Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Mittwochmorgen im Ticker.

Der Nachrichtenüberblick am Morgen:

+++ Tschüss! +++

10.00 Uhr: Und das war's mit dem Morgenticker für heute. Vielen Dank fürs Mitlesen. Morgen ab 6 Uhr begrüßt Sie meine Kollegin Meli Verderber. Alle aktuellen Meldungen gibt es bis dahin wie gewohnt auf hessenschau.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

Hier in Frankfurt lichtet sich gerade der Nebel - Danke für das schöne Foto an unseren Nutzer André Hinz:

Frankfurter Skyline im Nebel

+++ Update: Toter Radfahrer identifiziert +++

9.57 Uhr: Zum tragischen Fahrradunfall gestern Nachmittag in Frankfurt steht nun auch die Identität des Opfers fest. Wie die Polizei gerade mitteilte, handelt es sich bei dem von einem Lkw erfassten Mann um einen 77 Jahre alten Frankfurter. Die Beamten ermitteln in diesem Zusammenhang auch gegen einen Unfall-Gaffer.

Es war bereits der dritte tödliche Unfall eines Radfahrers innerhalb eines halben Jahres in Frankfurt: Ende September hatte ein Autofahrer eine rote Ampel an der Taunusanlage ignoriert und einen 57-Jährigen getötet. Im Juli starb ein 34-jähriger Mann im Gallusviertel nach der Kollision mit einem Sattelzug.  

+++ Kater Tarzan nach anderthalb Jahren wieder da +++

9.41 Uhr: Familie Reznik aus Frankfurt spricht von einem Weihnachtswunder: Anderthalb Jahre nach dem Verschwinden ihres Katers Tarzan ist der Stubentiger wieder da – aufgefunden im rund 30 Kilometer entfernten Götzenhain (Offenbach). "Es ist einfach unglaublich! Es ist so ein Glück, dass er wieder zuhause ist", jubelte Katzen-Mama Elena Reznik in der Offenbach-Post. Eine Passantin hatte den ausgehungerten Tarzan am Straßenrand entdeckt und zum Tierheim gebracht. Über eine Tätowierung am Ohr des 13 Jahre alten Katers konnten die Besitzer im Haustierregister Tasso ermittelt werden. Jetzt ist Tarzan wieder bei den Rezniks: "Er hat uns auch sofort wieder erkannt."

+++ Junge vor ICE gestoßen: Prozess steht bevor +++

9.14 Uhr: Wenige Monate nach dem Tod eines achtjährigen Jungen am Frankfurter Hauptbahnhof steht der Prozess gegen den Tatverdächtigen unmittelbar bevor. Wie die FAZ berichtet, wird die Verhandlung wohl bereits Anfang kommenden Jahres beginnen können. Der 40 Jahre alte Verdächtige soll den Jungen und dessen Mutter am 29. Juli absichtlich vor einen einfahrenden ICE gestoßen haben. Die Mutter konnte sich retten, das Kind starb. Der mutmaßliche Täter soll aus einer psychischen Erkrankung heraus gehandelt haben.

+++ Morgenticker-Nutzer auf Verbrecherjagd +++

Zitat
„Schade, dass die Polizei - zeitnah - keine Täterbeschreibung gibt.“ Zitat von Hans Schwarting
Zitat Ende

8.39 Uhr: Zum Fall des mit einem Messer attackierten Fußgängers in Heppenheim will sich unser Nutzer Hans Schwarting offenbar auf die Suche nach dem Dieb machen. Die von der Polizei - selbstverständlich - mitgelieferte Täterbeschreibung habe ich bei meiner ersten Meldung schlicht unterschlagen. Also: "Der Räuber war ca. 180 cm groß, hatte eine stämmige Statur, dunkle Haare und war dunkel gekleidet", heißt es im Bericht. Wer kennt diesen Mann?

+++ Polizei ermittelt gegen Unfall-Gaffer +++

Die Eckenheimer Landstraße wurde nach dem Unfall stadtauswärts gesperrt.

8.28 Uhr: Nach dem tödlichen Zusammenstoß eines Radfahrers mit einem Lastwagen in Frankfurt ermittelt die Polizei gegen einen Unfall-Gaffer. Der Mann hatte unmittelbar nach dem Unglück aus nächster Nähe Fotos von dem verunglückten Radfahrer gemacht. Die Beamten nahmen die Personalien des Mannes auf. Man prüfe strafrechtliche Konsequenzen, teilte ein Sprecher am Mittwochmorgen mit.

Der Unfall ereignete sich am Dienstagnachmittag an der Kreuzung Marbachweg/Eckenheimer Landstraße. Der Radfahrer war aus ungeklärter Ursache gestürzt und von dem Lkw überrollt worden. Er starb noch an der Unfallstelle.    

+++ Elektrobus-Verbindung gekappt +++

Flixbus in Frankfurt

8.02 Uhr: Mit dem Elektrobus von Frankfurt nach Mannheim? Die Zukunft der Mobilität ist schon wieder Vergangenheit. Der private Betreiber Flixbus stellt die nach eigenen Angaben einzige deutsche Elektro-Fernbus-Strecke nach gut einem Jahr ein. Grund seien technische Probleme mit der Batterie, berichtet der Mannheimer Morgen über das gescheiterte Projekt. "Wir haben leider feststellen müssen, dass der Bus nicht jeden Tag einsatzbereit war", wird Flixbus-Geschäftsführer Fabian Stenger zitiert. Jetzt wolle man Brennstoffzellen und Biogas als alternative Antriebsmodelle testen.

