem Justizzentrum in Wiesbaden.
Polizeifahrzeuge heute vor dem Justizzentrum in Wiesbaden. Bild © picture-alliance/dpa

+++ Polizei durchsucht weiter Landgericht +++

12.05 Uhr: Die Durchsuchungsmaßnahmen der Polizei nach der Bombendrohung am Landgericht Wiesbaden dauern an. Das teilten die Einsatzkräfte über Twitter mit. Momentan könne man noch nicht abschätzen, wie lange der Einsatz dauere. Per E-Mail war am Morgen eine Bombendrohung eingegangen, daraufhin wurden das Justizzentrum sowie angrenzende Gebäude geräumt.

+++ Bombendrohungen an mehreren deutschen Gerichten +++

10.49 Uhr: Neben dem Landgericht Wiesbaden sind auch an anderen deutschen Landgerichten am Freitag Bombendrohungen eingegangen. Wie die Polizei Brandenburg auf Twitter mitteilte, ging im Justizzentrum Potsdam eine entsprechende Drohung ein. Das Gebäude wurde geräumt und wird durchsucht. Nach verschiedenen Medienberichten gingen auch bei den Landgerichten in Magdeburg, Erfurt und Kiel Bombendrohungen ein, allesamt per E-Mail.

+++ Drohung kam per Mail +++

10:35 Uhr: Wie die Polizei soeben mitteilte, wurden neben dem Justizzentrum auch angrenzende Gebäude in Wiesbaden vorsorglich geräumt. Auch diese Gebäude sollen nach verdächtigen Gegenständen durchsucht werden. Die Drohung ging der Mitteilung zufolge per E-Mail beim Landgericht ein.

+++ Bombendrohung am Landgericht Wiesbaden +++

10.25 Uhr: Am Landgericht in Wiesbaden hat es nach Angaben der Polizei eine Bombendrohung gegeben. Nicht nur das Gebäude wurde geräumt, sondern auch die Mainzer Straße zwischen Siegfriedring und Lessingstraße in beiden Richtungen gesperrt.

Das Landgericht Wiesbaden.
Das Landgericht Wiesbaden. Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)

+++ Ticker regulär zu Ende, Infos aus Wiesbaden weiter hier +++

10.18 Uhr: Eigentlich endet der Ticker um 10 Uhr. Wegen der aktuellen Entwicklungen in Wiesbaden halten wir Sie aber darüber hier weiter auf dem Laufenden.

+++ Update zum Großeinsatz in Wiesbaden: Verdächtiger Gegenstand gemeldet +++

10.13 Uhr: Die Polizei in Wiesbaden hat zu ihrem Großeinsatz mitgeteilt, dass ein verdächtiger Gegenstand im Landgericht gemeldet worden sei. Das Gebäude werde derzeit abgesucht, auch mit Diensthunden.

Uns wurde ein verdächtiger Gegenstand im #Landgericht gemeldet - wir sind vor Ort, die Ermittlungen laufen. Das Gebäude wird derzeit abgesucht - für die Absuche sind u.a. auch Diensthunde im Einsatz. #Justizzentrum #Wiesbaden

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+++ Polizei-Großeinsatz in Wiesbaden: Landgericht geräumt +++

10.02 Uhr: In Wiesbaden ist die Polizei aktuell im Großeinsatz. Es bestehe der Verdacht einer Bedrohungslage am Landgericht, twitterten die Beamten. Das Gebäude sei geräumt worden. Nähere Infos liegen uns noch nicht vor.

Aufgrund des Verdachtes einer Bedrohungslage am #Landgericht #Wiesbaden ( #MainzerStraße ) gibt es dort momentan einen größeren Polizeieinsatz. Das Gebäude wurde geräumt. Weitere Informationen folgen hier.

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+++ Darmstadt 98 verpflichtet Sören Bertram +++

9.52 Uhr: Fußball-Zweitligist Darmstadt 98 hat Offensivspieler Sören Bertram von Ligarivale Erzgebirge Aue verpflichtet. Der 27-Jährige erhält bei den Lilien einen Vertrag bis 2020, wie der Verein mitteilte. "Er ist ein zweitligaerfahrener Spieler, von dem wir überzeugt sind, dass er unser Offensivspiel verstärken kann", sagte Trainer Dirk Schuster über die Neuverpflichtung, die noch vor dem Start ins Trainingslager ins spanische El Saler in der Nähe von Valencia bekanntgeben wurde.

