Ein Mitarbeiter einer Entsorungsfirma trägt einen Weihnachtsbaum davon.

Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird - und alles, was Hessen bewegt. Das war der Montagmorgen im Ticker.

Wenn Sie Anmerkungen oder Kritik loswerden möchten, können Sie gerne mir direkt eine Mail oder über mein Kontaktformular schreiben.

Meldungen des Morgens:

+++ Tschüss! +++

10.04 Uhr: Für heute ist nun Schluss. Auch an so einem relativ ruhigen Morgen ging die Zeit dann doch schnell rum. Ich hoffe, Sie fühlen sich gut informiert. Morgen bin ich wieder um 6 Uhr zur Stelle. Bis dahin erfahren Sie alles Wichtige aus Hessen wie gewohnt auf hessenschau.de. Kommen Sie noch gut durch den Tag! Ein Tipp: Zwischendurch mal tanzen hilft gegen das Grau-in-Grau. 😉

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+++ Stadt Alsfeld wieder online +++

9.51 Uhr: Wir hatten es heute früh schon vom Hackerangriff auf die Uni Gießen. Auch die Stadt Alsfeld (Vogelsberg) wurde vergangene Woche Opfer eines mutmaßlichen Hackerangriffs. Nach Angaben des Bürgermeisters Stephan Paule (CDU) ist die Stadt heute wieder online. Demnach hat es keine Datenverluste gegeben. Nur einige Mails, die am Wochenende während der Arbeiten an den Servern eingegangen seien, könnten verloren gegangen sein. Unklar sei noch, ob Alsfeld gezielt ausgewählt oder zufällig ins Visier von Kriminellen geraten sei.

Hacker an Computertastatur

+++ Das wundersam hohe Honorar für AWO-Vorstandschef +++

9.36 Uhr: Und wir blicken weiter auf Frankfurt, diesmal allerdings auf den in die Schlagzeilen geratenen Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Bei einigen der Frankfurter AWO-Verantwortlichen herrschte offensichtlich Goldgräberstimmung, als der Verband 2016 von der Stadt den Auftrag erhielt, zwei Flüchtlingsunterkünfte einzurichten. Für den Anwalt und heutigen AWO-Chef Panagiotis Triantafillidis lohnte sich der Auftrag jedenfalls: Er verdiente damals 182.000 Euro statt 2.000, wie nach städtischer Berechnung angemessen waren. Mehr über den Fall, der auch Fragen an die Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) aufwirft, erfahren Sie hier.

Panagiotis Triantafillidis, Vorstandsvorsitzender der AWO Frankfurt (4. von rechts), mit Kollegen von der AWO und der Consowell GmbH. Mit dabei: Ex-AWO-Chef Jürgen Rchter (li.).

+++ Nutzerfoto: "Nebel über Frankfurt" +++

9.21 Uhr: So schön friedlich sah es heute Morgen am Mainufer in Frankfurt aus. Jan Schulze war dort spazieren und schreibt zu seinem Foto: "Der Dom als höchstes Gebäude? Der Nebel lässt es so erscheinen." Vielen Dank für das tolle Bild!

Nutzerfoto Frankfurt Mainufer im Nebel

+++ Später Weihnachtsschmaus für Tiere +++

9.08 Uhr: Wir bleiben noch beim Thema Weihnachtsbäume, genauer gesagt bei den unverkauften Bäumen. Für die gibt es nämlich viele hungrige Abnehmer: Tiere in Zoos und Tierparks. Für Ziegen, Hirsche und Elefanten im Opel-Zoo in Kronberg (Hochtaunus) zum Beispiel sind die Nadelbäume eine willkommene Delikatesse. Rund 200 unverkaufte Weihnachtsbäume werden an die Tiere verfüttert. Tannen aus den heimischen Wohnzimmern kommen nicht in Frage, die sind zum einen viel zu trocken, zum anderen hängen oft noch Reste von Weihnachtsschmuck dran. Für die Tiere ist das nicht so wirklich bekömmlich.

Weihnachtsbaum-Fütterung im Opel-Zoo

+++ Adé Tannenbaum! +++

8.55 Uhr: In vielen Städten in Hessen werden ab dieser Woche die Weihnachtsbäume abgeholt. In Darmstadt etwa können die Bürger ab heute ihre ausgedienten Christbäume zu ausgewiesenen Sammelstellen bringen. Ab Mitte der Woche holen auch zum Beispiel in Hanau und Frankfurt die Entsorgungsbetriebe Weihnachtsbäume mit dem Biomüll mit ab. In Wiesbaden und Kassel werden Weihnachtsbäume dagegen erste ab nächster Woche mitgenommen.

Ein Mitarbeiter einer Entsorungsfirma trägt einen Weihnachtsbaum davon.

