Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird - und alles, was Hessen bewegt. Das war der Freitagmorgen im Ticker.

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  • Schönes Wochenende

    10 Uhr, Ende. Danke für Ihr Interesse heute Morgen. Und ja, Sie haben Recht: Meine Vorfreude auf das milde Wetter wurde leicht getrübt. Inzwischen regnet es seit geraumer Zeit hier in Frankfurt, wie einige von Ihnen mir auch geschrieben haben. Also den Regenschirm besser nicht vergessen. Machen Sie es gut und genießen Sie das Wochenende! Bis bald.

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  • Wie rechte Gruppen Konflikte um Flüchtlingsunterkünfte unterwandern

    Die Unterbringung von Geflüchteten in Hallen oder Containerdörfern führt in Hessen vermehrt zu Konflikten in den betroffenen Gemeinden. Das nutzen auch Rechtsextreme, um vor Ort Stimmung zu machen. Wie zum Beispiel in Solms (Lahn-Dill).

  • Wahl-Sonntag steht bevor

    Frankfurt und Kassel dürfen noch einmal ran: Am Sonntag stehen die Stichwahlen um das Oberbürgermeister-Amt an. Während es in Frankfurt mit den zwei Kandidaten Mike Josef (SPD) und Uwe Becker (CDU) am Sonntag spannend wird, können die Wahlberechtigten in Kassel lediglich mit Ja oder Nein für den Kandidaten der Grünen, Sven Schoeller, abstimmen. Amtsinhaber Christian Geselle hatte im ersten Wahlgang zwar das stärkste Ergebnis eingefahren, dann aber überraschend mitgeteilt, nicht mehr antreten zu wollen.

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  • Vier Klima-Aktivisten in Frankfurt vor Gericht

    Nach zwei Klebe-Aktionen mit erheblichen Behinderungen im Frankfurter Straßenverkehr müssen sich heute vier Klima-Aktivisten aus Norddeutschland vor dem Amtsgericht Frankfurt verantworten. Die Anklage legt den 28 und 59 Jahre alten Männern aus Braunschweig sowie den 30 und 46 Jahre alten Frauen aus Oldenburg und dem Kreis Segeberg Nötigung in zwei Fällen zur Last.

    Im April vergangenen Jahres sorgten sie zunächst an einem Kreisverkehr in Bockenheim sowie einen Tag später an einer Straßeneinmündung im Gallus für stundenlange Behinderungen. Das Gericht will den Prozess heute abschließen.

  • Top-Thema

    Geldautomaten-Update: Täter erbeuteten kein Bargeld

    Wie die Polizei soeben mitteilte, sind die Täter bei der Geldautomatensprengung in Stadtallendorf (Marburg-Biedenkopf) heute Nacht leer ausgegangen. Sie erbeuteten kein Bargeld. Die Polizei verwies in ihrer jüngsten Meldung auf drei unbekannte Täter. Sie entkamen. Am Tatort würden derzeit noch Spuren gesichert werden.

  • Waldsolms erbte insgesamt 14,5 Millionen Euro

    Vor drei Jahren hat die Gemeinde Waldsolms (Lahn-Dill) über sechs Millionen Euro geerbt. Das Geld stammt vom verstorbenen Ehepaar Renate und Alfred Wedel aus dem Ortsteil Weiperfelden. Wie der Bürgermeister Bernd Heine (SPD) dem hr nun mitteilte, ist das Millionenerbe mehr als doppelt so hoch wie bisher bekannt. Durch den Verkauf des Wedel-Hauses und durch Zinsen belaufe sich das Erbe insgesamt auf rund 14,5 Millionen Euro.

    Erste Pläne, wie das Geld verwendet werden soll, hat die Gemeinde bereits: Nächste Woche soll beschlossen werden, rund 3,5 Millionen für einen Kita-Anbau im Ortsteil Brandoberndorf zu nutzen. Dazu soll es einen Wedel-Platz in Weiperfelden geben, um das Ehepaar zu ehren. Der Rest des Millionenerbes soll auch in die Infrastruktur der Gemeinde fließen.

  • Kinder im Teich ertrunken: Revision eingelegt

    2016 ertranken drei Kinder in Neukirchen (Schwalm-Eder) in einem Dorfteich, im Februar verurteilte das Landgericht Marburg der damaligen Bürgermeister, Klemens Olbrich, wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen. Die Begründung: Olbrich soll den Teich nicht gut genug gesichert haben - obwohl er die Gelegenheit und die Mittel dazu hatte.

