Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Freitagmorgen im Ticker.

Nachrichtenüberblick:

Auf Wiedersehen!

10.00 Uhr: Ein ereignisreicher Morgen geht zumindest an dieser Stelle zu Ende. Vielen Dank für Ihr Interesse! Beiträge zu den hier nur angerissenen oder angekündigten Themen finden Sie im Laufe des Tages und natürlich auch am Feiertagswochenende auf unserer Nachrichtenseite. Mir bleibt, Ihnen schon mal frohe Pfingsten zu wünschen. Am Dienstag um 6 Uhr erscheint ein neuer Ticker. Tschüss, bis dann!

+++ Staus am Feiertagswochenende erwartet +++

9.54 Uhr: Wollen Sie über Pfingsten verreisen? Damit sind Sie aller Voraussicht nach nicht allein. Zu Beginn des langen Wochenendes wird es nach Angaben von Hessen Mobil heute voll auf den Straßen. Die Landesbehörde rechnet vor allem auf den Autobahnen 3 und 5 mit viel Verkehr. Das gleiche gelte auch für morgen sowie den Rückreisetag am Montag.

Zudem könne es wegen des Hessentags in Bad Hersfeld und der Jubiläumsfeier der Luftbrücke in Wiesbaden Beeinträchtigungen geben. Zuvor hatte der Automobilclub ADAC bereits vor Staus gewarnt und den Reisenden geraten, antizyklisch zu fahren - etwa heute Abend, morgen am späten Nachmittag oder am Sonntag. 

Zur Feiertags- und Ferienzeit steigen die Benzinpreise gefühlt immer. Die Kollegen von tagesschau.de gehen hier der Frage nach, ob sich Autofahrer nun wieder einmal darauf einstellen müssen.

+++ Polizei trauert um Kollegen +++

9.48 Uhr: Nachdem ein Polizist in Wächtersbach (Main-Kinzig) im Einsatz von einem Zug überrollt worden und gestorben ist, trauern seine Kollegen aus den Präsidien Frankfurt und Südosthessen um ihn. Der Beamte der Polizei Frankfurt hatte nach einem Einbruch zu Fuß die Verfolgung zweier Verdächtiger aufgenommen. Dabei wurde er in der Nähe des Bahnhofs von dem Zug erfasst.

Wir sind tief betroffen vom Tod unseres Kollegen. Unsere Gedanken sind derzeit bei seiner Familie, seinen Freunden und Kollegen. ➡ https://t.co/hGBeZEtO1w

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Wir trauern um unseren Kollegen der letzte Nacht im Einsatz ums Leben kam. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, den Hinterbliebenen & Kollegen_innen. Wir wünschen allen Kraft in dieser schweren Stunde. https://t.co/jjdhkh1KB9

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+++ 25 Jahre Clown-Doktoren in Wiesbaden +++

9.44 Uhr: Als Clowns verkleidete Krankenhausmitarbeiter helfen seit 25 Jahren Kindern in Wiesbaden, mit Schmerzen, Angst und dem Klinikalltag besser zurecht zu kommen. Der Verein war nach eigenen Angaben Vorreiter für eine inzwischen deutschlandweite Bewegung.

Anlässlich des Jubiläums findet heute im Kulturforum eine "Humorvisite" statt. Besucher können als kurzzeitige Patienten erfahren, wie die Erstversorgung oder Notfallambulanz mit Hilfe der Clown-Doktoren funktioniert.

Clown Doktoren 2014 in Schwerin

+++ Ziesel-Nachwuchs im Opel-Zoo +++

9.31 Uhr: Der Opel-Zoo in Kronberg (Hochtaunus) hält seit August 2018 Europäische Ziesel. Kürzlich kamen mehreren Jungtiere zur Welt, wie gestern in einer mit "Horny Hörnchen im Opel-Zoo" überschriebenen Pressemitteilung kolportiert wurde. "Sie erkunden derzeit die Anlage und sind dabei sehr gut zu sehen."

