Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Montagmorgen im Ticker.

  • Tschüss!

    Der Ticker endet für heute. Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Ich verabschiede mich mit einem Nutzerfoto. Es könnte aus der Rubrik "Hessens romantischste Bahnstrecken" sein, finden Sie nicht? Das Bild zeigt einen Zug, der - scheinbar - über das seit Jahren stillgelegte Rosentalviadukt durch die Wetterau fährt. Tatsächlich überquert die Bahn die parallel verlaufende Stahlbetonbrücke.

    Morgen begrüßt sie um 6 Uhr mein Kollege Nico Herold. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, machen Sie's gut!

    Zug über Brücke vor Landschaft
  • 1.000 Euro mit geklauter EC-Karte abgehoben - PIN in Geldbörse

    Eine 83 Jahre alte Frau ist in Fritzlar (Schwalm-Eder) Opfer eines Betruges geworden. Die Frau war laut Polizei am Freitag von einem unbekannten Mann vor einem Supermarkt in ein Gespräch verwickelt worden. Eine unbekannte Frau nutzte diese Ablenkung aus und zog der 83-Jährigen die Geldbörse aus der Weste. Darin befanden sich 65 Euro Bargeld, eine EC-Karte - und vermutlich auch die PIN-Nummer. Unmittelbar nach dem Diebstahl hoben die Täter 1.000 Euro ab.

  • Wieder Hochsitz zerstört - diesmal bei Darmstadt

    Spaziergänger haben gestern in einem Waldstück nahe eines Parkplatzes zwischen Darmstadt-Kranichstein und Messel einen zerstörten Hochsitz entdeckt. Den Ermittlungen der Polizei zufolge hatten Unbekannte den Hochstand zersägt, mit Farbe beschmiert und die Buchstaben A.L.F. auf das Holz gesprüht. Die Bezeichnung könnte nach Einschätzung der Ermittler auf militante Tierschützer hinweisen. Der entstandene Schaden beläuft sich laut Polizei auf mindestens 1.000 Euro. Ein Zusammenhang zu den in Rüsselsheim, Dieburg und Münster beschädigten Hochsitzen könne nicht ausgeschlossen werden, teilten die Beamten weiter mit.

    Unbekannte hatten in den vergangenen zwei Monaten östlich von Frankfurt Dutzende Hochsitze beschädigt. Nach Angaben des Landesjagdverbandes wurden alleine in einer Nacht mehr als 40 Hochsitze zerstört. Insgesamt seien es mehr als 60.

    hessenschau kompakt von 16:45 Uhr vom 06.07.2020
  • Sicherheitsdezernent Frank: "...dann wäre Frankfurt eine Festung"

    Wie will die Stadt Frankfurt auf die nächtlichen Ausschreitungen am Opernplatz reagieren? Darum geht es bei einer Sicherheitskonferenz heute. Dezernent Markus Frank (CDU) hat dem hr schon mal gesagt, was er für nicht sinnvoll hält.

  • Polizeipräsident: Beamte bekommen pauschale Vorwürfe zu spüren

    Nach Einschätzung von Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill hat sich in den vergangenen Wochen eine negative Stimmung gegenüber der Polizei entwickelt. Er glaube, die Situation habe "mit mehreren pauschalen Vorwurfslagen" zu tun, sagte Bereswill in hr-iNFO vor den Beratungen über Konsequenzen aus den Ausschreitungen auf dem Opernplatz. Konkret nannte er unter anderem einen "Rassismusvorwurf gegen die Polizei, 'Racial Profiling' zu betreiben." Also wenn Menschen wegen ihrer Hautfarbe, Haarfarbe oder anderer äußerer Merkmale, aber ohne konkreten Anlass kontrolliert werden.

    Auch die Fälle von Polizeigewalt in den USA wirkten sich auf die Stimmung gegenüber den Beamten aus: Die Vorgänge dort würden "eins zu eins auf die deutsche Polizei quasi übertragen" und die Beamten dem Vorwurf ausgesetzt, "wir wären gewaltextrem, wir würden so oder so ähnlich agieren wie die Polizei in den Vereinigten Staaten".

    Frankfurts Polizeipräsident Bereswill bei der Pk zur Randale am Opernplatz
  • Fernseher von Lkw-Ladefläche im Wert von 30.000 Euro gestohlen

    Von der Ladefläche eines in Knüllwald-Remsfeld (Schwalm-Eder) geparkten Lastwagens sind in der Nacht zum Sonntag acht Fernseher gestohlen worden. Laut Polizei haben die Geräte einen Wert von insgesamt etwa 30.000 Euro. Der Fahrer hatte festgestellt, dass die Unbekannten ein unverschlossenes Vorhängeschloss gelöst und eine Plastikplombe an den Verschlusstüren der Ladefläche durchtrennt hatten. Die Polizeiautobahnstation Baunatal bittet um Hinweise.

