Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Freitagmorgen im Ticker.

  • Und tschüss!

    10 Uhr ist durch, das bedeutet: Ticker-Feierabend. Am Montag begrüßt Sie mein Kollege Nico Herold. Halten Sie durch und genießen Sie das (hoffentlich arbeitsfreie) Wochenende. Bis bald!

  • Der Baum liegt

    Und noch kürzer vor Ende des Morgentickers erreicht uns die Breaking News von hr-Reporterin Alina Schaller: Der Baum für die Bundeskanzlerin ist gefallen. Jetzt muss er noch verladen werden und dann steht dem Transport nach Berlin wohl nichts mehr im Wege.

    Ein Arbeiter fällt den Baum.
  • Keine Feuerwerk-Fans

    Kurz vor Ende des Morgentickers bin ich Ihnen natürlich das Ergebnis der Feuerwerk-Umfrage schuldig. Mit 41 Prozent haben sich mit Abstand die meisten von Ihnen gegen Feuerwerk ausgesprochen - und zwar immer, auch unabhängig von Corona. Wer hätte das gedacht. Ebenfalls viele Stimmen entfielen darauf, das Feuerwerk dieses Mal ausnahmsweise ausfallen zu lassen (27 Prozent). Weitere 22 Prozent sind jedoch dafür, Feuerwerk zumindest im privaten Rahmen bzw. mit wenig Menschen zu erlauben. Vielen Dank für's Abstimmen!

    Feuerwerk vor der Frankfurter Skyline.
  • Top-Thema

    Kommt ein Dieselfahrverbot in Wiesbaden?

    In Wiesbaden rückt ein mögliches Diesel-Fahrverbot wieder näher. Heute läuft eine Frist der Deutschen Umwelthilfe aus, die sie der Stadt für die Umsetzung verschiedener Maßnahmen gesetzt hatte. Unter anderem wollte die Stadt ein 365-Euro-Jahresticket einführen, um Autofahrer zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr zu bewegen. Eine Förderzusage des Bundes steht aber noch aus. Außerdem hatte die Stadt versprochen, Elektrobusse anzuschaffen. Davon gibt es inzwischen zehn. Doch bis alle Busse umgestellt sind, werden noch Jahre vergehen.

    Das Verkehrsdezernat zeigt sich trotzdem zuversichtlich: Wiesbaden könne nach bisherigen Messungen dieses Jahr erstmals den Grenzwert für Stickstoffdioxid einhalten – und das nicht nur dank Corona, hieß es dort. Im September, Oktober und November lägen die Messwerte bisher unter der Grenze, ebenso im März und April. Das Dezernat führt das auch auf neue Bus- und Fahrradspuren zurück. Sie hätten dafür gesorgt, dass mehr Menschen Rad fahren und Busse weniger im Stau stehen würden.

    Hinweisschilder auf das Darmstädter Dieselfahrverbot
  • Mutmaßlicher Serienbrandstifter vor Gericht

    Vor dem Frankfurter Landgericht muss sich ab heute ein mutmaßlicher Serienbrandstifter verantworten. Dem 47-Jährigen werden insgesamt 16 Einzeltaten zur Last gelegt: Er soll mehrere Gebäude, Autos und Müllcontainer angezündet haben. Schon 2002 war er wegen Brandstiftung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

    Nach hr-Informationen soll er auch für eine aufsehenerregende Brandserie bei linken Kulturzentren und alternativen Wohnprojekten im Rhein-Main-Gebiet verantwortlich sein. Um diese Brandserie geht es in dem Prozess aber nicht. Ein linkes Bündnis spricht von Ermittlungspannen und fürchtet, dass die mutmaßlich politische Motivation des Mannes unter den Teppich gekehrt wird. Das Bündnis hat deshalb Demonstrationen gegen rechten Terror angekündigt.