Zur Erklärung: Der Ziesel gehört zur Familie der Hörnchen. Anders als das Eichhörnchen lebt er jedoch in einem selbst gegrabenen Bau unter der Erde. Des Ziesels Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Mittel- und Südosteuropa. Ehemals kam er auch in Deutschland vor. Nun wissen Sie bescheid.

Um zum Erhalt dieser gefährdeten Tierart beizutragen, sollen die Jungtiere noch in diesem Jahr ausgewildert werden.

Ziesel

+++ Bistum stellt Aufklärungsprojekt zu sexueller Gewalt vor +++

9.17 Uhr: Das Bistum Mainz, das sich auch über Teile Hessens erstreckt, will Fälle sexueller Gewalt mit externer Hilfe weiter aufarbeiten. Dafür werde der Regensburger Rechtsanwalt Ulrich Weber beauftragt. Dieser hatte mit seinem Team bereits bei der Aufklärung des sexuellem Missbrauchs beim berühmten Chor der Regensburger Domspatzen mitgeholfen. Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf stellt das Projekt heute vor. Es trägt den Titel. "Erfahren. Verstehen. Versorgen."

Ziel des Projekts sei es anderem zu klären, ob es seit dem Zweiten Weltkrieg weitere, bislang unbekannte Fälle von sexueller Gewalt gegeben habe. Zu Jahresanfang hatten die Bistümer Limburg, Fulda und Mainz der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt Listen über die in den innerkirchlichen Untersuchungen festgestellten Fälle zu sexuellem Missbrauch übergeben. Das Bistum Mainz hatte nach Behörden-Angaben eine Liste mit 199 Namen übersandt.

+++ Frachtsendung mit verbotenen Waffen am Flughafen sichergestellt +++

9.11 Uhr: Eine 500 Kilo schwere Warensendung aus den USA hat am Flughafen in Frankfurt das Interesse des Zolls geweckt. Die Sendung sollte dort abgefertigt und per Lkw an einen Waffenhandel in Österreich transportiert werden, wie der Zoll heute zu der Kontrolle mitteilte, die zwei Wochen zurückliegt.

Die Zollbeamten fanden ein "umfangreiches Sortiment an Ausrüstung für Schusswaffen, darunter Laser und Zielscheinwerfer". Außerdem stellten sie Pistolengriffstücke mit integriertem Laser sicher. "Solches Waffenzubehör erhöht die Zielgenauigkeit und damit die Gefährlichkeit der eigentlichen Schusswaffe erheblich", sagte eine Zoll-Sprecherin. Eine waffenrechtliche Erlaubnis habe nicht vorgelegen.

Waffen Flughafen

+++ Ermittler werten weiter Videos und Fotos im Fall Lübcke aus +++

9.01 Uhr: Die Ermittler im Fall des getöteten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) werten weiterhin Bilder und Videos der Tatnacht aus. Die Sichtung des Materials sei zeitaufwendig, weil Videos minuziös begutachtet werden müssten, sagte Torsten Werner, Sprecher der Sonderkommission. Wonach die Ermittler suchen, könne man nicht bekanntgeben.

Heute Morgen begannen Einsatzkräfte erneut, weitere Spuren am Tatort in Wolfhagen-Istha (Kassel) zu suchen. Diese Arbeit sollte im Laufe des Tages aber endgültig abgeschlossen und das Wohnhaus Lübckes wieder freigegeben werden.

Nach einem Zeugenaufruf in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" waren 80 Hinweise eingegangen. Dabei handelt es sich auch um Fotos und Videos einer Kirmes in unmittelbarer Tatortnähe. Bisher gibt es aber keine heiße Spur. Motiv und Täter sind unbekannt.

Absperrband mit der Aufschrift "Polizeiabsperrung" ist vor dem Haus des verstorbenen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) zu sehen.

+++ Polizist im Einsatz von Zug erfasst und gestorben +++

8.47 Uhr: In der Nacht ist in Wächtersbach (Main-Kinzig) ein Polizist von einem Güterzug erfasst worden und an seinen Verletzungen gestorben. Zuvor hatte es einen Einbruch in ein Ladengeschäft gegeben. Der Polizeibeamte aus Frankfurt hatte den Angaben zufolge im Rahmen der Fahndung zu Fuß die Verfolgung der Einbrecher aufgenommen.