Mehr Nachrichten von Darmstadt 98 und der Eintracht finden Sie in unserem Bundesliga-Ticker.

+++ Auto prallt gegen Baum: 18 Jahre alte Fahrerin schwer verletzt +++

9.34 Uhr: Eine 18 Jahre alte Autofahrerin ist gestern bei einem Unfall in Nentershausen (Hersfeld-Rotenburg) schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben war ihr Wagen von der Landstraße abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Durch den Aufprall sei das Fahrzeug noch einige Meter weiter geschleudert worden und gegen einen weiteren Baum gestoßen. Die Unfallursache ist noch unklar.

+++ Hochhaus-Bauboom in Frankfurt +++

9.20 Uhr: Das Portal Skyline Atlas listet für Frankfurt und das Umland derzeit 29 Hochhäuser im Bau auf. Demnach wurden noch nie gleichzeitig so viele Hochhäuser gebaut.

Frankfurt boomt! Aktuell sind 29 Hochhäuser im Bau (07.01.2019). Das Jahr 2019 wird das bisherige Rekordjahr: Noch nie wurden in der Frankfurter Innenstadt gleichzeitig so viele Hochhäuser gleichzeitig gebaut. Alle Details im SKYLINE ATLAS unter https://t.co/SDg12oheMm

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+++ Kollege Vogels Sinn für Humor +++

9.09 Uhr: Bei uns in Hessen schneit es seit heute früh (das Radar finden Sie hier, die aktuellen Schneehöhen hier). In Süddeutschland ist die Lage wegen des Winterwetters seit Tagen sehr angespannt, Sie werden es mitbekommen haben. Mein Kollege Jan Vogel weilt derzeit im bayerischen Traunstein.

Grüße aus Traunstein in Bayern. Glaubt nicht der medialen Panikmache, hier gibt es keinen Schnee.

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+++ Autobahn-Waage sortiert Lkw vor maroder Brücke aus +++

8.55 Uhr: Auf der A44 bei Kassel sortiert ab heute Abend eine Lkw-Waage zu große und schwere Fahrzeuge aus. Per Lichtsignal und Schranke werde der Verkehr dann angehalten und der als zu schwer erkannte Lastwagen über eine Behelfsrampe abgeleitet, sagte ein Sprecher von Hessen Mobil. Das soll verhindern, dass Fahrzeuge über 3,5 Tonnen und breiter als 2,10 Meter die marode Berghäuser Brücke befahren. Betroffen ist nur die Fahrtrichtung Osten. Fahrern drohen zwei Monate Fahrverbot und 500 Euro Bußgeld.

Laut Hessen Mobil ist es nicht der erste Einsatz einer solchen Waage. Bei der Sanierung der Schiersteiner Brücke sei ebenfalls eine solche Technik zum Einsatz gekommen.

Ein Kalibrierungsfahrzeug misst die Bodenwaage auf der Autobahn A44 bei Kassel ein.
Ein Kalibrierungsfahrzeug misst die Bodenwaage auf der Autobahn A44 bei Kassel ein. Bild © picture-alliance/dpa
Die Bergshäuser Brücke der Autobahn A44 spannt sich bei Kassel über die Fulda.
Die Bergshäuser Brücke der Autobahn A44 spannt sich bei Kassel über die Fulda. Bild © picture-alliance/dpa

+++ Mann mit Messer überfällt Tankstelle +++

8.38 Uhr: Ein maskierter Mann hat gestern Abend eine Tankstelle in Lampertheim (Bergstraße) überfallen. Nach Polizeiangaben drängte er die Kassiererin in den Verkaufsraum zurück, als sie gerade das Gebäude verlassen wollte. Er bedrohte die Frau mit einem Messer, nahm mehrere hundert Euro aus der Kasse und floh zu Fuß.

+++ Nutzer-Kommentar zum Adventskranz-Brand +++

Zitat
„Mir ist unverständlich wie Leute jetzt noch ihren Adventskranz anzünden. Die sind doch so was von ausgetrocknet, dass ein kleiner Funke langt um sie in Flammen aufgehen zu lassen.“ Zitat von Uwe
Zitat Ende

+++ Kollege Kleins Pendler-Leid +++

8.29 Uhr: Mein Kollege Tom Klein pendelt mit der Bahn von Wiesbaden nach Frankfurt. Oft ist er genervt, heute ist er richtig schlecht drauf. Lieber Tom, wenn du das hier liest: Aus dem Tag kann trotzdem noch was werden! Komm in die Redaktion, wir haben Kaffee und gute Laune!