  • Mahnwache in Wächtersbach erst am Mittwoch

    Wie gut, dass der hr Korrespondenten hat. Anders als die Nachrichtenagentur dpa angekündigt hat, findet nicht heute, sondern am Mittwoch in Wächtersbach (Main-Kinzig) eine Mahnwache statt - genau ein Jahr nach den rassistisch motivierten Schüssen auf einen Mann aus Eritrea. Aufgerufen dazu hat das "Bündnis gegen rechten Terror Hessen": "Wir wollen unsere noch anhaltende Trauer und unser aufrichtiges Mitgefühl ausdrücken und auf den rassistischen Mordversuch aufmerksam machen." Bürgermeister Andreas Weiher (SPD) sagte, die Stadt begrüße eine Kundgebung. Sie selbst plane ein nicht-öffentliches Gedenken.

    Am 22. Juli 2019 hatte ein 55-Jähriger den 26-jährigen Mann durch einen Bauchschuss schwer verletzt. Nach der Tat tötete sich der in einem Nachbarort wohnende Schütze selbst. Das Opfer überlebte dank einer Notoperation. Die Ermittler gingen später von einem "frustrierten, isolierten Einzeltäter" aus, der aus fremdenfeindlichen Motiven habe morden wollen, sagte damals ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt.

    Viele Medien melden, dass heute in #Wächtersbach eine Mahnwache stattfindet wegen das rassistischen Attentats von vor einem Jahr. Das ist nicht richtig. Das @bgrechtenterror ruft dazu für Mittwoch auf - dem Jahrestag des Attentats.

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    KUNDGEBUNG AM 22.7.2020 IN #WÄCHTERSBACH Am 22.7.2019 wurde Bilal auf offener Straße angeschossen, er überlebte schwer verletzt. Die Tat hatte einen rechtsterroristischen Hintergrund. In Solidarität mit den Betroffenen und Opfern rechter Gewalt veranstalten wir eine Kundgebung

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  • Top-Thema

    Professor wegen Volksverhetzung Homosexueller vor Gericht

    Wegen umstrittener Äußerungen über Homosexuelle steht der Biologie-Professor Ulrich Kutschera erneut vor dem Amtsgericht Kassel. Er muss sich ab heute wegen mutmaßlicher Volksverhetzung verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, unter dem Vorwand angeblich "biowissenschaftlicher Fakten" Homosexuellen eine grundsätzliche Neigung zum sexuellen Missbrauch von Kindern zuzuschreiben. Kutschera selbst kündigte vor dem Prozess an, die Korrektheit seiner Aussagen zu belegen.

    Der 65-Jährige ist Evolutionsbiologe der Universität Kassel. Die Vorwürfe gegen ihn beziehen sich auf ein Interview, das 2017 auf dem Internetportal kath.net erschien. Es drehte sich um das Thema "Ehe für alle", also Eheschließungen von Personen gleichen Geschlechts. Unter anderem hatte Kutschera erklärt: "Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann beziehungsweise Frau-Frau-Erotikvereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch auf uns zukommen."

    Hinweis: In einer ersten Version hieß es, bei kath.net handele es sich um ein katholisches Internetportal. Um nicht den Eindruck zu erwecken, dass es sich um ein offizielles Portal der katholischen Kirche handelt, haben wirden Begriff "katholisch" gestrichen.

    Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera
  • FAZ über Europaviertel: "Keine Laube, nur noch Hoffnung"

    Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet heute über Stadtentwickung in Frankfurt. Besser gesagt geht es um den Stillstand im Europaviertel. Der große Park Europagarten ist weiter eingezäunt. Der Rasen wurde zwar schon vor vier Jahren gesät, aber richtig wachsen mag er nicht. Nun ist er auch noch ausgedörrt, obwohl der Sommer bislang nicht heiß war. Wegen der Mängel will die Stadt die Grünfläche nicht von der Baufirma übernehmen. Das Restaurant "Laube, Liebe Hoffnung" (daher der FAZ-Titel "Keine Laube, nur noch Hoffnung") ist seit November geschlossen.

    Die Bewohner des Europaviertels - immerhin eines der größten Neubauprojekte in Deutschland - sind Kummer gewohnt: Viele von ihnen leben schon seit Jahren dort, aber die Infrastruktur lässt auf sich warten. Die U5 dorthin wird und wird nicht fertig (2025 wird inzwischen angepeilt) und der Bau der Grundschule wurde noch nicht einmal begonnen.