    Doch wie in dieser Woche bekannt wurde, haben sowohl der verurteilte Ex-Bürgermeister und die Staatsanwaltschaft gegen die Verurteilung Revision eingelegt. Beide Seiten sind mit der verhängten Strafe nicht zufrieden. Olbrich muss demnach eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je 80 Euro zahlen. Während die Staatsanwaltschaft eine höhere Strafe fordert, will Olbrich den Freispruch.

    Die Staatanwaltschaft begründete ihre Forderung nach einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung damit, dass Olbrich eine Warnung vorgelegen habe. Es handelt sich um ein Schreiben von der Kommunalversicherung, das zwei Jahre vor dem Unglück auf dem Schreibtisch des damaligen Bürgermeisters lag. Darin wurde empfohlen, den Teich zu umzäunen. Olbrich entgegnete vor Gericht, dass er das Schreiben an die Fachabteilung weitergegeben habe. Das Oberlandesgericht in Frankfurt muss die Revisionsanträge jetzt prüfen.

  • Verkehr: Stockender Verkehr auf der A60 🚗

    Es rollt, es liegen nur einige Verkehrsmeldungen vor - hier kommt eine Übersicht:

    • A60: Zwischen Rüsselsheim-Mitte und dem Rüsselsheimer Dreieck stockt der Verkehr auf drei Kilometern in Richtung Rüsselsheim. Bis zu zehn Minuten extra.
    • A66: Zwischen Neuhof-Nord und Neuhof-Süd bei Fulda kommt es in Richtung Frankfurt zu Verkehrsbehinderungen wegen eines defekten Lkw im Tunnelbereich.
    • A3: Zwischen Frankfurt-Süd und dem Frankfurter Kreuz kann es zu Behinderungen in Richtung Köln kommen. Grund dafür ist ein defektes Fahrzeug.

    Und die Erinnerung: Zwischen Bad Hersfeld und Friedewald wird die A4 in Richtung Erfurt ab 21 Uhr gesperrt. Bis Montagfrüh wird dort die Fahrbahn erneuert. Umleitungsempfehlungen finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Donaldisten treffen sich in "Entenhausen am Main"

    Ihre Wissenschaft ist die Erforschung des Entenhausener Universums und der Familie Duck. Dazu treffen sich die sogenannten Donaldisten morgen zu ihrem 44. bundesweiten Kongress in "Entenhausen am Main" (= Frankfurt).

    Auf der Tagesordnung stehen nach Angaben der Organisation D.O.N.A.L.D. (Deutsche Organisation nichtkommerzieller Anhänger des lauteren Donaldismus) Vorträge wie "Reich werden wie Dagobert Duck" oder "Zwischen Größenwahn und Gurkenmuster - Zeit für Reformen in Entenhausen?" sowie der "Donaldische Disput". Der Treffpunkt: die Goethe-Uni.

    Die Organisation der Donaldisten gibt es seit 1977. Ihre rund tausend Mitglieder kommen vor allem aus dem deutschsprachigen Raum. Sie beschäftigen sich ausschließlich mit den Donald-Comics von Zeichner Carl Barks. Ihr Interesse ist geweckt? Weitere Infos zur Teilnahme gibt es hier.

    Die Comic-Einladung zum Kongress in "Entenhausen am Main".
  • Deutschlands erste Eisprinzessin wird 80

    Als Marika Kilius heiratete, waren die Straßen in Frankfurt voll. Die Eisprinzessin war der erste weibliche Superstar des jungen Nachkriegsdeutschlands. Heute feiert Kilius ihren 80. Geburtstag. Eine rührende Geschichte.

  • Hessischer Cannabis-Händler erwartet "einen der größten" Märkte

    Angesichts der geplanten Legalisierung von Cannabis in Deutschland setzen Produzenten und Händler auf lukrative Geschäfte, darunter auch der hessische Cannabis-Händler Cansativa mit Firmensitz in Mörfelden-Walldorf (Groß-Gerau). "Im Fall einer Legalisierung entsteht einer der größten Cannabis-Märkte für den Freizeitkonsum, vielleicht sogar der größte Markt weltweit", sagt Benedikt Sons, Mitgründer von Cansativa.