Wenn der Tag morgens schon so anfängt... Und dann setzt sich so ein A**** in der sonst leeren Viererbank direkt breit und bräsig neben mich! Wie sch**** sind die Leute eigentlich? Jetzt Abfahrt mit 20 Min Verspätung. #PendlerrantTM

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+++ Landessozialgericht erwartet hohe Zahl neuer Verfahren +++

8.23 Uhr: Die Sozialgerichte rechnen im gerade begonnenen Jahr mit einer steigenden Zahl neuer Verfahren. "Die Eingangszahlen dürften aufgrund des jüngst beschlossenen 'Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes' weiterhin steigen", sagte Richterin Jutta Mauer, Sprecherin des Landessozialgerichts in Darmstadt. Ihren Angaben zufolge haben Krankenkassen schon Ende 2018 Klagen gegen Klinikabrechnungen im "höheren vierstelligen Bereich" eingereicht. Von einer weiteren Steigerung sei auszugehen.

Das Anfang November im Bundestag beschlossene Gesetz verkürzt die Verjährungsfrist für Ansprüche der Kassen an Krankenhäuser. Die Ansprüche auf Vergütung erbrachter Leistungen und auf Erstattung überbezahlter Vergütungen verjähren nunmehr nach zwei Jahren. Zuvor galt eine Verjährungsfrist von vier Jahren. 

+++ Muffelschafe im Pulverschnee +++

8.11 Uhr: Unser Nutzer Edgar Schneidmüller aus Mücke (Vogelsberg) hat ein Foto von Muffelschafen im Pulverschnee geschickt. Danke!

Muffelschafe im Schnee.
Muffelschafe im Schnee. Bild © Edgar Schneidmüller

+++ Eintracht-Fans verteilen Essen an Obdachlose +++

7.54 Uhr: Fans der Frankfurter Eintracht treffen sich kommende Nacht ab 2 Uhr, um Brötchen für Obdachlose zu schmieren. Ab etwa 5 Uhr morgen früh wollen sie diese in einer Übernachtungsstätte am Eschenheimer Tor verteilen. Auch warme Getränke, Kleidung und Futter für die Hunde der Obdachlosen wollen die Fans mitbringen. Die Aktion des Fanclubs "Soziale Kutten-Freunde Frankfurt" findet zum fünften Mal statt.

+++ Autofahrerin bei Kollision mit Betonlaster schwer verletzt +++

7.43 Uhr: Eine 39 Jahre alte Frau ist gestern bei einem Unfall in Bad Nauheim (Wetterau) schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben hatte die Autofahrerin beim Abbiegen einen herannahenden Betonlaster vermutlich übersehen. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Der Lasterfahrer blieb unverletzt.

+++ Land mit Bundesregierung wegen Flüchtlingspaten im Gespräch +++

7.35 Uhr: Auf der Suche nach einer Lösung für Flüchtlingshelfer, die für Asylsuchende gebürgt haben, sieht das Land "Fortschritte". Man sei im Gespräch mit der Bundesregierung, doch sei noch keine endgültige Entscheidung getroffen, teilte das hessische Innenministerium mit. Seit längerem gibt es Streit um den Umgang mit sogenannten Flüchtlingspaten, die sich bereit erklärt hatten, eine Weile für den Unterhalt von Asylsuchenden insbesondere aus Syrien aufzukommen. Doch über die Dauer der Bürgschaft gab es bislang unterschiedliche Rechtsauffassungen.

Betroffen sind hierzulande zum größten Teil Flüchtlingshelfer aus Mittelhessen. Nach Zahlen der Bundesregierung haben die Jobcenter an diese mehr als 200 Erstattungsbescheide geschickt, mit denen sie rund 900.000 Euro Unterhaltsleistungen zurückfordern. Hessenweit geht es demnach um rund 1,4 Millionen Euro.