    Die FAZ zieht übrigens demnächst aus ihrem Redaktionsgebäude an der Hellerhofstraße nahe der Galluswarte in ein neues, kompakteres Hochhaus im Europaviertel, mit Blick auch auf den Europagarten.

    Europagarten Frankfurt
  • Amigos fühlen sich wie ausgebremste Rennpferde

    Die Corona-Pandemie bremst das Schlager-Duo Amigos ausgerechnet im Jahr seines 50-jährigen Bühnenjubiläums aus. "Da fühlt man sich wie ein Rennpferd, das nicht rennen darf", sagte Bernd Ulrich (69), der zusammen mit seinem Bruder Karl-Heinz (71) das Duo bildet.

    Die Musiker aus Hungen (Gießen) haben am 10. Juli ihr neues Album "Tausend Träume" veröffentlicht, mit dem sie zum zwölften Mal die deutschen Albumcharts erobert haben. Damit übertreffen die beiden sogar die Beatles und die Toten Hosen (jeweils elf Nummer-eins-Alben), wie GfK Entertainment am Freitag mitgeteilt hatte.

    Gewohnte Auftritte vor großem Publikum sind für die Amigos derzeit wegen der Pandemie nicht möglich. "Innerlich haben wir die Hoffnung schon aufgegeben, in diesem Jahr noch mal groß auf die Bühne zu kommen", sagte Ulrich. "Wohnzimmer-Konzerte, im Internet übertragen oder im Autokino - das ist für uns kein Ersatz."

    Gedanken an ein Karriere-Ende verschwenden die Amigos nach eigener Darstellung nicht. "Wäre doch Schwachsinn, jetzt aufzuhören. Wir planen bereits fürs Album im nächsten Jahr. So lange wir gesund sind, machen wir weiter. Denn das Feuer in uns brennt noch immer."

    Schlagerduo "Die Amigos".
  • Wieder mehr Flugbetrieb sorgt für Streit über Lärm

    Die Corona-Krise und die dadurch bedingte Reduzierung des Flugverkehrs lässt die Lärmgegner im Rhein-Main-Gebiet hoffen. Die Pandemie könne durch die Reise-Beschränkungen in noch größeren Teilen der Bevölkerung dafür sorgen, dass das Fliegen kritischer gesehen werde, sagte ein Sprecher des Bündnisses der Bürgerinitiativen (BBI). "Besonders, was die Kurzstreckenfliegerei angeht, könnte das ein Nachdenken bewirken." Der größte deutsche Flughafen hatte zuletzt von etwas mehr Flügen berichtet, die Zahlen sind aber nach wie vor niedrig.

    Mit dem Wiederanstieg setzte auch der Streit um den Flugbetrieb wieder ein. Fraport habe ohne Grund die Nordwest-Landebahn am 8. Juli wieder in Betrieb genommen, um "eine falsche Normalität" vorzuspiegeln, kritisierte das Bündnis der Bürgerinitiativen. Der Betreiber solle den Verkehr so steuern, dass der Lärm gleichmäßig verteilt und damit alle Anrainerkommunen möglichst wenig belastet würden. Fraport erklärte, wegen der ansteigenden Flugbewegungen könne nur mit der Landebahn ein flüssiger Verkehr gewährleistet werden.

    Die Nordwest-Landebahn am Flughafen Frankfurt
  • Top-Thema

    Unfall auf A5: Auto überschlägt sich - Fahrer verletzt

    Die Polizei hat soeben Details zum Unfall auf der A5 zwischen dem Bad Homburger Kreuz und Friedberg mitgeteilt. Nach neusten Erkenntnissen der Beamten waren ein Lkw und ein Pkw beteiligt. Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer wurde verletzt. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Beamten nahmen Ermittlungen zum Unfallhergang auf.

    Zunächst war die Fahrbahn in Richtung Kassel ganz gesperrt worden. Inzwischen konnten laut Polizei zwei Spuren wieder freigegeben werden. Aktuell sechs Kilometer Stau.

  • Schlachtkapazitäten liegen über Bedarf

    Die in Hessen vorhandenen Schlachtkapazitäten liegen nach Angaben des Agrarministeriums deutlich über dem Bedarf. Landesweit gibt es demnach rund 490 Schlachtbetriebe. Dabei seien viele Metzgereien mit eigener Schlachtung. Die 28 größeren Schlachtbetriebe verfügten über eine Schlachtkapazität von rund 53.000 Rindern, 270.000 Schweinen sowie 442.000 Schafen und 28 Millionen Stück Geflügel pro Jahr.