Bahngleise

+++ KMK geht zuende - Ganztagsausbau kostet zehn Milliarden Euro +++

8.37 Uhr: Die Kultusminister der Länder wollen heute Mittag die Ergebnisse ihrer zweitägigen Konferenz in Wiesbaden vorstellen. Unter dem Vorsitz von Hessen wurde diesmal unter anderem über die Abituraufgaben und den geplanten Rechtsanspruch auf einen Ganztagesplatz an Grundschulen ab 2025 diskutiert.

Nach aktuellen Berechnungen der Länder würde dieser Rechtsanspruch deutschlandweit zusätzliche Kosten von 7,7 Milliarden Euro jährlich verursachen. Demnach würden die Gesamtkosten von derzeit 2,3 Milliarden Euro vor allem wegen der steigenden Personalausgaben auf bis zu zehn Milliarden Euro jährlich klettern. "Diese Summe überschreitet das durch den Bund in Aussicht gestellte einmalige Angebot von zwei Milliarden Euro für die Umsetzung des Rechtsanspruchs bei weitem", heißt es in einem Papier der Kultusministerkonferenz (KMK), das der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.

Lehrerin und Schüler im Lesezimmer einer Grundschule in Frankfurt

+++ Udo Lindenberg streicht Passagen übers Alter +++

8.19 Uhr: Von den Black Eyed Peas zu Udo Lindenberg. Der selbsternannte "Panik-Priester" hatte am Dienstagabend in der Frankfurter Festhalle gespielt. Offenbar hat ihm die Konzertkritik meines Kollegen Julian Moering so gut gefallen, dass er den Text einfach mal so auf seine Homepage gesetzt hat.

Das freut uns. Allerdings sind einige Passagen des Originaltextes auf dem Internetauftritt des mittlerweile 73-Jährigen wie durch Zauberhand verschwunden, und zwar genau jene Zeilen, die sich mit den Tücken des Alters beschäftigen. Da hat offenbar jemand Probleme mit dem Älterwerden. Dabei macht das doch kaum jemand so lässig wie Udo!

Udo Lindenberg in Frankfurt

+++ Städtetipp Bad Hersfeld: mehr als nur Festspielstadt +++

8.15 Uhr: Was, Sie kennen Bad Hersfeld nicht oder lediglich durch die Festspiele in der Stiftsruine? Dann wird es Zeit für einen Städtetrip. Bad Hersfeld hat die älteste Kirchenglocke Deutschlands, ein interaktives Museum, den Erfinder des Dudens und mehr zu bieten, hier entlang bitte.

Fachwerkhaus in Bad Hersfeld

+++ Jetzt geht's los! Startschuss für Hessentag in Bad Hersfeld +++

8.09 Uhr: Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, jetzt wird gefeiert: Heute Nachmittag öffnet der 59. Hessentag in Bad Hersfeld die Pforten. Zu dem zehntägigen Landesfest werden rund 700.000 Besucher erwartet. Weit mehr als 1.000 Veranstaltungen stehen auf dem Programm.

Heute Abend tritt in der 15.000 Zuschauer fassenden Konzert-Arena die Hip-Hop-Band Black Eyed Peas aus den USA auf. Weitere Infos, Highlights und das Programm des Hessischen Rundfunks finden Sie hier.

Hessentagspaar

+++ Bundessozialgericht verhandelt über Honorarkräfte in Heimen +++

8.01 Uhr: Über den Einsatz von Pflegekräften als freie Mitarbeiter entscheidet heute das Bundessozialgericht in Kassel. Dabei geht es um die Frage, ob Honorarpflegekräfte wirklich selbstständig sind. Kliniken und Heime greifen gern auf sie zurück, weil sie flexibel und zeitlich begrenzt einsetzbar sind. Die Deutsche Rentenversicherung hatte bei Prüfungen entschieden, dass es sich um abhängige Beschäftigte handelt. Diese wären damit sozialversicherungspflichtig, der Arbeitgeber müsste Arbeitslosen- und Rentenversicherung abführen.