+++ Flugausfälle wegen Winterwetter +++

7.12 Uhr: Des einen Freud ist des anderen Leid. Wegen des Winterwetters werden am Frankfurter Flughafen heute nach derzeitiger Planung etwa 120 Verbindungen ausfallen. Weil es stärker schneien und glatt werden sollte, sei etwa jede zehnte Flugverbindung annulliert worden, sagte ein Sprecher. Reisende seien teilweise bereits gestern informiert worden.

Die Tafel am Frankfurter Flughafen zeigt heute Morgen einige Ausfälle an.
Die Tafel am Frankfurter Flughafen zeigt heute Morgen einige Ausfälle an. Bild © Einsatzreport Südhessen
Die Flugzeuge am Frankfurter Flughafen werden enteist.
Enteisung eines Flugzeugs am Frankfurter Flughafen heute Morgen. Bild © Einsatzreport Südhessen

+++ Skigebiete freuen sich über Wintereinbruch +++

7.06 Uhr: Die Wintersportorte in der Rhön melden bis zu 30 Zentimeter Pulverschnee. Dank der noch andauernden Weihnachtsferien sei schon jetzt "richtig was los" auf den Pisten, sagte ein Sprecher der Tourist-Information Gersfeld (Fulda) gestern zur Lage auf der Wasserkuppe.

Auch in Willingen (Waldeck-Frankenberg) freute man sich über mehrere Zentimeter Neuschnee. Der Naturschnee reiche zwar noch nicht aus, um alle Pisten zu befahren und präparieren zu können, erklärte eine Sprecherin des Tourismus-Büros. Aber man helfe nach: "Aktuell beschneien wir mit allem, was wir besitzen", sagte die Sprecherin. Am Wochenende sei vor allem für Kinder alles bereit - nächste Woche sollen dann alle Pisten befahrbar sein.

Hier finden Sie aktuelle Schneehöhen in Hessen. Mittels unserer Wetterkameras können Sie hier einen Blick auf die Wasserkuppe und nach Willingen werfen.

+++ Vier Leichtverletzte bei Unfall - B254 wegen Glätte gesperrt +++

6.59 Uhr: Auf der Bundesstraße B254 in Großenlüder (Fulda) sind vier Autos zusammengestoßen, vier Menschen wurden dabei leicht verletzt. Die Bundesstraße ist derzeit wegen Straßenglätte gesperrt, die Strecke soll aber bald wieder frei gegeben werden. Der Unfallverursacher war nach Polizeiangaben zu schnell gefahren und in den Gegenverkehr geraten, dort stieß er mit den drei anderen Autos zusammen.

+++ Offenbar weiterer Polizist unter Rechtsextremismus-Verdacht - Wissler fordert Stellungnahme von Beuth +++

6.51 Uhr: Ein Polizist aus Osthessen soll nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung interne Informationen an ein Mitglied der rechtsrextremen Szene weitergegeben haben. Linken-Fraktionsvorsitzende Janine Wissler kritisierte, dass die Landtagsabgeordneten erneut aus der Presse von den Vorwürfen erfahren müssten. An Innenminister Peter Beuth (CDU) gerichtet twitterte sie: "Der hessische Innenminister muss dazu Stellung nehmen und umfassend informieren." Hier finden Sie unseren ganzen Beitrag.

Erneut hat ein hessischer Polizist offenbar personenbezogene Daten für rechtsradikale Aktivitäten abgerufen. Erneut erfahren die Landtagsabgeordneten davon aus der Presse. Der hessische Innenminister muss dazu Stellung nehmen und umfassend informieren. https://t.co/KGylKEu0RD

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+++ Eintracht siegt gegen São Paulo +++

6.44 Uhr: Eintracht Frankfurt hat das erste von zwei Testspielen im Trainingslager in den USA gewonnen. Das Team von Trainer Adi Hütter bezwang in der Nacht zu Freitag (deutscher Zeit) den brasilianischen Traditionsverein FC São Paulo mit 2:1 (1:0). Bei der Partie im Al Lang Stadium in Saint Petersburg, die anlässlich des Florida Cups ausgetragen wurde, traf Ante Rebic bereits nach neun Minuten per Foulelfmeter. Nach dem Seitenwechsel gelang Nene zunächst der Ausgleich (55.), doch ein Eigentor des eingewechselten Igor Vinícius neun Minuten später brachte die Hessen wieder in Führung.

Hier gibt es einen ausführlichen Spielbericht. Mehr Nachrichten von der Eintracht und Darmstadt 98 finden Sie in unserem Bundesliga-Ticker.