    Die Auslastung dieser 28 größeren Betriebe betrage bei der Schweineschlachtung lediglich rund 50 Prozent, bei Rindern liege sie deutlich darunter. Die Schlachtkapazitäten für Schafe würden zu rund 70 Prozent ausgelastet, teilte das Ministerium mit.

    Der hessische Bauernverband hatte zuvor gemahnt, dass der coronabedingte Stillstand beim Fleischproduzenten Tönnies in Nordrhein-Westfalen auch negative Folgen für hessische Bauern habe. Sie hätten Schwierigkeiten, einen Schlachter zu finden. Nach den Corona-Fällen in Schlachtbetrieben hatten Kontrollen in hessischen Fleischbetrieben zuletzt keine größeren Mängel zutage gebracht.

    Halbe Schweine hängen in einem Schlachthof an Haken.
  • Top-Thema

    Länderchefs bitten US-Politiker um Truppenverbleib

    In der Debatte um einen möglichen Abzug von US-Streitkräften gehen die Ministerpräsidenten von Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in die Offensive. Nach Medieninformationen haben sie sich an 13 US-Senatoren und Kongressabgeordnete gewandt, um einen Teilabzug der Truppen zu verhindern. Die Militärpräsenz diene den strategischen Interessen der USA und sei auch "in ihrer Bedeutung für die transatlantische Partnerschaft nicht hoch genug einzuschätzen", heißt es in dem Schreiben, das mehreren Zeitungen vorliegt.

    Wiesbaden beherbergt die Zentrale der US-Army in Europa. Insgesamt sind knapp 35.000 US-Soldaten in Deutschland. US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, 9.500 davon abziehen zu wollen. Er begründete den Schritt damit, dass Deutschland zu wenig für Verteidigung ausgebe. Unklar ist bisher, welche Standorte betroffen sein könnten. Die zuständigen Ausschüsse des US-Kongresses beraten den Zeitungen zufolge von Dienstag an über den Teilabzug.

  • hessenschau in 100 Sekunden

    Sollten Sie Ihren Smartspeaker zu Nachrichten aus unserem schönen Bundesland befragen wollen, empfehle ich die "hessenschau in 100 Sekunden". Hier die neuste Ausgabe:

  • 23 Corona-Neuinfektionen, kein weiterer Todesfall

    Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 23 gestiegen. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand heute, 0 Uhr. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen in Hessen liegt damit weiterhin bei 514.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Hessen insgesamt 11.409 Ansteckungen gezählt. Davon gelten etwa 10.500 Fälle als genesen. Mehr zur Ausbreitung und den Auswirkungen des Virus' gibt's in unserem Corona-Ticker.

  • A5 nach Unfall gesperrt - Stau

    Wir bleiben beim Verkehr. Die A5 ist aktuell zwischen dem Bad Homburger Kreuz und Friedberg nach einem Unfall mit mehreren beteiligten Autos und einem Lkw gesperrt. Dadurch staut es sich auf drei Kilometern. Eines der Autos liegt umgestürzt auf dem Dach, mehr Infos haben wir noch nicht.

  • Spektakulärer Unfall nimmt glimpfliches Ende

    Glück im Unglück hatten in der Nacht mehrere Autofahrer auf der A49 zwischen Gudensberg und Felsberg (Schwalm-Eder). Nach Polizeiangaben hatte eine 26 Jahre alte Autofahrerin mit ihrem Wagen die Betonwand in der Fahrbahnmitte touchiert. Das Auto schleuderte daraufhin gegen einen Wildzaun auf der rechten Seite, überschlug sich und blieb auf der Fahrbahn liegen.

    Der Fahrer eines nachfolgenden Autos konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte in den Pkw. Ein dritter Autofahrer fuhr in Trümmerteile. Die 26-Jährige wurde - nach ersten Erkenntnissen nicht schwer verletzt - zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden anderen Autofahrer erlitten leichte Verletzungen.

  • Top-Thema

    Beratungen nach Randale auf Opernplatz

    Am Freitag hatte ich die 400 "Wander"-Mülltonnen für Frankfurts Party-Plätze im Ticker. In der Zwischenzeit ist viel passiert.

    Bei Ausschreitungen nach einer Freiluft-Party auf dem Opernplatz in der Nacht zum Sonntag wurden Polizisten mit Flaschen angegriffen. Mindestens fünf Beamte erlitten Verletzungen, wie Polizeipräsident Gerhard Bereswill sagte. Die etwa 500 bis 800 Anwesenden hätten gejubelt, wenn eine Flasche die Beamten getroffen habe. "Von der Qualität, aber auch von der Anzahl ist das etwas, was ich in Frankfurt noch nicht erlebt habe", sagte Bereswill. 39 Menschen wurden festgenommen.