Dagegen wehren sich Heime und Honorarpflegekräfte. Verhandelt werden vier Fälle aus Hessen und Baden-Württemberg. Am Dienstag hatte die Deutsche Rentenversicherung eine Reihe ähnlicher Prozesse gewonnen. Dabei ging es um Honorarärzte in Kliniken.

Altenpfleger gibt einem Mann Medizin

+++ Noch eine RMV-Störung: S8 und S9 kommen später +++

7.55 Uhr: Auch auf den Linien S8 und S9 gibt es heute Morgen Probleme. Wegen einer Weichenstörung zwischen Kelsterbach und Raunheim (Groß-Gerau) kommen die S-Bahnen zu spät.

+++ GIF zeigt Nebel am Main +++

7.53 Uhr: Hörfunkkollege Tobias Lübben hat uns ein kleines bewegtes Bild vom Nebel am Main in Frankurt geschickt. Man beachte den Radfahrer auf der Alten Brücke. Großes Kino!

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+++ Störungen im Regionalverkehr +++

7.44 Uhr: Während der RMV die Störung auf der Linie S2 als beendet mitgeteilt hat, sind zwei neue Störungen aufgtaucht. Auf den Linien RE54 und RE55 (Hanau - Maintal/Offenbach - Frankfurt) kommt es zu Verspätungen und Ausfällen wegen einer Oberleitungsstörung. Auf der Linie RB45 (Limburg - Gießen - Fulda) sorgt eine Signalstörung ebenfalls für Ausfälle und Verspätungen.

+++ Verdi will 23 Prozent und fünf Urlaubstage mehr für Busfahrer +++

7.37 Uhr: Noch eine Meldung zum Thema Nahverkehr. In Hanau beginnt heute die Tarifrunde für die rund 4.400 Busfahrer bei privaten Busunternehmen in Hessen. Die Gewerkschaft Verdi fordert vom Landesverband hessischer Omnibusunternehmer unter anderem eine Steigerung um 3,10 Euro pro Stunde, von jetzt 13,50 Euro auf 16,60 Euro. " Leider ist Hessen - eines der finanzstärksten Bundesländer - immer noch das bundesweite Schlusslicht, was die Bezahlung der privaten Busfahrer angeht", sagte ein Verdi-Sprecher. Der Grundurlaub der Busfaher solle von 25 auf 30 Tage innerhalb der geforderten 5-Tage-Woche erhöht werden.

2017 hatten die Busfahrer knapp zwei Wochen lang gestreikt und erst eine Schlichtung hat den Konflikt gelöst.

+++ S2 nach Störung an Zug verspätet +++

7.22 Uhr: Wegen einer technischen Störung an einem Zug im Bahnhof Niedernhausen (Rheingau-Taunus) kommen Bahnen der Linie S2 nach RMV-Angaben derzeit zu spät oder fallen aus

+++ Prozessbeginn wegen gefälschter Atteste +++

7.20 Uhr: Vor dem Amtsgericht Frankfurt muss sich heute ein Berufsschüler verantworten, der versucht haben soll, Fehltage mit gefälschten Attesten zu entschuldigen. Dabei bezeichnete er sich laut Anklage selbst als "lern- und prüfungsunfähig".

+++ Stiche mit Schere bei Trinkgelage: Prozess um versuchten Totschlag +++

7.16 Uhr: Lebensgefährliche Stiche mit einer Schere bei einem Trinkgelage stehen von heute an im Mittelpunkt eines Prozesses vor dem Landgericht Frankfurt. Angeklagt ist ein 30 Jahre alter Mann wegen versuchten Totschlags. Laut Anklage kam es im Juni vergangenen Jahres in der Wohnung des später verletzten Pärchens in Frankfurt-Zeilsheim zunächst zum Streit.

Plötzlich soll der Angeklagte die Schere geschnappt und damit die 33 Jahre alte Frau und den 44 Jahre alten Mann erheblich verletzt haben. Anschließend richtete er den Ermittlungen zufolge die Schere gegen sich selbst und rannte schreiend aus dem Haus.