+++ Hessen-News in 100-Sekunden +++

8.35 Uhr: Für diejenigen, die News per Smartspeaker konsumieren möchten: Hier kommt die "hessenschau in 100-Sekunden"!

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die hessenschau in 100 Sekunden um 7 Uhr

Logo der hessenschau in 100 Sekunden für Sprachassistenten
Ende des Audiobeitrags

+++ Prozess um versuchte Entführung der eigenen Kinder +++

8.31 Uhr: Ein 27 Jahre alter Mann soll gegen den Willen der Mutter versucht haben, seine zwei und sechs Jahre alten Kinder nach Frankreich zu bringen. Als er die Kinder im Februar 2018 im Frankfurter Hauptbahnhof in einen ICE setzen wollte, war zu einem Gerangel am Bahnsteig gekommen. Passanten riefen die Polizei, die die Abfahrt schließlich verhinderte. Nun muss sich der 27-Jährige von heute (10.30 Uhr) an vor dem Amtsgericht Frankfurt verantworten. Die Anklage wirft ihm versuchte Entziehung Minderjähriger vor. Ein Urteil wird noch heute erwartet.

Justitia

+++ Grüße ausm hohen Norden +++

8.24 Uhr: So macht der Morgen noch viel mehr Spaß! Margot Spahl hat aus dem Ostfriesland geschrieben, fühlt sich fast wie eine Postkarte an. Herzliche Grüße aus Hessen zurück 💚

Zitat
„Auch im Jahr 2020 werde ich hier in Ostfriesland regelmäßig "HESSEN AM MORGEN" verfolgen. Ich wünsche Ihnen und dem Team der hessenschau-Redaktion alles Gute und freue mich schon jetzt auf viele interessante Informationen. DANKE für Ihre tolle Arbeit! Nordseegrüße an den Main“ Zitat von Margot Spahl
Zitat Ende

+++ Update: Brennendes Fahrzeug auf A4 +++

8.09 Uhr: Die Sperrung auf der A4 Erfurt Richtung Kirchheim zwischen Friedewald und Bad Hersfeld ist beendet, alle Fahrstreifen sind wieder freigegeben worden. Allerdings gibt es noch etwa fünf Kilometer Stau. Ein Auto mit Anhänger war dort aus bislang unbekannten Gründen in Brand geraten.

Aber Achtung: ebenfalls fünf Kilometer Stau auf der A5 Kassel Richtung Frankfurt zwischen dem Rastplatz Spießwald bei Friedrichsdorf (Hochtaunus) und dem Nordwestkreuz Frankfurt. Nach einem Unfall sind der Standstreifen und der linke Fahrstreifen blockiert. Hier finden Sie alle aktuellen Verkehrsmeldungen.

+++ Haltestellen in Frankfurt sollen grüner werden +++

7.57 Uhr: Etwas Grün in den grauen Alltag bringen - das ist das Ziel eines Pilotprojekts, mit dem der Magistrat der Stadt Frankfurt nun prüfen will, wie man die Dächer von Wartehäuschen an Bus- oder Bahnhaltestellen bepflanzen kann. In der niederländischen Stadt Utrecht wurden im vergangenen Sommer schon mehr als 300 Warthäuschen begrünt, viele Städte wie Leipzig, Berlin oder Wien haben schon nachgezogen. Das kam auch bei den beiden Frankfurter Ortsbeiräte 7 und 9 gut an, die einen entsprechenden Antrag gestellt haben, wie die Frankfurter Neue Presse berichtet.

In einer ersten Antwort gab der Magistrat demnach nun an, dass die vorhandenen Dächer und die Statik der Häuschen nicht für eine Begrünung ausgelegt seien. Deshalb müssten die Häuschen ausgetauscht werden. Deshalb soll geprüft werden, ob die Wartehallen umgerüstet werden können und wie viel das Ganze kosten würde.

Grüne Wiese auf einer Haltestelle in niederländischen Stadt Utrecht.

+++ Eintracht übt mit Viererkette +++

7.30 Uhr: Wie könnte die Eintracht in der Rückrunde taktisch auftreten? Nach der durchwachsenen Hinrunde der Frankfurter ist das im Grunde die zentrale Frage. Im Trainingslager in Florida zeichnen sich erste Möglichkeiten ab - allerdings mit potentiellen Folgen für den Defensiv-Allrounder Makoto Hasebe, sowohl sportlich als auch mit Blick auf seine Zukunft.

+++ Brennendes Fahrzeug auf der A4 +++

7.13 Uhr: Nun ist aber Schluss mit der Ruhe: Auf der A4 Erfurt Richtung Kirchheim ist ein Auto mit Anhänger in Brand geraten. Es steht laut Polizei auf dem Seitenstreifen, und die Feuerwehr ist bereits vor Ort. Wegen der Löscharbeiten ist die Autobahn in Richtung Westen zwischen Friedewald und Bad Hersfeld derzeit gesperrt. Der Verkehr staut sich bereits.