    Am Firmensitz könnten bisher rund 10 bis 20 Tonnen Medizinalcannabis gelagert werden. Cansativa ist die einzige Firma in Deutschland, die medizinisches Cannabis aus hiesigem Anbau vertreiben darf. Mit einer Freigabe rechnet Sons nicht vor 2025. Auch ausländische Firmen wie die Schweizer FirmaTB Farming bereiten sich bereits auf den Einstieg in den deutschen Markt vor. "Wir haben nicht so hohe Sicherheitsauflagen für den Anbau wie in Deutschland und nur ein Viertel der Stromkosten", sagt der Gründer Mike Toniolo. Der Ausbau der Produktion von 1,2 auf 6,5 Tonnen im Jahr sei schon geplant.

    Die Bundesregierung hatte im Koalitionsvertrag vereinbart, eine kontrollierte Abgabe der Droge an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften möglich zu machen. Einen Gesetzesentwurf will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in Kürze vorlegen.

    Cannabis-Pflanze (dpa)
  • Wetter: Mild mit Wolken

    Der Tag ist mild gestartet und es bleibt auch total okay. Professioneller und konkreter formulieren es die Kollegen und Kolleginnen der Wetterredaktion: "Am Freitag gibt es anfangs noch oft starke Bewölkung mit zeitweiligem Regen. Ab dem späteren Vormittag stellt sich dann von Westen her ein Wechsel aus Sonne und Wolken ein. Dabei treten nur noch einzelne Schauer auf, vielleicht auch ein kurzes Gewitter."

    Die Höchstwerte liegen bei 12 bis 17 Grad. Bei dem Wetter blühen bereits die ersten Kirschbäume, wie zum Beispiel derzeit im Friedberger Stadtteil Ockstadt:

    Blühender Kirschbaum im Friedberger Stadtteil Ockstadt mit dem Bergfried der Burg Friedberg im Hintergrund
  • Hergehört

    Augen zu, Ohren auf: Was bisher geschah, erfahren Sie wie immer auch in unserer hessenschau in 100 Sekunden.

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    Logo der hessenschau - die Buchstaben "hs" in einem Rahmen, welcher zwei runde und zwei spitze Ecken hat. Daneben eine "100". Alle Buchstaben und Linien in weiß auf dunkelblauem Grund.
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  • Top-Thema

    Tankstelle in Bad Soden-Salmünster ausgeraubt

    In Bad Soden-Salmünster (Main-Kinzig) ist gestern Abend eine Tankstelle überfallen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte der etwa 20 bis 25 Jahre alte Täter kurz vor der Schließung um 22 Uhr die Tankstelle in der Bad Sodener Straße betreten und den Kassierer mit einem Messer bedroht. Dieser packte ihm mehrere Hundert Euro Bargeld in eine Plastiktüte. Mit dem erbeuteten Bargeld flüchtete der Täter zu Fuß. Den Ermittlern zufolge soll sich der Mann bereits wenige Minuten zuvor nahe der Tankstelle aufgehalten haben. Die Polizei fahndete gestern mit einem Polizeihubschrauber nach dem Mann. Zeugen werden gesucht.

  • Top-Thema

    Stromversorgung in Taunusstein wieder hergestellt

    Wer in Tanusstein den Lichtschalter drückt oder die Kaffeemaschine anstellen möchte: Es geht wieder!

    Nach Angaben von ESWE ist die Stromversorgung in der Rheingau-Taunus-Gemeinde zu 99 Prozent wieder hergestellt. Nur einige Straßen in Bleidenstadt sind einem Sprecher zufolge aktuell noch ohne Strom. Der Strom war am Morgen in den Taunussteiner Stadtteilen Bleidenstadt, Hahn, Neuhof, Seitzenhahn und Wehen ausgefallen. Zwei Kabelfehler hatten den Stromausfall verursacht.

  • Top-Thema

    Geldautomatensprengung in Stadtallendorf

    Schon wieder ist in der Nacht ein Geldautomat in Hessen gesprengt worden - dieses Mal in Stadtallendorf (Marburg-Biedenkopf). Wie die Polizei mitteilte, sprengten Unbekannte kurz nach 3.30 Uhr in der Nacht einen Geldautomaten in der Marktstraße. Offenbar gab es dabei keine Zeugen. Einem Sprecher der Polizei zufolge gibt es bislang keine Beschreibung der Täter oder eines Fluchtwagens. Unklar ist auch, ob die Täter Geld erbeuteten.