+++ Bombenentschärfung: Evakuierung in Hanau begonnen +++

7.09 Uhr: Nun müssen in Hanau mehr als 5.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen, damit eine gestern auf einer Baustelle gefundene Fliegerbombe gegen 14 Uhr entschärft werden kann. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.

+++ Voraussichtlich Urteil im Prozess um ausgesetztes Baby +++

7.03 Uhr: Im Prozess um ein ausgesetztes Baby wird heute voraussichtlich das Urteil gegen die 27 Jahre alte Mutter aus Gießen fallen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr versuchten Totschlag vor. Die Frau soll das Kind im August 2018 in einem Vorgarten im Münchner Stadtteil Neuperlach zur Welt gebracht, die Nabelschnur durchgebissen und den kleinen Jungen dort in einer Hecke liegen gelassen haben. Als er gefunden wurde, hatte der Säugling nur noch eine Körpertemperatur von knapp 26 Grad, Knochenbrüche und innere Blutungen.

Laut Anklage hatte die Frau in der Nacht unmittelbar vor der Geburt einen One-Night-Stand mit einer Internet-Bekanntschaft. Für das erste Treffen mit ihm war sie hochschwanger von Hessen nach Bayern gereist.

Die Angeklagte vor Gericht in München.

+++ Hier liegt die 250-Kilo-Bombe +++

6.50 Uhr: Unser Regionalkorrespondent Heiko Schneider ist bereits in Hanau am Fundort der Bombe. In Kürze soll die Evakuierung beginnen.

Etwas neblig, trotzdem gut zu sehen: Unter diesem roten Zelt liegt die 250-Kilo-Bombe, die heute hier im Hanauer Nordosten entschärft werden soll. Um 7 Uhr soll die Evakuierung Anwohner beginnen.

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+++ Wolf im Vogelsberg gesichtet +++

6.43 Uhr: Nachdem ein Wolf in Ulrichstein ein Kalb gerissen hat, ist er oder ein anderer seiner Art nochmal im Vogelsbergkreis nahe Lautertal-Dirlammen aufgetaucht. Das Portal osthessen-news.de berichtet heute, die Sichtung sei durch das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie offiziell bestätigt worden. Ein Augenzeuge sagte, der Wolf habe ihn nicht angefallen, "so wie man es sich von Märchen vorstellt".

Wolf Lautertal

+++ Wetter und Nebel-Bank +++

6.28 Uhr: Ehe der Morgennebel sich verzogen hat, möchte ich Ihnen dieses Foto des Hochhauses der Deutschen Bank in Frankfurt zeigen, umgeben von wolkenartigem Nebel, aufgenommen heute früh auf meinem Arbeitsweg mit dem Fahrrad.

Sollten Sie lediglich in der heimischen Garage ins Auto ein- und in der Tiefgarage an Ihrem Arbeitsplatz wieder aussteigen, sind die aktuellen Temperaturen für Sie uninteressant. Für alle anderen ist der frische Morgen durchaus relevant. Bei aktuell nur 5 bis 11 Grad empfiehlt sich, geschlossenes Schuhwerk und eine Übergangsjacke zu tragen. Später könnte es Ihnen darin allerdings zu warm werden.

Denn wenn sich die Sonne erstmal durch den Nebel gekämpft hat, scheint sie für viele Stunden. Die Höchstwerte liegen zwischen 23 und 27 Grad. Am späteren Nachmittag nimmt die Bewölkung zu und gegen Abend folgen Schauer und Gewitter. Lokal ist dabei mit Unwettern durch schwere Sturmböen, Hagel und starkem Regen zu rechnen.

Noch schnell das Pfingstwetter: Morgen erwartet uns ein freundlicher Wechsel aus Sonne und Wolken bei Höchstwerten von 18 bis 23 Grad. Am Sonntag wird es ebenfalls schön und bis zu 27 Grad warm, wobei die Wolken am Nachmittag mächtiger werden und einzelne Schauer und Gewitter bringen. Am Pfingstmontag zeigt sich die Sonne nur zeitweise, dazu gibt es bei 22 bis 27 Grad stellenweise Schauer und kurze Gewitter.