    Heute Vomittag treffen sich unter anderem Bereswill, Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU) und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) zu einem Gespräch im Römer. Frank zufolge sollen "weitere Maßnahmen" besprochen werden. Bereswill hatte gestern betont: "Man muss genau überlegen, was man tut." Eine mögliche Sperrung des Opernplatzes halte er nicht für sinnvoll, die Probleme würden sich dann nur auf andere öffentliche Plätze verlagern.

    Ein Mitarbeiter der Stadtreinigung stellt vor der Alten Oper Mülltonnen auf.
  • Erst Sonne, dann dichtere Wolken, bis 29 Grad

    Und nun das Wetter. Mit Temperaturen zwischen 12 und 19 Grad beginnt der Tag recht mild. Im Süden und Osten Hessens ist es aktuell teils noch klar. Am Vormittag ziehen dichtere Wolken auf, über Mittag kann es örtlich meist schwache Schauer geben. Vielerorts und südlich des Mains bleibt es trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 20 und 29 Grad.

  • Deutsche Bahn wünscht "Happy Monday"

    "Guten Morgen" kann ja jeder. Die Deutsche Bahn wünscht heute einen "Happy Monday - Yay". Wahrscheinlich wären Pendler happier, wenn die Bahnen (pünktlich) kämen.

  • Ausfälle und Verspätung auf den Linien S1 und S2

    Wegen einer Weichenstörung bei Offenbach-Bieber haben S-Bahnen der Linien S1 und S2 Verspätung oder fallen aus. Die Störung soll laut RMV bis voraussichtlich 12 Uhr andauern.

  • Lufthansa kündigt schnellere Ticket-Erstattung an

    Die Lufthansa will die Erstattung von Tickets für ausgefallene Flüge beschleunigen. "Innerhalb der nächsten zehn bis 14 Tage wollen wir die automatisierten Prozesse wieder einschalten. Dann werden große dreistellige Millionenbeträge im Monat ausgezahlt", sagte Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dennoch werde es noch vier bis sechs Wochen dauern, um alle Erstattungen für wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagte Flüge bis Ende Juni abzuarbeiten.

    Insgesamt seien bei dem Konzern mehr als zwei Millionen Erstattungsanfragen eingegangen, sagte Hohmeister. Die Zahl sei durch die Einführung eines neuen Flugplans nochmal gestiegen. "Zum 29. Juni haben wir unsere größte Flugplanänderung aller Zeiten durchgeführt - mit 250.000 Änderungen bis Ende Oktober." Dadurch entstehe ein neues Erstattungsvolumen von 1,2 Milliarden Euro." Bis heute seien bereits etwa 1,4 Milliarden Euro ausgezahlt worden.

  • Top-Thema

    "NSU 2.0"-Drohung auch an Ditfurth

    Die Frankfurter Ex-Grüne Jutta Ditfurth hat nach eigenen Angaben in der Nacht eine mit "NSU 2.0" unterzeichnete Morddrohung erhalten. "Sie strotzt vor starken antisemitischen Beleidigungen und enthält unbekannte Informationen über mein Privatleben", schrieb Ditfurth bei Twitter.

    Erst am Wochenende war bekannt geworden, dass erneut ein rechtsextremes "NSU 2.0"-Drohschreiben verschickt wurde. Zu den Adressaten gehört der aus Flörsheim (Main-Taunus) stammende Welt-Korrespondent Deniz Yücel.

    Der ‚Nationalsozialistische Untergrund 2.0 - NSU‘ hat mir heute Nacht eine Morddrohung geschickt. Sie strotzt vor starken antisemitischen Beleidigungen und enthält unbekannte Informationen über mein Privatleben. Ich habe mich an meine Anwälte gewandt. Es schützen mich /2

    [zum Tweet]

    Jutta Ditfurth
  • Motorradfahrer bei Kollision mit Auto schwer verletzt

    Ein 48 Jahre alter Motorradfahrer ist gestern bei einem Zusammenstoß mit einem Auto schwer verletzt worden. Der 44 Jahre alte Autofahrer habe auf einer Landstraße zwischen Schlitz (Vogelsberg) und Bad Salzschlirf (Fulda) das entgegenkommende Motorrad übersehen, teilte die Polizei mit. Als der Autofahrer links auf einen Parkplatz abbiegen wollte, kam es zum Zusammenstoß. Der Motorradfahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht, auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Der Pkw-Fahrer erlitt einen Schock.