  • Nutzer-Nachrichten zum Kanzlerinnenbaum

    Die Fällung der Fichte für das Kanzleramt stößt bei einigen Morgenticker-Lesern angesichts des Klimawandels auf Unverständnis. Jürgen Z. aus dem Bergwinkel schreibt:

    Zitat
    „Wenn ich so aus dem Fenster schaue, sehe ich leider Waldflächen mit abgestorbenen Bäumen, vor allem Fichten, oder bereits abgeholzte Flächen. Insofern stimmt es mich nachdenklich, wenn jetzt im Spätherbst offensichtlich gesunde Bäume gefällt und öffentlichkeitswirksam temporär aufgestellt werden.“
    Zitat Ende

    Und auch Gabriele Schmidt appelliert an das Umweltbewusstsein:

    Zitat
    „Mir ist es unverständlich, warum die Bäume so weite Transportwege machen müssen. Der Kanzlerinnenbaum aus Hessen, der Frankfurter Baum aus Österreich. Umweltschutz fängt im Kleinen an. Wäre ich Kanzlerin oder Bürgermeisterin, würde ich auf einen regionalen Baum bestehen.“
    Zitat Ende
  • Sababurg verfällt in Dornröschenschlaf

    Eigentlich sollte an der Sababurg im nordhessischen Reinhardswald längst fleißig gebaut werden. Ein Neubau mit modernem Hotel- und Restaurantbetrieb sollte den 1976 errichteten Anbau am historischen Kanzleigebäude ersetzen. Doch wegen eines Architekten-Streits steht der Abriss seit dem Frühsommer still. Wie die HNA berichtet, hat ein im Wettbewerb unterlegenes Architektenbüro vor der Vergabekammer Einspruch eingelegt. Erst nach dem Urteil kann es mit den Bauarbeiten weitergehen. So lange ruht das Schloss weiter in seinem Dornröschenschlaf.

    Blick auf die Sababurg im Reinhardswald.
  • Update zum umgestürzten Lkw auf der A3

    Wie die Polizei mitgeteilt hat, konnte der Fahrer des umgestürzten Lkw auf der A3 inzwischen aus seiner misslichen Lage befreit werden. Die Feuerwehr habe die Windschutzscheibe sowie Teile des Daches herausgetrennt und ihn anschließend aus dem Fahrerhaus gezogen. Ein Notarzt versorgte den verletzten Mann an der Unfallstelle, bevor er in ein Krankenhaus kam. Den Angaben zufolge schwebt er nicht in Lebensgefahr. Wie es zu dem Unfall kam, ist weiterhin unklar. Die Verbindung zur A661 am Offenbacher Kreuz ist weiterhin blockiert.

  • Top-Thema

    Geheimnis um Kanzlerinnenbaum gelüftet

    Im Wald bei Wanfried (Werra-Meißner) haben inzwischen die Fällarbeiten begonnen. hr-Reporterin Alina Schaller konnte einen ersten Blick auf die stattliche Rotfichte erhaschen, die bald das Bundeskanzleramt zieren wird:

    Tannenbaum im Wald
  • Prognose: 2035 werden in Frankfurt mehr als 800.000 Menschen leben

    Als neuzugezogene Frankfurterin kenne ich das Problem nur zu gut: Die meisten Wohnungen in der Innenstadt sind unbezahlbar, zumindest für Normalsterbliche. Das wird sich wohl auch in der nahen und ferneren Zukunft nicht ändern. Eine Prognose des Hamburger GEWOS Instituts für Stadt-, Regional- und Wohnforschung sagt Frankfurt nach Berlin das größte Bevölkerungswachstum unter den deutschen Metropolen bis 2035 voraus.

    Konkret prophezeien die Forscher Frankfurt ein Plus von 6,2 Prozent. Damit werde die Einwohnerzahl von geschätzt gut 766.000 Menschen in diesem Jahr auf über 813.000 im Jahr 2035 steigen. Allerdings dämpfe die Corona-Pandemie die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland. Das könne zumindest vorübergehend etwas Druck vom Wohnungsmarkt nehmen.