Frühnebel Deutsche Bank Frankfurt

+++ Weltkriegsbombe in Hanau wird entschärft: Evakuierung ab 7 Uhr +++

6.16 Uhr: Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg soll heute in Hanau entschärft werden. Dafür werden ab 7 Uhr Gebäude in der Nähe des Fundorts an der Bruchköbeler Landstraße im Umkreis von 700 Metern evakuiert. In dem Bereich sind nach Angaben der Stadt etwa 5.200 Bewohner gemeldet. Kitas und vier Schulen bleiben geschlossen. Auch der Straßen- und öffentliche Nahverkehr ist betroffen. Mit der Entschärfung soll nach Auskunft der Polizei ab 14 Uhr begonnen werden. Hier finden Sie weitere Infos.

Evakuierungszone für Bombenentschärfung in Hanau-Nordwest

+++ Frankfurt verpasst Grüne-Soße-Rekord +++

6.04 Uhr: Wir bleiben für eine weitere Meldung kulinarisch. Unzählige Kollegen haben gestern Mittag in der hr-Kantine Schnitzel mit Pommes und Grüner Soße verspeist. Gereicht hat es nicht: Frankfurt ist erneut mit einem Rekordversuch gescheitert.

An der Aktion hatten sich neben unserer Kantine zahlreiche Restaurants, Firmen, Kindertagesstätten und soziale Einrichtungen beteiligt. Das Ziel hatte bei 231.775 Portionen gelegen, die es im Laufe des Tages zu essen galt. Diese Zahl sei vom deutschen Rekord-Institut berechnet worden, erklärte der Veranstalter Grüne Soße Festival GmbH. Sie orientiere sich an anderen großen Essens-Events und an der Zahl der Einwohner, Pendler und Besucher in Frankfurt. Letztlich gegessen wurden nach Angaben der Stadt 181.066 Portionen.

Zur Zählung wurde in allen Ausgabestellen mit jeder Portion Grüner Soße ein Code ausgegeben, der entweder eingescannt oder direkt online eingegeben werden konnte. 2017 war der Rekordversuch ebenfalls gescheitert.

Grüne Soße

+++ Fett-Explosionen setzen Küche in Brand +++

6.00 Uhr: Von kalt zu heiß. (An dieser Stelle ist so ein Übergang erlaubt, weil niemand verletzt wurde.) Der Versuch, ein Abendessen zuzubereiten, ist für drei junge Menschen in Wiesbaden gestern Abend im Fiasko geendet. Nach Angaben der Feuerwehr gab es mehrere Fett-Explosionen. Ausgelöst wurden diese vermutlich durch im Kochtopf erhitztes Frittierfett.

Die Wucht der Explosionen sei so stark gewesen, dass die Innenwände der Wohnung in Schieflage geraten seien. Die drei Menschen hielten sich den Angaben zufolge zum Zeitpunkt der Explosionen nicht mehr in der Küche auf, sondern verzehrten ihr zubereitetes Mahl bereits. Es soll Steak mit Pommes gegeben haben.

Die Feuerwehr lobte denjenigen, der das Fett nicht zu löschen versuchte, sondern die Einsatzkräfte rief, seine Freunde aus der Wohnung führte, die Nachbarn informierte und den Strom abschaltete. Die Wohnung ist bis auf weiteres nicht bewohnbar.

 Feuerwehrwagen in der Nacht

Guten Morgen!

6.00 Uhr: Herzlich willkommen an diesem in doppeltem Sinne frischen Freitag. Es ist noch recht kühl draußen, so viel schon mal vorab zum Wetter. Mein Name ist Clarice Wolter, ich bin Nachrichtenredakteurin und befülle den Ticker bis 10 Uhr mit dem, was am Abend und in der Nacht passiert ist, was der Morgen bringt sowie allem, was heute und am Pfingstwochenende noch wichtig wird. Bei Bedarf können Sie gerne per Mail Kontakt zu mir aufnehmen. Los geht's!

Porträt Clarice Wolter