Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Montagmorgen.

Die Meldungen des Morgens:

Tschüss!

10.10 Uhr: Und zack, die Zeit ist für den Ticker ist rum. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit. Morgen begrüßt Sie hier mein Kollege Nicolas Herold. Bis dahin erfahren Sie alles Wichtige aus Hessen wie gewohnt auf hessenschau.de.

Ich verabschiede mich mit diesem hübschen Foto von Heinz Gangenbach, der dieses Rad in Ober-Ramstadt (Darmstadt-Dieburg) entdeckt hat. "In Corona Zeiten steigen viele auf den Drahtesel um. Wozu ein Fahrrad auch dienen kann, zeigt dieser Schnappschuss", schreibt er. In diesem Sinne - kommen Sie noch gut durch den Tag!

Ein Fahrrad mit zahlreichen Blumen geschmückt.

+++ Voting: Mehrheit gegen Lockerungen à la Thüringen +++

9.58 Uhr: Kurz vor Schluss des Tickers bin ich Ihnen noch die Auflösung der heutigen Abstimmung schuldig. Es ging um die Frage, ob Hessen wie Thüringen umfassender lockern sollte. Und das Ergebnis ist Stand jetzt: 71,7 Prozent der Teilnehmer ist dagegen, 23,9 Prozent stimmten dafür und 4,4 Prozent sind noch unschlüssig in dieser Frage. Vielen Dank an alle für die Beteiligung!

+++ "hessenschau in 100 Sekunden +++

9.54 Uhr: Für Smartspeaker-Nutzer gibt es wieder frische News!

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die hessenschau in 100 Sekunden am Vormittag

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+++ Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen +++

9.51 Uhr: Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und weitere Staatsanwaltschaften in Hessen ermitteln derzeit in über 50 Fällen wegen des Verdachts von Straftaten im Zusammenhang mit Anträgen auf staatlich finanzierte "Corona-Soforthilfezahlungen". Die bisherigen Ermittlungen hätten keine Anhaltspunkte auf systematisch agierende, zusammenhängende Tätergruppierungen ergeben, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt soeben mit. Seit Anfang März koordiniere die Behörde in Zusammenarbeit mit den hessischen Staatsanwaltschaften und dem Hessischen Landeskriminalamt (LKA) sowie weiteren hessischen Polizeibehörden hessenweite Ermittlungen wegen des Verdachts von Straftaten im Zusammenhang mit sogenannten "Corona-Soforthilfezahlungen".

Seit dem 30. März können Unternehmer die Soforthilfe beim Regierungspräsidium (RP) Kassel beantragen. Den Angaben zufolge gingen bislang 127.530 entsprechende Anträge beim RP Kassel ein, von denen bereits über 88 Prozent geprüft wurden. Insgesamt wurden bisher 885.365.571 Euro an die jeweiligen Antragsteller ausgezahlt.

+++ Mehr Mittel für den Radverkehr +++

9.28 Uhr: Gute Nachrichten für Radfahrer und Fußgänger: Hessen will bis zum Jahr 2024 insgesamt 244 Millionen Euro in die Verbesserung des Fuß- und Radverkehrs investieren. Nachdem die Corona-Pandemie die Wirtschaft im Land hart getroffen habe, sei es nun umso wichtiger, dass das Land weiter in die Infrastruktur investiere, erklärte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) in Wiesbaden. Damit werde nicht nur den Radverkehr gestärkt, sondern auch die Wirtschaft gestützt.

Zwischen 2014 und 2019 seien für den Bau von Radwegen an Landes- und Bundesstraßen sowie für die Förderung der Nahmobilität in Städten und Gemeinden insgesamt 111 Millionen Euro ausgegeben worden, so Al-Wazir. In den kommenden Jahren sollen Landesmittel in Höhe von 176,5 Millionen Euro an Bau- und Fördermitteln zur Verfügung stehen. Hinzu kämen weitere 67,5 Millionen Euro an Bundesmitteln für Radwege an Bundesstraßen, die verbaut werden sollen. Einzelheiten zu den Plänen will Al-Wazir am Vormittag (10.30 Uhr) in Wiesbaden zusammen mit dem Präsidenten der Verkehrsbehörde Hessen Mobil, Gerd Riegelhuth, sowie Experten aus Kommunen präsentieren.

