Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Montagmorgen im Ticker.

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Die wichtigsten Meldungen des Morgens:

10.01 Uhr: Ich verabschiede mich und hoffe, ich konnte Ihnen den Start in die Woche etwas angenehmer gestalten. Morgen begrüßt Sie meine Kollegin Clarice Wolter. Tschüss!

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+++ Trotz Corona-Krise: Grammozis bleibt bei seiner Entscheidung +++

9.58 Uhr: Corona-Krise hin, Corona-Krise her: Darmstadts Trainer Dimitrios Grammozis bleibt bei seiner Entscheidung, den SV 98 im Sommer zu verlassen. "Die Entscheidung, das Angebot nicht anzunehmen, habe ich unabhängig von allem anderen getroffen", sagte der 41-Jährige dem Fußballmagazin Kicker. Mit Blick auf die neue Situation räumte Grammozis ein: "Vielleicht wird es jetzt schwieriger, einen neuen Verein zu finden, aber die Entscheidung hat Bestand." Für den Fall, dass die derzeitige Zweitliga-Spielzeit wegen der Pandemie über den 30. Juni andauert, zeigte sich Grammozis kooperativ. "Wenn dann diese spezielle Situation eintreten sollte, müsste man sicher nachdenken." Die Lilien und der Coach hatten sich nicht über eine Verlängerung des Engagements über den Sommer hinaus einigen können. Mehr zu Darmstadt 98 und den anderen hessischen Profi-Klubs im Bundesliga-Ticker.

Grammozis Imago

+++ Unbekannte zünden Papiermülltonne an +++

9.51 Uhr: Auf einem Parkplatz in Groß-Gerau haben offenbar Unbekannte in der Nacht zum Sonntag eine Papiermülltonne angezündet. Das teilte die Polizei heute Morgen mit. Demnach alarmierten Anwohner die Feuerwehr gegen 1.20 Uhr. Die Einsatzkräfte konnten den Brand schnell löschen und verhinderten eine Ausbreitung der Flammen. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Nach erster Schätzung entstand ein Schaden von mehreren Hundert Euro. Die Ermittler hoffen auf Hinweise von Zeugen.

+++ Schatzi, schick‘ uns dein Foto +++

9.36 Uhr: Hobbyfotografen aufgepasst! Mit dem Slogan "Schatzi, schick‘ uns dein Foto" fordert die Stadt Wächtersbach (Main-Kinzig) ihre Bewohner und Besucher auf, Bilder für die neue Homepage zu schicken. Denn die Stadt will ihren Internetauftritt nach eigenen Angaben nicht nur technisch, sondern auch optisch modernisieren. "Wir alle sehen täglich in den sozialen Medien viele schöne Aufnahmen aus Wächtersbach und der Umgebung", schreibt Nikolai Kailing vom Stadtmarketing in einer Mitteilung. Diese "Schätze" wolle die Stadt nun heben und später auf der Internetseite präsentieren. Dafür wurde am Sonntag ein Online-Formular eingerichtet.

momentaufnahme-waechtersbach

+++ Gegen die Einsamkeit: Rentner vermittelt Telefon-Gesprächspartner +++

9.19 Uhr: Er macht einsamen Menschen in Frankfurt Mut in einer schwierigen Zeit: Jörg Harraschain von der Arbeitsgemeinschaft Kunst im Nordend vermittelt in der Corona-Krise Gesprächs-Partner am Telefon. Die Idee kam dem 77-Jährigen beim Zeitunglesen. Dort entdeckte er den Leserbrief der 70 Jahre alten Eva. Sie schrieb, dass sie sich einsam fühlt und keiner bei ihr anruft. Jörg Harraschain blätterte anschließend im Telefonbuch und rief Eva einfach an. Die beiden plauderten, Eva fühlte sich danach besser. Harraschain fragte danach in der Nachbarschaft, wer Lust hätte mit einsamen Menschen zu telefonieren. Acht Leute erklärten sich spontan bereit. Wer mit ihnen plaudern will, kann sich bei Jörg Harraschain melden. Er vermittelt dann weiter. Hier finden Sie alle Infos.