+++ hessenschau in 100 Sekunden +++

7.43 Uhr: AWO, Überfall und die gute Barbara: Die "hessenschau in 100 Sekunden" ist da. Spoiler: heute mit Überlänge!

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die hessenschau in 100 Sekunden um 7 Uhr

Logo der hessenschau in 100 Sekunden für Sprachassistenten
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+++ Wie Sie sehen, sehen Sie nichts +++

7.27 Uhr: Sie erahnen es vielleicht schon an der schleppenden Nachrichten-Lage: Hessen zeigt sich an diesem Mittwochmorgen bislang von seiner zurückhaltenden Seite. Das könnte auch am Wetter liegen, denn vielerorts – wie hier in Frankfurt – fehlt noch schlicht der Durchblick. Dichter Nebel hält sich heute in einigen Flussniederungen den ganzen Tag. Abseits davon gibt es allerdings auch viel Sonne. Mit 2 bis 6 Grad bleibt es dezemberlich kalt. Den ausführlichen Wetterbericht gibt es hier.

+++ Polizei erschießt Wildschwein in Bäckerei +++

Wildschwein

7.13 Uhr: Was für eine Aufregung in einer Bäckerei in Rüsselsheim-Königstädten: Mitten im Laden tauchte am Dienstagnachmittag ein Wildschwein auf. Vor Schreck sprang eine Verkäuferin auf die Theke, während sich das offenbar verletzte Tier unter großem Getöse seinen Weg in einen Büroraum bahnte. Dort gelang es den Angestellten, die Sau einzusperren und die Polizei zu rufen, wie das Darmstädter Echo berichtet. Ein Jäger und eine Tierärztin eilten ebenfalls zum Tatort. Doch das Wildschwein ließ sich nicht beruhigen. Eine Polizistin musste das randalierende Tier schließlich mit zwei Schüssen aus der Dienstwaffe erlegen.  

+++ Neue Prüfungen und erste Rücktritte bei AWO +++

6.38 Uhr: Die massiv in die Kritik geratene Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Frankfurt gelobt Besserung. Auf einer Sondersitzung haben sich das AWO-Präsidium und der Kreisausschuss gestern Abend auf eine konsequente Überprüfung der im Raum stehenden Vorwürfe geeinigt. So sollen sowohl die teils hohen Gehälter einzelner Angestellter als auch die Regeln bei Dienstwagen hinterfragt und gegebenenfalls revidiert werden, hieß es in einer Mitteilung. Außerdem soll bereits im kommenden Monat – und damit früher als geplant – ein neues Präsidium gewählt werden.

Weitere Informationen

AWO-Affäre

Unklare Geldströme, hohes Gehalt für die OB-Ehefrau, dicke Dienstwagen, ungewöhnlich hohe Gehälter für SPD-Jungpolitiker in Leitungspositionen, Mobbing-Vorwürfe - der Ärger bei der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt reißt nicht ab. Drei ehemalige AWO-Mitarbeiterinnen berichten nun von gezieltem Mobbing.

Ende der weiteren Informationen

Erste Personalentscheidungen sind derweil bereits gefallen: Mit Martin Völker und der SPD-Bundestagsabgeordneten Ulli Nissen erklärten zwei Revisoren der Frankfurter AWO ihren sofortigen Rücktritt. "Die Revision ist für uns als Ehrenamtliche nicht mehr in der Tiefe zu leisten", erklärte Nissen.

+++ Posträuber steigt über Toilettenfenster ein +++

Polizeiwagen am Tatort in Neuhof

6.20 Uhr: Über ein Toilettenfenster hat sich ein Räuber am Dienstagabend gegen 17.45 Uhr Zugang zu einer Postfiliale in Neuhof (Fulda) verschafft. Der maskierte Mann stürmte danach zielstrebig in Richtung Tresorraum, wie die Polizei mitteilte. Drei Angestellte, die den Einbrecher bemerkten, konnten sich in Sicherheit bringen und den Notruf wählen. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnte der Täter flüchten. Über die Höhe seiner Beute machte die Polizei keine Angaben.

+++ Dieb sticht in Heppenheim auf Fußgänger ein +++

6.00 Uhr: Ein 42 Jahre alter Mann ist gestern Abend in Heppenheim (Bergstraße) von einem Straßenräuber mit einem Messer attackiert und verletzt worden. Die Tat geschah laut Polizeibericht kurz vor 21 Uhr in der Karlstraße am Rande der Innenstadt. Der unbekannte Räuber sprach den Mann an und forderte dessen Geld. Als der Heppenheimer sich weigerte, trat ihm der Täter in den Unterleib und stach mit einem Messer auf ihn ein.

Der 42-Jährige erlitt mehrere oberflächliche Schnittwunden. Von einem nahegelegenen Imbiss alarmierte das Opfer die Polizei und kam danach ins Krankenhaus. Eine sofortige Fahndung nach dem Räuber, der ohne Beute flüchtete, blieb bislang erfolglos.  

+++ Los geht's +++

Porträt Steffen Rebhahn

Guten Morgen aus der hessenschau.de-Redaktion in Frankfurt. Mein Name ist Steffen Rebhahn, ich versorge Sie in den nächsten Stunden mit allen wichtigen Informationen aus Hessen. Sie können mir gerne jederzeit eine Nachricht schreiben, ich werde einzelne Beiträge veröffentlichen.