Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Montagmorgen im Ticker.

Die wichtigsten Meldungen des Morgens:

10.03 Uhr: Das war’s für heute. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und hoffe, dass Sie gut in die Woche gestartet sind. Morgen bin ich ab 6 Uhr wieder für Sie da. Tschüss!

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+++ Lottogewinner gesucht: 100.000 Euro warten auf Abholung +++

9.58 Uhr: Wem gehören die 100.000 Euro? Seit inzwischen drei Monaten wartet ein Lottogewinn auf seine Abholung, wie Lotto Hessen heute mitteilte. Der dazugehörige Spielschein wurde am 17. Januar in Ober-Ramstadt (Darmstadt-Dieburg) abgegeben – anonym, also ohne Kundenkarte. Der oder die Tipper*in hatte den Lottoschein für mehrere Wochen gespielt und dafür 55 Euro ausgegeben. Am letzten Tag erzielte der Schein dann einen Volltreffer bei der Zusatzlotterie Super 6. Warum der satte Gewinn bislang nicht abgeholt wurde, ist unklar. Lotto vermutet, dass er oder sie es einfach noch nicht bemerkt hat. Das würde mir nicht passieren! Aber ich spiele ja auch kein Lotto. Vielleicht sollte ich doch damit anfangen. 🤔

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+++ Krähen jagen Adler - Adler weg +++

9.41 Uhr: Im Wildpark Alte Fasanerie in Hanau wird seit gestern Adler Hugo vermisst, wie Falkner Detlef Kotsch heute auf Facebook mitteilte. Demnach wurde Hugo kurz vor seinem Verschwinden von einem Schwarm Krähen verfolgt. Kotsch bittet in seinem Beitrag um Hilfe bei der Suche nach dem großen braunen Greifvogel. Wer ihn sieht, solle sich doch bitte im Wildpark melden.

Detlef Kotsch mit Adler Hugo

+++ Tödlicher Streit auf Pferdehof - Prozess startet +++

9.29 Uhr: Heute muss sich ein Mann vor dem Landgericht Darmstadt wegen Totschlags verantworten. Der Angeklagte soll laut Staatsanwaltschaft im Oktober letzten Jahres einen 46-Jährigen nach einem Streit auf einem Pferdehof in Büttelborn (Groß-Gerau) mit Faustschlägen, Tritten und Stockschlägen so schwer verletzt haben, dass er an seinen Verletzungen starb. Der mutmaßliche Täter soll zum Tatzeitpunkt stark alkoholisiert gewesen sein.

+++ Handy rettet "Hänsel und Gretel" +++

9.14 Uhr: Im Werra-Meißner-Kreis spielt sich letzte Nacht eine Geschichte ab, die stark an das Grimm-Märchen Hänsel und Gretel erinnert. Nur dass die beiden Kinder diesmal keine Geschwister sind und dass sie ein Handy dabei hatten: Ein 12 Jahre alter Junge und seine gleichaltrige Freundin - beide aus Meinhard bei Eschwege – hatten sich bei Anbruch der Dunkelheit tief im Wald verirrt. Noch dazu war der Akku des Handys fast leer. Dem Jungen gelang es allerdings noch seinen Standort an die Eltern zu schicken, bevor das Handy schlapp machte. Die Eltern hatten da bereits die Polizei verständigt, ein Such-Hubschrauber war schon zum Abflug bereit. Gegen Mitternacht wurden die Kinder schließlich im Wald gefunden. Ob sie auch an einem Hexenhäuschen aus Pfefferkuchen fein vorbeikamen, ist hingegen nicht bekannt.

+++ Polizist schießt flüchtendem Autofahrer in die Reifen +++

9.00 Uhr: Mit mehreren Schüssen in die Reifen hat ein Polizist in Kassel gestern das Auto eines Flüchtigen gestoppt. Der 18-Jährige hatte zuvor offenbar mit Absicht einen vollbesetzten Streifenwagen gerammt, wie die Polizei mitteilte. Anschließend setzte er zurück, steuerte das Auto auf einen ausgestiegenen Polizisten zu und versuchte dann zu flüchten. Ein Beamter zog die Waffe und feuerte auf die Reifen. Der Fahrer und sein 14-jähriger Beifahrer flüchteten zunächst zu Fuß, konnten aber gefasst werden. Der 18-Jährige steht nach Angaben der Polizei im Verdacht, zuvor noch andere Straftaten begangenen zu haben.