+++ Hessisches Corona-Outfit für Ramelow +++

9.02 Uhr: Ich bin auf Twitter gerade über diesen Beitrag von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow gestolpert. Offenbar hat dem Linken-Politiker jemand aus Hessen ein neues Corona-Outfit geschickt. Sehr schick! Ramelow schreibt dazu auf Twitter mit einem Augenzwinkern: "Erste Hilfslieferungen aus Hessen sind nun in Thüringen angekommen. Dein Gegenüber zu schützen ist machbar, Herr Nachbar. Wir testen noch ob Äbbelwoi Corona schlagen könnte :-))“ Hier geht’s zum Original-Tweet.

Bodo Ramelow trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift "Babbel mich ned voll unn wasch dei Händ"

PS: Jemand sollte ihm noch sagen, dass es "Ebbelwoi" heißt 😉

+++ Attacken auf Steuerfahnder nehmen zu +++

8.47 Uhr: Die Hemmschwelle für Beleidigungen und Attacken gegen Steuerfahnder sinkt nach Einschätzung der Landesregierung. Die abstrakte Gefährdungslage sei angestiegen, teilte das Finanzministerium auf eine Anfrage der AfD-Fraktion in Wiesbaden mit. Da die Steuerfahnder in einem besonders sensiblen Bereich arbeiteten, sei das Bedrohungspotenzial teilweise mit dem von Polizisten vergleichbar. Von 2017 bis Anfang 2020 seien 13 Fälle tätlicher Angriffe, Bedrohungen sowie versuchter und verwirklichter Körperverletzung auf Bedienstete der hessischen Finanzverwaltung bekannt geworden. Dazu sei es in dem Zeitraum zu 18 Fällen von Beleidigungen, übler Nachrede oder Verleumdungen gekommen. Das seien nur die Fälle, in denen Strafanzeige gestellt wurde. Die Dunkelziffer könne deutlich höher liegen.

+++ Momentaufnahme: Mit dem Rad zur Arbeit +++

8.34 Uhr: hessenschau.de-Nutzer Jan Schulze ist heute Morgen mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Zwischen Frankfurt und Offenbach hat er eine kleine Pause eingelegt, um diese schöne Morgenstimmung einzufangen. Danke für das Bild!

Mainufer zwischen Frankfurt und Offenbach

Haben Sie auch ein außergewöhnliches Bild aus Hessen? Dann schicken Sie uns Ihr Foto – wir freuen uns über Ihre Momentaufnahme.

+++ Polizei löst Demo für Flüchtlinge in Frankfurt auf +++

8.23 Uhr: In Frankfurt hat die Polizei gestern eine Demo gegen die Zustände in Flüchtlingslagern aufgelöst. Rund 400 Menschen nahmen an dem Protest teil und bildeten am Nachmittag eine über 600 Meter lange Menschenkette am Mainufer. Die meisten Teilnehmer achteten zwar auf den Mindestabstand, allerdings dürfen Menschen wegen der Corona-Ansteckungsgefahr grundsätzlich nur noch alleine oder zu zweit unterwegs sein. Die Polizei war mit einem großen Aufgebot vor Ort und schritt bereits nach kurzer Zeit ein. Mehr erfahren Sie in unserem Beitrag auf hessenschau.de.

Polizisten führen einen Demonstranten ab

+++ Stammtisch-Männer werden zu Osterhasen +++

8.09 Uhr: Das ist doch eine schöne Geschichte in der Osterzeit: In Wohratal (Marburg-Biedenkopf) werden Stammtischbrüder zu Osterhasen. Da sich die Alten und Jungen derzeit nicht begegnen dürfen, hat sich der Männerstammtisch "Komm mach mit – tratsch dich fit" eine besondere Aktion einfallen lassen: Alle Kinder im Vorschulalter können bis Samstag ein Osternest bauen und vor die Tür stellen. Die Männer kommen dann und befüllen die Nester. Eltern müssen sich dafür bis Mittwoch beim Stammtisch anmelden.