+++ Neue Zahlen zu Organspendern werden veröffentlicht +++

6.32 Uhr: Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) legt in Frankfurt heute Vormittag auch für Hessen die neuen Zahlen zu Organspenden vor. Im Jahr 2017 hatte die DSO hierzulande 65 Organspender gezählt, das war erstmals seit dem Jahr 2013 wieder ein Anstieg. Die Zahl der gespendeten Organe lag 2017 bei 239.

Bundesweit dürfte 2018 die Zahl der Spender erstmals seit Jahren wieder deutlich gestiegen sein. Zum Stand Ende November waren 865 Spender gemeldet worden. Das waren nach elf Monaten schon mehr als 2017 und 2016 im gesamten Jahr. In Deutschland gibt es zu wenig Spenderorgane für schwerkranke Patienten.

+++ Schneefall, gefrierender Regen, Glätte +++

6.16 Uhr: Wo wir schon beim Schneefall sind, kann ich Ihnen auch schnell das Wetter erzählen: Die Sonne bekommen wir heute kaum zu sehen. Es ist wolkenverhangen. Verbreitet kann sich eine dünne Schneedecke von 1 bis 5 Zentimetern bilden, im Bergland auch mehr. Örtlich gibt es auch gefrierenden Regen. Vorsicht wegen Glätte! Es werden -1 bis +4 Grad erreicht.

Das Wochenende präsentiert sich wettermäßig wie folgt: Morgen meist dicht bewölkt. Nachmittags bei auffrischendem Wind häufig Regen, nur auf den Bergen zum Teil noch Schnee. Höchstwerte: 2 bis 6 Grad. Auch am Sonntag regnet es zeitweise. Bis in die Gipfellagen setzt bei 6 bis 10 Grad Tauwetter ein. Es wird zunehmend windig, vor allem im Bergland auch stürmisch.

+++ Winterdienst im Einsatz +++

6.09 Uhr: Wie Sie beim Blick aus dem Fenster und auf unserem Radar sehen können: Es schneit ein wenig. Nicht überall in Hessen, aber vielerorts. Damit der Weg zur Arbeit nicht zur Rutschpartie wird, sind unter anderem hier in Frankfurt Räumfahrzeuge unterwegs. Die Entsorgungs- und Service Gesellschaft (FES) hatte bereits gestern angekündigt, ihren Winterdienst ab 4 Uhr loszuschicken. Ich kann das bestätigen, ein kleines Räumfahrzeug ist vor mir hergefahren. Das Foto zeigt so ein Fahrzeug. Es handelt sich um ein Archivbild, so viel Schnee liegt hier in Frankfurt derzeit nicht.

Ein kleines Räumfahrzeug der FES braust am verschneiten Mainufer in Frankfurt entlang.
Ein kleines Räumfahrzeug der FES braust am verschneiten Mainufer in Frankfurt entlang. Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)

+++ Feuerwehr löscht brennenden Adventskranz +++

6.01 Uhr: Die Feuerwehr in Groß-Umstadt (Darmstadt-Dieburg) ist heute Nacht gegen 1 Uhr alarmiert worden, weil ein Adventskranz in Brand geraten war. Das Feuer brach nach Angaben der Polizei im Wohnzimmer einer Wohnung in einem Zweifamilienhaus aus. Einsatzkräfte zweier Wehren löschten es. Alle vier Bewohner des Hauses mussten zur ambulanten Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden. Den Schaden schätzte die Polizei auf etwa 20.000 Euro.

Feuerwehr und Polizei am Brandort in Groß-Umstadt.
Feuerwehr und Polizei am Brandort in Groß-Umstadt. Bild © Keutz TV-NEWS

Guten Morgen aus Frankfurt!

6.00 Uhr: Heute ist Freitag, herzlich willkommen zum Morgen-Ticker! Schön, dass Sie so früh schon dabei sind. Mein Name ist Clarice Wolter, ich bin Nachrichten-Redakteurin. Bis 10 Uhr fasse ich für Sie zusammen, was in der Nacht passiert ist, was der Vormittag bringt sowie was heute und am Wochenenende wichtig wird. Sollten Sie sich mit Fragen, Kritik, Lob oder einen Foto aus Hessen beteiligen wollen, können Sie mir gerne eine Mail schicken.

Porträt Clarice Wolter
Clarice Wolter Bild © hessenschau.de