Polizeieinsatz in Kassel

+++ Kröten-Umsiedlung in Darmstadt misslungen +++

8.46 Uhr: Von Eseln weiß man, dass sie stur sind. Aber Kröten? Die offenbar auch. Zumindest die Kröten, Frösche und Lurche am Steinbrücker Teich in Darmstadt haben sich reichlich stur angestellt. Seit 2013 versucht der Naturschutzbund NABU, sie von einer angrenzenden, vielbefahrenen Straße fernzuhalten – allerdings ohne Erfolg. Obwohl der NABU eigens ein Laichgewässer angelegt hat, wollen weiterhin jedes Frühjahr über Tausend Amphibien über die Landstraße.

Eigentlich hatte der NABU laut Darmstädter Echo damit gerechnet, dass sich nach etwa drei Jahren die ersten Generationen an die neue Heimat gewöhnt haben. Jetzt wollen die Naturschützer die Gewässerlandschaft noch einmal umgestalten und hoffen, dass die Tiere dann blieben.

Kröte auf einer Straße

+++ Bouffier verärgert über Pläne aus Berlin +++

8.30 Uhr: Bundesfinanzminister Scholz (SPD) will Steuerausfälle der Kommunen in der Corona-Krise und Altschulden in Milliardenhöhe mit einem gemeinsamen Schutzschirm auffangen. Eigentlich eine löbliche Sache, doch die Pläne haben Ministerpräsident Bouffier (CDU) auf die Palme gebracht – was wohl an mangelnder Kommunikation liegt: "In der Krise muss man zusammenhalten und nicht ohne jede Rücksprache etwas verkünden, das mehr Probleme aufwirft, als es löst“, sagte Bouffier gestern den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Doch Scholz verkünde einen Rettungsschirm, "bei dem zur Hälfte die Länder mit bezahlen sollen, und mit ihnen spricht niemand vorher". Zudem habe Hessen bereits mit einem Rettungsschirm von über fünf Milliarden Euro seine Kommunen weitgehend entschuldet.

Ein Konzeptpapier aus Scholz‘ Ministerium sieht ein Hilfspaket von bis zu 57 Milliarden Euro vor, das Bund und Länder jeweils zur Hälfte stemmen sollen.

+++ Otto Prinz von Hessen stirbt bei Motorradunfall +++

8.16 Uhr: Der Unternehmer Otto Prinz und Landgraf von Hessen ist gestern offenbar bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen. Laut Bild soll sich der Unfall auf der A96 in der Nähe von Lindau am Bodensee ereignet haben. Demnach prallte der 55-Jährige, der mehrere McDonald's-Filialen besaß, mit seiner Rennmaschine in eine Leitplanke und zog sich tödliche Verletzungen zu.

Das Adelsgeschlecht, dem Otto Prinz von Hessen angehört, geht unter anderem auf den 1655 in Kassel geborenen Philipp von Hessen-Philippsthal zurück.

Prinz und Landgraf Otto von Hessen im Jahr 2016

+++ Kann sich Vettel gegen Hamilton durchsetzen? +++

7.59 Uhr: Mal angenommen, Vettel unterschreibt bei Mercedes: Kann er sich gegen Hamilton durchsetzen? Stimmen Sie ab! (App-Nutzer*innen können hier abstimmen)

Voting

Könnte sich Vettel bei Mercedes gegen Hamilton durchsetzen?

+++ Mercedes flirtet mit Vettel +++

7.57 Uhr: Die Verbindung Vettel und Ferrari gehört nach der Saison der Vergangenheit an. Doch wie sieht die Zukunft des hessischen Formel-1-Piloten aus? Noch ist keine Entscheidung getroffen, doch immer wieder fällt der Name Mercedes. Und der deutsche Rennstall denkt zumindest laut über eine Verpflichtung des Heppenheimers nach, nennt ihn eine "Variante". Der Heppenheimer könnte das perfekte Marketing-Instrument für Mercedes sein – wäre da nicht der drohende Alpha-Zoff mit Weltmeister Hamilton. Wir haben uns die Situation einmal genauer betrachtet.