Außerdem Vorsicht auf der A3 Köln Richtung Frankfurt: Zwischen Bad Camberg (Limburg-Weilburg) und Idstein (Rheingau-Taunus) liegt ein totes Tier auf der Fahrbahn. Kommen Sie alle gut an Ihr Ziel!

+++ Nutzerfoto: Geister-Bahnhof +++

7.06 Uhr: Gregor aus Frankfurt ist schon unterwegs und hat mir ein Foto von der S-Bahnstation Frankfurt-Griesheim geschickt. Für diese Uhrzeit ist da auch verhältnismäßig wenig los. Es sind halt noch Schulferien - und das nur in Hessen noch die ganze Woche. 😊

S-Bahnstation Frankfurt-Griesheim

+++ Nebel dominiert in Teilen Hessens +++

6.59 Uhr: Die Nachrichtenlage ist ja noch relativ ruhig, wir können also entspannt aufs Wetter blicken. Teilweise bleibt's heute den ganzen Tag trüb oder grau durch Nebel oder Hochnebel. Immerhin: abseits davon scheint die Sonne, im höheren Bergland sogar zum Teil auch länger. Das Thermometer klettert auf 1 bis 5 Grad.

+++ Sternsinger sammeln für Kinder im Libanon +++

6.32 Uhr: 5.000 Jugendliche ziehen ab heute im Bistum Fulda von Tür zu Tür, traditionell verkleidet als die Heiligen Drei Könige. Ihre Mission: Spenden sammeln. Der zentrale Aussendungsgottesdienst findet am Vormittag im Fuldaer Dom statt. Bischof Michael Gerber wird das feierliche Pontifikalamt im Dom halten. Die Spenden des sogenannten Dreikönigssingens sollen dieses Jahr Kindern im Libanon zugute kommen, die in Flüchtlingslagern leben. Letztes Jahr war eine Rekordsumme von mehr als 50 Millionen Euro zusammengekommen.

"Die Sternsinger bringen Lieder und ihren Segen in die Häuser", schreibt uns Andrea Wegener aus Taunusstein. Haben Sie auch ein außergewöhnliches Bild aus Hessen? Dann schicken Sie uns Ihr Foto – wir freuen uns über Ihre Momentaufnahme.

+++ Uni-Systeme werden schrittweise wieder hochgefahren +++

6.20 Uhr: Die Universität Gießen ist im Laufe des Tages wieder online. Nach dem schweren Cyberangriff vor knapp einem Monat werden nach Angaben der Hochschule die Systeme schrittweise wieder hochgefahren. Heute sind demzufolge zunächst die Lehrplattform Stud.IP und die Uni-Homepage wieder erreichbar, wenn auch noch mit Einschränkungen. Zum Vorlesungsbeginn heute in einer Woche stünden dann auch das System der Bibliothek und das Prüfungsverwaltungssystem FlexNow wieder zur Verfügung, so die Justus-Liebig-Universität. Bis alles wieder rund laufe und das Internet funktioniere, könne es allerdings noch eine Weile dauern. Durch das schnelle Herunterfahren der Server nach dem Hackerangriff seien aber weitgehend alle Daten gerettet worden, teilte die Universität mit.

Meterlange Schlange vor der Passwort-Ausgabestelle an der Uni Gießen.

+++ 15 Edelkatzen ausgesetzt - Züchterin im Verdacht +++

6.00 Uhr: Im Schwalm-Eder-Kreis sind in den letzten Wochen immer wieder teure Edelkatzen ausgesetzt worden, und zwar in Homberg und Borken. Eine der betroffenen Katzen ist gestorben, um 14 weitere kümmern sich jetzt Mitarbeiter eines Tierschutzvereins. Eine Aufgabe, die auch viel Geld kostet: 4.000 Euro bis dato. Der Verein hofft deshalb auf Spenden. Immerhin konnte die Polizei inzwischen die Züchterin ausfindig machen, die die Tiere ausgesetzt haben soll. Gegen sie wird nun ermittelt.

Perserkatze

Guten Morgen!

6.00 Uhr: Einen wunderschönen guten Morgen aus der hessenschau.de-Redaktion in Frankfurt! Ich hoffe, Sie hatten auch einen guten Start in den Tag und damit in die neue Woche. Mein Name ist Meliha Verderber. Bis 10 Uhr fasse ich für Sie alles Wichtige aus der Nacht und vom heutigen Tag zusammen. Schön, dass Sie schon dabei sind. Wenn Sie Fragen haben, Anmerkungen oder Kritik loswerden möchten, schreiben Sie mir gerne eine Mail oder über mein Kontaktformular. Und los geht's!

Meliha Verderber