Radfahrer auf Radweg

+++ Über 100 Infektionen nach Baptisten-Gottesdienst +++

9.21 Uhr: Nach einem Gottesdienst in einer Frankfurter Baptisten-Kirche haben sich dutzende Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Infizierten in Zusammenhang mit diesem Gottesdienst ist nach aktuellen Erkenntnissen auf über 100 gestiegen. Es haben sich Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet und der Wetterau angesteckt. Am Samstag war noch von mindestens 40 Fällen die Rede. Mehr darüber erfahren Sie hier. Wir bleiben an dem Thema weiter dran und berichten, sobald es neue Erkenntnisse gibt.

Ansicht der Baptistenkirche in Frankfurt

+++ Acht Neuinfektionen, keine weiteren Todesfälle +++

8.56 Uhr: In Hessen sind binnen 24 Stunden acht neue Corona-Fälle registriert worden. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Stand heute 0 Uhr mit. Die Zahl der Todesfälle ist unverändert bei 460 geblieben. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen insgesamt 9.770 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt, davon gelten laut RKI etwa 87 Prozent als genesen. In unserem täglichen Corona-Ticker halten wir Sie über alles Wichtige rund um das Thema Pandemie auf dem Laufenden.

+++ 62.000 Euro Spenden für Tierpark Sababurg +++

8.44 Uhr: Da freuen sich nicht nur die beliebten Erdmännchen in Hessens ältestem Tierpark! Rund 30.000 Euro haben die Freunde des Tierparks Sababurg bei Hofgeismar (Kassel) in den vergangenen Wochen seit der Schließung im März gesammelt, um so den durch coronabedingten Ausfällen zu begegnen. Die Einnahmen durch Eintrittsgelder sind während der sechswöchigen Schließung völlig weggebrochen. Mitarbeiter des Tierparks haben daraufhin um Hilfe bei der Bevölkerung gebeten - mit Erfolg: Zahlreiche neue Tierpatenschaften wurden abgeschlossen, die ebenfalls rund 32.000 Euro für die Versorgung der Tiere eingebracht haben.

Die Erdmännchen im Tierpark Sababurg

+++ Möchten Sie Lockerungen à la Thüringen? +++

8.35 Uhr: Als erstes Bundesland plant Thüringen, die allgemeinen Kontaktbeschränkungen ab 6. Juni aufzuheben. Gleichzeitig soll es keinen generellen Mindestabstand und keine Maskenpflicht mehr geben. Das kündigte der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) am Wochenende an. Künftig wolle man nur lokal reagieren, wenn die Infektionszahlen eine bestimmte Rate übersteigen. Was meinen Sie: Sollte man hier in Hessen auch die Thüringer Lockerungen wagen? Stimmen Sie ab! (App-Nutzer können hier abstimmen.)

Voting

Möchten Sie, dass Hessen wie Thüringen lockert?

+++ Nutzernachricht zur Störung im Bahnverkehr +++

8.19 Uhr: Björn Palm hat mir geschrieben zur Störungsmeldung des RMV geschrieben. Ich vermute mal, er ist des Öfteren mit dem Zug auf der betreffenden Strecke unterwegs.

Zitat
„Immer wieder dasselbe. Auf der Strecke zwischen Frankfurt und Niedernhausen gibt es entweder Signalstörungen oder wie heute Morgen ein liegengebliebener Zug. Wäre es nicht besser, wenn der RMV mal über keine Störungen berichtet?“ Zitat von Björn Palm
Zitat Ende

+++ Paare geben sich Ja-Wort trotz Pandemie +++

7.59 Uhr: Der Wonnemonat Mai ist ja beliebt bei Paaren, die sich das Ja-Wort geben wollen. Und wer dachte, die Corona-Pandemie hätte den Heiratswillen der Paare in Hessen ausgebremst, den muss ich enttäuschen: Denn in vielen Städten hat die Nachfrage nach Trauterminen kaum abgenommen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Kommunen ergab. In Städten wie Darmstadt, Wiesbaden und Gießen veränderte sich die Zahl der Trauungen kaum, in Frankfurt und Kassel ging sie etwas zurück.