Vettel macht Hamilton nass - ein Bild mit Symbolcharakter auf dem Podium in Silverstone.

+++ Freundlich und trocken +++

7.46 Uhr: Gerade musste ich den Rollladen runterlassen, weil mir die Sonne sonst direkt ins Gesicht scheint. Das hat mich daran erinnert, hier einen kleinen Ausblick auf das Wetter zu geben: Zumindest bis in den Nachmittag hinein scheint besagte Sonne heute ungestört, später ziehen dann vor allem in der Nordhälfte Wolken auf. Es bleibt insgesamt aber freundlich und trocken bei Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad.

+++ Motorradfahrer stirbt nach Sturz ++++

7.31 Uhr: In Schotten (Vogelsberg) ist gestern Nachmittag ein Motorradfahrer bei einem Unfall ums Leben gekommen. Der 26-Jährige kam in einer scharfen Rechtskurve zu Fall, wie die Polizei am späten Abend mitteilte. Demnach war er vermutlich zu schnell unterwegs. Bei dem Sturz verletzte sich der Biker so schwer, dass er mit einem Rettungshubscharuber in eine Klinik geflogen werden musste. Dort erlag er jedoch wenig später seinen Verletzungen.

Der neue Rettungshubschrauber der Johanniter in Gießen.

+++ Naturschutzgebiete leiden unter "aggressiven" Ausflüglern +++

7.14 Uhr: Eine der schönsten Nebenwirkungen der Corona-Krise ist für mich, dass ich mit meiner Familie oder auch alleine viel öfter in der Natur bin. Und das geht wohl vielen so. Doch der Ansturm auf die Natur geht an dieser offenbar nicht spurlos vorbei: Naturschutzgebiete in Hessen leiden derzeit unter den vielen Ausflüglern. Nach Angaben der Regierungspräsidien in Darmstadt, Gießen und Kassel halten sich leider längst nicht alle Besucher an die strengen Regeln. Das Resultat: Müll, Trampelpfade oder verstopfte Nistkästen.

Eine flächendeckende Kontrolle sei kaum möglich und mancher Besucher werde auch aggressiv. Nach Angaben der Gießener Behörde entstanden zum Beispiel im Naturschutzgebiet Lahnaue zwischen Atzbach, Dutenhofen und Heuchelheim im Lahn-Dill-Kreis in den letzten Wochen neue Trampelpfade, die es vor der Corona-Krise nicht gab. Das Besucheraufkommen sei vor allem an den Wochenenden stark gestiegen.

Ein Schild mit der Aufschrift "Naturschutzgebiet"

+++ Kuriose Verfolgungsjagd in Darmstadt +++

6.55 Uhr: Für die nächste Geschichte muss ich ein wenig weiter zurück ins Wochenende blicken, aber sie ist einfach zu schön, um sie nicht zu erzählen: Am Samstagabend lieferte sich die Polizei in Darmstadt eine ungewöhnliche Verfolgungsjagd mit einer Frau. Die 27-Jährige hatte während einer Verkehrskontrolle einfach Gas gegeben und war davongerast, die Polizisten nahmen die Verfolgung auf.

Wenig später hielt die Frau auf einem Parkplatz an, zog eine Sturmhaube auf, sprang aus dem Wagen und flüchtete zu Fuß. Die Beamten konnten die Flüchtige schnell einholen und festhalten. Als die Dame den Polizisten dann aber den Grund für ihre wilde Flucht nannte, dürften diese ziemlich perplex gewesen sein: "Ich wollte mich einmal wie eine echte Gangsterin fühlen." Für diese Aktion hatte sich die 27-Jährige aber offenbar ziemlich viel Mut antrinken müssen, sie hatte nämlich 1,8 Promille im Blut.