    Neben Frankfurt dürften auch andere Städte in Hessen stark wachsen. So sagt GEWOS Groß-Gerau ein Bevölkerungsplus von 6,5 Prozent bis 2035 voraus, es folgen Darmstadt (+3,7 Prozent) und Offenbach (+2,6 Prozent). Rückgänge sieht GEWOS für den Vogelsbergkreis (-6,7 Prozent) und den Odenwaldkreis (-2,0 Prozent). Für die Prognose wurden Geburten und Sterbefälle sowie Zu- und Fortzüge berücksichtigt.

    Skyline von Frankfurt von oben
  • Top-Thema

    "Robin Wood"-Protest vor der Grünen-Zentrale

    Mitglieder der Gruppe "Robin Wood" haben heute Morgen vor der Parteizentrale der hessischen Grünen in Wiesbaden zwei Bäume besetzt. Mit einem Banner mit der Aufschrift "Grüne packt die Kettensäge ein - Danni bleibt" protestierten sie gegen die Abholzung des Dannenröder Forstes, zu der die Grünen im Landtag ihre Zustimmung gegeben haben. Vier Aktivisten seilten sich auf zwei Plattformen an. Unter dem Stichwort Lebenslaute musizierten sie auch für die Rettung des Waldes. Eine Sprecherin von "Robin Wood" sagte, das Herzstück des Waldes sei noch nicht gefällt und könne noch gerettet werden. Es bestehe weiter Hoffnung, dass die Grünen doch noch den Koalitionsfrieden mit der CDU riskierten und sich dafür einsetzten, die Rodungen zu stoppen. Gestern hatten Umweltschützer bereits vor der Zentrale der Bundes-Grünen in Berlin protestiert.

    Vier Mitglieder der Gruppe hocken auf zwei Plattformen in den Bäumen.
  • Corona-Zahlen klettern auf Rekordwert

    Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in Hessen einen neuen Tageshöchststand erreicht: 2.325. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0 Uhr) mit. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden zudem 19 Todesfälle gemeldet. Die höchste 7-Tage-Inzidenz weist mit 314,7 weiterhin die Stadt Offenbach auf. Dahinter folgen der Kreis Offenbach (272,1), der Rheingau-Taunus-Kreis (220,1) und die Stadt Frankfurt (215,2). Weitere Meldungen zum Coronavirus finden Sie in unserem monothematischen Corona-Ticker.

  • Silvester mit oder ohne Feuerwerk?

    Den Weihnachtsbaum hatten wir eben schon, jetzt geht’s weiter mit Silvester. Denn die Frage, wie sich Corona und Böllerei vereinbaren lassen, erhitzt offenbar schon im November die Gemüter. Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) sagte gestern Abend im hr, ein Feuerwerk mit vielen Zuschauern passe nicht in die Corona-Zeit. Er wünsche sich aber eine bundeseinheitliche Regelung, "damit am Ende die Leute nicht dahin gehen, wo sie Party machen können." Jetzt ist natürlich die Frage: Wie sehen Sie das?

    Voting

    Sollte Feuerwerk an Silvester erlaubt sein - trotz Corona?

  • HSG Wetzlar schreibt Erfolgsgeschichte

    Sportkollegin Ann-Kathrin Rose hat mich gerade auf eine wahre Erfolgsgeschichte aufmerksam gemacht: Mit dem höchsten Sieg ihrer über 20-jährigen Bundesliga-Geschichte hat sich die HSG Wetzlar an die Spitzengruppe der Tabelle herangekämpft. Dabei sah es für die Handballer zu Beginn gegen die Eulen aus Ludwigshafen gar nicht so gut aus. Zwischenzeitlich lag das Team 0:3 zurück, gewann aber schließlich deutlich mit 29:11. Den ganzen Bericht können Sie hier lesen.

  • Sonnenaufgang über dem hr

    Inzwischen ist über dem Funkhaus in Frankfurt die Sonne aufgegangen. Dieses schöne Foto hat meine Kollegin Ellen Hauff-Hein vor ein paar Minuten aufgenommen.