+++ Toter in Kleingartenanlage - Ermittlungen laufen +++

7.54 Uhr: Nach dem Tod eines 47 Jahre alten Mannes in einer Kleingartenanlage in Alsfeld (Vogelsberg) laufen die Ermittlungen. Heute will die zuständige Staatsanwaltschaft Gießen Weiteres bekanntgeben, sagte ein Polizeisprecher in Fulda. Die Leiche des 47-Jährige war am Samstag gefunden worden. Ein 37-Jähriger aus Alsfeld wurde noch vor Ort festgenommen. Am Samstag sprach die Polizei explizit von einem Tötungsdelikt. Demnach sollen sich die beiden Männer zuvor gestritten haben. Noch sind die Hintergründe der Tat jedoch völlig unklar. Die Ermittlungen in dem Fall führen die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Alsfeld.

+++ Al-Wazir befürchtet starken Konjunktureinbruch +++

7.41 Uhr: Die Corona-Krise könnte die Wirtschaft nach Einschätzung des hessischen Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir deutlich stärker treffen als bislang gedacht. "Wovor ich Sorgen habe ist, dass die Tiefe des Einschnitts, den wir gerade erleben, noch nicht verstanden wurde", sagte der Grünen-Politiker in Wiesbaden. Nach seiner Einschätzung könnte das Bruttoinlandsprodukt um bis zu zehn Prozent einbrechen. Das hieße für Hessen, dass von den 300 Milliarden Euro an Wirtschaftsleistung dieses Jahr 30 Milliarden Euro fehlten. Ein solcher Einbruch könne durch kein staatliches Programm kompensiert, sondern nur Schritt für Schritt überwunden werden. Mehr erfahren Sie in unserem Beitrag auf hessenschau.de.

Al-Wazir

Die wichtigsten Infos zur Corona-Krise bekommen sie in unserem Ticker.

+++ Der Frühling startet durch +++

7.25 Uhr: Und da wir schon beim Thema Sonne sind: Die scheint heute den ganzen Tag und bringt uns richtig schönes Frühlingswetter. Bei blauem Himmel im ganzen Land steigen die Temperaturen auf 18 bis 23 Grad, der Wind weht dabei nur schwach. Ich werde wohl direkt nach diesem Ticker mal rüber zum Supermarkt laufen und mir und meiner Familie was schönes für auf den Grill holen. 🌞

+++ Die Sonne geht auf! +++

7.13 Uhr: Ganz besondere Morgengrüße möchte ich an dieser Stelle nochmal an alle schicken, die jetzt zur Arbeit aufbrechen oder den Rechner im Homeoffice hochfahren. Haben Sie einen erfolgreichen Arbeitstag! Hier geht die Sonne über Weiterstadts Spargelfeldern auf und es wir langsam hell, was das Tickern deutlich angenehmer macht...

Sonnenaufgang in Weiterstadt

+++ S1 mit Verspätungen +++

7.06 Uhr: Mich beruhigt es irgendwie, wenn ich hier über eine S-Bahn-Störung berichten kann. Das ist so etwas wie ein Stück Normalität in dieser verrückten Zeit. Deswegen berichte ich Ihnen mit Freude, dass die S1 derzeit wegen einer Bahnübergangsstörung in Rödermark verspätet fährt.

S1: aktuelle Störung (Stand: 06.04., 06:50 Uhr) https://t.co/cThwVaHAqD

[zum Tweet]

+++ Feuerwehr stellt sich selbst unter Quarantäne +++

6.54 Uhr: Wegen der Corona-Krise hat die Feuerwehr in Schwalbach (Main-Taunus) ihre Abteilung geteilt und die Leute in eine freiwillige Quarantäne geschickt. "Eine Gruppe ist am Feuerwehrhaus, die andere mit ihren Fahrzeugen im städtischen Bauhof", sagte Stadtbrandinspektor Marco Richter. Der Hintergrund der Idee: Sollte sich in einer der Gruppen jemand mit dem Coronavirus infizieren, wäre der Brandschutz der Stadt immer noch gesichert. Ausgenommen von der Regelung sind unter anderem die Feuerwehrleute, die selbst zur Risikogruppe gehören. So ist die Einsatzabteilung von 70 Leuten auf 25 Männer und Frauen geschrumpft. Die meisten leben nach wie vor zu Hause. Acht Personen sind jedoch "ausgezogen" und leben vorerst auf der Wache oder im Bauhof. Wie viele Brandschützer in Hessen so wie in Schwalbach verfahren, ist dem Landesfeuerwehrverband in Kassel nicht bekannt. Im Land gibt es neben den Berufsfeuerwehren 2.600 Freiwillige Feuerwehren mit 72.000 Mitgliedern.