+++ Kilometerweit sichtbar: Halle mit 500 Strohballen in Flammen +++

6.39 Uhr: Falls Sie gestern Nachmittag in oder um Dornburg (Limburg-Weilburg) unterwegs waren, ist Ihnen sicher eine große schwarze Rauchsäule aufgefallen. Am Rande der Stadt war eine Lagerhalle in Flammen aufgegangen, wie die Polizei mitteilte. Darin lagerten etwa 500 Strohballen, zudem zerstörte das Feuer mehrere Traktoren und einen Mähdrescher. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 800.000 Euro.

Aufgrund der Strohballen gestalteten sich die Löscharbeiten besonders schwierig. Neben der Feuerwehr wurde das THW Limburg zur Unterstützung alarmiert, um die einsturzgefährdete Halle zu sichern. Die Brandursache ist noch unklar, die Kriminalpolizei ermittelt.

Löscharbeiten bei Dornburg

+++ Bahnstörung bei Groß-Gerau +++

6.23 Uhr: Es hat keine halbe Stunde gedauert, und wir haben die erste Bahnstörung im Montagsticker: Wegen einer Signalstörung in Groß-Gerau kommt es auf den Linien S7 und RE70 derzeit zu Verspätungen. Das hat aber auch etwas Gutes, denn so haben Sie - sofern betroffen - mehr Zeit, diesen Ticker zu lesen.

S7 / RE70: aktuelle Störung ( Stand 18.05., 06:13 Uhr) https://t.co/rdOTjtRM1A

[zum Tweet]

+++ 570.000 Euro für Missbrauchsopfer der Odenwaldschule +++

6.16 Uhr: Zehn Jahre nach Bekanntwerden des Missbrauchsskandals an der Odenwaldschule in Heppenheim (Bergstraße) sind mehr als 573.000 Euro an Opfer ausgezahlt worden. "46 Opfer haben Zahlungen der Stiftung erhalten", sagte Ulrich Kühnhold von der Stiftung "Brücken bauen", die die Gelder für das erlittene Leid oder die Übernahme von Therapiekosten finanziert. "Der Stiftung sind 140 Opfer bekannt", sagte Künhold. Einige hätten jedoch bewusst keinen Antrag gestellt, da dies wieder mit einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Thema verbunden wäre.

Vor zehn Jahren kam der jahrelange systematische sexuelle Missbrauch von Schülern ans Licht. Studien zufolge sollen mehr als zwei Dutzend Lehrkräfte und andere Mitarbeiter der Schule an den Verbrechen an bis zu 900 Schutzbefohlenen beteiligt gewesen sein.

Archivaufnahmen der Odenwaldschule aus dem Jahr 2015.

+++ Mercedes-Oldtimer fallen Flammen zum Opfer +++

6.00 Uhr: Bei einem Brand in Flörsheim (Main-Taunus) sind gestern Nachmittag zwei Mercedes-Oldtimer in Flammen aufgegangen. Der Schaden beträgt mehrere hunderttausend Euro, wie die Feuerwehr mitteilte. Als die rund 80 Einsatzkräfte gegen 15.30 Uhr eintrafen, standen das Haus samt Nebengebäude bereits vollständig in Flammen, es drohte Einsturzgefahr.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand, die in dem Gebäude abgestellten zwei alten Mercedes SL Cabrios brannten jedoch vollständig nieder. "Auch von dem Gebäude selbst stehen nur noch die Grundmauern", sagte ein Feuerwehr-Sprecher. Den Wert der beiden Autos schätzt die Feuerwehr auf rund 400.000 Euro, wie die FNP berichtet. Ein weiterer Pkw, der vor dem Gebäude abgestellt war, fiel den Flammen ebenfalls zum Opfer. Die Brandursache ist noch unklar.

Feuerwehreinsatz in Flörsheim

+++ Guten Morgen +++

6.00 Uhr: Hallo und schönen guten Morgen. Mein Name ist Julian Moering, ich bin Nachrichtenredakteur für hessenschau.de. Wenn Sie mögen, gebe ich Ihnen in den nächsten Stunden eine kleine Starthilfe in die neue Woche. Wir blicken ein bisschen zurück aufs Wochenende, auf die Nachrichten der Nacht, die Meldungen des Morgens und die Themen des Tages. Für Fragen, Anmerkungen oder Kritik erreichen Sie mich über mein Kontaktformular oder per Mail.

Julian Moering