    Sonnenaufgang
  • Top-Thema

    Archäologische Funde in Wetzlar

    Das klingt ein bisschen nach Indiana Jones: In Wetzlar (Lahn-Dill) haben Archäologen Schätze im Boden entdeckt und sind gerade dabei, sie auszugraben. Es handelt sich um ein bisher unbekanntes Haus aus dem 17. Jahrhundert, die Grundmauern einer Stiftskirche aus dem 13. Jahrhundert und mehrere Siedlungs-Fundstücke aus der Bronzezeit. Das Ausgrabungsgelände liegt im Herzen der Stadt, gleich neben dem Dom. Dort soll ein neues Parkhaus gebaut werden.

    Mit den Funden konnte bestätigt werden, was bisher nur vermutet wurde: Wetzlar hatte bereits im 12. Jahrhundert eine Stadtbefestigung – Mauerreste, ein Turmfundament und ein daran angebautes Gebäude zeugen von einer reichen, damals dicht bebauten Stadt im Hochmittelalter.

    Die Ausgrabungsstätte in Wetzlar.
  • Top-Thema

    Lkw auf A3 umgestürzt - zwei Kilometer Stau

    Auf der A3 in Richtung Würzburg hat es am Offenbacher Kreuz einen Lkw-Unfall gegeben. Dabei kippte das Führerhaus auf die Fahrbahn. Der Fahrer ist noch darin eingeklemmt. Feuerwehrleute versuchen seit 6 Uhr, ihn zu befreien. Die Ladung des Lkw - Müll, Schrott und Kleinteile - hat sich über beide Fahrstreifen verteilt. Feuerwehr und Straßenmeisterei sind damit beschäftigt, sie einzusammeln. Vor dem Offenbacher Kreuz staut sich der Verkehr auf zwei Kilometern. Die Verbindung zur A661 Richtung Oberursel ist blockiert.

    Ein Lkw-Fahrerhaus liegt umgestürzt auf der Fahrbahn. Etwa zehn Feuerwehrleute stehen davor.
  • Oh Kanzlerinnenbaum!

    Wer von Ihnen gestern den Morgenticker meines liebreizenden Kollegen Mark Weidenfeller gelesen hat, weiß bereits, dass der Tannenbaum für Bundeskanzlerin Angela Merkel in diesem Jahr aus Hessen kommt – genauer gesagt, aus dem nordhessischen Wanfried (Werra-Meißner). Dort soll die 25 Meter hohe Rotfichte heute gegen 10 Uhr gefällt werden. Unsere Reporter sind vor Ort und werden uns hoffentlich bis Ende des Morgentickers mit Fotos versorgen.

    Ein Fun Fact vorab: Der Baum neben der Kanzlerinnenfichte ist schon am Mittwoch gefällt worden. Er soll den Fall der Fichte "wie eine Matratze" abfedern, damit die Auserwählte nicht schon vor dem Transport nach Berlin beschädigt wird.

    Angela Merkel steht vor einem geschmückten Tannenbaum.
  • Update zum Unfall auf der A4

    Die Polizei hat inzwischen weitere Informationen zum Auffahrunfall auf der A4 mitgeteilt. Beteiligt waren demnach ein 55 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Herborn (Lahn-Dill) sowie ein 67-jähriger Autofahrer aus den Niederlanden. Lkw und Auto seien hintereinander auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs gewesen, als der Autofahrer nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen die Leitplanke schleuderte. Anschließend kollidierte das Auto mit dem Heck des Lastzugs. Dabei wurde der Pkw teilweise unter den Lastwagen geschoben.

    Die Angabe zu dem Verletzten hat die Polizei inzwischen korrigiert: Demnach wurde der Autofahrer schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus, nachdem ihn die Feuerwehr aus seinem Auto befreit hatte. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Unfallursache ist weiterhin unklar.

  • Falsche Tankladung löst Großeinsatz der Feuerwehr aus

    Es folgt eine Meldung der Rubrik "Sachen gibt's": Die falsche Betankung eines Kleinlasters hat gestern Abend in Eltville-Martinsthal (Rheingau-Taunus) einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Fahrer aus Schlangenbad an einer Tankstelle offenbar den falschen Kraftstoff für sein Fahrzeug ausgewählt. Anschließend fiel ihm laut Polizeibericht "nichts Besseres" ein, als den falschen Kraftstoff in Eimer zu füllen und in den nächsten Kanal zu kippen. Zeugen meldeten den Vorfall der Polizei. Die informierte die Feuerwehr und den zuständigen Wassermeister. Der betroffene Kanal musste großzügig gespült und belüftet werden. Gegen den Falschtanker wird nun wegen eines Umweltdeliktes ermittelt.