Aufgrund der Hygiene-Vorgaben geht der Trend allerdings eher zur standesamtlichen Trauung in kleinem Kreis. Die Hochzeitsbranche hat dadurch weiter das Nachsehen. "Wir sehen die Saison 2020 als sehr schwierig an und hoffen, dass vielleicht zum Ende der Sommersaison wieder etwas mehr Freiheit möglich ist", sagte Svenja Schirk, Sprecherin des Bundes deutscher Hochzeitsplaner (ja, auch so was braucht's). Große private Feiern sind weiter kaum möglich und auch in den Standesämtern gibt es Auflagen. In Frankfurt beispielsweise sind bei der standesamtlichen Trauung derzeit nur zehn Personen inklusive Hochzeitspaar zugelassen, in Fulda sechs Gäste plus Fotograf.

Ein Brautpaar fährt nach der Trauung im Frankfurter Römer auf Fahrrädern über den Römerberg.

+++ "hessenschau in 100 Sekunden" +++

7.46 Uhr: Gerade frisch eingetrudelt - hier kommen die News für Smartspeaker-Nutzer:

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+++ RMV: Störung beendet +++

7.41 Uhr: Wer die Linien S2, RE20, RB21 und RB22 nutzt, kann aufatmen: Laut RMV ist die Störung, die ein bei Niedernhausen (Rheingau-Taunus) liegengebliebener Zug verursacht hat, beendet. Es kann aber noch zu Verspätungen kommen.

S2 / RE20, RB21, RB22: Störung beendet (Stand 25.05., 07:20 Uhr) https://t.co/BdL6IjEytv

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+++ Eintracht muss Fehlstart abschütteln - am besten schnell! +++

7.35 Uhr: Sie haben es sicher auch gemerkt, nachrichtlich ist es verhältnismäßig ruhig heute früh. Da bietet sich ein Blick zur Eintracht, die denkbar schlecht aus der Corona-Zwangspause gekommen ist. Gut, mit Gladbach und Bayern München hatten die Adler es gleich mit zwei Topteams der Bundesliga zu tun. Doch morgen (20.30 Uhr) kommt mit dem SC Freiburg ein Gegner "auf Augenhöhe", wie Coach Adi Hütter selbst sagt, und zwar mit klarer Ansage: "Dann müssen wir punkten."

+++ Alkohol am Steuer - Fahrer wird zweimal erwischt +++

7.17 Uhr: Wir hatten es eben schon von einem betrunkenen Radfahrer, der einen Verkehrsunfall verursacht hat. Nun geht's um einen alkoholisierten Autofahrer, der gleich zweimal von der Polizei gestoppt worden ist. Wie die Beamten heute berichten, fiel der 34-Jährige am Sonntagabend auf der A66 an der Anschlussstelle Flieden (Fulda) zunächst einer Polizeistreife auf, weil er unsicher fuhr. Der Mann musste sein Auto stehen lassen und auf der Polizeistation den Führerschein abgeben. Seine Lebensgefährtin holte ihn dann ab. Doch statt den Heimweg anzutreten, wollte der 34-Jährige noch sein abgestelltes Auto mit nach Hause nehmen - und wurde auf der A7 erneut am Steuer erwischt. Gut, dass es ohne Unfall ausging.

+++ Zug bei Niedernhausen liegengeblieben +++

7.07 Uhr: Eine unerfreuliche Meldung für Bahnpendler: Auf den Linien S2, RE20, RB21 und RB22 kommt es zu Teilausfällen und Verspätungen. Laut RMV ist bei Niedernhausen (Rheingau-Taunus) ein Zug liegengeblieben. Nähere Informationen sind uns derzeit nicht bekannt.