    Die Polizei brachte zunächst alle Anwohner und Anwohnerinnen des Gebäudes in Sicherheit. Wie stark das Haus beschädigt wurde, ist noch unklar. Die Ermittler würden derzeit auf Bombenentschärfer warten, die das Haus zunächst nach Sprengstoffresten absuchen sollen.

    Zur Einordnung: Bis Anfang März wurden in Hessen in diesem Jahr bereits zehn Geldautomaten gesprengt. Der Gesamtschaden beläuft sich nach Angaben des Landeskriminalamts aktuell auf knapp 2,8 Millionen Euro, darunter sind rund 1,2 Millionen Euro Beute. Bei zwei der insgesamt zehn Taten gingen die Täter leer aus.

  • Top-Thema

    RAF-Ermittlungen: Wohnung in Frankfurt durchsucht

    Auf der Suche nach dem mutmaßlichen Ex-RAF-Mitglied Burkhard Garweg haben Ermittler auch in Frankfurt eine Wohnung durchsucht. Wie "Der Spiegel" schreibt, handelte es sich dabei um die Wohnung einer Schwester Garwegs. Auch ein Hotelzimmer in Hamburg, in dem sein Bruder und seine Schwägerin übernachtet haben sollen, durchsuchten die Zielfahnder des Landeskriminalamts Niedersachsen am Mittwochabend.

    In der Wohnung der Schwester sollen die Ermittler DNA-fähiges Material gesammelt haben. Nach Spiegel-Informationen gibt es wohl bislang kein DNA-Vergleichsmaterial von Garweg. Ihm wird vorgeworfen, im Namen der linksextremistischen Terrororganisation RAF ("Rote Armee Fraktion") eine Serie von bewaffneten Raubüberfällen auf Supermärkte und Geldtransporter begangen zu haben.

    Garweg ist seit rund 30 Jahren untergetaucht. Er wird mit internationalem Haftbefehl gesucht.

  • Strom-Update: Problem mit der Hochspannung

    Es gibt konkretere Informationen zum Stromausfall in Taunusstein: Wie ein Sprecher des zuständigen Energieversorgers ESWE soeben am Telefon mitteilte, ist gegen 4 Uhr die Hochspannung ausgefallen. Von der Störung betroffen sind die Stadtteile Bleidenstadt, Hahn, Neuhof, Seitzenhahn und Wehen.

    Rund 70 der sogenannten Stromübergabe-Stationen waren zunächst außer Betrieb, inzwischen seien rund 40 dieser Stationen wieder in Betrieb. Sein Fazit zum aktuellen Stand der Arbeiten: "Wir suchen den Fehler, finden ihn aber noch nicht."

  • Wetzlar: Drei Verletzte bei Autounfall

    Bei einem Autounfall auf einer Landstraße in Wetzlar sind gestern Abend drei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei in der Nacht mitteilte, saßen sie in einem Kleinwagen, der von der Straße im Stadtteil Blasbach abgekommen war. Vermutlich überschlug sich das Auto daraufhin. Die drei Insassen kamen in eine Klinik. Die L3053 wurde für gut eineinhalb Stunden gesperrt. Wie es zu dem Unfall kam, ist unklar.

  • Top-Thema

    Stromausfall in Taunusstein

    Und es geht weiter mit einer schlechten Nachricht für Taunussteiner und Taunussteinerinnen: Dort ist derzeit in vielen Haushalten der Strom ausgefallen. Der Energieversorger ESWE bestätigt unter seiner Hotline einen "größeren Stromausfall" in Taunusstein (Rheingau-Taunus). Wie lang die Störung andauert, sei unklar. Die Ursache der Störung werde gesucht, sagte ein Sprecher auf der Ansage der ESWE-Hotline.

    Symbolbild: Strommasten im Dunkeln.
  • Hallo! 👋

    Eine gute Nachricht zum Start: Auch heute Morgen kann die dicke Winterjacke zuhause bleiben. Was sonst so in der Nacht in Hessen passiert ist und heute ansteht, erfahren Sie wie gewohnt bis 10 Uhr hier im Morgenticker.

    Heute ist endlich Freitag, auf geht's. Schön, dass Sie wieder mitlesen. Falls Sie Hinweise oder Anmerkungen zu den Nachrichten heute früh haben, schreiben Sie mir gerne.

    Porträt Sophia Averesch