Feuerwehr-Auto auf Straße

Die wichtigsten Infos zur Corona-Krise bekommen sie in unserem Ticker.

+++ Polizei rüstet gegen Rettungsgassen-Sünder auf +++

6.37 Uhr: Mit zusätzlichen Videosystemen für Streifenwagen will die hessische Polizei noch schärfer gegen Blockierer von Rettungsgassen vorgehen. In diesem Jahr sollen nach Angaben des Innenministeriums vier weitere Fahrzeuge damit ausgestattet werden, derzeit seien zwölf Streifenwagen mit der Technik ausgerüstet. In Hessen kontrollieren Videostreifen seit 2017, ob sich Auto- oder Lastwagenfahrer an die Vorgaben halten. Seither konnten nach Angaben des Ministeriums dank dieser Technik 97 Verstöße festgestellt und auch geahndet werden. Seit 2017 gelten mit einem Bußgeld von mindestens 200 Euro, Punkten in Flensburg und einem möglichen Fahrverbot drastischere Strafen bei Verstößen. Und damit Sie auch ja nicht in die Verlegenheit kommen, irgendwann einmal selbst diese Strafen hinnehmen zu müssen, zeigen wir Ihnen noch einmal, wie es geht:

Videobeitrag

Video

zum Video Rettungsgasse: So wird's gemacht!

Rettungsgasse Grafik
Ende des Videobeitrags

+++ Motorrad doppelt so schnell wie erlaubt +++

6.20 Uhr: Bei dem schönen Wetter haben am Wochenende viele Biker ihre Motorräder aus der Garage geholt und sich auf den Sattel geschwungen. Damit hat die Polizei natürlich gerechnet und im Odenwald und an der Bergstraße das ganze Wochenende über Kontrollen durchgeführt. Von Freitag bis Sonntag nahmen die Beamten laut Mitteilung 350 Fahrzeuge, darunter auch ein paar Autos, unter die Lupe. Insgesamt waren 51 Motorräder zu schnell unterwegs, unrühmlicher Spitzenreiter war ein Biker mit 141 Stundenkilometern bei erlaubten 70. Er musste 600 Euro Bußgeld zahlen und bekam oben drauf zwei Punkte und ein dreimonatiges Fahrverbot. Bei 29 Motorrädern stellte die Polizei kleinere Mängel fest. Zwei Krafträder wurden wegen Manipulationen an der Auspuffanlage sichergestellt. Die Mehrzahl der Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen seinen jedoch vorschriftsmäßig unterwegs gewesen, betonte die Polizei.

Motorradfahrer werden kontrolliert

+++ Mountainbiker im Odenwald tödlich verunglückt +++

6.00 Uhr: Bei Breuberg (Odenwald) ist gestern ein Mountainbiker tödlich verunglückt. Der 54-Jährige war am Nachmittag mit seinem E-Mountainbike auf einem Feldweg in Richtung Buchberg unterwegs, wie die Polizei mitteilte. An einer Steigung stürzte er und wurde durch einen Spaziergänger gefunden. Der Spaziergänger und zwei weitere Mountainbiker versuchten noch, den Gestürzten zu reanimieren, hatten jedoch keinen Erfolg. Der 54-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Die Ermittler fanden keine Hinweise auf einen Fahrfehler oder technischen Defekt am Rad. Nach derzeitigem Stand gehen sie von einer gesundheitlichen Ursache aus.

Sujet Notarzt Rettungswagen Krankenwagen

+++ Guten Morgen +++

6.00 Uhr: Hallo und schönen guten Morgen! Neue Woche, neues Glück. Mein Name ist Julian Moering, ich bin Nachrichtenredakteur für hessenschau.de. In den nächsten Stunden blicken wir auf die Nachrichten der Nacht (und des Wochenendes), die Meldungen des Morgens und die Themen des Tages. Für Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen Sie mich über mein Kontaktformular oder direkt per Mail.

Julian Moering