S2 / RE20, RB21, RB22: aktuelle Störung (Stand 25.05., 07:00 Uhr) https://t.co/8SoohUXlYe

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+++ Sonne, Wolken, einzelne Schauer +++

7.00 Uhr: Und da sind wir auch schon beim Wetter! Und das wird heute erneut wechselhaft: Neben Sonne gibt’s zum Teil dichte Wolken mit einzelnen Schauern und am Nachmittag dann mehr Sonne als Wolken, bei frühlingshaften 16 bis 22 Grad. Lassen wir uns überraschen.

+++ "Teddy-Demo" in Frankfurt +++

6.40 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie sind Kitas und Schulen nach wie vor nicht für alle Kinder geöffnet. In Frankfurt demonstriert das Bündnis "Familien in der Krise" heute dafür, dass sich das ändert. Anlass ist eine Sitzung des Bildungsausschusses der Stadt Frankfurt. Geplant ist eine "Teddy-Demo", konkret heißt das: Gegen 16 Uhr platzieren die Organisatoren Teddybären mit Protestplakaten und Schulranzen vor dem Saalbau im Stadtteil Bornheim. Dort will nämlich der Bildungsausschuss am Nachmittag tagen.

Die meisten Bündnis-Initiatoren sind Eltern, die selbst Kita- oder Schulkinder haben. Sie wollen erreichen, dass Kinder jetzt, also bei geringer Ansteckungsrate, wieder Schulen und Kitas besuchen dürfen. Eine weitere Demonstration ist für den morgigen Dienstag in Wiesbaden geplant.

Ein brauner Teddybär

+++ Betrunkener Radfahrer stößt gegen Auto +++

6.20 Uhr: Ein betrunkener Radfahrer ist in Griesheim (Darmstadt-Dieburg) mit einem Auto zusammengeprallt. Der 55-Jährige trug kein Fahrradhelm und verletzte sich nach Angaben der Polizei am Kopf. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Mann hatte an einer Kreuzung die Vorfahrt einer 46-jährigen Autofahrerin missachtet, so dass es zu dem Zusammenstoß kam. Das Fahrzeug und das Fahrrad wurden dabei beschädigt. Vor dem Unfall war der Radfahrer zudem auf dem Bürgersteig gefahren. Er muss sich nun in mehreren Verfahren verantworten.

+++ Zwei Verletzte bei Messerangriff +++

6.08 Uhr: Bei einer Messerstecherei in der Alstadt von Frankfurt sind zwei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall am späten Sonntagbend in einer Privatwohnung. Demnach hatte dort ein Mann aus bisher unbekannten Gründen die beiden Opfer mit dem Messer angegriffen. Der Täter konnte festgenommen werden. Die zwei Verletzten kamen zur Behandlung ins Krankenhaus. Weitere Einzelheiten sind uns derzeit noch nicht bekannt.

Blaulicht

+++ Frontalzusammenstoß in Unterführung +++

6.00 Uhr: Eine 27 Jahre alte Autofahrerin ist bei einem Frontalzusammenstoß in einer Unterführung in der Rüsselsheimer Innenstadt schwer verletzt worden. Die Frau war am Sonntagabend aus noch ungeklärter Ursache in der Unterführung in den Gegenverkehr geraten, wie die Polizei heute früh mitteilte. Ein entgegenkommendes Auto mit einer fünfköpfigen Familie konnte nicht mehr ausweichen. Die Eltern und drei Kinder wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von 25.000 Euro. Die Unterführung war zeitweise in beide Richtungen gesperrt.

Zwei Autowracks in einer Unterführung in Rüsselsheim

Schönen guten Morgen!

6.00 Uhr: Hallo und willkommen im Morgenticker. Schön, dass Sie schon so früh hier reinschauen. Mein Name ist Meliha Verderber, ich bin Nachrichtenredakteurin für hessenschau.de. In den nächsten vier Stunden starte ich mit Ihnen gemeinsam in die neue Woche und fasse für Sie die Nachrichten der Nacht, die Meldungen des Morgens und die Themen des Tages zusammen. Wenn Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik loswerden möchten, erreichen Sie mich über mein Kontaktformular oder per Mail. Und los geht’s!

Meliha Verderber