  • Top-Thema

    Mitarbeiter wollen AWO Wiesbaden retten

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO Wiesbaden haben gestern Abend Zugeständnisse gemacht, um ihren skandalträchtigen Verein vor der Insolvenz zu retten. Die Gewerkschaft Verdi hatte vorgeschlagen, dass ihnen Weihnachtsgeld und Corona-Prämien erst im kommenden Jahr ausgezahlt werden. Dem stimmten die Mitarbeiter einstimmig zu. Der Vorstand muss nun entscheiden, ob das Angebot reicht. Viel Zeit bleibt dafür nicht, denn womöglich muss der Verein schon heute Insolvenz anmelden. Nach Aussage des Betriebsrats fehlen der AWO Wiesbaden mindestens 3,6 Millionen Euro. Die Schuld dafür sieht der Bundesvorstand in der Misswirtschaft der früheren Geschäftsführung. Deren Anwalt bestreitet das jedoch.

    Das AWO-Logo vor einem Haufen Euo-Scheine
  • Sonne und Wolken, in höheren Lagen auch Schnee möglich

    Am Freitag wechseln sich Sonne und Wolken am Himmel ab, zum Teil sind längere sonnige Abschnitte dabei. Oft ist es trocken. Vereinzelt treten Schauer auf, oberhalb von 400 bis 600 Metern kann es schneien oder Schneeregen geben. Die Temperaturen erreichen 3 bis 8 Grad, auf den Bergen 0 bis 4 Grad.

  • Top-Thema

    Auto fährt auf Lastwagen auf - Fahrer leicht verletzt

    Zu einem Unfall mit einem Verletzten ist es in der Nacht auf der A4 zwischen Wildeck-Obersuhl und Wildeck-Hönebach (Hersfeld-Rotenburg) gekommen. Laut Polizei fuhr ein Autofahrer aus bisher ungeklärter Ursache auf den Anhänger eines Lastwagens auf. Der Autofahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er erlitt leichte Verletzungen. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Nach dem Unfall sperrte die Polizei die A4 zunächst komplett ab. Die Bergungsarbeiten dauern noch an, inzwischen ist ein Fahrstreifen aber wieder freigegeben.

    Das Auto des Fahrers ist beschädigt.
  • Straßenbahnstörung in Kassel

    Auf der Tramlinie 4 in Kassel kommt es zwischen Kaufungen Papierfabrik und Hessisch Lichtenau Bürgerhaus derzeit zu Ausfällen und Abweichungen vom Fahrplan. Grund ist nach Angaben des NVV eine vereiste Oberleitung. Die Störung werde noch bis voraussichtlich 8 Uhr dauern. Kommen Sie gut an!

  • Top-Thema

    Corona-Kritiker demonstrierten in Frankfurt

    Auf dem Frankfurter Paulsplatz haben am Abend laut Polizei etwa 500 Menschen gegen die Corona-Beschränkungen protestiert. Den Angaben zufolge verlief die Demonstration friedlich. Allerdings hätten sich zu Beginn einige Teilnehmer nicht an die Abstandsregel gehalten und auch keine Masken getragen. Ein Demonstrant sei von der Kundgebung ausgeschlossen worden, weil er auf einem Plakat Parallelen zur Nazizeit gezogen habe. Ein Wasserwerfer der Polizei kam nicht zum Einsatz. Die Stadt hatte die Demonstration zunächst verboten, das Frankfurter Verwaltungsgericht hatte das Verbot kurzfristig aber gekippt. Eine kleinere Gegendemonstration wurde auf den Römerberg verlegt.

    Ein Demonstrant hält ein Banner mit der Aufschrift "Verschwörungstheorien gefährden Ihre Gesundheit."